Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe
Gemeinsamer Brief
Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern die Weltbank auf, ihren Klimaplan zu verlängern und ihre Klimaverpflichtungen zu stärken statt abzuschwächen.
Auf ihrer Frühjahrstagung entscheidet die Weltbank über die Zukunft ihres zentralen Klimaplans, des Climate Change Action Plan (CCAP). Der CCAP legt fest, wie viel Geld die Weltbank in Klimaschutz und Anpassung investiert, zuletzt 35% ihrer gesamten Finanzierungen. Doch kurz vor dem Auslaufen des CCAPs wächst der Druck auf die Weltbank, diese Ziele abzuschwächen, insbesondere von Seiten der USA. Ein Ende des CCAP würde erhebliche Risiken mit sich bringen – unter anderem für die Ausrichtung der Weltbank am Pariser Klimaabkommen, ihre Klimafinanzierungszusagen sowie ihre allgemeinen Entwicklungsziele – und würde sich aufgrund der Vorbildwirkung der Weltbank Gruppe über diese hinaus negativ auswirken.
Vor diesem Hintergrund fordern 89 zivilgesellschaftliche Organisationen – darunter die AG Globale Verantwortung – die Weltbank in einem gemeinsamen Brief auf, den CCAP über den 30. Juni 2026 hinaus zu verlängern bzw. durch einen neuen ambitionierten Plan zu ersetzen.
Konkret fordern die unterzeichnenden Organisationen:
(ir)