Herzlich willkommen.

Die Globale Verantwortung, Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe,
vertritt als Dachorganisation national und international die Interessen von 35 österreichischen Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Humanitäre Hilfe sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung tätig sind

COVID-19

Aktuelle Informationen zu COVID-19: NPO Unterstützungsfonds ist Realität!

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Auf unserer regelmäßig aktualisierten Infoseite zu COVID-19 informieren wir über allgemeine Informationen zu COVID-19, rechtliche Belange wie Überbrückungsfinanzierungen oder Kurzarbeit, geben Tipps für das Arbeiten von zu Hause aus, bieten exklusive Services für unsere Mitgliedsorganisationen an und verlinken zu interessanten Artikeln zum Thema COVID-19 aus globaler Perspektive.

UPDATE: Am 2.7.2020 wurde nach zähen Verhandlungen der NPO-Unterstützungsfonds der Bundesregierung präsentiert. Wir haben uns im Verbund mit dem Bündnis für Gemeinnützigkeit (wir sind Gründungsmitglied) monatelang dafür eingesetzt, dass die gemeinnützigen Vereine - darunter viele entwicklungspolitische und humanitäre Hilfsorganisationen - Unterstützung für die teils existenzbedrohenden Einbußen durch #COVID19 bekommen. Das ist gelungen, vielen Dank an alle, die mitgewirkt haben- auch an alle VerhandlerInnen in der Bundesregierung! Alle Infos sind unter https://npo-fonds.at/ zu finden. Eine gute Analyse findet ihr hier: https://bit.ly/38lysxO Zur Info und zur Weiterverbreitung, bitte teilt und liked unseren Beitrag auf FB: https://bit.ly/3ipa6rN

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COVID-19

Welche Auswirkungen hat COVID-19 auf Länder des Globalen Südens?

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Die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen COVID-19 Pandemie auf Österreich sind derzeit das beherrschende Thema in der Medienlandschaft. Wir möchten darüber hinaus auf dieser Seite den Blick über Österreichs Grenzen hinaus wagen und interessante Artikel, Studien, Statements uvm. mit Ihnen teilen, die sich mit folgenden Fragen beschäftigen: Welche Auswirkungen hat COVID-19 auf Länder des Globalen Südens? Warum ist gerade jetzt die Unterstützung von Entwicklungsländern so wichtig? Wie können Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe in diesen Zeiten die Not lindern?

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Bericht

ODA-Zahlen 2019: Österreichs Entwicklungsausgaben stagnieren auf niedrigem Niveau

oda-gesamt

2019 hat Österreich laut OECD 0,27% des Bruttonationaleinkommens (BNE) als Ausgaben für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (Official Development Assistance, ODA) aufgebracht. Das ist nur eine minimale Steigerung im Vergleich zu den 0,26% im Jahr 2018. Damit bleibt Österreich auf bescheidenem Niveau und liegt bei gut einem Drittel des international vereinbarten 0,7%-Ziels. Zumindest einen Hoffnungsschimmer bietet das derzeitige Regierungsprogramm: im Kapitel zur EZA sind u.a. Erhöhungen des Auslandskatastrophenfonds (AKF) als wichtiges Tool der Humanitären Hilfe, Steigerungen der bilateralen Projektmittel sowie die Erarbeitung einer Gesamtstrategie für Österreichs Entwicklungspolitik entlang der Agenda 2030 vorgesehen. Der Budgetbeschluss im Mai 2020 brachte erste Umsetzungsschritte: der AKF wurde um 10 Mio. Euro, die bilateralen Projektmittel um 12 Mio. Euro erhöht. Die Steigerung um knapp 22 Mio. erhöht die ODA Quote aber nur um 0,006%. Bei dieser jährlichen Steigerungsrate würde die international zugesagte ODA Quote von 0,7% erst nach 72 Jahren und damit im Jahr 2092 erreicht werden. 

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Veranstaltung

Side Event der Zivilgesellschaft am HLPF on Sustainable Development 2020 – Die Rolle zivilgesellschaftlicher AkteurInnen in der Dekade des Handelns nach COVID-19

© United Nations SDGs

Am 08. Juli 2020 findet ein Side-Event am High-Level Political Forum (hochrangiges politisches Forum, HLPF) zu nachhaltiger Entwicklung (engl.: Sustainable Development) statt. Organisiert wird das Side Event von einer Koalition von zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter auch SDG Watch Europe und SDG Watch Austria. Während sich Regierungen und zivilgesellschaftliche AkteurInnen mit den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auseinandersetzen, befindet sich die Weltgemeinschaft in einem entscheidenden Moment für die Umsetzung der Agenda 2030 und ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs).

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Bericht

COVID-19-Response unserer Mitgliedsorganisationen

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Die 35 Mitgliedsorganisationen der AG Globale Verantwortung - große und kleine entwicklungspolitische und humanitäre Nichtregierungsorganisationen (NRO) - sind weltweit in ca. 120 Ländern tätig und setzen laufend 1.000 Projekte mit Erfolg um. Im Zentrum stehen dabei erfolgreiche Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung im Sinne eines menschenwürdigen Lebens für alle, Bildungsarbeit und Information darüber sowie eine schnelle, effektive und unparteiische Hilfe im Katastrophenfall. Dieser Artikel gibt einen Überblick über Maßnahmen und Reaktionen unserer Mitgliedsorganisationen auf die COVID-19-Pandemie und ihre Folgen.

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Jahresbericht

Jahresbericht 2019: Themen, Fakten und Aktionen eines turbulenten Jahres

Unser Ziel ist klar: Ein gutes Leben für alle auf einem gesunden Planeten. Das Fundament dafür ist eine engagierte Entwicklungspolitik, weil sie Menschen Lebensperspektiven ermöglicht. Wenn wir in Österreich in Wohlstand und Sicherheit leben wollen, sollten wir Menschen weltweit ein Leben in sozialer und politischer Stabilität ermöglichen. In unserem aktuellen Jahresbericht sind alle wichtigen Aktivitäten aus dem Jahr 2019 kurz und übersichtlich zusammengefasst, wie wir als AG Globle Verantwortung dazu beigetragen haben.

Link zum Download

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Brief

Gemeinsamer Brief von CONCORD und AG Globale Verantwortung zum Treffen des Europäischen Rats am 19.06.2020

© CONCORD

Anlässlich des Treffens des Europäischen Rats am 19.06.2020 verfasste CONCORD Europe, der europäische Dachverband entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen, einen Brief an den Europäischen Rat. Als Mitglied von CONCORD Europe hat die AG Globale Verantwortung den Brief mitunterschrieben und an das Bundesministerium für Europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) sowie an die ständige Vertretung Österreichs in Brüssel weitergeleitet.

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Brief

Gemeinsamer Brief von der Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz (KOO) und AG Globale Verantwortung zu Anliegen der OECD DAC CSO Reference Group für das Treffen der Arbeitsgruppe zur Entwicklungsfinanzierung-Statistik

CSO letter to the DAC ahead of the next meeting of its Working Party on Development Finance Statistics © KOO

Anlässlich des Treffens der OECD DAC Arbeitsgruppe zur Entwicklungsfinanzierung-Statistik (WP-STAT) vom 22.-25. Juni 2020 wenden wir uns gemeinsam mit der Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz (KOO) an die Vorsitzenden des WP-STAT, des Ausschusses für Entwicklungshilfe (engl.: Development Assistance Committee, DAC), die DAC Delegierten sowie das Bundesministerium für Europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA).

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Nachlese

Geschäftsführerin Annelies Vilim im Interview: Entwicklungszusammenarbeit im Kontext der globalen COVID-19-Krise – Sendung von Women on Air auf Radio ORANGE 94.0

„Die derzeitige COVID-19-Pandemie ist eine globale Krise, die keine Grenzen kennt. Wir besiegen sie weltweit oder gar nicht“ so die eindringlichen Worte unserer Geschäftsführerin Annelies Vilim im Interview mit Radio Orange. Erneut betonte sie die Dringlichkeit eines internationalen COVID-19 Rettungspakets durch Österreich mit einer Soforthilfe in Höhe von 100 Millionen Euro. Neben Annelies Vilim von der AG Globale Verantwortung sprach auch Bianca Weissel, Mitarbeiterin des Hilfswerks International, einer unserer Mitgliedsorganisationen, über Herausforderungen in der aktuellen Situation rund um die Internationale Entwicklungszusammenarbeit in Zeiten der COVID-19 Pandemie.

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Brief

Offener Brief: Unternehmerische Sorgfaltspflicht für Menschenrechte und Umwelt

Offener Brief Treaty Alliance Österreich

Nachdem der EU-Kommissar für Justiz und Rechtsstaatlichkeit Didier Reynders im April 2020 ankündigte, dass es 2021 ein europäisches Sorgfaltspflichtgesetz für Menschenrechts- und Umweltschutz in globalen Lieferketten geben soll, verfasste die Treaty Alliance Österreich einen offenen Brief an Kommissar Reynders, die Präsidentin der EU-Kommission van der Leyen sowie an den Hohen Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Borrell.

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Presseaussendung

Keine gute Diagnose für Österreich: Eine Allianz von über 250 Organisationen stellt über 150 Beanstandungen zur Menschenrechtssituation in Österreich fest

zeitung

Heuer ist das Jahr des Universial Peridic Review der Menschenrechte für Österreich, dabei wird zum dritten Mal die Einhaltung der Menschenrechte in und durch Österreich durch den UN-Menschenrechtsrat überprüft. Die Österreichische Liga für Menschenrechte koordiniert dabei einen wichtigen Bericht der österreichischen Zivilgesellschaft (u.a. AG Globale Verantwortung) an den UN-Menschenrechtsrat. Die traurige Erkenntnis: besonders seit dem Jahr 2017 gab es wesentliche Rückschritte sowohl in der inhaltlichen Zusammenarbeit mit den Organisationen der Zivilgesellschaft als auch bei der Umsetzung fundamentaler Grundrechte.

Der gesamte Bericht mit allen Maßnahmen ist hier herunterzuladen: Joint Submission Universal Periodic Review 2020
Die Pressekonferenz können Sie hier nachsehen: Wie steht es um die Situation der Menschenrechte in Österreich
 

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Kommentar der Anderen

Protecting human rights and the environment in company supply chains

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Claudia Saller (ECCJ)/Isabella Schömann(European Trade Union Confederation)

Spätestens seit dem Einsturz des Rana Plaza, bei dem vor sechs Jahren in Bangladesch 1.138 Bekleidungsarbeiter und -arbeiterinnen ums Leben kamen, gibt es intensive Debatten um gesetzliche Möglichkeiten, Konzerne für Menschenrechtsverletzungen in der Lieferkette zur Verantwortung ziehen zu können. Der EU-Kommissars Didier Reynders hat nun einen Gesetzesvorschlag der Europäischen Kommission für ein umfassendes europäisches Sorgfaltspflichtengesetz angekündigt. In ihrem Kommentar gehen die ExpertInnen Claudia Saller (European Coalition for Corporate Justice,ECCJ) und Isabella Schömann (European Trade Union Confederation) darauf ein und diskutieren auch offene Fragen.

Ein Kommentar von Claudia Saller und Isabelle Schömann

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Nachlese

Nachlese: SDG Watch Austria Online Event - 27.05.2020

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© SDG Watch Austria

Am 27.05.2020 fand das SDG Watch Austria Online Forum statt. Unter dem Titel: "Die Agenda 2030 als Kompass aus der COVID-19-Krise: Warum die Gesundheitskrise eine neue Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpolitik fordert", zeigten Impuls-Vorträge und eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen ExpertInnen sowie VertreterInnen der Zivilgesellschaft einerseits die Wechselwirkungen zwischen „Gesundheit und Wohlergehen“ (SDG 3) und anderen SDGs auf – insbesondere in Bezug auf Ungleichheiten, Klimawandel und nachhaltiges Wirtschaften. Andererseits beleuchteten sie das Potenzial der Agenda 2030 als Kompass aus der Pandemie anhand praktischer Lösungsansätze. Denn eine erfolgreiche, politisch verankerte Umsetzung der 17 Ziele ermöglicht es (globale wie nationale) Probleme zu beheben und erhöhte Resilienz für zukünftige Krisen zu schaffen.

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Bericht

Leitfaden für den Aufbau globaler nachhaltiger Wirtschaft

© CONCORD

Um das öffentliche Interesse und die Unterstützung für eine globale nachhaltige Weltwirtschaft im Sinne der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung nicht durch einen gewissen Fachjargon aus den Augen zu verlieren, entwarf CONCORD einen Leitfaden zu sustainable economy, also nachhaltigem Wirtschaften.

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Presseaussendung

Endlich mehr Unterstützung für Entwicklungsländer: Österreichisches Internationales COVID-19 Rettungspaket mit Soforthilfe von 100 Millionen Euro bleibt aber offen

zeitung

„Wir begrüßen die Erhöhungen für die Hilfe vor Ort, die mit dem Budget am 28. Mai beschlossen werden sollen. Das ist wichtig und richtig, denn diese Mittel werden vielen Menschen neue Lebensperspektiven ermöglichen“, betont Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe. „Das Budget wurde jedoch noch vor der Coronakrise verhandelt und berücksichtigt die Auswirkungen der Pandemie auf Länder des Globalen Südens unzureichend. Um die verheerenden Auswirkungen für Menschen und Wirtschaft in Entwicklungsländern zu mildern, braucht es ein internationales COVID-19 Rettungspaket durch Österreich mit einer Soforthilfe in Höhe von 100 Millionen Euro“, so Vilim.

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Kommentar der Anderen

Resilienz und Nachhaltigkeit - die Basis zukunftsfähiger Wirtschaft

Felix Forster und Malina Lovrek, respACT ©Daniel Willinger

Welche Chancen bietet die aktuelle Krisensituation für die Transformation der Wirtschaft hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung?

In der aktuellen Krisensituation erkennen wir Herausforderungen, die uns zunehmend die Grenzen eines globalisierten, wachstumsorientierten und ressourcenintensiven Wirtschaftssystems aufzeigen. Folglich bietet die Krise auch eine einzigartige Gelegenheit, diese Grenzen und die damit verbundenen Risiken aktiv zu adressieren. Dadurch können Transformationsprozesse hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung eingeleitet werden, um künftigen Krisen resilient entgegenzutreten. Denn auch in Anbetracht der großen Herausforderungen unserer Zeit wie Klimakrise oder soziale Ungleichheit gilt es schnell und entschlossen zu handeln.

Ein Kommentar von Malina Lovrek und Felix Forster

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Bericht

OXFAM Report - „DIGNITY NOT DESTITUTION - An ‘Economic Rescue Plan For All’ to tackle the Coronavirus crisis and rebuild a more equal world”

© OXFAM International

Im April 2020 veröffentlichte OXFAM einen neuen Bericht zu den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen sowie Forderungen für einen Rettungsplan zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie. Der Titel des OXFAM Reports lautet „DIGNITY NOT DESTITUTION - An ‘Economic Rescue Plan For All’ to tackle the Coronavirus crisis and rebuild a more equal world”. Um die COVID-19-Pandemie sowie die immensen sozialen und wirtschaftlichen Folgen zu bekämpfen, braucht es weltweiten Zusammenschluss und Unterstützung für alle.

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