Herzlich willkommen.

Die Globale Verantwortung, Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe,
vertritt als Dachorganisation national und international die Interessen von 34 österreichischen Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Humanitäre Hilfe sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung tätig sind

ExpertInnen Workshop: Fact or fiction? ODA Figures after “Modernisation” of OECD/DAC Statistics on Development Finance am 07.04.2021

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In den letzten Jahren kommt von verschiedenen Seiten vermehrt Kritik an den Veränderungen der ODA Erfassung durch das OECD Development Assistance Committees (DAC) auf. Daher hat die AG Globale Verantwortung, die ÖFSE und die KOO am 7. April 2021 einen ExpertInnen Workshop mit einer breiten Gruppe an aktuellen und vormaligen DAC AkteurInnen sowie WissenschafterInnen veranstaltet. Dabei wurden sowohl die aktuellen Probleme durch die Reformen der Erfassung der ODA sowie mögliche Lösungswege auf politischer und technischer Ebene aufgezeigt und diskutiert. Aus der Diskussion heraus sind im Anschluss an den Workshop verschiedene Berichte und Artikel entstanden, die hier gesammelt werden.

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Bericht

Vorläufige ODA Leistungen 2020: international große Anstiege, nur Österreichs Ausgaben bleiben unterdurchschnittlich

© OECD

Im April 2021 veröffentlichte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die vorläufigen Daten über die Ausgaben aller Mitglieder des Development Assistance Committee (DAC) für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (Official Development Assistance, ODA) für das Jahr 2020. Laut OECD hat Österreich 2020 vorläufig 0,29% des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungsleistungen aufgebracht (im Vergleich zu 0,28% im Vorjahr) und liegt damit immer noch weit unter dem international vereinbarten Ziel von 0,7%. Insgesamt verzeichnet die OECD einen globalen Anstieg der Entwicklungsleistungen, insbesondere aufgrund der gesetzten Maßnahmen der OECD DAC Mitgliedsstaaten zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie.

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Brief

Brief zur ILO-Konvention 169 zum Schutz der Rechte indigener Völker

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Die Konvention Nr. 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ist dem Schutz der Rechte indigener Völker gewidmet, die zu den besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen weltweit zählen und in der COVID-19-Krise besonders gefährdet sind. Anlässlich der kürzlichen Ratifizierung der Konvention durch Deutschland regte die AG Globale Verantwortung bei den Ministern Schallenberg und Mückstein an, dass auch Österreich die Konvention ratifizieren möge. Österreich könnte so die Rechte indigener Völker international stärken und damit auch die Erreichung der Agenda 2030 und der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung unterstützen.

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Bericht

Impfstoff für alle? Herausforderungen für Länder des Globalen Südens beim Zugang und der Verteilung der COVID-19-Impfstoffe

© Pixabay

Am 24. Februar 2021 war es endlich so weit: Die ersten Impfstoffe der COVAX- Initiative für einen weltweit gleichmäßigen und gerechten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen wurden in Ghana und der Elfenbeinküste verteilt. Seitdem wurden über 53 Millionen Dosen in über 100 Länder durch die Initiative verteilt. Dies stellt einen wichtigen Schritt hin zu einem fairen Zugang zu den Impfstoffen für alle dar. Dennoch ist es noch ein weiter Weg, um dieses Ziel zu erreichen, denn Länder des Globalen Südens haben bisher nur einen sehr kleinen Anteil der verfügbaren Impfstoffe erhalten. Doch wie können wir einen fairen Zugang für alle Menschen zu den Impfstoffen ermöglichen und garantieren, dass niemand zurückgelassen wird und was sind die zentralen Herausforderungen beim Zugang und der Verteilung der Vakzine?

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