Beitrag

Zivilgesellschaftliche Forderungen zur Lösung von Schuldenkrisen

Hannah Hauptmann

Bedingungsloser Schuldenerlass, die Verwendung dadurch freiwerdender Ressourcen für die Bewältigung der COVID-19-Pandemie und die Entwicklung eines fairen Rahmenwerks sowie gemeinsamer Grundsätze für Kreditaufnahme und -vergabe – in unserem letzten von vier Beiträgen zur Schuldenkrise in Ländern des Globalen Südens fassen wir zivilgesellschaftliche Forderungen zusammen, die wesentlich zu deren Entschuldung beitragen können. Zudem führen wir in einem Briefingpapier mit allen vier Artikeln weiterführende Quellen zum Thema Verschuldung an

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Beitrag

Ein kritischer Blick auf Schuldeninitiativen

Hannah Hauptmann

Im dritten von vier Beiträgen über Schuldenkrisen in Ländern des Globalens Südens nehmen wir Zuschüsse, Schuldenerleichterungen und -erlasse unter die Lupe, mit denen der Internationale Währungsfonds (IWF) sowie die G20-Staaten gemeinsam mit dem Pariser Club seit Beginn der COVID-19-Pandemie Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen unterstützen. Denn das Volumen der Erlasse bzw. Erleichterungen ist gering, oft nicht mehr als der sogenannte Tropfen auf dem heißen Stein

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Briefingpapier

Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Entwicklungszusammenarbeit

Globale Verantwortung

Menschen mit Behinderungen machen in etwa 15% der Weltbevölkerung aus. In Ländern des Globalen Südens sind 80 bis 90% der Menschen mit Behinderungen arbeitslos und vielen Kindern mit Behinderungen wird bis heute der Zugang zur Schule verweigert. Dieses Briefingpapier empfiehlt konkrete Maßnahmen für ihre Inklusion im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit, damit die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen weltweit beendet werden kann

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Beitrag

Die Coronapandemie und Verschuldung: Aus- und Wechselwirkungen

Hannah Hauptmann

Seit Beginn der COVID-19-Krise waren viele Länder des Globalen Südens – unter anderem aufgrund gestiegener Gesundheitsausgaben bei gleichzeitigem Entfall wichtiger Einnahmequellen – dazu gezwungen, zusätzliche Kredite aufzunehmen. Doch hoch verschuldet sind sie kaum in der Lage, sich für künftige Krisen zu wappnen. Im zweiten Beitrag unserer vierteiligen Reihe über Schuldenkrisen argumentieren wir am Beispiel Sambias, warum es zur Bekämpfung sozialer und wirtschaftlicher Folgen der Pandemie nachhaltige Schuldenerleichterungen braucht

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Kommentar der Anderen

What we mean is not what we count in aid statistics

Center for Global Development (CGD)

Recently, the OECD’s Development Assistance Committee (DAC) published the annual statistics summarizing how much foreign aid its 30 member states, including Austria, provided in 2021, loudly trumpeting the all-time high levels of ODA achieved

A comment by Ranil Dissanayake1

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Stellungnahme

Stellungnahme zum Vorschlag der Europäischen Kommission für ein EU-Lieferkettengesetz

Globale Verantwortung

Die AG Globale Verantwortung begrüßt, dass die Europäische Kommission am 23. Februar 2022 einen Vorschlag für eine Richtlinie über gesellschaftsrechtliche Sorgfaltspflichten betreffend die Nachhaltigkeit vorgelegt hat. Damit könnten die EU und ihre Mitgliedsstaaten dafür sorgen, dass Unternehmen entlang ihrer Lieferketten Menschenrechte und Umweltstandards achten und einen effektiven Beitrag zur Erreichung der Agenda 2030 und der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung leisten. Wir begrüßen, dass der Vorschlag eine zivilrechtliche Haftungsregelung enthält. In unserer Stellungnahme empfehlen wir Nachschärfungen.

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