Herzlich willkommen.

Die Globale Verantwortung, Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe,
vertritt als Dachorganisation national und international die Interessen von 34 österreichischen Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Humanitäre Hilfe sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung tätig sind

Bericht

Impfstoff für alle? Herausforderungen für Länder des Globalen Südens beim Zugang und der Verteilung der COVID-19-Impfstoffe

© Pixabay

Am 24. Februar 2021 war es endlich so weit: Die ersten Impfstoffe der COVAX- Initiative für einen weltweit gleichmäßigen und gerechten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen wurden in Ghana und der Elfenbeinküste verteilt. Seitdem wurden über 53 Millionen Dosen in über 100 Länder durch die Initiative verteilt. Dies stellt einen wichtigen Schritt hin zu einem fairen Zugang zu den Impfstoffen für alle dar. Dennoch ist es noch ein weiter Weg, um dieses Ziel zu erreichen, denn Länder des Globalen Südens haben bisher nur einen sehr kleinen Anteil der verfügbaren Impfstoffe erhalten. Doch wie können wir einen fairen Zugang für alle Menschen zu den Impfstoffen ermöglichen und garantieren, dass niemand zurückgelassen wird und was sind die zentralen Herausforderungen beim Zugang und der Verteilung der Vakzine?

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Brief

Brief an Ministerin Köstinger mit entwicklungspolitischen Anliegen zur Österreichischen Rohstoffstrategie 2030

Die österreichische Regierung arbeitet unter der Federführung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) an einer neuen Rohstoffstrategie, „um die verantwortungsvolle und sichere Versorgung Österreichs“ mit mineralischen Rohstoffen zu gewährleisten. In einem Brief an Ministerin Köstinger geht die AG Globale Verantwortung auf mögliche Auswirkungen der österreichischen Rohstoffpolitik auf Länder des Globalen Südens ein, die in der Rohstoffstrategie 2030 stärker berücksichtigt werden sollten.

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Bericht

Lieferkettengesetze könnten Katastrophen wie den Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza verhindern

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© Jonas Holl

Im April 2013 starben mehr als 1.100 Menschen beim Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch, über 2.000 Menschen wurden verletzt. Damit solche Katastrophen in Zukunft verhindert werden, sollten Gesetze dafür sorgen, dass international tätige Unternehmen in ihren globalen Lieferketten Menschenrechte und Umweltstandards einhalten. Lieferkettengesetze könnten auch entscheidend dazu beitragen, Armut zu reduzieren und eine nachhaltige Entwicklung gemäß der Agenda 2030 und der 17 Ziele für nachhaltigen Entwicklung zu ermöglichen.

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Nachruf

Eine gerechte Welt fest im Blick – Herbert Berger (1933 - 2021)

Portrait Herbert Berger
Herbert Berger © privat

Am 03.04.2021 ist Herbert Berger 87-jährig gestorben. Seine Arbeit als katholischer Priester und Sozialarbeiter in Chile von 1968 bis 1973 war für seine politische und berufliche Entwicklung entscheidend. Berger war Geschäftsführer der AGEZ – Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit, der Vorläuferorganisation der AG Globale Verantwortung. Ein Nachruf von Gundi Dick.

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Brief

Inputs zum OEZA Dreijahresprogramm 2022 - 2024

Brief an das Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelenheiten: Inputs OEZA Dreijahresprogramm 2022-2024

Die AG Globale Verantwortung möchte sich in den Konsultationsprozess zum OEZA-Dreijahresprogramm 2022 - 2024 (kurz 3JP), einem wesentlichen Grundlagendokument für die Österreichische Entwicklungspolitik, einbringen, und hat ausgewählte Empfehlungen an das Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten übermittelt.

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Bericht

EU soll Unterstützung für nachhaltige und inklusive Unternehmen ausbauen

© CONCORD

Im Dezember 2020 veröffentlichte CONCORD, der europäische Dachverband für entwicklungspolitische NROs, zusammen mit Cooperatives Europe und Fair Trade Advocacy Office den Report „Mind Our Business: Amplify the transformative power of sustainable and inclusive business models through EU external action”. Der Bericht beleuchtet den Stellenwert sozialer Unternehmen, die nachhaltige und integrative Geschäftsmodelle verfolgen, und argumentiert, dass sie ein wertvoller und wichtiger Partner für die EU, insbesondere für ihre Kooperationen mit den EU Partnerländern im Globalen Süden (External Action) sind. Er unterstreicht dabei die transformative Kraft solcher sozialen und nachhaltigen Unternehmen.

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Das Ergebnis der dritten Universellen Menschenrechtsprüfung Österreichs vor dem UN-Menschenrechtsrat

UN-Menschenrechtsrat in Genf © United States Mission Geneva / flickr.com

Update 22.04.2021 – Österreich ist am 22. Jänner 2021 zum dritten Mal für eine Universelle Menschenrechtsprüfung (Universal Periodic Review, UPR) vor den UN-Menschenrechtsrat getreten. In diesem Peer Prozess prüfen sich die UN-Mitgliedsstaaten gegenseitig zur Einhaltung aller Menschenrechte und sprechen Empfehlungen für Verbesserungen aus. Die Prüfung konzentrierte sich auf die Menschenrechtslage in Österreich, machte aber auch auf Versäumnisse Österreichs aufmerksam, die Menschenrechte außerhalb der eigenen Grenzen stärker zu schützen.

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Bericht

Der Bertelsmann Stiftung Sustainable Development Report 2020: The Sustainable Development Goals and COVID-19

© Bertelsmann Stiftung

Bereits im Juni 2020 veröffentlichte die Bertelsmann Stiftung die fünfte Edition des „Sustainable Development Report“, inklusive des SDG Länderrankings (Index). Dieser stellt einen Überblick über die Performance aller Länder hinsichtlich der Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) dar. In diesem Index belegt beispielsweise Österreich, das 2019 noch auf Platz 5 zu finden war, 2020 nur Platz 7. Und obwohl im Länder-Index die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie noch nicht inkludiert sind, sind ein halbes Jahr später die Kernergebnisse und Forderungen des Berichts immer noch relevant.

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Bericht

Wie prinzipientreu ist Österreichs Entwicklungszusammenarbeit? Im ODI Principled Aid Index liegt Österreich nur auf Platz 23 von 29!

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© ODI

Der im November erschienene „Principled Aid Index” des Overseas Development Institutes (ODI), London, untersucht wie prinzipientreu die OECD Länder ihre Entwicklungsfinanzierung und -zusammenarbeit umsetzen. Der Index bewertet und stuft die OECD-Länder danach ein, wie sie ihre offizielle Entwicklungshilfe einsetzen, um ihre langfristigen nationalen Interessen zu verfolgen. Die Frage, die der Index stellt, ist also, inwieweit Länder ihre Entwicklungsleistungen nach ihren eigenen Werten, Prinzipien und Kriterien oder eben nach ihren nationalen und geopolitischen Interessen ausgeben. Wie viel Einfluss haben beispielsweise die Werte Effizienz, Geschlechtergerechtigkeit, Klimaschutz oder auf der anderen Seite kurzfristigen wirtschaftliche oder geopolitische Interessen auf die Ausgaben in der Entwicklungspolitik?

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