Die Globale Verantwortung, Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe, vertritt als Dachorganisation national und international die Interessen von 35 österreichischen Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Humanitäre Hilfe sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung tätig sind.


Ein Vergleich - Die EU-Wahlprogramme der österreichischen Parteien

6755068753_df8fc7a41d_o-3

(22.05.2019 - Bericht) Aufgrund der bevorstehenden Wahl zum Europäischen Parlament am 26.05.2019 hat sich die AG Globale Verantwortung mit den Wahlprogrammen der sieben antretenden Parteien auseinandergesetzt.Im Anschluss finden Sie eine zusammenfassende Darstellung der entwicklungspolitische Themen in den Wahlprogrammen.

SDG Workshop in Kooperation mit der ÖH Universität Wien

sdg-initiative-foto-credit-un-montenegroluka-bokovi

(Nachlese - 14.05.2019) Um Studierenden der Universität Wien die Agenda 2030 und ihre 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurzs SDGs) näher zu bringen, hielt Karin Kuranda von der AG Globale Verantwortung zusammen mit den beiden SDG Botschafterinnen Klara Krgovic und Marlene Zehetner am 29.04.2019 einen Workshop innerhalb der ÖH Wien Veranstaltungsreihe „eco: system. Wer werden wir gewesen sein?“ ab. Neben der Vorstellung der Ziele der Agenda 2030 und der Erarbeitung der einzelnen 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung in Kleinstgruppen, stand die praktische Umsetzung und die persönliche Anwendung der Ziele im Mittelpunkt. Auch die Umsetzung auf politischer Ebene in Österreich, der Beitrag der Zivilgesellschaft sowie Instrumente und Spiele zur Bewusstseinsförderung der SDGs im privaten wie beruflichen Umfeld wurden diskutiert.

Regional Forum on Sustainable Development Voluntary National Reviews und die Bedeutung der Digitalisierung für Nachhaltige Entwicklung

rf2019_logo_en_transparent_background
Copyright UNECE

(14.05.2019 - Bericht) Vom 21. – 22. März 2019 fand das Regional Forum on Sustainable Development for the UNECE Region in Genf statt. Dabei handelt es sich um ein Treffen von über 50 RegierungsvertreterInnen, VertreterInnen von  NROs, dem Privatsektor, akademischen Experten und anderen Organisationen , um die Implementierung der Agenda 2030 über nationale Grenzen hinaus zu koordinieren und mögliche Hindernisse für Politikkohärenz zu beseitigen. Dieses Forum gilt auch als wesentliche Vorbereitung der UNECE Position hinsichtlich des im Juli 2019 stattfindenden Hochrangigen Politischen Forums für Nachhaltige Entwicklung in New York.

ODA-Zahlen 2018 - Österreichs Entwicklungsausgaben sinken erneut

aktion-annelies

(24.04.2019 - Bericht) Die von der OECD veröffentlichten vorläufigen ODA-Zahlen für 2018 zeigen einen weiteren Rückgang bei den Ausgaben für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) durch Österreich. Entgegen der Ankündigung nach mehr Hilfe vor Ort ist die ODA-Quote von ohnehin geringen 0,3 % im Vorjahr auf 0,26 % des BNE (das entspricht knapp 1 Milliarde Euro) im Jahr 2018 zurückgegangen, was einem Rückgang von 11,7 % entspricht. Nur 2004 war Österreichs ODA-Quote noch geringer.

Nachlese zum Diskussionsabend zur EU-Wahl „Weil es um mehr geht als um krumme Gurken“

6755068753_df8fc7a41d_o-3

(15.04.2019 - Nachlese) Krumme Gurken hatten wir keine im Gepäck, dafür eine Menge spannender Fragen für die KandidatInnen zum EU-Parlament. Eingefunden hatten sich die langjährigen Europaabgeordneten Othmar Karas (Spitzenkandidat ÖVP) sowie Georg Mayer (FPÖ) und die um den Einzug kämpfenden Marlene Göntgen (SPÖ), Ewa Dziedzic (Die Grünen) und Stefan Windberger (NEOS). Moderator Florian Scheuba führte durch einen abwechslungsreichen Abend, der gezeigt hat: nur ein starkes und geeintes Europa wird den globalen Herausforderungen gerecht.

Österreichs Entwicklungshilfe sinkt erneut Budgetverhandlungen müssen Wende bei Hilfe vor Ort bringen

zeitung

(10.04.2019 - Presseaussendung) Die heute von der OECD veröffentlichten Daten zu den Mitteln der Öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (Official Development Assistance, ODA) für 2018 weisen für Österreich einen Wert von 0,26 % des Bruttonationaleinkommens (BNE) aus. Das ist ein erneuter Rückgang zum Wert von 2017, wo Österreich zumindest noch bei bescheidenen 0,3 % des BNE gelegen ist.

weiter

The Belgrade "Call to Action"

belgrad

(08.04.2019 - The Belgrade Call To Action) Weltweit gerät die Zivilgesellschaft immer weiter unter Druck. Repressionen und Einschränkungen der Zivilgesellschaft stehen in vielen Ländern dieser Welt auf der Tagesordnung. Nur vier Prozent der Weltbevölkerung leben laut CIVICUS-Monitor in Ländern mit offener Zivilgesellschaft. In den anderen Ländern ist die Zivilgesellschaft beeinträchtigt, beschränkt, unterdrückt oder komplett geschlossen. Auch Österreich wurde zuletzt von offen auf beeinträchtigt herabgestuft. Zivilgesellschaftliche Organisationen aus allen Teilen der Welt treffen sich aus diesem Grund diese Woche in der serbischen Hauptstadt auf dem „Civil Society Summit“ und diskutieren unter dem Titel "The Power of Togetherness" mögliche Auswege aus der Krise. Mit dem „Belgrader Aufruf“, den die AG Globale Verantwortung mitunterzeichnet hat, rufen sie die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen auf, unverzüglich konkrete Maßnahmen zum Schutz der Zivilgesellschaft und ihrer politischen Handlungsspielräume zu ergreifen.

The Belgrade Call to Action (eng.)

Die Kraft der Agenda 2030 auf den Boden bringen

sdg-wheel_hires_cmyk
© United Nations

(28.03.2019 - Dossier) Im Dossier setzte sich die APA-Science Redaktion das Ziel die unterschiedlichen Sichtweisen und Zugänge zu der Agenda 2030 zu erfassen. In der ausführlichen Analyse kamen neben der Bundesregierung auch der Rechnungshof, Annelies Vilim (Geschäftsführerin AG Globale Verantwortung) als Sprecherin von SDG Watch Austria zu Wort. Dabei werden die unterschiedlichen Positionen zu Themen wie der Umsetzungen der Agenda 2030 in Österreich, dem Modus der Kooperation, sowie die Einbindung unterschiedlicher Stakeholder, wie der Wissenschaft diskutiert.

AVISO 1.4.2019 Diskussionsrunde zur EU-Wahl „Weil´s um mehr geht als um krumme Gurken“

zeitung

(Jung)WählerInnen und KandidatInnen zur EU-Wahl diskutieren Europas Zukunft

(01.04.2019 - Presseaussendung) Die kommende Wahl zum Europäischen Parlament ist eine Richtungsentscheidung für die Zukunft Österreichs, der EU und ihrer Rolle in der Welt. Wie kann Europa zu mehr globaler Gerechtigkeit beitragen? Wie sieht eine zukunftsfähige Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika aus? Wie kann das EU-Parlament im Sinne der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung dazu beitragen, ein friedliches und gerechtes Europa sicherzustellen, die Umwelt zu schützen und nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen?

weiter

AVISO 29.03.2019 - 5.Internationaler Humanitärer Kongress Wien „The Future of Humanitarian Aid”

a

Ist die Humanitäre Hilfe ausreichend auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet?

( 25.03.2019 - Presseaussendung) Immer mehr bewaffnete Konflikte, langanhaltende Krisen wie in Syrien, Naturkatastrophen wie zuletzt in Mosambik und das alles in einer Zeit der geopolitischen Machtverschiebungen mit ungewissem Ausgang. Es ist klar: Die Zukunft der Humanitären Hilfe steht vor vielen Herausforderungen. Am 5. Humanitären Kongress Wien mit dem Titel „The Future of Humanitarian Aid” diskutieren internationale und nationale ExpertInnen aus humanitären Organisationen, Politik, Wissenschaft und Medien u.a. zu folgenden Zukunftsfragen: Wie wirken sich geopolitische oder rechtliche Veränderungen auf die Humanitäre Hilfe aus? Welche Chancen und Risiken ergeben sich durch neue Technologien? Welche Rolle spielen die Medien bei der Wahrnehmung und Darstellung von Krisen und der Arbeit humanitärer Organisation?

weiter

Nachlese zur Podiumsdiskussion Rohstoff- und Entwicklungspolitik im Widerspruch? Der Wettbewerb um mineralische Rohstoffe und seine Bedeutung für den Globalen Süden

_dsc7576

(Nachlese 14.3.2019) Welche Auswirkungen hat der Abbau von Rohstoffen und die österreichische Rohstoffpolitik auf Länder des Globalen Südens? Welche Rohstoffe stecken eigentlich in unseren Alltagsgeräten wie beispielsweise dem Handy oder dem Laptop? Trägt die aktuelle Rohstoffpolitik zur Umsetzung der Agenda 2030 und der Erreichung ihrer nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) bei oder behindert sie diese? Diese und weitere Fragen diskutierten nationale und internationale ExpertInnen am 12. März 2019 im Albert-Schweitzer-Haus in Wien.

Nachlese Planning Workshop for Inclusive Systems Development Project

dsc_0530

(13.03.2019 - Nachlese) After 2 one-week-trainings on the "market systems approach - MSD" in October and November 2018, a group of 9 Austrian NGOs interested to further learn and apply this approach in their organisations met last week on March 13th to plan their consortia project "capacity development on inclusive systems development". 

Rohstoff- und Entwicklungspolitik im Widerspruch? Der Wettbewerb um mineralische Rohstoffe

titelseite_rohstoffe

(12.03.2019 - Publikation) Ein wichtiger Politikbereich für die Erreichung entwicklungspolitischer Ziele ist die Rohstoffpolitik, da viele Länder des Globalen Südens von Einnahmen aus dem Export von Rohstoffen abhängig sind und der Rohstoffsektor große Auswirkungen auf ihre Entwicklung hat. Die AG Globale Verantwortung geht in dieser Broschüre daher der Frage nach, inwiefern die Rohstoffpolitik Österreichs im Bereich der mineralischen Rohstoffe zur Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer 17 Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) und damit zu nachhaltiger Entwicklung im Globalen Süden beiträgt oder diese behindert.

weiter

Zivilgesellschaftliche Anliegen zum OECD DAC Senior Level Meeting

20190307_153129

(Stellungnahme - 19.02.2019) Anlässlich des am 22. Februar stattfindenden OECD DAC Senior Level Meetings haben 27 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter die AG Globale Verantwortung, ihre Anliegen eingebracht.
Bei dem Treffen waren zum ersten Mal zwei Zivilgesellschaftliche Organisationen vertreten.  

weiter

Nachlese der Diskussion Innovative Geschäftsmodelle für eine nachhaltige Zukunft. SDGs umsetzen und neue KundInnen ansprechen

6
© AG Globale Verantwortung, Daniel Weber

(31.01. 2019 - Nachlese) Warum ist es für österreichische Unternehmen wichtig, sich mit der Agenda 2030 und den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) auseinanderzusetzen? Welche Rollen können entwicklungspolitische Organisationen dabei spielen? Welche Lehren ziehen Unternehmen, die die SDGs bereits in ihrem bei Kerngeschäft verankert haben, aus ihren Erfahrungen? Welche Rahmenbedingungen braucht es auf politischer Ebene?

Kürzungen beim Auslandskatastrophenfonds abgewendet - Begrüßenswerter Schritt der Außenministerin

zeitung

(20.12.2018 - Presseaussendung) „Angesichts der vielen humanitären Krisen ist es erfreulich, dass es Außenministerin Karin Kneissl gelungen ist, die Kürzung des Auslandskatastrophenfonds (AKF) zu verhindern. Mit der gestern im Ministerrat beschlossenen Ausschüttung von 6,4 Millionen Euro aus dem AKF wurden im Jahr 2018 in Summe anstelle der budgetierten 15 Millionen wieder 20 Millionen für Menschen in Krisenregionen bereitgestellt.

weiter

SDG BotschafterInnen auf der Conference on Education Reforms

img-20181214-wa0009

(Nachlese – 18.12.2018) Von 13.-14. Dezember fand im Austria Center die Conference on the Implementation of Education Reforms – Governance and Leadership in Change Processes im Rahmen der österreichischen Ratspräsidentschaft statt, auf der die SDG-BotschafterInnen eine besondere Rolle einnahmen: Als „RapporteuerInnen“ konnten sie an den Diskussionen teilnehmen und im Anschluss an die Konferenz ihre Eindrücke und Empfehlungen aus Sicht der SDG BotschafterInnen schildern und abgeben.

Nachlese Zweites Training zum Kapazitätsaufbau zu inklusiver Marktsystementwicklung (MSD)

bildmsd2

(17.12.2018 - Nachlese) Für unsere Mitgliedsorganisationen haben wir für Herbst 2018 zwei einwöchige Trainings zum MSD-Ansatz organisiert. Nachdem im Oktober bereits die erste MSD-Trainingswoche stattfand, bot auch das zweite der Serie eine Einführung in den MSD-Ansatz, dessen Schlüsselprinzipien, Werkzeuge und Methoden basierend auf konzeptionellen Frameworks und praktischer Projekterfahrung Erfahrungen der TrainerInnen der schweizerischen Entwicklungsorganisation Helvetas Swiss Intercooperation.

Reformierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

landwirtschaft
flickr, Siegfried Rabanser, CC BY 2.0

(05.12.2018 - Bericht) Die EU ist der weltweit größte Importeur und Exporteur von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Rohstoffen, wodurch die europäische Agrarpolitik (GAP) auch Einfluss auf Bereiche hat, die über den Agrarsektor hinausgehen, wie die Entwicklungspolitik beispielsweise. Anlässlich der Reform der GAP formuliert CONCORD Empfehlungen, um die GAP so zu gestalten, dass sie auch entwicklungspolitischen Zielsetzungen gerecht wird.

Generation 2030 für ein gutes Leben für alle

_aig9213
© Regina Aigner

(4.12.2018 - Nachlese) Vergangenes Wochenende haben die SDG BotschafterInnen der AG Globale Verantwortung – Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe gemeinsam mit europäischen JugendvertreterInnen intensiv an der Erarbeitung von Empfehlungen zur besseren Umsetzung der Agenda 2030 an die österreichische Bundesregierung gearbeitet. Sie sind im action request für ein gutes Leben für alle zusammengefasst und wurden am 3.12.2018 im Bundeskanzleramt übergeben.

Zivilgesellschaftliche Stellungnahme zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFF) der EU

20181126_110219

(Brief 23.11.2018) In einem gemeinsamen Brief der AG Globale Verantwortung und der KOO, der Koordinierungsstelle der österreichischen Bischofskonferenz, brachten wir unsere Anliegen im Rahmen des Rats für Auswärte Angelegenheiten am 26. November 2018 in Brüssel an die Bundesministerien Dr. Karin Kneissl ein. Wir übermittelten konkrete Empfehlungen zum MFF, dem neuen EU Budget für 2021-2027, insbesondere zur Rubrik VI „Neighbourhood and the World“ und dessen Privatsektor-Instrumenten.

Nachlese Training zum Kapazitätsaufbau zu inklusiver Marktsystementwicklung (MSD)

bild1

(07.11.2018 - Nachlese) Für unsere Mitgliedsorganisationen haben wir für Herbst 2018 zwei einwöchige Trainings zum MSD-Ansatz geplant. Von 15.-19. Oktober 2018 fand das erste davon in Wien statt. Das Training bot eine Einführung in den MSD-Ansatz, dessen Schlüsselprinzipien, Werkzeuge und Methoden basierend auf konzeptionellen Frameworks und praktischer Projekterfahrung Erfahrungen der TrainerInnen der schweizerischen Entwicklungsorganisation Helvetas Swiss Intercooperation.

Nachlese zur Podiumsdiskussion Steuer- und Entwicklungspolitik im Widerspruch? Was die Unternehmensbesteuerung in Österreich mit Entwicklung zu tun hat.

steuer1_bild
© flickr/Abby flat-coat

(24.10. 2018 - Nachlese) Welche Auswirkungen hat die österreichische Steuerpolitik auf sogenannte Entwicklungsländer? Trägt die aktuelle Steuerpolitik speziell im Bereich der Unternehmensbesteuerung zur Umsetzung der Agenda 2030 und der Erreichung ihrer nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) bei oder behindert sie diese? Diese und weitere Fragen diskutierten nationale und internationale ExpertInnen am 9. Oktober 2018 im Albert-Schweitzer Haus in Wien.

Zivilgesellschaftliche Anliegen zur Tagung des Europäischen Rates am 18. Oktober 2018 Migrationspolitik der EU und die Zusammenarbeit mit Drittländern

20181024_100831

(Brief - 17.10.2018) Gemeinsam mit CONCORD, dem europäischen Dachverband für entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen, wandte sich die AG Globale Verantwortung an Bundeskanzler Sebastian Kurz mit Anliegen bezüglich der Tagung des Europäischen Rates am 18. Oktober 2018. Bei der Tagung wurden zentrale Themen der Migrationspolitik der EU wie Such- und Rettungsdienste von Nichtsregierungsorganisationen und die Zusammenarbeit mit Drittländern besprochen. Die Dachverbände forderten, dass EU-weit an einem rechtsbasierten Ansatz in der Entwicklungs- und Migrationspolitik gearbeitet werde und dass Österreich Politiken unterstützt, die nachhaltige Entwicklung fordern und diese nicht behindern.  Im Brief anbei finden sich konkrete Empfehlungen.

Zivilgesellschaftlicher Dialog mit der AIIB-Eurogruppe in Wien

aiib_logo

(18.09.2018 - Nachlese) Anlässlich des Treffens der Eurogruppe der Asiatischen Infrastruktur Investmentbank (AIIB) in Wien organisierte die AG Globale Verantwortung gemeinsam mit der KOO am 18. September 2018 einen zivilgesellschaftlichen Dialog mit den RepräsentantInnen der Mitgliedsländer aus der Eurozone. Insgesamt versammelten die beiden Dachverbände VertreterInnen von zehn zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Österreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Großbritannien und Dänemark sowie mit RepräsentantInnen der zwölf AIIB-Mitgliedsländer aus der Eurozone zu diesem offenen Austausch.

Stellungnahme zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFF) der EU

20180917_151917

(12.09.2018 - Stellungnahme) Am 14. September 2018 findet der informelle EU-Rat für auswärtige Angelegenheiten/Entwicklung statt, bei dem auch der nächste Mehrjährige Finanzrahmen 2021-2027 besprochen wird. Die AG Globale Verantwortung brachte Anliegen zur Rubrik VI „Nachbarschaft und Welt“ des MFF ein. Die Stellungnahme wurde an Außenministerin Karin Kneissl versandt.

weiter

In Erinnerung an Max Santner (1954 – 2018)

max_santner_trauerrand2_kleiner-1024x688

Im Juni gratulierte uns Max auf dem10 Jahres Fest der AG Globale Verantwortung, deren Gründungsmitglied er 2008 war. Mehrere Jahre war er im Vorstand der AG Globale Verantwortung und hat ihren Weg entscheidend mitgeprägt. 

CONCORD-Report „Women's Rights and Trade“

genderandtrade

(Publikation - 06.07.2018) Nur ein Fünftel der Handelsabkommen der EU erwähnen bislang die Rechte von Frauen. Dies könnte nun durch ein Kapitel zu Gender und Handel in zukünftigen Abkommen geändert werden. CONCORD stellt die Reichweite und Wirkung dieses Vorhabens auf die weltweite Geschlechtergerechtigkeit jedoch in Frage und schlägt Alternativen vor.

weiter

Nachlese Design Thinking Workshop - Business meets NGO Challenge

(13.6.2018 - Nachlese) In Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich veranstaltete die AG Globale Verantwortung am 8. Juni 2018 einen Design Thinking Workshop um den Dialog zwischen NGOs und Unternehmen zu fördern.

Während des Workshops machten sich vier multidisziplinäre Teams erfolgreich auf die Suche nach Lösungen für konkrete entwicklungspolitische Problemstellungen (Challenges).

weiter

Nachlese Zivilgesellschaftlicher Austausch mit Colin Gonsalves, Träger des Alternativen Nobelpreises

colin_dka
Foto DKA

(19.4.2018 - Nachlese) Gemeinsam mit der Dreikönigsaktion und anderen Organisationen lud die AG Globale Verantwortung zum Austausch mit Colin Gonsalves.

Colin Gonsalves, Menschenrechtsanwalt und Projektpartner der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, berichtete von der Arbeit des Human Rights Law Network in Indien, das er 1986 mit KollegInnen gegründet hat und in dem inzwischen mehr als Hundert AnwältInnen Menschenrechte verteidigen.

weiter

Nachlese zur Veranstaltung Wie wird die Blockchain den Handel verändern? Eine Chance für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette?

blockchain_studie_einladung_v2-002

(12.4.2018 - Nachlese) Auf Einladung der AG Globale Verantwortung und Import Austria des Österreichischen Handelsverbands kamen am 12. April 2018 Experten aus den Bereichen Wissenschaft (Blockchain Technologie), Entwicklungszusammenarbeit (fairer Handel) und Handel zusammen, um vor rund 70 BesucherInnen über das Potential von Blockchain in der Lieferkette zu diskutieren. Ein anschließender Networkingempfang bot Gelegenheit zum Austausch zwischen entwicklungspolitischen NGOs und Unternehmen.

weiter

CONCORD-Report „PARTNERSHIP OR CONDITIONALITY? Monitoring the Migration Compacts and EU Trust Fund for Africa”

concord

(Publikation – 07.03.2018) Der 2015 geschaffene EU Emergency Trust Fund (EUTF) soll „die Stabilität unterstützen“ und „die Ursachen von irregulärer Migration und Vertreibungen in Afrika bekämpfen“. Ein neuer CONCORD-Bericht betrachtet dieses EU-Finanzierungsinstrument und analysiert dessen Umsetzung in drei Partnerländern: Libyen, Niger und Äthiopien.

weiter

Nachlese zur Veranstaltung „Agrar- und Entwicklungspolitik im Widerspruch?“

pcsd_va

(05.12.2017 - Nachlese) Welche Auswirkungen hat die Agrarpolitik Österreichs und der EU auf die ländliche Entwicklung in Entwicklungsländern wie Burkina Faso? Sind die Rahmenbedingungen in Österreich und auf europäischer Ebene ausreichend, um unterschiedliche Interessen und Politikbereiche so aufeinander abzustimmen, dass sie entwicklungspolitischen Zielsetzungen gerecht werden? Diese und andere Fragen diskutierten internationale ExpertInnen am 13. November im Haus der EU am Beispiel des Milchsektors. 

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen