Parteien bekennen sich zum verstärkten Ausbau der EZA Stärkung der Entwicklungspolitik im neuen Regierungsprogramm sollte logische Folge sein

Wien (OTS - 10.10.2017) - Im Vorfeld der Nationalratswahl haben die Dachverbände AG Globale Verantwortung und die Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz (KOO) Parteien zu ihren Standpunkten zu Entwicklungszusammenarbeit (EZA) und Humanitärer Hilfe befragt. 

„Es ist erfreulich, dass Entwicklungspolitik den befragten Parteien ein wichtiges Anliegen ist, und sich fünf von sechs  Parteien auch zu einer Erhöhung der EZA- Mittel und alle sechs zu einer Steigerung der Mittel für die Humanitäre Hilfe bekennen. Daher gehen wir davon aus, dass sich dies auch im Regierungsprogramm niederschlägt.“ betont Annelies Vilim, Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung, Dachverband der  entwicklungspolitischen und humanitären Nichtregierungsorganisationen. „Eine Aufstockung der finanziellen Mittel für EZA auf die vereinbarten 0,7 % des BNE, insbesondere auch eine deutliche Erhöhung für die Humanitäre Hilfe, ist eine Voraussetzung zur Bewältigung dieser globalen Herausforderungen und ein Schritt in eine friedliche und sichere Zukunft für alle Menschen.“, so Vilim weiter.

„Um im Wahlkampffinish Zukunftsthemen in den Vordergrund zu stellen, nutzen wir die verbleibenden Tage, um die Antworten der Parteien zu präsentieren.“ schließt Vilim. Täglich wird ein Themenblock aufgegriffen, beginnend mit der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe , über die UN  Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) bis zum Klimaschutz und den Menschenrechten. 

Die Fragen und Antworten sind ab heute täglich unter https://www.globaleverantwortung.at/fragen-nationalratswahl-2017 zu finden.