Deklaration Europäische Zivilgesellschaft fordert internationale Solidarität vor EU-Wahl 2024 (22.03.2024) Wenige Wochen vor den Europawahlen am 9. Juni 2024 hat die AG Globale Verantwortung eine Deklaration unterzeichnet, in dem europäische Entscheidungsträger*innen aufgefordert werden, mehr für die multinationale Zusammenarbeit und internationale Solidarität zu unternehmen. weiter
Stellungnahme EU-Lieferkettengesetz: Entwicklungspolitischer Dachverband über Beschluss erleichtert, aber nicht in Jubelstimmung (15.03.2024) Die AG Globale Verantwortung ist erleichtert, dass die Ständigen Vertreter*innen der EU-Mitgliedstaaten heute dem EU-Lieferkettengesetz mehrheitlich zugestimmt haben. Dass Österreich nicht unter diesen Staaten ist, kommt allerdings einem Kniefall vor Wirtschaftsvertreter*innen gleich weiter
Forderungen EU-Wahl 2024 Europäische Antworten auf globale Krisen © Globale Verantwortung (01.03.2024) Die AG Globale Verantwortung hat an die österreichischen Spitzenkandidat*innen für die EU-Wahl 2024 konkrete Vorschläge, wie sie eine zukunftsorientierte Entwicklungspolitik der EU mitgestalten können, übermittelt. weiter
Presseaussendung Zivilgesellschaft trägt zu faktenbasierter Debatte über EU-Lieferkettengesetz bei (14.02.2024) Kampagne Menschenrechte brauchen Gesetze unterzieht kursierende Argumente einem Faktencheck und lädt heute um 9:00 Uhr zu Online-Pressegespräch mit Expert*innen weiter
Presseaussendung Ja zu Lieferkettengesetz für Glaubwürdigkeit der EU-Staaten essenziell (05.02.2024) AG Globale Verantwortung appelliert an Minister Kocher, das EU-Lieferkettengesetz bei finaler Abstimmung zu unterstützen. Eine Enthaltung nach jahrelangen Verhandlungen wäre fatal weiter
Bericht Drohende globale Kipp-Punkte steigern Europas Handlungsbedarf im Vorfeld der EU-Wahlen (26.01.2024) Der Europäische Nachhaltigkeitsbericht 2023/2024 beschreibt entlang welcher Prioritäten die EU und ihre Mitgliedsstaaten ökologische und soziale Kipp-Punkte vermeiden und das Versprechen, die Agenda 2030 umzusetzen, aufrechterhalten können. Mehr als 200 Expert*innen veröffentlichten einen begleitenden Call for Action. weiter
Studie CONCORD: Wie die EU die Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen schwächt (21.12.2023) Im Zuge der laufenden Halbzeitevaluierung des EU-Finanzrahmens hat der europäische Dachverband CONCORD eine Studie über die Finanzierung der Entwicklungshilfeleistungen von zivilgesellschaftlichen Organisationen (CSOs) durchgeführt. CONCORD kommt zum Ergebnis, dass das aktuelle Finanzierungsprozedere CSOs in Europa und den Partnerländern schwächt und fordert, die Unterstützungs- und Finanzierungsmodalitäten anzupassen. weiter
Presseaussendung EU-Lieferkettengesetz: Lichtblick für den Schutz der Menschenrechte (14.12.2023) AG Globale Verantwortung begrüßt EU-Lieferkettengesetz, das Menschenrechte von Millionen Arbeiter*innen weltweit stärken wird, bedauert aber verbleibende Schlupflöcher für Unternehmen weiter
Bericht Sustainable Development Report 2023 – Implementing the SDG Stimulus © Sustainable Development Report 2023 (22.08.2023) Der diesjährige Sustainable Development Report zeichnet erneut ein ernüchterndes Bild: Bei aktuellem Tempo werde keines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2023 auf globaler Ebene erreicht werden. Ein SDG-Stimulus soll dazu beitragen, die globale Finanzarchitektur zu reformieren und Lücken zur Finanzierung der Agenda 2030 zu schließen. Auch Österreichs Engagement ist gefragt: Im Spillover-Ranking nimmt der Staat abermals einen der hinteren Plätze ein. weiter
Brief EU-Budget 2024: AG Globale Verantwortung und VOICE empfehlen, die Mittel für Humanitäre Hilfe zu erhöhen © Globale Verantwortung (10.07.2023) Die AG Globale Verantwortung hat gemeinsam mit VOICE (Voluntary Organisations in Cooperation in Emergencies) Empfehlungen an Bundesminister Alexander Schallenberg für die laufenden Verhandlungen über das EU-Budget für Humanitäre Hilfe für das Jahr 2024 formuliert. weiter
Bericht Was kann die EU gegen Ungleichheit tun? Beispiele aus Südafrika, Paraguay und Bangladesch © CONCORD (04.07.2023) Der europäische Dachverband für entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen CONCORD hat von der EU geförderte Programme aus Südafrika, Paraguay und Bangladesch analysiert, die zum Ziel hatten, systematische Ungleichheit abzubauen. Diese zeigen: Wenn Programme Ungleichheit als multidimensionales Problem begreifen, lokale Gemeinschaften einbeziehen und Politikkohärenz fördern, kann die Entwicklungspolitik der EU zu mehr Gerechtigkeit in der Welt beitragen. weiter
Bericht UNRISD schlägt neuen Gesellschaftsvertrag vor, um systembedingte Ungleichheiten auf der Welt zu überwinden © UNRISD (21.03.2023) Das internationale Wirtschaftssystem begünstigt Ungleichheiten, das Voranschreiten der Klimakrise und krisenanfällige Gesellschaften. Das beschreibt der neue Flagship-Bericht des Forschungsinstituts für soziale Entwicklung der Vereinten Nationen (UNRISD), der grundlegende systemische Veränderungen in Wirtschaft sowie Gesellschaft in Form eines neuen Gesellschaftsvertrages fordert. weiter
Artikel Zivilgesellschaft appelliert: EU-Lieferkettengesetz soll Frauenrechte schützen und Waffensektor erfassen © Pixabay / notchana6565 (15.03.2023) Das geplante EU-Lieferkettengesetz soll dafür sorgen, dass Unternehmen Menschenrechte und Umweltstandards entlang ihrer globalen Lieferketten einhalten. Damit das Gesetz das tatsächlich wirksam erreichen kann, rufen zivilgesellschaftliche Organisationen in offenen Briefen dazu auf, in der Ausgestaltung des Gesetzes Frauenrechte stärker zu schützen und den Waffensektor zu erfassen weiter
Bericht Auf dem Weg zu Gerechtigkeit: Wie EU-Staaten Ungleichheiten im Rahmen ihrer internationalen Zusammenarbeit angehen © CONCORD (14.12.2022) Im seinem Inequality-Report kritisiert der europäische Dachverband CONCORD, dass die EU-Mitgliedsstaaten zu wenig gegen weltweite Ungleichheiten vorgehen. Sie sollten sich in ihrer internationalen Zusammenarbeit unter anderem mehr auf menschliche Entwicklung fokussieren, Geschlechtergerechtigkeit sowie die Inklusion von Menschen mit Behinderungen fördern und mehr zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützen. weiter
Brief Spende überschüssiger COVID-19-Impfstoffdosen soll keine Entwicklungshilfeleistung sein © Globale Verantwortung (14.12.2022) Gemeinsam mit 22 Nichtregierungsorganisationen regt die AG Globale Verantwortung an, dass Geberländer gespendete überschüssige COVID-19-Impfstoffdosen nicht mehr als Teil ihrer öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen bei der OECD melden sollen. weiter
Brief EU-Budget 2023: AG Globale Verantwortung und VOICE empfehlen Erhöhung der Mittel für Humanitäre Hilfe © Globale Verantwortung (02.11.2022) Die AG Globale Verantwortung wendet sich in Kooperation mit VOICE (Voluntary Organisations in Cooperation in Emergencies) an Bundesminister Alexander Schallenberg mit Empfehlungen für die laufenden Verhandlungen des EU-Budgets für Humanitäre Hilfe für das Jahr 2023. Der Brief erging ebenfalls an Bundesminister Dr. Magnus Brunner und Dr. Nikolaus Marschik, den ständigen Vertreter Österreichs bei der Europäischen Union. weiter
Bericht AidWatch Report 2022: Is the EU a payer, player… or just full of hot air? AidWatch Report 2022: „Is the EU a payer, player… or just full of hot air?“ © CONCORD (24.10.2022) 2021 ist in der EU zu wenig Entwicklungsfinanzierung geflossen, um angemessen dazu beitragen zu können, multiple Krisen weltweit einzudämmen. Zu diesem Ergebnis kommt CONCORD im neuen AidWatch Report 2022. So bedarf es weiterhin mehr öffentlicher Entwicklungshilfeleistungen, um den ärmsten Menschen der Welt dringend notwendige Hilfe bieten zu können. Aber auch, um beispielsweise Geschlechtergleichstellung oder die Zivilgesellschaft in Partnerländern zu fördern weiter
Kommentar der Anderen | Outside View (EN) EIB Global: Development for profit or people? Frank Vanaerschot © private (04.10.2022) The European Investment Bank has launched EIB Global, a new branch to spearhead development investments in the Global South. Yet the bank has a terrible track record of supporting projects which spark human rights violations while providing only negligible benefits to local communities. EIB Global must eradicate these abuses and put people above investor profits. Outside View by Frank Vanaerschot weiter
Stellungnahme Stellungnahme zum Vorschlag der Europäischen Kommission für ein EU-Lieferkettengesetz © Globale Verantwortung (19.04.2022) Die AG Globale Verantwortung begrüßt, dass die Europäische Kommission am 23. Februar 2022 einen Vorschlag für eine Richtlinie über gesellschaftsrechtliche Sorgfaltspflichten betreffend die Nachhaltigkeit vorgelegt hat. Damit könnten die EU und ihre Mitgliedsstaaten dafür sorgen, dass Unternehmen entlang ihrer Lieferketten Menschenrechte und Umweltstandards achten und einen effektiven Beitrag zur Erreichung der Agenda 2030 und der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung leisten. Wir begrüßen, dass der Vorschlag eine zivilrechtliche Haftungsregelung enthält. In unserer Stellungnahme empfehlen wir Nachschärfungen. weiter
Presseaussendung EU-Lieferkettengesetz ist wichtiger Schritt in Richtung menschenwürdiges Leben für alle (24.02.2022) Die AG Globale Verantwortung begrüßt den Entwurf eines Lieferkettengesetzes der EU, mahnt jedoch Nachschärfungen ein weiter