Globale Verantwortung
|
Neue Messlatte für Entwicklung: MPI zeichnet ein vollständigeres Bild von Armut und Ursachen(20. Juli 2010) Der von der Universität Oxford und UNDP entwickelte Armutsindex berücksichtigt die Entbehrungen der in Armut lebenden Menschen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Lebensstandard. Der Multidimensional Poverty Index (MPI) erlaubt somit eine kritischere Analyse von Entwicklungsfortschritten als die bisher gebräuchlichen Messwerte. Der Index klärt nicht nur darüber auf, wie viele Menschen, sondern auf welche Weise sie arm sind. |
Bekämpfung von HIV/Aids: Millenniumsziel Nr. 6 als Stiefkind der österreichischen Politik(16. Juli 2010) HIV/Aids kann nur im Rahmen einer wirksamen Armutsbekämpfung zurückgedrängt werden: Denn strukturelle Ungerechtigkeiten - in Bezug auf sozialen Status, Geschlecht, Bildung und Ausgrenzung - sind eng mit dem Ausmaß der Pandemie verschränkt. Wer die Verbreitung der Pandemie glaubhaft eindämmen will, muss an ihren Wurzeln ansetzen: die Armut bekämpfen, Uninformiertheit beseitigen und besonders gegen die Recht- und Machtlosigkeit der Frauen vorgehen. Diese Maßnahmen benötigen jedoch die entsprechenden finanziellen Ressourcen fordert Petra Navara-Unterluggauer, Geschäftsführerin des Dachverbands AG Globale Verantwortung, anlässlich der 18. Internationalen Aids-Konferenz Rights here, rights now in Wien. |
EU-Entwicklungspolitik und Außenhilfe: Jahresbericht 2010(9. Juli 2010) Am 28. Juni hat die Europäische Kommission ihren aktuellen Jahresbericht über die Umsetzung von Entwicklungspolitik und Außenhilfe veröffentlicht. Die EU hat 2009 für diesen Bereich insgesamt 12 Milliarden Euro bzw. neun Prozent des gesamten Budgets in Höhe von 143 Milliarden Euro ausgegeben. |
Globale Partnerschaft für die Millenniums-Entwicklungsziele(8. Juli 2010). Der amtierende EU-Kommissar für Entwicklung, Andris Piebalgs, sprach sich anlässlich des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen (ECOSOC) für eine globale Partnerschaft zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) der Vereinten Nationen aus. |
Ashton und das EU-Parlament: Einigung beim Auswärtigen Dienst (EAD)(29. Juni 2010). Die langen Auseinandersetzungen und Diskussionen um Struktur und Aufgaben des EAD - und der damit verbundene Streit um die Entscheidungsmacht von Kommission, Parlament und Ministerrat - sind beendet. Der Start des Europäischen Auswärtigen Dienstes rückt in reale Nähe: Ab 1. Dezember 2010 soll die Arbeit aufgenommen werden. Der EAD soll über rund 1.100 DiplomatInnen verfügen. |
G20: 150.000 Unterschriften für Finanztransaktionssteuer übergeben(24. Juni 2010) 150.000 Menschen haben internationale Petitionen an die G20 für die Einführung einer globalen Finanztransaktionssteuer unterzeichnet. Die gesammelten Unterschriften werden heute, 24. Juni, beim G20 Gipfel in Toronto an G20-Funktionäre übergeben ein deutliches Signal, dass Menschen auf der ganzen Welt nicht länger tatenlos auf eine Beteiligung des Finanzsektors an den Krisenkosten und auf ein krisensicheres Finanzsystem warten wollen. |
Europäischer Rat: EU-27 verpflichten sich zur Erreichung der Millenniumsziele(22. Juni 2010) Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise beeilten sich die Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedsstaaten im Rahmen des Gipfeltreffens am 17. Juni in Brüssel zu versichern, dass die EU ihren wichtigen Beitrag zur Erreichung Millenniums-entwicklungsziele (MDGs) der Vereinten Nationen leisten muss. |
Millenniumsentwicklungsziele: Die EU positioniert sich für den UN-Gipfel im September(17. Juni 2010) Die vergangenen Wochen und Monate hat die Europäische Union als der weltweit größte Geber für Entwicklungshilfe (ODA) - an einer gemeinsamen Position für die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) gefeilt. Die Zeit eilt: Seit der Einführung der MDGs sind mehr als zwei Drittel der Zeit vergangen. |
AidWatch Report 2010: Kein "Fairplay" bei der Armutsbekämpfung(Wien, 10. Juni 2010) Laut heute in Brüssel veröffentlichtem Aid Watch Report über die Entwicklungshilfe-Ausgaben der EU-Staaten steht Österreich mit massiven Einsparungen im Abseits. |
Schlechte Noten für staatliche Katastrophenhilfe - Offener Brief der AG Globale Verantwortung an Außenminister Spindelegger(8. Juni 2010) Der von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit veröffentlichte Evaluierungsbericht der Humanitären Hilfe Österreichs bestätigt die Kritik der Hilfsorganisationen im System der staatlichen Katastrophenhilfe. |
Nord-NRO als actors in their own right oder Implementierungsagenturen der Regierungen?(02. Juni 2010) Mitte März ging in Kanada die erste von rund 60 nationalen Konsultationen im Rahmen des Open Forum über die Bühne. Die Teilnehmenden setzten sich mit der Wirksamkeit von EZA auseinander und tauschten ihre Wahrnehmung in Bezug auf staatliche Entwicklungsstrategien aus. Fazit aus Kanada: die Vorstellungen von NRO und Regierungen gehen alarmierend weit auseinander! |
