Die Globale Verantwortung, Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe,

vertritt als Dachverband national und international die Interessen von 39 österreichischen NGOs, die in den Bereichen internationale Entwicklung, Humanitäre Hilfe, Friedensförderung und entwicklungspolitische Inlandsarbeit tätig sind.

Update

Warum Länder des Globalen Südens jetzt eine faire Besteuerung brauchen

© DESA

Länder des Globalen Südens stehen aktuell unter hohem finanziellem Druck. Sie müssen auf die Klima- und Biodiversitätskrise reagieren, Schulden begleichen, Ungleichheiten ab- sowie soziale Sicherung ausbauen und in öffentliche Infrastruktur investieren. Zugleich entgehen ihnen durch Steuervermeidung, Gewinnverschiebung und schädlichen Steuerwettbewerb jedes Jahr enorme Einnahmen. Der Verhandlungsprozess zur UN-Steuerrahmenkonvention ist für sie daher von besonderer Bedeutung.

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Event report & photos (EN)

Panel discussion: International practitioners on how to improve disability inclusion in emergencies

Ghislain Tihanibé Hien, Project Manager at Light for the World Burkina Faso (l.). © Global Responsibility

The international panellists of the discussion Leaving No One Behind in Humanitarian Action: Disability Inclusion in Emergencies, held on 17 February in Vienna, outlined their successful collaboration with Organizations of Persons with Disabilities (OPDs), as well as what is still lacking in order to achieve comprehensive and self-determined inclusion before, during, and after crises strike.

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Process findings

New perspectives for humanitarian action

© Global Responsibility

Taking inspiration from the key humanitarian topics of listening, efficiency, outspokenness, and innovation raised by Under-Secretary-General Tom Fletcher, Global Responsibility invited international experts to address these topics in contributions and at a wrap-up event. The findings of this process are now available.

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Hintergrundinformationen

Vierte Menschenrechtsprüfung: Hält Österreich die Menschenrechte weltweit ein?

Ob die Bundesregierung ihren menschenrechtlichen Verpflichtungen umfassend nachkommt, wird die vierte Universelle Menschenrechtsprüfung Österreichs (UPR) am 23. Jänner 2026 zeigen. Die AG Globale Verantwortung möchte Journalist*innen in der aktuellen Weltlage dazu anregen, auch aus entwicklungspolitischer und humanitärer Perspektive über den UPR zu berichten und hat daher dreiseitige Hintergrundinformationen zusammengestellt.

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Stellungnahme

Zivilgesellschaftliche Impulse für eine gesamtstaatliche Afrika-Strategie

© Globale Verantwortung

Mit der geplanten gesamtstaatlichen Afrika-Strategie greift die österreichische Bundesregierung ein Vorhaben auf, das seit 2018 mehrfach angekündigt, aber nie abgeschlossen wurde. Für gleichberechtigte Partnerschaften mit afrikanischen Ländern ist dieser Schritt zentral. Aufgrund der bislang begrenzten Einbindung der entwicklungspolitischen und humanitären Zivilgesellschaft in Österreich hat die AG Globale Verantwortung nun ihre Impulse an den zuständigen Abteilungsleiter im BMEIA übermittelt.

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Event photos (EN)

New perspectives: Cross-sectoral dialogue on the future of humanitarian action

© Global Responsibility

The New Perspectives for Humanitarian Action event, held in Vienna on 28 November, demonstrated that listening, efficiency, outspokenness and innovation are vital for humanitarian action. These qualities also proved essential for enabling experts from different sectors to share their insights on the present and future of humanitarian assistance, thereby sparking meaningful discussion.

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Nachlese

10 Years of the SDGs – Wo stehen wir und wie geht es weiter?

© SDG Watch Austria

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Verabschiedung der Agenda 2030 hat SDG Watch Austria bei unserer Veranstaltung 10 Years of the SDGS – What now? Pathways towards a Just Transition einen Blick auf die bisherige Umsetzung der SDGs in Österreich geworfen. Klicke „weiter“, um die Nachlese auf www.sdgwatch.at zu lesen.

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Globale Stimmen

Sexualisierte Gewalt in bewaffneten Konflikten: Fehlende Aufarbeitung und anhaltende Straflosigkeit

© Minitta Kandlbauer

Die UN berichten, dass im Jahr 2024 die gemeldeten Fälle von sexualisierter Gewalt in Konflikten im Vergleich zu 2022 um 87% gestiegen sind. Diese Zahlen sind erschreckend und werfen wichtige Fragen auf: Inwiefern wird sexualisierte Gewalt weiterhin als unvermeidlich hingenommen? Und bleiben die Bekenntnisse zur Strafverfolgung letztlich nur leere Worte?

Ein Kommentar von Miriam Mona Mukalazi

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© DESA