Österreichische Entwicklungspolitik

Die österreichische Entwicklungspolitik orientiert sich grundlegend am aktuellen Dreijahresprogramm und ist in Österreich eine gesamtstaatliche Aufgabe. Neben dem Bundesministerium für Finanzen und dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten sind auch andere Bundesministerien, die Länder sowie die Oesterreichische Entwicklungsbank für internationale Entwicklung, Humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Inlandsarbeit verantwortlich.

Hintergrundinformationen

Vierte Menschenrechtsprüfung: Hält Österreich die Menschenrechte weltweit ein?

Ob die Bundesregierung ihren menschenrechtlichen Verpflichtungen umfassend nachkommt, wird die vierte Universelle Menschenrechtsprüfung Österreichs (UPR) am 23. Jänner 2026 zeigen. Die AG Globale Verantwortung möchte Journalist*innen in der aktuellen Weltlage dazu anregen, auch aus entwicklungspolitischer und humanitärer Perspektive über den UPR zu berichten und hat daher dreiseitige Hintergrundinformationen zusammengestellt.

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Stellungnahme

Zivilgesellschaftliche Impulse für eine gesamtstaatliche Afrika-Strategie

© Globale Verantwortung

Mit der geplanten gesamtstaatlichen Afrika-Strategie greift die österreichische Bundesregierung ein Vorhaben auf, das seit 2018 mehrfach angekündigt, aber nie abgeschlossen wurde. Für gleichberechtigte Partnerschaften mit afrikanischen Ländern ist dieser Schritt zentral. Aufgrund der bislang begrenzten Einbindung der entwicklungspolitischen und humanitären Zivilgesellschaft in Österreich hat die AG Globale Verantwortung nun ihre Impulse an den zuständigen Abteilungsleiter im BMEIA übermittelt.

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Analyse

Dreijahresprogramm: Neue Akzente in veränderten Zeiten

© World Vision

Mit dem Dreijahresprogramm der österreichischen Entwicklungspolitik 2025 bis 2027 liegt seit Juni ein neues entwicklungspolitisches Leitdokument vor. Es markiert eine Zäsur: War das Vorgängerprogramm stark von der COVID-19-Pandemie und dem Bekenntnis zu globaler Solidarität geprägt, enthält das aktuelle wichtige Akzente in Zeiten von Reformdruck, Geopolitik und knapper werdenden Mitteln.

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Umfrage

Wie Menschen in Österreich die Arbeit von NGOs wahrnehmen

Wir haben Anfang Mai gefragt, wie Menschen in Österreich die Arbeit von NGOs aus den Bereichen internationale Entwicklung, Humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Inlandsarbeit wahrnehmen. Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Perception Gap zwischen dem Interesse, das sie selbst an den abgefragten Themen bzw. Werten haben, und dem Interesse, das sie der österreichischen Politik und Bevölkerung an diesen zuschreiben.

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Briefingpapier (DE/EN)

Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der EZA & Humanitären Hilfe

© Globale Verantwortung

Menschen mit Behinderungen machen in etwa 16% der Weltbevölkerung aus, von ihnen sind mindestens 41 Millionen von globalen Krisen betroffen. Dieses Briefingpapier empfiehlt konkrete Maßnahmen für ihre Inklusion im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe, damit die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen weltweit beendet werden kann.

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Stellungnahme

Sparpaket: FPÖ-ÖVP verschließt Augen vor globalen Herausforderungen

© Globale Verantwortung

In den vergangenen Jahren hat Österreich gezeigt, dass es ein verlässlicher Partner in der internationalen Entwicklung und Humanitären Hilfe sein kann. Diese Fortschritte dürfen FPÖ und ÖVP nicht aufs Spiel setzen. Doch lässt sich diese Absicht den bisher bekannten Details zum Sparpaket der Koalitionsverhandler*innen entnehmen.

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6 Fragen zu Entwicklungspolitik

Nationalratswahl 2024: Wollen die Spitzenkandidat*innen die globalen Krisen weltweit anpacken?

© Globale Verantwortung

Wir haben die Spitzenkandidat*innen der Nationalratswahl 2024 gebeten, sechs Fragen zur österreichischen Entwicklungspolitik zu beantworten. Ihre Antworten bilden einen breiten Konsens darüber ab, dass die Politik auch in Zukunft Menschen in armen und fragilen Ländern unterstützen und die Klimakrise weltweit bekämpfen soll.

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