Globale Verantwortung

GLOBALE VERANTWORTUNG - Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe


Die Dachorganisation vertritt national und international die Interessen von derzeit 41 (Stand März 2013) österreichischen Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Humanitäre Hilfe sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung tätig sind.

AG Globale Verantwortung
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1070 Wien
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“Putting People and Planet First“ – Die Post-2015 Position der CONCORD-Beyond2015 European Task Force

(2.5.2013) Nachdem am 30.4. die österreichische zivilgesellschaftliche Positionierung zur Post-2015 Agenda veröffentlicht wurde, präsentierte CONCORD heute eine weitere, weitaus umfangreichere Position. Sie umfasst zahlreiche Themen und Vorschläge zur Ausgestaltung der Nachfolgeagenda der Millennium Development Goals (MDGs), welche 2015 auslaufen werden. Über 100 NRO aus ganz Europa beteiligten sich an der Erstellung des über 40-seitigen Papers. Die Devise heißt „Business as usual is not an option“.

Österreichische zivilgesellschaftliche Positionierung zur Post-2015 Agenda

(30.04.2013) Gemeinsam mit 33 weiteren NROs hat die AG Globale Verantwortung eine Positionierung zur Post-2015 Agenda erstellt. Auf insgesamt fünf Seiten wird dargestellt, wie aus Sicht zivilgesellschaftlicher Organisationen ein neues internationales Rahmenwerk auf den Stärken der Millennium Development Goals (MDG) aufbauen, deren Schwächen überwinden und die auf der Rio+20 Konferenz angeregten Sustainable Development Goals (SDG) integrieren sollte

Neu erschienen: Reviewberichte zu "EU-EZA" und "Wirksamkeit"

(23. April 2013) In den vergangenen Jahren hat der Dachverband Projekte zu "EU-Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe" und „Mehr (be)wirken! Österreichische NRO und Development Effektiveness“ umgesetzt. Nun liegen die beiden Reviewberichte dazu vor.

Starkes Signal: Parlament gegen weitere Kürzungen bei der Entwicklungshilfe

(15.4.2013) Im Rahmen der von 47 NGOs initiierten Kampagne „mir wurscht…?“ befürworten mehr als 90% der gesprächsbereiten Nationalratsabgeordneten eine Rücknahme der Kürzungen bei der Entwicklungshilfe. Dringender Appell der NGOs an den Ministerrat: Erhöhung der Mittel für bilaterale Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe muss im Bundesfinanzrahmengesetz berücksichtigt werden.

OECD: Österreichs Beiträge für Entwicklungszusammenarbeit erneut am Tiefstand

(3.4.2013) Die heute veröffentlichten Zahlen des Entwicklungshilfeausschusses der OECD (DAC) belegen: 2012 gehörte Österreich bei den Ausgaben für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) erneut zu den EU-Schlusslichtern. Nur die wirtschaftlichen Problemfälle Portugal, Griechenland, Spanien und Italien zahlen noch weniger.

Neue Geschäftsführung für die AG Globale Verantwortung

(2.4.2013) Die AG Globale Verantwortung hat eine neue Geschäftsführerin: Mag.a Annelies Vilim (49) übernimmt ab 2. April die Agenden des Dachverbands. Sie vertritt damit die politischen Interessen von 42 österreichischen Nichtregierungs-organisationen, die in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Humanitäre Hilfe, entwicklungspolitische Inlandsarbeit sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung tätig sind.

Kritisch nachgefragt: Die Entwicklungszusammenarbeit

(26.3.2013) Viele kennen sie: Die Debatten um den Nutzen von Entwicklungszusammenarbeit: Sie bringt doch nichts, sie kann keine Probleme lösen - und überhaupt kommt das Geld ohnehin oft nicht dort an, wo es gebraucht wird. Auf solche und ähnliche Aussagen trifft man immer wieder. Unsere neue Broschüre liefert die Antworten.

0,7 Prozent Ziel erreicht: Großbritannien setzt deutliches Zeichen für globale Armutsbekämpfung

(21.3.2013) Großbritannien wird heuer als erster der G8-Staaten das 0,7 % Ziel erreichen. Das bedeutet konkret, dass das Vereinigte Königreich 0,7% des Bruttonationaleinkommens (BNE) für staatliche Entwicklungshilfe aufwenden wird.

TV-TIPP

(21.3.2013) Die Entwicklungspolitik der EU steht heute um 20.15 Uhr im Zentrum von "Inside Brüssel" auf ORF III. Gast bei Raimund Löw ist u.a. Entwicklungskommissar Andris Piebalgs.

EU-Kommission möchte Zusammenführung der Post-MDG und SDG Agendas

(6.3.2013) Mit dem Auslaufen der Millenium Development Goals (MDGs) im Jahr 2015 steht die internationale Gemeinschaft vor der Frage, wie eine Nachfolgeagenda aussehen könnte. Sollen die MDGs bloß erweitert werden? Soll ein komplett neues Framework geschaffen werden? Welche Rolle spielen die bei der Rio+20 Konferenz angeregten Sustainable Development Goals (SDGs)? Die EU-Kommission bezog nun erstmals dazu Stellung und spricht sich für eine Verknüpfung der internationalen Rahmen von weltweiter Armutsbekämpfung und nachhaltiger ökologischer Entwicklung aus.

8. März: Zweiter Humanitärer Kongress am Weltfrauentag - Video vom Kongress

(27.2.2013) Unter dem Motto „Gender matters! Das Geschlecht spielt eine Rolle“ bringt der zweite Humanitäre Kongress Österreichs internationale ExpertInnen der Humanitären Hilfe am 8. März - dem Weltfrauentag - nach Wien. Die Eröffnungsrede hält Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für Humanitäre Hilfe und Krisenschutz.

EU-Finanzrahmen: Prioritätensetzung bleibt unverändert

(15.2.2013) Das Ergebnis des EU-Gipfels zum Finanzrahmen ist ernüchternd. Die von der Kommission vorgeschlagen Erhöhungen der Mittel für EU-EZA und Humanitäre Hilfe wurden von den Staats- und Regierungschefs abgeschmettert. Anstatt sich zukünftigen globalen Herausforderungen zu stellen, orientieren sie sich an den Finanzrahmen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte. Um die selbst formulierten Ziele zu erfüllen, müssen nun die EU-Staaten ihre nationalen EZA-Budgets dementsprechend erhöhen, fordert Kommissar Piebalgs die Regierungen auf.

Entwicklungspolitische NGOs zur Finanztransaktionssteuer: Herausforderungen wachsender Armut nicht vergessen!

(14.2.2013) Die Einführung der Finanztransaktionssteuer (FTS) geht in die Zielgerade: Für die AG Globale Verantwortung als Dachverband der entwicklungspolitischen und humanitären NGOs ist die Einführung der FTS begrüßenswert, weil damit eine langjährige Forderung aufgegriffen wird.

EU-Entwicklungsminister tagten in Dublin

(13.2.2013) Am 11. und 12. lud die irische Ratspräsidentschaft die Minister für Entwicklungszusammenarbeit zu einem informellen Rat nach Dublin. Auf der Tagesordnung standen Diskussionen zur Post-2015 Entwicklungsagenda, die Situation in Mali sowie das Ergebnis des EU-Gipfels zum Finanzrahmen und dessen Implikationen auf die ODA-Ziele. Für Österreich nahm Staatssekretär Lopatka teil.

EU-Finanzrahmen: Sieben dürre Jahre für die Entwicklungszusammenarbeit

(8.2.2013 - OTS) Staats- und Regierungschefs einigen sich auf massive Kürzungen auf Kosten der Ärmsten.

3. Wissensmanagement-Workshop "Anwaltschaft"

Die AG Globale Verantwortung lädt zum dritten Wissensmanagement-Workshop ein: Am Mi, 27. und Do, 28. Februar 2013 (ganztägig) werden wieder PartnerInnen aus dem Süden ihr Wissen mit uns teilen, dieses Mal zum Thema "Anwaltschaftliche Arbeit in Ländern des Südens".

EU-Finanzrahmen: Erneute Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe geplant

(4. Februar 2013 - OTS) Die Verhandlungen zum nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der EU von 2014-2020 sind im vollen Gange und könnten beim Europäischer Rat am 7. und 8. Februar 2013 zu einem Abschluss kommen.

2012 war ‚verlorenes Jahr‘ für die Wirksamkeit

Jänner 2013 – Der Concord Special Aidwatch-Report, der im November erschien, macht klar: 2012 wurden keine nennenswerten Reformen angegangen, um EZA wirksamer oder effizienter zu gestalten. Das High Level Forum Ende 2011 hat nicht erreicht, was u.a. erklärtes Ziel war: den Stakeholdern die Brisanz der Thematik zu vermitteln und High-Level-Unterstützung zu generieren. Stattdessen machte sich eine ‚aid effectiveness fatigue‘ breit.

Privatsektor als Problemlöser in EZA und Humanitärer Hilfe?

Jänner 2013 – Bei der High Level Konferenz in Busan Ende 2011 wurde vor allem den neuen AkteurInnen – allen voran dem Privatsektor – ein hoher Stellenwert im Zuge von Entwicklungsprozessen eingeräumt. Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass Kräfte gebündelt werden, denn nur so lässt sich die globale und komplexe Herausforderung Armut effektiv bekämpfen. Leider wurde es aber auch im Rahmen der offiziellen follow-up-Aktivitäten zu Busan verabsäumt eine inklusive Diskussion über Potentiale und Grenzen der neuen AkteurInnen zu führen. Nächste Schritte, die dringend nötig sind. In Österreich gibt es erste Ansätze dazu.

Lobbyletter und Factsheet: Für eine starke und wirksame EU-EZA und Humanitäre Hilfe

(28.1.2013) Am 7. und 8. Februar werden die Verhandlungen zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen der EU für die Zeit von 2014-2020 weitergeführt. Beim Europäischen Rat treffen sich alle Staats- und Regierungschefs der EU um über ein Rahmenbudget von ungefähr 1000 Milliarden Euro für sieben Jahre zu verhandeln. Der vergangene Gipfel im November brachte keine Einigung - für das Treffen im Februar gibt man sich optimistisch einen Kompromiss zu finden. Auch die Budgets für EZA und Humanitäre Hilfe der EU werden dort für die nächsten sieben Jahre festgelegt.

Grünes Licht für die Finanztransaktionssteuer - und wo bleibt die EZA?

(24.1. 2013) Die EU-FinanzministerInnen haben jetzt mehrheitlich die Einführung einer – in der Vergangenheit immer wieder kontrovers diskutierten – Finanztransaktionssteuer (FTS) beschlossen, die die Folgekosten der Wirtschafts- und Finanzkrise mitbewältigen soll.

Wo bleibt die österreichische Klimafinanzierung?

(21.1.2013) In einem offenen Brief fordert die Allianz für Klimagerechtigkeit (der auch die AG Globale Verantwortung angehört) Bundeskanzler Faymann auf, das österreichische Klimafinanzierungsprogramm in einem ersten Schritt auf mindestens 80 Mio. Euro jährlich für die Finanzierungsperiode 2013 - 2015 aufzustocken, die zusätzlich zu den bestehenden ODA-Verpflichtungen zur Verfügung gestellt werden sollen.

EU veröffentlicht Finanzplan für Humanitäre Hilfe im Jahr 2013

(10.1.2013) Die Europäische Kommission hat ihren Plan für die Zuweisung von mehr als 661 Mio. EUR zur Finanzierung der Humanitären Hilfe im Jahr 2013 vorgelegt. Die Kommission wird in nahezu 80 Ländern oder Regionen humanitäre Einsätze finanzieren, die von mehr als 200 Partnerorganisationen der Kommission durchgeführt werden.

Prioritäten der irischen Ratspräsidentschaft

(9.1.2013) Am 1.Jänner 2013 hat Irland für sechs Monate die rotierende EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Neben den Verhandlungen zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen der EU (MFR), die voraussichtlich im Februar fortgesetzt werden, befindet sich auch die Post-2015 Development Agenda auf dem Programm.

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