Wirksamkeit von Entwicklung

Die Zivilgesellschaft setzt sich  intensiv mit der Frage auseinander, wie sich Entwicklungszusammenarbeit so gestalten lässt, dass größtmögliche Wirkung vor Ort im Sinne einer nachhaltigen positiven Veränderung für den*die Einzelne*n erzielt wird. Anstoß zur Wirksamkeitsdebatte gaben ursprünglich OECD-Staaten mit dem Ziel, die internationale Entwicklungszusammenarbeit effizienter zu gestalten.

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Hintergrundinformationen

EZA wirkt dreifach: Multiplen Krisen vorbeugen, sie eindämmen und bewältigen

Länder des Globalen Südens fehlen häufig die Mittel, um „(…) Schockwellen eines Krieges oder einer Pandemie zu verkraften. Sie brauchen länger, um sich zu erholen“, erklärte US-Präsident Joe Biden beim G7-Gipfel im Juni 2022. In diesen Hintergrundinformationen beleuchten wir anhand von Projektbeispielen unserer Mitglieder, weshalb reiche Staaten wie Österreich mehr in Entwicklungszusammenarbeit investieren sollten, damit ärmere Staaten gestärkt aus Krisen herausgehen können

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Bericht

COVID-19-Response unserer Mitgliedsorganisationen

© flickr.com / Sesai (CC BY-SA 2.0)

Wir geben einen Überblick über Maßnahmen, mit denen unserer Mitgliedsorganisationen auf die COVID-19-Pandemie und ihre Folgen in den Schwerpunktländern der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit reagiert haben

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The Belgrade Call to Action

The Belgrade „Call to Action“

(08.04.2019 – The Belgrade Call To Action) Weltweit gerät die Zivilgesellschaft immer weiter unter Druck. Repressionen und Einschränkungen der Zivilgesellschaft stehen in vielen Ländern dieser Welt auf der Tagesordnung. Nur vier Prozent der Weltbevölkerung leben laut CIVICUS-Monitor in Ländern mit offener Zivilgesellschaft. In den anderen Ländern ist die Zivilgesellschaft beeinträchtigt, beschränkt, unterdrückt oder komplett geschlossen. Auch Österreich wurde zuletzt von offen auf beeinträchtigt herabgestuft. 

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Bericht

Zivilgesellschaftliches Resümee: zum Wirksamkeitsgipfel in Nairobi

(22.02.2017 – Bericht) Im Rahmen des zweiten High Level Meetings (HLM2) von 30. November bis 1. Dezember 2016 der Globalen Partnerschaft für Wirksamkeit in der Entwicklungszusammenarbeit (Global Partnership for Effective Development Co-operation – GPEDC) diskutierten zahlreiche Stakeholder in Nairobi über die Fortschritte in der Wirksamkeits- und Effizienzsteigerung in der Entwicklungszusammenarbeit, weitere Schritte zur Stärkung der vereinbarten Prinzipien und die zukünftige Rolle der GPEDC im Rahmen der Agenda 2030.

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Bericht

Entwicklungsgipfel zur Wirksamkeit in der EZA: Gelingt der wichtige Schritt nach vorne?

Von 28. November bis 1. Dezember diskutieren VertreterInnen aus Geber- und Empfängerländern, der Zivilgesellschaft, des Privatsektors und vieler weiterer Organisationen beim 2. Hochrangigen Treffen der „Globalen Partnerschaft für wirksame Entwicklungskooperation“ („Global Partnership for Effective Development Cooperation“-GPEDC) über die Zukunft wirksamer Entwicklungszusammenarbeit.

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Lobbybrief

Lobbybrief: High Level Meeting der „Global Partnership for Effective Development Cooperation“

(10.11.2016 – Lobbybrief) Von 28. November bis 1. Dezember 2016 findet in Nairobi das 2. High Level Meeting der „Global Partnership for Effective Development Cooperation“ (GPEDC) statt. Bei diesem Treffen gilt es, die Wirksamkeitsdebatte wieder zu stärken und ihr den notwendigen höheren Stellenwert zu geben, um so auch die Agenda 2030 zu stärken. In unserem Schreiben an Bundesminister Kurz weisen wir darauf hin, dass eine Teilnahme auf höchster politischer Ebene ein klares Statement in diese Richtung sein kann. 

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Bericht

Spannungsfeld Zivilgesellschaft: – umkämpft, gestärkt, zurückgedrängt

(22.07.2015 – Bericht) Kambodscha ist das Land mit der höchsten NGO-Dichte weltweit. Kambodscha ist seit wenigen Tagen außerdem ein Land, in dem die Regierung nationale und internationale NGOs verstärkt regulieren kann – rechtmäßig. Andauernde Proteste der Zivilgesellschaft konnten den aktuellen Gesetzesbeschluss, der die kambodschanische Regierung befugt in die Arbeit von NGOs einzugreifen oder diese sogar zu beenden, nicht verhindern (The Guardian). Die Entwicklung in Kambodscha ist kein Einzelfall. Der Handlungsspielraum für zivilgesellschaftliche Organisationen wird in vielen Ländern, auch in Europa, zunehmend kleiner.

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Lobbybrief

Lobbybrief: Transparenz in der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit

(15.04.2015 – Lobbybrief, aktualisiert am 21.10.2015) Ende des Jahres 2015 läuft die Frist für Staaten aus, den Standard der International Aid Transparency Initiative (IATI) vollständig umzusetzen. Dieser wurde in Folge des Wirksamkeitsgipfels in Busan entwickelt, um die Verfügbarkeit und öffentliche Zugänglichkeit zu Informationen über Leistungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu verbessern.

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Workshop Bericht

Workshop: der GPEDC zur Wirksamkeit: Nachholbedarf für Geberländer

(10.12.2014 – Bericht) Im Rahmen des ersten High Level Meetings (HLM) der Global Partnership for Effective Development Cooperation (GPEDC) initiierte Koreas Außenminister die jährliche Abhaltung eines Workshops der GPEDC, um die Umsetzung der Busan Prinzipien auf Länderebene zu überprüfen, Bilanz zu ziehen und einen globalen politischen Dialog zur Förderung wirksamer Entwicklungszusammenarbeit aufzubauen.

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Bericht

Global Partnership: for Effective Cooperation (GPEDC) Gipfel ohne Fortschritte

(19.04.2014 – Bericht) Enthusiastisch zeigte sich über die Ergebnisse des internationalen EZA-Gipfels, der letzte Woche in Mexiko City stattfand, niemand. Offizielle Statements sprechen zwar diplomatisch von einem wichtigen Treffen, doch weiter gekommen ist die internationale Gemeinschaft in Wirklichkeit nicht. Im Gegenteil: es wurden Rückschritte gemacht.

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Bericht

2014: Mexico High Level Meeting Communiqué

(18.04.2014) verabschiedet beim First High-Level Meeting of the Global Partnership for Effective Development Co-operation

  • Breite Teilnahme vieler Stakeholder (NGOs, Parlamente, Stiftungen, Privatsektor…)
  • Bestehende Verpflichtungen bestätigt, aber keine neuen Verpflichtungen eingegangen
  • Zu wenig Fortschritt in der Umsetzung der bestehenden Verpflichtungen
  • Menschenrechtsbasierter Ansatz und die Stärkung von Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliche Aktivitäten fanden kaum Erwähnung
  • Die neuen Geber China und Indien nahmen nicht teil

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Bericht

GPEDC: Doppelstandards statt Goldstandard

(08.04.2014 – Bericht) Wie soll die zukünftige globale Agenda für nachhaltige Entwicklung nach 2015 in der Praxis umgesetzt werden, sobald die Ziele stehen werden? An welchen Standards und Prinzipien sich die internationale Gemeinschaft bald halten soll, wird am 15. und 16. April 2014 bei einem hochrangigen internationalen Gipfel in Mexiko beraten.

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Bericht

GeberInnen beraten über die Zukunft: der ODA und Qualität von EZA

(03.03.2014 – Bericht) Über zwei entwicklungspolitische Prioritäten dieses Jahres beraten hochrangige BeamtInnen beim Senior Level Meeting des Development Assistance Committee der OECD am 3. und 4. März in Paris. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Reform der ODA und Maßnahmen zur Steigerung der Wirksamkeit von Entwicklung.

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Toolkit

How to be effective?: Toolkit präsentiert Übersicht über Instrumente und Methoden der EZA

(März 2012) Menschenrechte, Geschlechtergerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Partizipation – vier Schlagworte, die für wirksame NRO-Arbeit eine wichtige Rolle spielen. Weg von Schlagworten hin zur Umsetzung will das ‚Implementation Toolkit‘ des Open Forum – und liefert damit die längst überfällige Übersicht über Methoden & Instrumente der Entwicklungszusammenarbeit.

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