Die Globale Verantwortung, Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe,

vertritt als Dachverband national und international die Interessen von 39 österreichischen NGOs, die in den Bereichen internationale Entwicklung, Humanitäre Hilfe, Friedensförderung und entwicklungspolitische Inlandsarbeit tätig sind.

Bericht

Sustainable Development Report 2025 – Ruf nach einer Reform der internationalen Entwicklungsfinanzierung

© Sustainable Development Report 2025

Obwohl in Theorie das weltweite Engagement für die Agenda 2030 hoch ist, geht es in der Praxis nur stockend voran. Ein wesentlicher Grund ist die von wohlhabenden Ländern gestaltete Wirtschafts- und Finanzarchitektur, die Länder des Globalen Südens strukturell benachteiligt und ihnen zusätzlich negative Spillover-Effekte aufbürdet. Fünf Jahre vor Ende der Umsetzungsperiode betonen die Autor*innen des SDSN, dass es Reformen im internationalen Finanzsystem und somit auch in der Entwicklungsfinanzierung braucht, um noch wesentliche Fortschritte bei den SDGs bis 2030 erzielen zu können.

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Overview (EN)

OECD DAC launches „Practical Guidelines for Supporting Locally Led Development“

© OECD

On 28 May 2026, the OECD Development Assistance Committee (DAC) launched its Practical Guidelines for Supporting Locally Led Development, a key step toward reshaping international development cooperation. An accompanying call to action encourages governments, multilateral organizations and other funders to strengthen their support for locally led development and improve their practices. It has been endorsed by a broad coalition of governments, civil society organizations, and philanthropic actors, including Global Responsibility.

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Brief

Dank für die Unterstützung der UNGA-Resolution zum ICJ-Klimagutachten

Stellvertretend für österreichische zivilgesellschaftliche Organisationen hat der Vorsitzende der Allianz für Klimagerechtigkeit, Martin Krenn, Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und dem zuständigen Abteilungsleiter im BMEIA, Michael Kainz, dafür gedankt, dass sie im Namen Österreichs der UN-Klimaresolution zugestimmt haben. Eine überwältigende Mehrheit von 141 Staaten unterstützte die Resolution bei der UN-Generalversammlung (UNGA) am 20. Mai 2026 in New York.

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Stellungnahme

Ja zu UN-Klimaresolution: 186 internationale Organisationen fordern Zustimmung der UN-Mitgliedsstaaten

Zwei Tage vor der UN-Generalversammlung am 20. Mai 2026 wiederholt die AG Globale Verantwortung gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen aus allen Teilen der Welt den Appell an die zuständigen Vertreter*innen der UN-Mitgliedsstaaten, für eine UN-Klimaresolution zu stimmen. Diese soll die Mitgliedsstaaten dazu verpflichten, das Klimagutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) vom Juli 2025 in die Praxis umzusetzen.

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Stellungnahme

Inklusive Humanitäre Hilfe stärken: Stellungnahme bei den Vereinten Nationen eingereicht

© Globale Verantwortung

Menschen mit Behinderungen sind in Krisen und Katastrophen oft besonders stark betroffen, und gleichzeitig werden ihre Bedürfnisse in der Humanitären Hilfe noch zu wenig berücksichtigt. Die AG Globale Verantwortung hat im Namen ihrer Arbeitsgruppe Inklusion und Entwicklung und ihrer Arbeitsgruppe Humanitäre Hilfe deshalb eine Stellungnahme an die UN-Sonderberichterstatterin für die Rechte von Menschen mit Behinderungen übermittelt. Diese soll in ihren Bericht an die 81. UN-Generalversammlung einfließen.

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Global Voices (EN)

From the margins to the mainstream: Why is climate finance still not flowing where it should?

© private

The first commentary in our new series, From the Edge to the Centre, which features expert voices from the Global South, reveals that critical areas in the field of climate are well resourced, while others are not. The main difference between the two is whether risk can be made transparent, managed, and distributed rationally between stakeholders. The necessary capital is available; the challenge lies in accessing it in a structured fashion.

Commentary by Riya Saxena

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Update

FATF-Länderprüfung: Sehr gutes Zeugnis für den österreichischen NPO-Sektor

© FATF

Am 30.04.2026 veröffentlichte die Financial Action Task Force (FATF) den Länderbericht für Österreich. Nach eingehender Prüfung kommt die FATF zum Schluss, dass Österreichs NPO-Sektor ein sehr gutes Risikoverständnis besitzt, wirksame Präventionsmaßnahmen setzt und in ein effektives Monitoringsystem der Behörden eingebettet ist. Österreich erfüllt alle Anforderungen der FATF, um seinen NPO-Sektor vor Missbrauch für Terrorismusfinanzierung zu schützen.

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© Globale Verantwortung