Kommentar der Anderen

Global gesehen: Die Bedeutung europäischer Debatten um Versorgungssicherheit für den Globalen Süden

privat / Birgit Machtinger

Die COVID-19-Pandemie hat verdeutlicht, wie fragil globale Wertschöpfungsketten sind. In allen Weltregionen kam es zu Lieferengpässen, auch im Fall dringend notwendiger, kritischer Güter wie medizinischer Schutzausrüstung. Die in der EU entbrannte Debatte, durch welche Maßnahmen die Versorgung gesichert werden könnte, hat Implikationen für den Globalen Süden. Politikkohärenz auf Seiten der EU und Süd-Süd-Kooperation sind mögliche Antworten auf strukturelle Herausforderungen

Ein Kommentar von Jan Grumiller & Hannes Grohs1

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Report

Financing for Sustainable Development Report 2021

UN

The Financing for Sustainable Development Report 2021 was released by the United Nations to highlight the impacts of the COVID-19 pandemic on the global macroeconomic context and its effects on sustainable development. This report addresses the economic impact that the COVID-19 crisis had on a global scale, especially on developing countries. It provides updates on how the pandemic has affected the financial sector and suggestions for actions that must be taken in response to the current crisis, pandemic, and climate risks.

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Bericht

Der Bertelsmann Stiftung Sustainable Development Report 2021: The Decade of Action for the Sustainable Development Goals

Bertelsmann Stiftung

Die Bertelsmann Stiftung veröffentlichte die sechste Edition des „Sustainable Development Report“, inklusive des SDG Länderrankings (Index). Dieser Bericht stellt einen Überblick über die Performance aller Länder hinsichtlich der Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) dar. Der SDG Report 2021 spiegelt dabei die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie wider: Zum ersten Mal seit der Verabschiedung der SDGs 2015 sank der globale durchschnittliche Indexwert im Vergleich zum Vorjahr. Österreich, dass im Jahr 2020 noch Platz 7 belegte, konnte sich im Jahr 2021 leicht verbessern und kletterte auf Platz sechs. Im neuen Spillover-Index, der die negativen sozioökonomischen und ökologischen Auswirkungen misst, die wiederum die Fähigkeit anderer Länder, die SDGs zu erreichen, untergraben, liegt Österreich jedoch nur auf Platz 154.

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Publikation

CONCORD-Leitfaden zum Post-Cotonou-Abkommen

Screenshot / CONCORD Europe

Die EU hat mit 79 Ländern Afrikas, der Karibik und des Pazifiks (AKP) ein neues Partnerschaftsabkommen, das Post-Cotonou-Abkommen, abgeschlossen, das den rechtlichen Rahmen für die politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenarbeit in den nächsten zwanzig Jahren bilden wird. CONCORD, der europäische Dachverband entwicklungspolitischer NGOs, hat einen Leitfaden für zivilgesellschaftliche Organisationen zu diesem Abkommen veröffentlicht

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Brief

Brief an das OECD Development Assistance Committee zur Bedeutung der DAC Recommendation on Enabling Civil Society

Globale Verantwortung

Gemeinsam mit 122 zivilgesellschaftlichen Organisationen aus der DAC CSO Reference Group, weisen die österreichischen Dachverbände AG Globale Verantwortung und der Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz (KOO) in einem Brief an das OECD Development Assistance Committee (DAC) auf die Wichtigkeit der DAC Recommendation on Enabling Civil Society hin.

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Bericht

Vorläufige ODA Leistungen 2020: international große Anstiege, nur Österreichs Ausgaben bleiben unterdurchschnittlich

OECD

Im April 2021 veröffentlichte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die vorläufigen Daten über die Ausgaben aller Mitglieder des Development Assistance Committee (DAC) für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (Official Development Assistance, ODA) für das Jahr 2020. Laut OECD hat Österreich 2020 vorläufig 0,29% des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungsleistungen aufgebracht (im Vergleich zu 0,28% im Vorjahr) und liegt damit immer noch weit unter dem international vereinbarten Ziel von 0,7%. Insgesamt verzeichnet die OECD einen globalen Anstieg der Entwicklungsleistungen, insbesondere aufgrund der gesetzten Maßnahmen der OECD DAC Mitgliedsstaaten zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie.

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Bericht

Impfstoff für alle? Herausforderungen für Länder des Globalen Südens beim Zugang und der Verteilung der COVID-19-Impfstoffe

Pixabay

Am 24. Februar 2021 war es endlich so weit: Die ersten Impfstoffe der COVAX- Initiative für einen weltweit gleichmäßigen und gerechten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen wurden in Ghana und der Elfenbeinküste verteilt. Seitdem wurden über 53 Millionen Dosen in über 100 Länder durch die Initiative verteilt. Dies stellt einen wichtigen Schritt hin zu einem fairen Zugang zu den Impfstoffen für alle dar. Dennoch ist es noch ein weiter Weg, um dieses Ziel zu erreichen, denn Länder des Globalen Südens haben bisher nur einen sehr kleinen Anteil der verfügbaren Impfstoffe erhalten. Doch wie können wir einen fairen Zugang für alle Menschen zu den Impfstoffen ermöglichen und garantieren, dass niemand zurückgelassen wird und was sind die zentralen Herausforderungen beim Zugang und der Verteilung der Vakzine?

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Bericht

Der Bertelsmann Stiftung Sustainable Development Report 2020: The Sustainable Development Goals and COVID-19

Screenshot / Bertelsmann

Bereits im Juni 2020 veröffentlichte die Bertelsmann Stiftung die fünfte Edition des „Sustainable Development Report“, inklusive des SDG Länderrankings (Index). Dieser stellt einen Überblick über die Performance aller Länder hinsichtlich der Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) dar

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