Die Globale Verantwortung, Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe, vertritt als Dachorganisation national und international die Interessen von 33 österreichischen Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Humanitäre Hilfe sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung tätig sind.


UNO-Flüchtlingsgipfel Mehr Budget für nachhaltige Entwicklung gefordert

(OTS - 22.09.2016) „Die Tatsache, dass Bundeskanzler Christian Kern beim UNO- Flüchtlingsgipfel die UN Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und deren Umsetzung eingefordert hat, ist positiv. Sein Bekenntnis erhöht die Chance auf eine raschere Umsetzung in Österreich. Dass Bundeskanzler Kern zur Bekämpfung der Ursachen von Flucht und Migration, ein umfangreiches wirtschaftliches und finanzielles Hilfsprogramm speziell in Afrika, einfordert*, ist ein klares Signal in die richtige Richtung.

ODA Bericht 2015 veröffentlicht

Im neuen ODA Bericht gibt Österreich Auskunft über öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA).  Aus ihm geht hervor, dass Österreichs ODA von 0,28% des BNE (2014) auf 0,35% (2015) gestiegen ist. Der deutliche Anstieg kommt allerdings nicht durch zunehmendes Engagement im Globalen Süden zu Stande, sondern vor allem durch die Einberechnung der Flüchtlingskosten in Österreich.  

Entwicklungszusammenarbeit, Flucht und Migration – Was sollte der Beitrag der Entwicklungspolitik im Kontext erzwungener Migration sein?

Das Argumentationspapier „Entwicklungszusammenarbeit, Flucht und Migration – Was sollte der Beitrag der Entwicklungspolitik im Kontext erzwungener Migration sein?“ spannt einen breiten Bogen zwischen Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit, Flucht und erzwungener Migration und knüpft an die Herausforderungen durch die aktuellen Flucht- und Migrationsbewegungen an. Die zentrale Frage ist, welche Rolle der Entwicklungszusammenarbeit zukommt und hier kommen wir zu dem Schluss, dass sie aus unserer Sicht einen wichtigen Beitrag zur Ursachenbekämpfung von erzwungener Migration leisten kann. Denn dort wo ein menschenwürdiges Leben, soziale und politische Sicherheit gewährleistet sind, müssen sich weniger Menschen auf den Weg machen und Migration wird zu einer Möglichkeit unter vielen und nicht zu einer Notwendigkeit.

Das Papier wurde von der AG Migration und Entwicklung der AG Globale Verantwortung entwickelt und wird laufend weiter bearbeitet. Das aktuelle Papier sowie allfällige Aktualisierungen finden Sie bei untenstehendem Link.

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Zivilgesellschaftliche Anliegen zum Informellen EU-Rat für Entwicklung am 12. September

Am 12. September findet in Brüssel ein informeller EU-Rat für Entwicklung statt. Unter anderem befinden sich die Themen  Migration, Sicherheit, das Post-Cotonou Abkommen und der Europäische Konsensus für Entwicklung auf der Tagesordnung. Die AG Globale Verantwortung schrieb dem zuständigen Minister Sebastian Kurz einen Brief, um ihn auf zentrale zivilgesellschaftliche Anliegen aufmerksam zu machen.

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Podiumsdiskussion Entwicklungszuammenarbeit, Flucht und Migration - Was sollte der Beitrag der Entwicklungspolitik im Kontext erzwungener Migration sein?

Im Rahmen des "Langen Tags der Flucht" am 30.September 2016  laden wir zu einer Podiumsdiskussion ein, die den möglichen Beitrag der Entwicklungspolitik im Kontext erzwungener Migration zum Inhalt hat.

Menschen machen sich auf den Weg, um bessere Lebensbedingungen für sich und ihre Familien zu schaffen, um sich eine sichere Umgebung, in der sie nicht um ihr Leben fürchten müssen, zu ermöglichen. Bewaffnete Konflikte, Umweltkatastrophen, Unterdrückung, Armut und wirtschaftliche Entwicklung haben maßgebliche Effekte auf Auswanderungsbewegungen.

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