186 zivilgesellschaftliche Organisationen, Jugendbewegungen, indigene Gemeinschaften und Umweltrechtsexpert*innen aus aller Welt fordern in einer gemeinsamen Stellungnahme die zuständigen Vertreter*innen aller UN-Mitgliedstaaten auf, am 20. Mai 2026 für eine Klimaresolution der UN-Generalversammlung zu stimmen. Diese bringt den notwendigen Konsens, um das wegweisende IGH-Gutachten zu Klimaschutz und damit verbundenen Menschenrechten vom Juli 2025 in die Praxis umsetzen und Verstößen nachgehen zu können.

Das IGH-Gutachten vom Juli 2025 gilt als die bisher maßgeblichste völkerrechtliche Einschätzung zur Klimakrise. Es stellt einstimmig fest, dass Staaten rechtlich bindend verpflichtet sind, Klimaschäden zu verhindern, Menschenrechte zu schützen, aus fossiler Energie auszusteigen und international Reparationen für klimabedingte Verluste und Schäden zu leisten. Die UN-Klimaresolution greift diese Verpflichtungen verantwortungsvoll auf und bietet klare Umsetzungswege.

Die unterzeichnenden Organisationen betonen, dass die Klimakrise nicht nur eine Umweltkatastrophe, sondern auch eine Menschenrechtskrise und eine Frage des Überlebens sei – besonders für Inselstaaten, besonders betroffene Gemeinschaften und künftige Generationen.

Die Organisationen fordern alle UN-Mitgliedstaaten dazu auf, …

  • … die Unterstützung für die Klimaresolution vor dem Abstimmungstag öffentlich zu kommunizieren (co-sponsorship).
  • … die Annahme der Resolution im Konsens und durch diplomatisches Engagement zu unterstützen.
  • … bei der Abstimmung am 20. Mai 2026 für die Resolution zu stimmen.
  • … sich konstruktiv an Folgeprozessen zu beteiligen, um das IGH-Gutachten entsprechend nationaler und internationaler rechtlicher Verpflichtungen umzusetzen.

Für Österreich ist Außenministerin Beate Meinl- Reisinger stimmberechtigt. Die Organisationen bekräftigen in ihrer englischsprachigen Stellungnahme, bereit zu sein, Mitgliedstaaten und UN-Gremien bei der Umsetzung des Gutachtens zu begleiten.


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Zur Übersetzung der Stellungnahme wurde KI genutzt.