Welche Rahmenbedingungen behindern/ fördern wirksame EZA?

- Auseinandersetzung mit externen Faktoren, die die Arbeit der NRO beeinflussen

Wirksame NRO-Arbeit ist von vielen Faktoren abhängig - einige davon sind nicht von den Organisationen selbst zu beeinflussen. Regierungen und andere AkteurInnen tragen auf vielfältige Weise dazu bei, die Arbeit von NRO zu befördern oder zu hemmen. Diese Rahmenbedingungen wirksamer NRO-Arbeit werden als "Enabling bzw. Disabling Environment" bezeichnet.

Die Accra Agenda for Action, die NRO als "actors in their own right" anerkennt, legt fest, dass es an den weiteren AkteurInnen ist, NRO dahinghend zu unterstützen, dass sie "their full potential" erreichen können. Die Einhaltung von Minimalstandards im Umgang mit NRO ist dafür unumgänglich.

Im Rahmen des Open Forum und der Better Aid Kampagne wurden Minimalstandards für Enabling Environment formuliert. Sie enthalten u.a. folgende Forderungen:


NRO-Arbeit kann nur dann wirksam sein, wenn ...
- als grundlegende Voraussetzung die Einhaltung von Menschenrechten wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit gegeben ist.
- politische Teilhabe möglich ist, d.h. die Zivilgesellschaft ist Teil politischer Partizipationsprozesse, Entwicklungsstrategien sind an die Forderungen/ Bedürfnisse der lokal Betroffenen rückgekoppelt
- rechtliche Grundlage gesichert ist, d.h. NRO bewegen sich iauf sicherem rechtlichen Terrain und sind nicht Opfer von Willkür oder bürokratischen Schikanen
- Finanzierungsmöglichkeiten offenstehen, d.h. ausreichend Ressourcen stehen für die wichtige Rolle, die NRO im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit spielen, zur Verfügung.
- ihre Rolle als eigenständige, relevante AkteurInnen von allen weiteren AkteurInnen anerkannt und geschätzt wird.

Studie des Institute of Development Studies für die Working Party on Aid Effectiveness zu enabling environment.

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen