Herzlich willkommen.

Die Globale Verantwortung, Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe,
vertritt als Dachorganisation national und international die Interessen von 35 österreichischen Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Humanitäre Hilfe sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung tätig sind

Bericht

Bericht: „Agenda 2030 - SDG-Indikatorenbericht Update 2019 und COVID-19 Ausblick” der Statistik Austria

© Statistik Austria

Der vor kurzem veröffentlichte Bericht der Statistik Austria „Agenda 2030 - SDG-Indikatorenbericht Update 2019 und COVID-19 Ausblick“  liefert einen ausführlichen Überblick über die Entwicklung der Indikatoren zur Messung der Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in Österreich bis 2019. Der vorliegende Bericht baut auf dem nationalen Indikatorenset und dem im Mai 2020 von Statistik Austria veröffentlichten ersten nationalen SDG-Indikatorenbericht auf. Der vorliegende Bericht erläutert auch die Indikatoren und weist auf wesentliche Datenlücken, besonders bei Daten zur Messung (z.B. Ziele 14,15,16) hin. Dies hat im vorigen Bericht der Statistik Austria, erschienen im Mai 2020, noch gefehlt. Auch eine Bewertung der Trends hinsichtlich der zukünftigen Erreichung der 17 Ziele wird nach dem Bewertungsmodus von Eurostat vorgenommen. Ein Ausblick auf mögliche globale und nationale Auswirkungen der COVID-19 Krise auf die 17 Ziele der Agenda 2030 rundet den Bericht ab.

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Brief

Brief zum EU Foreign Affairs Council am 23.1.2020

Anlässlich des kommenden Foreign Affairs Council der EU am 23. November 2020, hat die AG Globale Verantwortung zusammen mit CONCORD konkrete Anliegen und Empfehlungen für das bevorstehende Treffen an Bundesminister Alexander Schallenberg übermittelt.

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Unterstützte Position

Zivilgesellschaftliche Stellungnahme: Public Development Banks must deliver on the world we want

Am 12. November 2020 findet erstmals der Finance in Common Summit statt, an dem Entwicklungsbanken aus aller Welt teilnehmen werden um über ihre Rolle bei der globalen Antwort auf die Coronakrise sowie bei der Umsetzung der Agenda 2030 und der Pariser Klimaziele zu diskutieren. Im Vorfeld des Summits richten sich mehr als 300 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter die AG Globale Verantwortung, mit einer gemeinsamen Stellungnahme an die Entwicklungsbanken. Die Organisationen rufen die Banken dazu auf, ihre beträchtlichen finanziellen Ressourcen sowie ihren politischen Einfluss für eine gerechte, inklusive und nachhaltige Zukunft für alle einzusetzen.

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Kommentar der Anderen

Hedwig Riegler zu den neuen Regeln für die ODA Anrechnungen der OECD

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Hedwig Riegler

“New rules on reporting debt relief as aid lack credibility and signal a decline in the OECD's statistical culture”

(11.11.2020) The traditional measure of foreign aid is “official development assistance” (ODA). Figures on ODA have been compiled by the OECD since 1969, based on annual reports from members of its Development Assistance Committee (DAC), a club of aid donor countries. ODA figures have been of fundamental importance in tracking global aid efforts and fulfilment of aid pledges, including against the United Nations target of raising aid to 0.7% of rich countries’ national income.
In 2014, the DAC announced that it was changing the way it measured ODA loans. Up to then, loan disbursements counted as positive ODA, and repayments of loan principal as negative ODA, so that once a loan was fully repaid, it would score as zero over the life of the loan. The DAC decided instead to count the loan’s “grant equivalent” – its gift value compared to a loan at market terms. The new figures would be calculated from 2015, but only replace the old ones from 2019 reporting on 2018 flows.

The grant equivalents of each loan were to be calculated using generous estimates of market rates, which allowed for the risk of default. So the DAC promised that, before the switch to grant equivalents, they would revise ODA reporting of debt relief so that risk was not double-counted. In the end, the DAC failed to agree on new debt relief rules by 2018, but they finally announced the rules on reporting ODA as planned in July 2020. Since then, critics have claimed that these new rules break the DAC’s 2014 promise not to double-count default risk. The Center for Global Development has recently published a detailed analysis by Euan Ritchie which appears to confirm this and also identifies other technical flaws.

In the contribution below, Hedwig Riegler, a former Chair of the DAC’s Working Party on Development Finance Statistics and former DAC Statistical Reporter for Austria, gives her own perspective, focusing particularly on the justifications the DAC offers in the form of Narratives embedded in the new rules. She finds these Narratives misleading and draws worrying conclusions about the deterioration of statistical culture at the OECD/DAC.

Ein Kommentar von Hedwig Riegler

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Bericht

Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU und ihre Bedeutung für Länder des Globalen Südens

Bis spät in die Nacht liefen die Verhandlungen am Mittwoch, den 21.10.2020, als sich die EU-AgrarministerInnen trafen, um über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (kurz: GAP) zu diskutieren. Am Ende der Verhandlungen stand ein Kompromiss innerhalb des Agrarministerrats, der die Verhandlungsbasis für den anstehenden Trilog zwischen Kommission, Rat und Parlament bildet. In diesem sollen die Reform und die Maßnahmen finalisiert werden. Diese Reformvorschläge wurden dabei von den einen als „Meilenstein für eine Neuausrichtung der EU Landwirtschaft“ (Julia Klöckner, deutsche Landwirtschaftsministerin) gefeiert und von den anderen als „surrender on climate and environment“ (Greta Thunberg) kritisiert. Doch neben dem Klimaschutz zeigt die GAP-Reform auch eine hohe Relevanz für die Entwicklungspolitik auf: Die Auswirkungen jener Reform treffen nicht nur die europäischen BäuerInnen, sondern auch Menschen in den Ländern des Globalen Südens.

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Brief

Brief zu den aktuellen EU MFR-Verhandlungen

Anlässlich der Verhandlungen zum neuen Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union (MFR) 2021-2027, hat die AG Globale Verantwortung mehreren österreichischen Abgeordneten zum Europäischen Parlament konkrete Anliegen zu den aktuellen Verhandlungen übermittelt.

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Bericht

Dringender Aufruf zu „Leaving no one Behind“ - der AidWatch Report 2020

© CONCORD

Es ist alarmierend, dass die Zahlen der in Armut lebenden Menschen dieses Jahr das erste Mal seit 1998 wieder gestiegen sind! Die COVID-19 Pandemie hat damit viel zu tun. Laut dem vor kurzem erschienenen AidWatch Report 2020 von CONCORD, lagen bereits vor dem Ausbruch der COVID-19 Pandemie die EU Mitgliedsstaaten bei den öffentlichen Entwicklungsleistungen (Official Development Assistance – ODA) so weit wie noch nie hinter ihren Versprechen zurück. Eine Vielzahl von Dominoeffekten, ausgelöst von den geringen EU-weiten Entwicklungszahlungen, werden jetzt offensichtlich, da die Auswirkungen von COVID-19 bereits vergangene und geplante Fortschritte der globalen nachhaltigen Entwicklung und der Armutsreduktion aufs Spiel setzen. Die UNO geht sogar davon aus, dass erstmals wieder 1 Milliarde Menschen in die Armutsfalle geraten und somit die positiven Errungenschaften der letzten Jahrzehnte in vielen Regionen der Welt zunichtegemacht werden.

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Bericht

Ungleichheit bekämpfen in der Zeit von COVID-19 - Commitment to Reducing Inequality Index

© OXFAM

Auch in diesem Jahr haben development finance und Oxfam zusammen den Commitment to Reducing Inequality Index (CRI) herausgegeben. Unter dem Titel „fighting inequality in the time of Covid-19“, arbeitet der Bericht heraus, dass nicht nur bestehende Ungleichheiten durch COVID-19 verstärkt werden, sondern, dass  die Mehrheit der Länder der Welt auf die Coronavirus-Pandemie nicht vorbereitet waren. Dies sei vor allem auf die großen Ungleichheiten zurückzuführen und fehlenden Maßnahmen der Regierungen diese aktiv zu bekämpfen.

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Publikation

CONCORD: A Guide to Policy Coherence for Sustainable Development

Kurz, einfach und übersichtlich stellt diese 8-seitige Broschüre des europäischen Dachverbands CONCORD dar, was Politikkohärenz für Nachhaltige Entwicklung (PCSD) ist, warum es wichtig ist und wie es umgesetzt werden kann. Die Broschüre enthält kurze Beispiele konkreter Politiken und eine Checklist für politische EntscheidungsträgerInnen.

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Bericht

Verhandlungen über verbindliches UN-Abkommen über Wirtschaft und Menschenrechte gehen in die 6. Runde

UN Photo/Jean-Marc Ferre

Am Montag startete im UN-Menschenrechtsrat die 6. Verhandlungsrunde über ein rechtsverbindliches Abkommen, das die globalen Aktivitäten von Unternehmen, vor allem transnationalen Konzernen, regulieren soll. Die zwischenstaatlichen Verhandlungen haben bereits 2014 begonnen und finden jährlich statt. Österreich stellt derzeit die Präsidentin des UN-Menschenrechtsrats und trägt daher besondere Verantwortung für konstruktive und engagierte Verhandlungen.

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Bericht

COVID-19: Die Rolle Internationaler Finanzinstitutionen

In vielen Ländern des Globalen Südens mangelt es an den nötigen finanziellen Ressourcen, um die Ausbreitung von COVID-19 zu bremsen und die sozialen und ökonomischen Folgen der Pandemie abzuschwächen. Daher kommt Internationalen Finanzinstitutionen (IFIs), wie der Weltbankgruppe oder dem Internationalen Währungsfonds, eine zentrale Rolle zu. Durch kurzfristige Finanzhilfen und Schuldeninitiativen können sie die Länder des Globalen Südens bei der unmittelbaren Krisenbewältigung unterstützen. Langfristig können sie einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung leisten. Der folgende Artikel gibt einen Überblick über die Rolle der IFIs in Coronazeiten.

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Presseaussendung

Covid-19 verschärft Armut weltweit

Um Armut endgültig zu beseitigen, braucht es nachhaltige Entwicklung weltweit. Der 17. Oktober ist der internationale Tag zur Armutsbekämpfung. Heuer hat dieser Tag leider eine besondere Bedeutung, denn die Covid-19-Pandemie vergrößert die Armutskrise weltweit. Die Fakten sprechen für sich: 690 Millionen Menschen weltweit leiden an Hunger, 3,4 Milliarden leben laut Weltbank unter der Armutsgrenze. Durch die negativen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen wird laut Prognosen der UNO die Zahl derjenigen, die als extrem arm gelten, um 20% und damit auf über eine Milliarde ansteigen.

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Brief

Brief zu den Kürzungen des EU MFR (2021-2027)

Anlässlich der nächsten Runde der Verhandlungen zwischen den EU Institutionen zum neuen Mehrjährigen Finanzrahmen 2021-2027 (MFR) der Europäischen Union in Brüssel, haben wir, die AG Globale Verantwortung als entwicklungspolitischer Dachverband zivilgesellschaftlicher Organisationen Bundesminister Alexander Schallenberg einige Anliegen zu den Kürzungen der Mittel im geplanten EU MFR in einem Brief übermittelt.

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Presseaussendung

AG Globale Verantwortung begrüßt Bestellung des Sonderbeauftragten für Humanitäre Hilfe

Die Bundesregierung gewinnt einen Experten: „Die Bestellung von Christoph Schweifer als Sonderbeauftragten für Humanitäre Hilfe ist nach der Erhöhung des Auslandskatastrophenfonds ein weiterer wichtiger Schritt der Bundesregierung um Österreichs Humanitäre Hilfe fit für Herausforderungen der Zukunft zu machen“, zeigt sich Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe, erfreut.

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17 Stimmen für 17 Ziele: Ein gutes Leben für alle ist möglich!

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Am 25. September 2015 fassten 193 Länder dieser Erde einen historischen Beschluss, der unsere Welt verändern wird: die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs). Bei unserer Kampagne #17Stimmenfür17Ziele setzen prominente Persönlichkeiten ein Zeichen und verleihen jeweils einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ihre Stimme.
 

Bundespräsident Alexander Van der Bellen unterstützt die Kampagen #17Stimmenfür17Ziele:
 

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