Die Globale Verantwortung, Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe, vertritt als Dachorganisation national und international die Interessen von 35 österreichischen Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Humanitäre Hilfe sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung tätig sind.


3 Jahre Agenda 2030 Wir zeigen Beispiele gelungener Umsetzung auf!

2015 war ein historisches Jahr für die internationale Entwicklungspolitik. Mit dem Beschluss der Agenda 2030 einigten sich die UN-Mitgliedsstaaten auf einen globalen Aktionsplan für ein gutes Leben für alle. Mit ihren 17 Zielen(Sustainable Development Goals, kurz SDGs) will die Agenda 2030 die Zukunftsaussichten und Lebensperspektiven aller Menschen überall verbessern.

Konkret geht es darum

  • Armut zu beseitigen,

  • Umwelt zu schützen,

VERÖFFENTLICHUNG am 26.09.2018

  • und nachhaltiges Wirtschaften sicherzustellen.

VERÖFFENTLICHUNG am 27.09.2018

Täglich strengen sich viele Menschen an, unserem kleinen blauen Planeten und seinen BewohnerInnen eine gute Zukunft zu ermöglichen. Im Rahmen des Projekts SDG Initiative 2018 präsentieren wir Positivbeispiele aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Wir wollen Mut machen, sich zu engagieren und zu einem guten Leben für alle beizutragen. Lassen wir uns von den Projekten inspirieren und den Funken überspringen. Das Ziel ist es wert: Eine gutes Leben für alle auf einem gesunden Planeten!

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Agenda 2030 Potential für ein gutes Leben für alle nutzen!

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Lukas Wank

(24.09.2018 - Presseaussendung) Europaexperte Karl Aiginger und SDG Watch Austria: Bundesregierung soll Chancen für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft durch rasche Umsetzung der Agenda 2030 ergreifen.

Im September 2015 beschloss Österreich gemeinsam mit allen UN-Mitgliedstaaten die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs). Sie ist ein verbindlicher Aktionsplan für ein gutes Leben für alle. Anlässlich des dritten Jahrestags zeigten Karl Aiginger und VertreterInnen von SDG Watch Austria Österreich das vergebene Potential durch die schleppende Umsetzung in Österreich auf und ermutigen mit internationalen Vorbildern zur Trendwende.

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Humanitäre Hilfe - Bedarf so groß wie noch nie Hilfe aus dem Auslandskatastrophenfonds könnte Leid lindern

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(20.09.2018 - Presseaussendung) "Wir alle haben derzeit die schrecklichen Bilder von Idlib vor Augen, in Äthiopien sind aktuell rund 1 Million Menschen aufgrund ethnischer Konflikte und Dürre auf der Flucht. Die Krisen sind vielfältig und zahlreich. Die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Konflikten und Verfolgung fliehen, war noch nie so hoch wie heute. Knapp 134 Millionen Menschen sind laut UNO derzeit auf Humanitäre Hilfe angewiesen. Alleine für Syrien beziffert die UN einen fehlenden Bedarf von 1,8 Milliarden. Warum also wurde von den ohnehin gekürzten Mitteln des Auslandskatastophenfonds (AKF) erst ein Drittel ausbezahlt?“

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AVISO-PK – Europaexperte Karl Aiginger und SDG Watch Austria - Österreich verschläft Potential der Agenda 2030 Verzögerte Umsetzung gefährdet Zielerreichung und kostet wirtschaftliche Dynamik

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(20.09.2018 - Presseaussendung) 

Am 25. September 2015 beschlossen die Vereinten Nationen mit der Agenda 2030 und ihren 17 Zielen einen Aktionsplan für eine ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Welt. Drei Jahre danach haben die Europäische Kommission und Österreichs Regierung noch keinen koordinierten und langfristigen Plan, wie sie die Chancen der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft nutzen können. Wir beleuchten die Folgen und zeigen Alternativen auf. Dazu laden wir alle MedienvertreterInnen zu einer

Pressekonferenz mit Film & Fotomöglichkeit (bitte um Anmeldung unter 0699 17 20 42 07):

Datum: 24.09.2018, 10:00 Uhr

Ort: Labstelle, Lugeck 6, 1010 Wien

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Teufelskreis aus Krieg, Hunger und Armut beenden Nur die Schaffung von Lebensperspektiven für Menschen in Afrika wird langfristig zu Lösungen führen

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(Presseaussendung - 19.09.2018) „In Afrika befinden sich viele der ärmsten Länder der Welt. Bittere Armut, Klimaschäden und unfaire Handelsbeziehungen rauben Menschen dort ihre Lebensperspektive und destabilisieren Staaten. Was bleibt den Menschen für eine Perspektive außer der Flucht? Frontex und Asylzentren werden an diesen Tatsachen nichts ändern. Statt vorwiegend auf kurzfristige Maßnahmen wie Grenzsicherung oder Migrationssteuerung zu fokussieren, sollten die österreichische Bundesregierung und die Europäische Union nachhaltige Strategien hin zu einem guten Leben für alle verfolgen.

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Podiumsdiskussion Steuer- und Entwicklungspolitik im Widerspruch? Was die Unternehmensbesteuerung in Österreich mit Entwicklung zu tun hat.

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© flickr/Abby flat-coat

Alle Staaten benötigen Steuereinnahmen zur Finanzierung staatlicher Kernaufgaben wie des Bildungs- und Gesundheitswesens oder der Infrastruktur. Für Länder des Globalen Südens sind diese Einnahmen – insbesondere aus der Besteuerung von Unternehmen – besonders wichtig, um die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu erreichen, also Armut zu bekämpfen und Lebensperspektiven für die Bevölkerung zu schaffen.

Wann: Dienstag, 9. Oktober 2018, 18:00 bis 20:00 Uhr

Wo: Albert-Schweitzer-Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien

Stellungnahme zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFF) der EU

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Am 14. September 2018 findet der informelle EU-Rat für auswärtige Angelegenheiten/Entwicklung statt, bei dem auch der nächste Mehrjährige Finanzrahmen 2021-2027 besprochen wird. Die AG Globale Verantwortung brachte Anliegen zur Rubrik VI „Nachbarschaft und Welt“ des MFF ein. Die Stellungnahme wurde an Außenministerin Karin Kneissl versandt.

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Stellungnahme zur neuen Außenwirtschaftsstrategie Österreichs

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Die Regierung erarbeitet derzeit unter Federführung des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) eine neue Außenwirtschaftsstrategie. Diese soll bis Ende November 2018 fertiggestellt werden. Die AG Globale Verantwortung ist nicht in die Arbeitsgruppen eingebunden, hat jedoch Empfehlungen aus zivilgesellschaftlicher Sicht formuliert und an den Gesandten Harald Stranzl, der im BMEIA für die Außenwirtschaftsstrategie zuständig ist, versandt.

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Anwendung des Narratives zur Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung (SDGs)

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WORKSHOP für Mitgliedsorganisationen

Donnerstag, 18. Oktober 20018, 09h30 bis 12h30, The Skills Group GmbH, Margarethenstraße 70/1/4, 1050 Wien

Im April 2018 haben  die Mitgliedsorganisationen der Globalen Verantwortung gemeinsam einen Narrativ entwickelt, mit der sie die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen wirksamer vermitteln können.Gemeinsam mit dem Strategie- und Kampagnenexperten Stefan A. Sengl werden wir konkrete Anwendungsmöglichkeiten und Lösungen für bisherige „Kommunikationshürden“ diskutieren und das Narrativ anhand verschiedener Szenarien ausprobieren.

In Erinnerung an Max Santner (1954 – 2018)

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Im Juni gratulierte uns Max auf dem10 Jahres Fest der AG Globale Verantwortung, deren Gründungsmitglied er 2008 war. Mehrere Jahre war er im Vorstand der AG Globale Verantwortung und hat ihren Weg entscheidend mitgeprägt. 

CONCORD-Report „Women's Rights and Trade“

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(Publikation - 06.07.2018) Nur ein Fünftel der Handelsabkommen der EU erwähnen bislang die Rechte von Frauen. Dies könnte nun durch ein Kapitel zu Gender und Handel in zukünftigen Abkommen geändert werden. CONCORD stellt die Reichweite und Wirkung dieses Vorhabens auf die weltweite Geschlechtergerechtigkeit jedoch in Frage und schlägt Alternativen vor.

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Nachlese Design Thinking Workshop - Business meets NGO Challenge

(13.6.2018 - Nachlese) In Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich veranstaltete die AG Globale Verantwortung am 8. Juni 2018 einen Design Thinking Workshop um den Dialog zwischen NGOs und Unternehmen zu fördern.

Während des Workshops machten sich vier multidisziplinäre Teams erfolgreich auf die Suche nach Lösungen für konkrete entwicklungspolitische Problemstellungen (Challenges).

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Nachlese Zivilgesellschaftlicher Austausch mit Colin Gonsalves, Träger des Alternativen Nobelpreises

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Foto DKA

(19.4.2018 - Nachlese) Gemeinsam mit der Dreikönigsaktion und anderen Organisationen lud die AG Globale Verantwortung zum Austausch mit Colin Gonsalves.

Colin Gonsalves, Menschenrechtsanwalt und Projektpartner der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, berichtete von der Arbeit des Human Rights Law Network in Indien, das er 1986 mit KollegInnen gegründet hat und in dem inzwischen mehr als Hundert AnwältInnen Menschenrechte verteidigen.

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Nachlese zur Veranstaltung Wie wird die Blockchain den Handel verändern? Eine Chance für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette?

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(12.4.2018 - Nachlese) Auf Einladung der AG Globale Verantwortung und Import Austria des Österreichischen Handelsverbands kamen am 12. April 2018 Experten aus den Bereichen Wissenschaft (Blockchain Technologie), Entwicklungszusammenarbeit (fairer Handel) und Handel zusammen, um vor rund 70 BesucherInnen über das Potential von Blockchain in der Lieferkette zu diskutieren. Ein anschließender Networkingempfang bot Gelegenheit zum Austausch zwischen entwicklungspolitischen NGOs und Unternehmen.

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CONCORD-Report „PARTNERSHIP OR CONDITIONALITY? Monitoring the Migration Compacts and EU Trust Fund for Africa”

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(Publikation – 07.03.2018) Der 2015 geschaffene EU Emergency Trust Fund (EUTF) soll „die Stabilität unterstützen“ und „die Ursachen von irregulärer Migration und Vertreibungen in Afrika bekämpfen“. Ein neuer CONCORD-Bericht betrachtet dieses EU-Finanzierungsinstrument und analysiert dessen Umsetzung in drei Partnerländern: Libyen, Niger und Äthiopien.

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Nachlese zur Veranstaltung „Agrar- und Entwicklungspolitik im Widerspruch?“

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(05.12.2017 - Nachlese) Welche Auswirkungen hat die Agrarpolitik Österreichs und der EU auf die ländliche Entwicklung in Entwicklungsländern wie Burkina Faso? Sind die Rahmenbedingungen in Österreich und auf europäischer Ebene ausreichend, um unterschiedliche Interessen und Politikbereiche so aufeinander abzustimmen, dass sie entwicklungspolitischen Zielsetzungen gerecht werden? Diese und andere Fragen diskutierten internationale ExpertInnen am 13. November im Haus der EU am Beispiel des Milchsektors. 

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