SDG BotschafterInnen auf der Conference on Education Reforms

(Nachlese – 18.12.2018) Von 13.-14. Dezember fand im Austria Center die Conference on the Implementation of Education Reforms – Governance and Leadership in Change Processes im Rahmen der österreichischen Ratspräsidentschaft statt, auf der die SDG-BotschafterInnen eine besondere Rolle einnahmen: Als „RapporteuerInnen“ konnten sie an den Diskussionen teilnehmen und im Anschluss an die Konferenz ihre Eindrücke und Empfehlungen aus Sicht der SDG BotschafterInnen schildern und abgeben.

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Die Konferenz verfolge einen Peer-Learning Ansatz und brachte VertreterInnen verschiedener Interessensgruppen aus unterschiedlichen EU-Ländern zusammen. Herzstück der Konferenz bildeten die sogenannten BarCamp-Sessions. Ziel war es dabei Gelegenheit für Austausch zu bieten, um die eigenen Erfahrungen in Bezug auf Implementierungsprozesse zu diskutieren und dabei möglicherweise wichtige Ansätze  für die Arbeit im eigenen Land oder in der eigenen Organisation mitzunehmen. Alle Konferenz-TeilnehmerInnen konnten eine BarCamp-Session hosten. Auch die SDG BotschafterInnen haben eine solche BarCamp moderiert, wo sie ihre Anliegen zur Umsetzung der Agenda 2030 anbringen konnten und darüber hinaus von ihren eigenen Aktivitäten als SDG BotschafterInnen berichten.

Gegen Ende der Konferenz wurden die SDG-BotschafterInnen nochmal auf die Bühne gebeten um ihre Eindrücke und Empfehlungen zu teilen. Die SDG-BotschafterInnen nutzten die Gelegenheit, um nochmal auf die Agenda 2030, im Besonderen SDG 4 „Hochwertige Bildung“ aufmerksam zu machen und dabei darauf hinzuweisen, dass für die Erreichung des Ziel 4 ein ganzheitlicher Ansatz notwendig sei, da alle Ziele miteinander verwoben sind. Da es ein zentrales Thema der Konferenz war, inwieweit Wandel im Bildungsbereich angestrebt werden könne, wiesen die SDG-BotschafterInnen darauf hin, dass sie sich „good Leadership“ im Hinblick auf SDG 17 „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“ wünschen würden.

Die Konferenz schloss mit einem Ausblick auf die Rumänische EU-Ratspräsidentschaft, dabei wurde der Wunsch geäußert auch bei den zukünftigen Konferenzen junge Menschen als SDG-BotschafterInnen einzuladen und von ihrem spezifischen Blick auf die Agenda 2030 zu profitieren.


43 junge Erwachsene wurden im Rahmen des Projekts „SDG Initiative 2018“ als SDG-BotschafterInnen ausgebildet und setzten nun als MultiplikatorInnen eigenen Aktivitäten und Projekte um. Ihre Aktivitäten reichen von der Leitung und Begleitung von Workshops an Schulen, über Social Media-Aktivitäten, wie dem Verfassen von Blog Beiträgen bis hin zur Planung, Konzeption und Begleitung von Veranstaltungen wie der FairStyria in Graz oder der Jugendklimakonferenz in Wien. Anfang Dezember haben sie zusammen mit weiteren europäischen SDG-BotschafterInnen und der österreichischen UN Youth Delegate Forderungen zur Umsetzung der Agenda 2030 im Bundeskanzleramt an die LeiterInnen der interministeriellen Arbeitsgruppe übergeben.

(kkr)

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