Die Globale Verantwortung, Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe, vertritt als Dachorganisation national und international die Interessen von 33 österreichischen Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Humanitäre Hilfe sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung tätig sind.


CONCORD Report 2016 Sustainable Development - The stakes could not be higher

concordreport2016

Am 18. 11. 2016 wurde der neue CONCORD-Report in Brüssel präsentiert. Allgegenwärtiges Thema des Berichts bilden die 2030-Agenda der UNO und die darin enthaltenen Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs). Die zentrale Aussage ist eindeutig: Ohne einer Intensivierung des Einsatzes und einer umfassenden Strategie wird die Europäische Union die Ziele der 2030-Agenda nicht erreichen können. Anhand von fünf Beispielen werden Handlungsmöglichkeiten für die Implementierung der 2030-Agenda durch die EU und ihre Mitgliedstaaten analysiert.

Nachlese zur Veranstaltung "Berufliche Bildung weltweit – Potential für Kooperationen von Unternehmen und NGOs"

Im Rahmen des ADA-geförderten Programms „Erfolgreiche Kooperationen zwischen Unternehmen und NGOs“ diskutierten am 14.11.2016 im Festsaal des Hauses der Bauwirtschaft VertreterInnen aus privaten und öffentlichen Unternehmen, NGOs und öffentlichen Institutionen über die Herausforderungen und Anforderungen von Initiativen der beruflichen Bildung in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Entwicklungsgipfel zur Wirksamkeit in der EZA Gelingt der wichtige Schritt nach vorne?

Von 28. November bis 1. Dezember diskutieren VertreterInnen aus Geber- und Empfängerländern, der Zivilgesellschaft, des Privatsektors und vieler weiterer Organisationen beim 2. Hochrangigen Treffen der „Globalen Partnerschaft für wirksame Entwicklungskooperation“ ("Global Partnership for Effective Development Cooperation"-GPEDC) über die Zukunft wirksamer Entwicklungszusammenarbeit.

Lobbybrief ODA-Reform Privatsektorinstrumente

Neben der Etablierung einer neuen Messgröße plant die OECD auch Reformen hinsichtlich der bereits bestehenden ODA (Official Devlopment Aid). Das DAC (Development Assistance Committee) hat in diesem Zusammenhang Vorschläge zur Neudefinition von Privatsektorinstrumenten innerhalb der ODA vorgelegt. Damit können EZA-Gelder verwendet werden, um in Kredite für private Unternehmen in Geber- oder Empfängerländern zu investieren, sie zu gewähren, oder mit Garantien deren Aktivitäten zu unterstützen. In einem Brief an Bundesminister Kurz haben wir unsere Bedenken diesbezüglich zum Ausdruck gebracht, vor allem hinsichtlich eines möglichen Wiederauflebens der sogenannten tied aid.

weiter

Lobbybrief High Level Meeting der "Global Partnership for Effective Development Cooperation" (GPEDC)

Von 28. November bis 1. Dezember 2016 findet in Nairobi das 2. High Level Meeting der "Global Partnership for Effective Development Cooperation" (GPEDC) statt. Bei diesem Treffen gilt es, die Wirksamkeitsdebatte wieder zu stärken und ihr den notwendigen höheren Stellenwert zu geben, um so auch die Agenda 2030 zu stärken. In unserem Schreiben an Bundesminister Kurz weisen wir darauf hin, dass eine Teilnahme auf höchster politischer Ebene ein klares Statement in diese Richtung sein kann. 

weiter

Nachlese zur Diskussionsveranstaltung – „Neue Weichenstellungen oder 17 Pflaster auf die Wunde? SDGs aus feministischer Perspektive“

Die Veranstaltung vom 27. Oktober war der Diskussion über die nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals/SDGs) und den damit verbundenen Möglichkeiten und Herausforderungen für die Gleichstellung von Frauen gewidmet. Es referierten Tessa Khan (Climate Litigation Network, Australien/Thailand) und Hilde Wipfel (KOO, Expertin für Entwicklungsfinanzierung).

Lobbybrief EZA und Humanitäre Hilfe im EU-Budget 2017

Anlässlich der Verhandlungen zum EU-Budget 2017 möchten die Mitgliedstaaten (der Rat der Europäischen Union) weniger Geld für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe der EU aufwenden. Das Europäische Parlament spricht sich mit großer Mehrheit gegen die vorgeschlagenen Kürzungen aus. Bis 17. November müssen sich Rat und Parlament einigen. In einem Schreiben fordert die AG Globale Verantwortung Bundesminister Kurz und Bundesminister Schelling auf, sich sowohl gegen Kürzungen der EZA-Mittel als auch gegen deren Umleitung für innenpolitische Interessen einzusetzen.

weiter

Forderungen der Allianz für Klimagerechtigkeit zur Klimakonferenz in Marrakesch

Die Allianz für Klimagerechtigkeit, ein breites Bündnis der Zivilgesellschaft mit 24 Mitgliedsorganisationen (darunter auch die AG Globale Verantwortung), fordert die österreichische Bundesregierung und Umweltminister Rupprechter als den zuständigen Minister, zu mehr Handlungsbereitschaft auf. Österreich ist sowohl säumig, was die Reduktion der Treibhausgasemissionen angeht, als auch eines derjenigen Länder, die besonders wenig Unterstützung für Entwicklungsländer gewähren.

weiter

CONCORD AidWatch Report 2016 Österreich führt Phantomhilfe-Ranking an

aw_cover2016

Am 26. Oktober wurde in Brüssel vom europäischen NGO-Dachverband CONCORD der neue AidWatch Bericht präsentiert. Darin werden die als Entwicklungszusammenarbeit deklarierten Leistungen (ODA) der EU-Mitglieder verglichen. Aus dem Bericht geht hervor, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten im Jahr 2015 fast 37 Mrd. Euro hinter ihren eigenen Versprechen lagen,  0,7% ODA zu leisten. Österreich nimmt im Bericht eine besondere Rolle ein: Es führt deutlich das Phantomhilfe-Ranking an, denn fast drei Viertel der bilateralen Hilfe sind keine "echte Hilfe".

Österreich ist Europameister Wir sind Nummer 1 bei der Phantomhilfe

(OTS - 27.10.2016) Am 26. Oktober wurde in Brüssel vom europäischen NGO-Dachverband CONCORD der neue AidWatch Bericht präsentiert. Darin werden die als Entwicklungszusammenarbeit deklarierten Leistungen (ODA) der EU-Mitglieder verglichen.

„Österreich bekommt in dieser unabhängigen Studie zu einer zweifelhafte Ehre: wir sind die Nummer eins beim Erstellen von schöngefärbten Zahlen“, stellt Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung mit 33 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit ernüchtert fest.

Lösung für Afrika Kürzung der Hilfsmittel?

(OTS - 25.10.2016) Zäune halten Migration nicht auf: Anlässlich der derzeit stattfindenden Afrikareise von Außenminister Kurz mit einer österreichischen Wirtschaftsdelegation wurde angedroht, EZA-Gelder für Afrika weiterhin zu kürzen, um den Migrationsdruck zu bremsen. * „Unter der Amtszeit von Außenminister Kurz wurde die direkte Projekthilfe in Afrika seit 2013 von 42 Millionen auf 31 Millionen im Jahr 2015** gekürzt“, kommentiert Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung mit 33 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit diese Ankündigung.

Berufliche Bildung weltweit – Potential für Kooperationen von Unternehmen und NGOs

am 14.11.2016 von 14:00 – 17:30 Uhr im Festsaal des Hauses der Bauwirtschaft, Schaumburgergasse 20, 1045 Wien.
Sie brauchen gut ausgebildete Fachkräfte für Ihre Aktivitäten in Entwicklungs- und Schwellenländern?
Sie möchten jungen Menschen eine berufliche Perspektive geben und entwickeln praxisorientierte Ausbildungsprogramme für Ihre Standorte im Ausland?

weiter

Menschenrechte statt Profite - Jetzt Petition unterstützen!

Mit dem zweiten Treffen einer zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe wird auf UN-Ebene die Erarbeitung eines rechtsverbindlichen Instruments zur Regulierung von Aktivitäten transnationaler Konzerne und anderer Unternehmen von 24. bis 28. Oktober in Genf fortgesetzt. Nutzt jetzt die Gelegenheit und fordert die österreischische Regierung auf, daran teilzunehmen:

Stellenausschreibung ProjektleiterIn (28h)

Die AG Globale Verantwortung sucht zum ehestmöglichen Eintritt eine/n ProjektleiterIn im Bereich "Erfolgreiche Kooperationen zwischen NGOs und Unternehmen" für 28h/Woche.

17.10. Armut ist kein Schicksal

Tag der Armutsbekämpfung verlangt nach mehr Engagement

Wien (OTS) - Noch immer leben über 800 Millionen Menschen auf der Welt in extremer Armut und haben nicht genug zu essen. Fast 400 Millionen Kinder sind davon betroffen.