Die Globale Verantwortung, Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe, vertritt als Dachorganisation national und international die Interessen von 35 österreichischen Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Humanitäre Hilfe sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung tätig sind.


Teufelskreis aus Krieg, Hunger und Armut beenden Nur die Schaffung von Lebensperspektiven für Menschen in Afrika wird langfristig zu Lösungen führen

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(Presseaussendung - 19.09.2018) „In Afrika befinden sich viele der ärmsten Länder der Welt. Bittere Armut, Klimaschäden und unfaire Handelsbeziehungen rauben Menschen dort ihre Lebensperspektive und destabilisieren Staaten. Was bleibt den Menschen für eine Perspektive außer der Flucht? Frontex und Asylzentren werden an diesen Tatsachen nichts ändern. Statt vorwiegend auf kurzfristige Maßnahmen wie Grenzsicherung oder Migrationssteuerung zu fokussieren, sollten die österreichische Bundesregierung und die Europäische Union nachhaltige Strategien hin zu einem guten Leben für alle verfolgen.

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Podiumsdiskussion Steuer- und Entwicklungspolitik im Widerspruch? Was die Unternehmensbesteuerung in Österreich mit Entwicklung zu tun hat.

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© flickr/Abby flat-coat

Alle Staaten benötigen Steuereinnahmen zur Finanzierung staatlicher Kernaufgaben wie des Bildungs- und Gesundheitswesens oder der Infrastruktur. Für Länder des Globalen Südens sind diese Einnahmen – insbesondere aus der Besteuerung von Unternehmen – besonders wichtig, um die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu erreichen, also Armut zu bekämpfen und Lebensperspektiven für die Bevölkerung zu schaffen.

Wann: Dienstag, 9. Oktober 2018, 18:00 bis 20:00 Uhr

Wo: Albert-Schweitzer-Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien

Stellungnahme zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFF) der EU

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Am 14. September 2018 findet der informelle EU-Rat für auswärtige Angelegenheiten/Entwicklung statt, bei dem auch der nächste Mehrjährige Finanzrahmen 2021-2027 besprochen wird. Die AG Globale Verantwortung brachte Anliegen zur Rubrik VI „Nachbarschaft und Welt“ des MFF ein. Die Stellungnahme wurde an Außenministerin Karin Kneissl versandt.

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Stellungnahme zur neuen Außenwirtschaftsstrategie Österreichs

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Die Regierung erarbeitet derzeit unter Federführung des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) eine neue Außenwirtschaftsstrategie. Diese soll bis Ende November 2018 fertiggestellt werden. Die AG Globale Verantwortung ist nicht in die Arbeitsgruppen eingebunden, hat jedoch Empfehlungen aus zivilgesellschaftlicher Sicht formuliert und an den Gesandten Harald Stranzl, der im BMEIA für die Außenwirtschaftsstrategie zuständig ist, versandt.

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Anwendung des Narratives zur Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung (SDGs)

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WORKSHOP für Mitgliedsorganisationen

Donnerstag, 18. Oktober 20018, 09h30 bis 12h30, The Skills Group GmbH, Margarethenstraße 70/1/4, 1050 Wien

Im April 2018 haben  die Mitgliedsorganisationen der Globalen Verantwortung gemeinsam einen Narrativ entwickelt, mit der sie die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen wirksamer vermitteln können.Gemeinsam mit dem Strategie- und Kampagnenexperten Stefan A. Sengl werden wir konkrete Anwendungsmöglichkeiten und Lösungen für bisherige „Kommunikationshürden“ diskutieren und das Narrativ anhand verschiedener Szenarien ausprobieren.

In Erinnerung an Max Santner (1954 – 2018)

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Im Juni gratulierte uns Max auf dem10 Jahres Fest der AG Globale Verantwortung, deren Gründungsmitglied er 2008 war. Mehrere Jahre war er im Vorstand der AG Globale Verantwortung und hat ihren Weg entscheidend mitgeprägt. 

CONCORD-Report „Women's Rights and Trade“

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(Publikation - 06.07.2018) Nur ein Fünftel der Handelsabkommen der EU erwähnen bislang die Rechte von Frauen. Dies könnte nun durch ein Kapitel zu Gender und Handel in zukünftigen Abkommen geändert werden. CONCORD stellt die Reichweite und Wirkung dieses Vorhabens auf die weltweite Geschlechtergerechtigkeit jedoch in Frage und schlägt Alternativen vor.

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Nachlese Design Thinking Workshop - Business meets NGO Challenge

(13.6.2018 - Nachlese) In Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich veranstaltete die AG Globale Verantwortung am 8. Juni 2018 einen Design Thinking Workshop um den Dialog zwischen NGOs und Unternehmen zu fördern.

Während des Workshops machten sich vier multidisziplinäre Teams erfolgreich auf die Suche nach Lösungen für konkrete entwicklungspolitische Problemstellungen (Challenges).

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Nachlese Zivilgesellschaftlicher Austausch mit Colin Gonsalves, Träger des Alternativen Nobelpreises

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Foto DKA

(19.4.2018 - Nachlese) Gemeinsam mit der Dreikönigsaktion und anderen Organisationen lud die AG Globale Verantwortung zum Austausch mit Colin Gonsalves.

Colin Gonsalves, Menschenrechtsanwalt und Projektpartner der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, berichtete von der Arbeit des Human Rights Law Network in Indien, das er 1986 mit KollegInnen gegründet hat und in dem inzwischen mehr als Hundert AnwältInnen Menschenrechte verteidigen.

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Nachlese zur Veranstaltung Wie wird die Blockchain den Handel verändern? Eine Chance für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette?

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(12.4.2018 - Nachlese) Auf Einladung der AG Globale Verantwortung und Import Austria des Österreichischen Handelsverbands kamen am 12. April 2018 Experten aus den Bereichen Wissenschaft (Blockchain Technologie), Entwicklungszusammenarbeit (fairer Handel) und Handel zusammen, um vor rund 70 BesucherInnen über das Potential von Blockchain in der Lieferkette zu diskutieren. Ein anschließender Networkingempfang bot Gelegenheit zum Austausch zwischen entwicklungspolitischen NGOs und Unternehmen.

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CONCORD-Report „PARTNERSHIP OR CONDITIONALITY? Monitoring the Migration Compacts and EU Trust Fund for Africa”

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(Publikation – 07.03.2018) Der 2015 geschaffene EU Emergency Trust Fund (EUTF) soll „die Stabilität unterstützen“ und „die Ursachen von irregulärer Migration und Vertreibungen in Afrika bekämpfen“. Ein neuer CONCORD-Bericht betrachtet dieses EU-Finanzierungsinstrument und analysiert dessen Umsetzung in drei Partnerländern: Libyen, Niger und Äthiopien.

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Nachlese zur Veranstaltung „Agrar- und Entwicklungspolitik im Widerspruch?“

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(05.12.2017 - Nachlese) Welche Auswirkungen hat die Agrarpolitik Österreichs und der EU auf die ländliche Entwicklung in Entwicklungsländern wie Burkina Faso? Sind die Rahmenbedingungen in Österreich und auf europäischer Ebene ausreichend, um unterschiedliche Interessen und Politikbereiche so aufeinander abzustimmen, dass sie entwicklungspolitischen Zielsetzungen gerecht werden? Diese und andere Fragen diskutierten internationale ExpertInnen am 13. November im Haus der EU am Beispiel des Milchsektors. 

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