Presseaussendungen der AG Globale Verantwortung

Im Anschluss finden Sie eine Auswahl unserer Presseaussendungen zu aktuellen Themen der Entwicklungspolitik, Entwicklungszusammenarbeit, Humanitären Hilfe und entwicklungspolitischer Bildungsarbeit. Presseaussendungen älteren Datums finden Sie mittels der Suchfunktion dieser Webseite.

Presseaussendung

SDG Watch Austria begrüßt klares Bekenntnis der Bundesregierung zur Agenda 2030: Ambitionierte Umsetzung sollte Maßstab des gesamten Regierungshandelns werden

Im Regierungsprogramm finden sich in einigen Bereichen – wie der Entwicklungspolitik, der Bekämpfung von Armut oder beim Umweltschutz – Maßnahmen und Ziele, welche die Umsetzung der Agenda 2030 und der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) voranbringen. Die Agenda 2030 wird im Regierungsprogramm mehrfach genannt, bildet aber keine Leitlinie für das Handeln der Bundesregierung.

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Presseaussendung

AG Globale Verantwortung gratuliert neuer Regierung- Aufgewertete Entwicklungspolitik bringt Ausbau der Hilfe vor Ort

„Wir gratulieren der neuen Bundesregierung zur heutigen Angelobung und wünschen viel Erfolg für die rasche Umsetzung des Regierungsprogramms. Im Besonderen möchten wir Außenminister Alexander Schallenberg gratulieren und freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit“, so Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe, zur Angelobung der neuen Regierung.

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Presseaussendung

Zuviel Phantomhilfe, zu wenig Hilfe vor Ort:

(21.11.2019 – Presseaussendung) Aid Watch Report 2019: Fast jeder 5. Euro der Entwicklungsgelder bleibt in Österreich

Der Abwärtstrend bei den als Entwicklungszusammenarbeit deklarierten Leistungen (ODA) Österreichs setzt sich weiter fort. Betrug die ODA-Quote Österreichs 2017 nur 0,3 % des Bruttonationaleinkommens (BNE), sackte sie im Jahr 2018 auf 0,26 % des BNE ab. Österreich liegt damit im Gegensatz zu vergleichbaren europäischen Staaten weit hinter dem international vereinbarten Ziel, 0,7% des BNE für Entwicklungsleistungen zur Verfügung zu stellen, zurück. Der heute erscheinende „Aid Watch-Report“ der europäischen zivilgesellschaftlichen Plattform CONCORD zeigt zudem, dass fast jeder 5. Euro sogenannte Phantomhilfe ist und in Österreich bleibt, beispielsweise für die Betreuung von Schutzsuchenden.

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Presseaussendung

Österreichs Ansehen in der Welt stärken- nachhaltige Entwicklung fördern

(18.11.2019 – Presseaussendung) Immer noch sind 3,4 Milliarden Menschen weltweit arm, 596 Millionen gelten sogar als extrem arm. 821 Millionen Menschen hungern weltweit. Die Klimakrise wird die ohnehin dramatische Lage für viele Menschen weiter verschärfen. Denn es sind gerade die ärmsten Menschen, die am meisten von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen sind. ExpertInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen sind ob dieser Zahlen alarmiert und appellieren an die künftige Bundesregierung, einen Kurswechsel hin zu einer engagierten Entwicklungspolitik zu vollziehen. Mit einer konsequenten Umsetzung der Agenda 2030, einem umfassenden Zukunftspakt mit Afrika und dem damit verbundenen notwendigen Ausbau der Entwicklungsfinanzierung, könnte Österreich seiner Verantwortung in der Welt gerecht werden. Österreich könne zu einem guten und sicheren Leben für alle auf einem gesunden Planeten beitragen und das Ansehen Österreichs in der Welt stärken: mit verstärkter Hilfe vor Ort eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben.

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AVISO

AVISO: Österreichs Ansehen in der Welt stärken – nachhaltige Entwicklung fördern

(Presseaussendung – 12.11.2019) Punkte für einen Kurswechsel in Österreichs Entwicklungspolitik

Klimakrise, Konflikte, Armut und Hunger gehören zu den großen Herausforderungen weltweit. 3,4 Milliarden Menschen leben unter der Armutsgrenze, die Zahl der Hungernden steigt wieder. Über 800 Millionen Menschen hungern derzeit, alle zehn Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Unterernährung. Nachhaltige Entwicklung, die ein gutes Leben für alle auf einem gesunden Planeten ermöglicht, ist dringender denn je nötig. Schon im Interesse Österreichs sollte die kommende Regierung in ihrem Regierungsprogramm diese globale Dimension stärker berücksichtigen. ExpertInnen präsentieren zentrale Punkte für einen notwendigen Kurswechsel in Österreichs Entwicklungspolitik.

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Presseaussendung

17.10. Weltarmutstag – Armut bekämpfen, Stabilität ermöglichen!: Mit einer engagierten Entwicklungspolitik kann Österreich zum Ende extremer Armut beitragen und Konfliktpotenziale reduzieren

(16.10.2019 – Presseaussendung) Laut Weltbank leben 3,4 Milliarden Menschen unter der Armutsgrenze. 594 Millionen Menschen gelten als extrem arm. Das bedeutet: Jeder zwölfte Mensch auf dieser Erde muss mit weniger als 1,69 Euro pro Tag auskommen. „Angesichts dieser Zahlen sollten die Alarmglocken läuten. Denn jeder einzelne davon ist schlicht einer zu viel. Österreichs Regierung ist mehr denn je gefordert, dazu beizutragen, diese Extremsituation für Millionen Menschen schnellstmöglich zu beenden. Extreme Armut kann Konflikte auslösen und verschärfen. Angesichts einer sich ohnehin immer weiter zuspitzenden weltpolitischen Lage appelliere ich an die PolitikerInnen, endlich mehr Hilfe für die ärmsten Menschen der Welt bereit zu stellen.

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Presseaussendung

SDG Watch Austria: SDG Flashmob als klares Signal an Österreichs Regierung

(Presseaussendung – 25.09.2019) Stillstand beenden und engagierte Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben
Unter dem Motto „Keine Zeit für Stillstand! Gemeinsam für ein gutes Leben für alle“ finden sich heute zahlreiche Menschen zu einem Flashmob am Stephansplatz ein. Mit ihrem minutenlangen Erstarren symbolisieren sie anlässlich des 4. Jahrestags der Beschlussfassung der Agenda 2030 das geringe Engagement der österreichischen Bundesregierungen bei der Umsetzung der Agenda mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung.

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AVISO

AVISO SDG Flashmob: Stillstand beenden!: Jetzt gemeinsam die Agenda 2030 umsetzen.

Am 25. September ist es 4 Jahre her, dass die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Die Agenda ist ein Aktionsplan für eine ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltige Welt. Oder einfach formuliert: für ein gutes Leben für alle. Kein Land ist auf dem Weg, die Ziele zu erreichen, Österreich zählt in Europa trotz guter Ausgangslage zu den Schlusslichtern bei proaktiven Maßnahmen zur Umsetzung der Agenda 2030. Es herrscht Stillstand. Aus diesem Grund ruft SDG Watch Austria zum SDG-Flashmob auf, zu dem wir VertreterInnen aller Medien herzlich einladen dürfen. 

Datum: 25.09.2019, 15:30 Uhr
Ort: Stephansplatz, Nähe Virgilkapelle, 1010 Wien

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