Presseaussendungen der AG Globale Verantwortung

Im Anschluss finden Sie eine Auswahl unserer Presseaussendungen zu aktuellen Themen der Entwicklungspolitik, Entwicklungszusammenarbeit, Humanitären Hilfe und entwicklungspolitischer Bildungsarbeit. Presseaussendungen älteren Datums finden Sie mittels der Suchfunktion dieser Webseite.

Presseaussendung

Hilfsorganisationen begrüßen Erhöhung des Auslandskatastrophenfonds

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Budget 2021 bietet auch Chance, Länder des Globalen Südens langfristig zu stabilisieren

Die von der Bundesregierung angekündigte Verdoppelung des Auslandskatastrophenfonds auf 50 Millionen Euro jährlich wäre laut ExpertInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen ein richtungsweisender Schritt, um die gravierendsten Auswirkungen der COVID-19 Pandemie in Ländern des Globalen Südens zu minimieren. Mit dem Budget 2021 hat die österreichische Bundesregierung mit einem internationalen COVID-19 Rettungspaket aber auch die Möglichkeit, Länder des Globalen Südens langfristig zu stabilisieren und Chancen zu eröffnen.

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AVISO

AVISO Online-Pressekonferenz: Internationale Verantwortung für Stabilität und Sicherheit wahrnehmen

Dringender Appell für Österreichs Internationales COVID-19 Rettungspaket im Rahmen des Budget 2021

COVID-19 hat die Welt weiter fest im Griff. Vor allem in vielen Ländern Afrikas spitzt sich die Lage immer weiter zu, die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Lockdowns sind verheerend. Die Mittel zur Bewältigung der Krise fehlen, die Pandemie wirkt daher wie ein Brandbeschleuniger für schon länger anhaltende Krisen. Die Stabilität des gesamten Kontinents steht mehr denn je auf dem Spiel.

Wo sehen ExpertInnen aktuell die größten Herausforderungen und wie schätzen sie die weitere Entwicklung ein? Wie kann Österreichs Bundesregierung dazu beitragen, diese Regionen wirtschaftlich und gesellschaftlich wieder zu stabilisieren? Warum könnte das auch für Österreich von großem Nutzen sein, welche Chancen ergeben sich? Diese und andere Fragen werden ExpertInnen im Rahmen einer Online-Pressekonferenz beantworten, bei der sie konkrete Empfehlungen für ein österreichisches internationales COVID-19 Rettungspaket im Rahmen des Budgets 2021 präsentieren.

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Presseaussendung

Österreich hilft Krisengebieten in Ostafrika: Wichtiger Schritt zur Stabilisierung krisengebeutelter Länder

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Beim heutigen Ministerrat hat die österreichische Bundesregierung beschlossen, zwei Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für Äthiopien und Uganda bereitzustellen. Die Mittel sollen angesichts der vor Ort herrschenden Heuschreckenplage vor allem der Beseitigung von Katastrophenschäden und der humanitären Hilfe in diesen Ländern dienen.

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Presseaussendung

SDG Watch Austria: SDG-Gipfel der Vereinten Nationen: Österreich präsentiert ersten Umsetzungsbericht der Agenda 2030

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Nach 5 Jahren Wendepunkt zu nachhaltiger Entwicklung?

(OTS) - Am 15. Juli präsentierte Österreich beim SDG-Gipfel in New York (dem High Level Political Forum) seinen ersten Freiwilligen Nationalen Umsetzungsbericht (FNU) Österreichs zur Umsetzung der Agenda 2030. Die Agenda 2030 ist ein globaler Aktionsplan für ein gutes Leben für alle und hat sich in der aktuellen COVID-19-Krise als guten Handlungsplan herausgestellt. Die in der Agenda 2030 enthaltenen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) vereinen soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte gleichrangig und geben uns das Werkzeug an die Hand, die Krise zu bewältigen sowie unsere Welt auf einem nachhaltigeren Fundament aufzubauen. Anlässlich des HLPF 2020 veröffentlichte SDG Watch Austria daher eine Presseaussendung.

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Presseaussendung

Gut Ding braucht Weile: AG Globale Verantwortung begrüßt NPO-Unterstützungsfonds

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COVID-19 Hilfe in Höhe von 700 Millionen Euro trägt zum Erhalt des gemeinnützigen Sektors bei

„Gemeinnützige zivilgesellschaftliche Organisationen sind die Eckpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft. Sie leisten seit jeher wertvolle Aufgaben beispielsweise im Sozial-, Umwelt-, entwicklungspolitischen oder humanitären Bereich. Im Zuge der COVID-19 Krise ist diesen Organisationen ebenso wie Unternehmen unverschuldet ein zum Teil existenzbedrohender finanzieller Schaden entstanden. Daher ist der von der österreichischen Bundesregierung beschlossene NPO-Unterstützungsfonds in Höhe von 700 Millionen Euro ein wichtiger Beitrag, damit diese Organisationen ihre systemerhaltenden Aufgaben auch in Zukunft in bewährter Qualität leisten können. In Zeiten der Krise sind diese wichtiger denn je, weil sie zum Zusammenhalt in der Gesellschaft beitragen “, freut sich Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe, dass ab heute alle Non-Profit-Organisationen um Mittel aus dem Unterstützungsfonds ansuchen können.

Alle Infos sind unter https://npo-fonds.at/ zu finden. Ein FAQ mit den wichtigsten Fragen rund um die Antragsstellung findet ihr hier: FAQ zum NPO-Unterstützungsfonds

Presseaussendung

Keine gute Diagnose für Österreich: Eine Allianz von über 250 Organisationen stellt über 150 Beanstandungen zur Menschenrechtssituation in Österreich fest

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Heuer ist das Jahr des Universial Peridic Review der Menschenrechte für Österreich, dabei wird zum dritten Mal die Einhaltung der Menschenrechte in und durch Österreich durch den UN-Menschenrechtsrat überprüft. Die Österreichische Liga für Menschenrechte koordiniert dabei einen wichtigen Bericht der österreichischen Zivilgesellschaft (u.a. AG Globale Verantwortung) an den UN-Menschenrechtsrat. Die traurige Erkenntnis: besonders seit dem Jahr 2017 gab es wesentliche Rückschritte sowohl in der inhaltlichen Zusammenarbeit mit den Organisationen der Zivilgesellschaft als auch bei der Umsetzung fundamentaler Grundrechte.

Der gesamte Bericht mit allen Maßnahmen ist hier herunterzuladen: Joint Submission Universal Periodic Review 2020
Die Pressekonferenz können Sie hier nachsehen: Wie steht es um die Situation der Menschenrechte in Österreich
 

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Presseaussendung

Endlich mehr Unterstützung für Entwicklungsländer: Österreichisches Internationales COVID-19 Rettungspaket mit Soforthilfe von 100 Millionen Euro bleibt aber offen

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„Wir begrüßen die Erhöhungen für die Hilfe vor Ort, die mit dem Budget am 28. Mai beschlossen werden sollen. Das ist wichtig und richtig, denn diese Mittel werden vielen Menschen neue Lebensperspektiven ermöglichen“, betont Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe. „Das Budget wurde jedoch noch vor der Coronakrise verhandelt und berücksichtigt die Auswirkungen der Pandemie auf Länder des Globalen Südens unzureichend. Um die verheerenden Auswirkungen für Menschen und Wirtschaft in Entwicklungsländern zu mildern, braucht es ein internationales COVID-19 Rettungspaket durch Österreich mit einer Soforthilfe in Höhe von 100 Millionen Euro“, so Vilim.

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Presseaussendung

AVISO SDG Watch Austria: Die Agenda 2030 als Kompass aus der Covid-19-Krise? Online-Konferenz am 27. Mai 2020

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Warum die Agenda 2030 und ihre 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung heute wichtiger denn je sind und warum gerade sie den Weg aus der Krise ebnen können.

Die Corona-Pandemie zeigt uns, wie vernetzt unsere Welt ist. Die durch COVID-19 ausgelöste Gesundheitskrise führt weltweit zu einer wirtschaftlichen und sozialen Krise. Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit werden verarmen. Der Umweltschutz kommt unter Druck, wie die Debatte um eine Absenkung von Schutzstandards beweist. Soziale und ökonomische Ungleichheiten verstärken sich. Welche Lehren sollten wir aus der Krise ziehen? Wie kann die Agenda 2030 mit ihrem ganzheitlichen Ansatz, der soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte gleichrangig vereint, Antworten auf diese Herausforderungen geben? Warum kann und sollte die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung als Kompass für eine zukünftige Politikgestaltung dienen? Diesen und weiteren Fragen geht die Online-Konferenz am 27. Mai 2020 mit 450 angemeldeten Teilnehmenden nach.

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Österreichs Internationales COVID 19-Rettungspaket jetzt!: VertreterInnen der Zivilgesellschaft fordern 100 Mio. Euro Soforthilfe für Länder des Globalen Südens

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Die COVID-19 Pandemie ist eine globale Krise, die keine Grenzen kennt. Wir besiegen sie weltweit oder gar nicht - so der einhellige Tenor der VertreterInnen der Zivilgesellschaft, die heute von Österreichs Bundesregierung ein Internationales COVID-19 Rettungspaket für die von der Coronakrise massiv betroffenen Länder des Globalen Südens einmahnen. Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19 Pandemie, sowie Maßnahmen zur Abschwächung der Folgen und zur makroökonomischen Stabilisierung in Ländern des Globalen Südens sind dringend nötig und in unserem wohlverstandenen Eigeninteresse. Die Pandemie weltweit zu bekämpfen ist in unser aller Interesse, sonst kommt sie in Wellen wieder zu uns nach Österreich zurück. Österreichs Regierung ist aufgerufen, ein internationales Rettungspaket zu schnüren: erstens eine Soforthilfe in Höhe von 100 Millionen Euro und zweitens einen langfristigen Ausbau der Entwicklungshilfeleistungen, um die Wirtschaft am afrikanischen Kontinent langfristig zu stabilisieren.

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AVISO

AVISO Online-Pressekonferenz: Österreichs Internationales COVID 19-Rettungspaket jetzt! Die Coronakrise können wir nur weltweit bewältigen

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Die COVID-19 Pandemie ist eine globale Krise, die nicht an Grenzen Halt macht. Bewältigen wir sie nicht weltweit, kommt das Virus wieder in Wellen zu uns zurück. Es ist also im Interesse Österreichs über die Grenzen hinaus Unterstützung zu leisten. Doch wie kann und soll Österreichs Bundesregierung einen internationalen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten? Vor welchen Herausforderungen stehen Entwicklungsländer im Kampf gegen COVID-19? Antworten auf diese und andere Fragen werden ExpertInnen im Rahmen einer Online-Pressekonferenz geben, bei der sie die Eckpunkte eines internationalen COVID-19 Rettungspakets für Entwicklungsländer vorstellen.

Aus diesem Anlass laden wir alle MedienvertreterInnen zu einer Online-Pressekonferenz am Freitag, den 08.05.2020 um 10 Uhr, in Form eines Zoom-Meetings ein. Der Zugang wird nach der Anmeldung zugeschickt, Fragen sind per Chat und auch direkt möglich. Dazu ist eine vorherige Anmeldung unter anmeldung@concordia.at bzw. in CC presse@globaleverantwortung.at notwendig!

Datum: Freitag, 08.05.2020, 10:00 Uhr
Ort: online über Zoom, Anmeldung unter anmeldung@concordia.at bzw. in CC presse@globaleverantwortung.at wegen Zugangslink notwendig!

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Nichtregierungsorganisationen warten noch immer auf COVID-19 Unterstützungsmaßnahmen: Wann kommt die vor Wochen angekündigte Coronahilfe für zivilgesellschaftliche Organisationen und ihre 250.000 Beschäftigten?

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„Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die österreichische Regierung in weiten Teilen gut auf die COVID-19 Krise reagiert hat. Die beschlossenen Unterstützungsmaßnahmen sind wichtig. Doch es darf niemand zurückgelassen werden. Für gemeinnützige, zivilgesellschaftliche Organisationen beispielsweise aus dem Sozial-, Umwelt-, entwicklungspolitischen und humanitären Bereich gibt es noch keine Unterstützungsmaßnahmen. Die 125.000 Organisationen bieten österreichweit 250.000 Menschen Arbeit. Sie leisten nicht nur jetzt in der COVID-19 Pandemie außergewöhnliches – in der Pflege, im Rettungswesen, für Menschen mit Behinderungen, im Gesundheitsbereich, in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe oder auch bei der Unterstützung von Familien und Jugendlichen. Sie übernehmen somit wichtige Dienstleistungen für den Staat und sorgen für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“ betont Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe.

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Neue OECD Zahlen bestätigen: Österreich hinkt bei Entwicklungshilfe hinterher: Entwicklungsländer brauchen jetzt Unterstützung, um COVID-19 Pandemie einzudämmen und zu bewältigen

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Entsprechend den von der OECD veröffentlichten Daten zu den Mitteln der Öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit(Official Development Assistance, ODA) hat Österreich im Jahr 2019 0,27 % des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungsleistungen aufgebracht, 2018 waren es 0,26 %. Damit bleiben Österreichs Leistungen auf bescheidenem Niveau und lagen bei gut einem Drittel der international vereinbarten 0,7%.

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COVID-19 Unterstützungsmaßnahmen müssen auch für Nichtregierungsorganisationen gelten: Auch zivilgesellschaftliche Organisationen und ihre 250.000 Beschäftigte unter Druck

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Die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus haben nicht nur massive Auswirkungen auf österreichische Unternehmen, sie treffen auch österreichische Nichtregierungsorganisationen. Der Großteil der gemeinnützigen oder zivilgesellschaftlichen Organisationen ist im Dienstleistungsbereich tätig und leistet seit jeher wertvolle Aufgaben für die Gesellschaft, sei es im Sozial-, Umwelt- , entwicklungspolitischen und humanitären Bereich.

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Menschenunwürdige Zustände an EU-Außengrenze: EU-weite Lösung gefordert

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In den letzten Tagen hat sich die Lage für Menschen an der türkisch-griechischen Grenze und in den Flüchtlingslagern in Griechenland weiter verschärft. „Die Situation für die Schutzsuchenden ist menschenunwürdig. Von Menschlichkeit ist derzeit nicht mehr viel zu erkennen. Tausende Menschen müssen unter katastrophalen Bedingungen in den völlig überfüllten Flüchtlingsunterkünften auf den griechischen Inseln ausharren, in der Grenzregion wird mit Tränengas gegen Kinder vorgegangen. Griechenland nimmt vorläufig auch keine Asylanträge mehr an und hebelt damit Artikel 14 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aus. All das findet innerhalb der Grenzen der europäischen Union statt, die sich doch als Hüterin der Menschenrechte versteht. Wir appellieren daher an die österreichische Bundesregierung, sich jetzt für eine menschenwürdige Lösung auf europäischer Ebene einzusetzen, um dieser unwürdigen Situation für Menschen ein Ende zu bereiten.“ zeigt sich Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe, ob der Situation schockiert und fordert rasches Handeln ein.

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Humanitäre Krise zeigt Handlungsbedarf auf: Schnelle Hilfe für die Menschen in der Region Idlib ist ein wichtiger Schritt

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„Wir begrüßen die schnelle Reaktion der österreichischen Bundesregierung, 3 Mio. Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) für Menschen in der syrischen Region Idlib bereit zu stellen und hoffen auf weitere Maßnahmen, wie sie im aktuellen Regierungsprogramm festgeschrieben sind,“ betont Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe, „denn die aktuelle humanitäre Krise muss an der Wurzel in Syrien und in den Nachbarländern, wo Kriegsflüchtlinge in Lagern erfrieren, gelöst werden.“

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OECD-Bericht zeigt Defizite in Österreichs Entwicklungspolitik auf - OECD-Empfehlungen sind klarer Handlungsauftrag für die Bundesregierung

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Alle fünf Jahre wird die Entwicklungspolitik der Mitgliedsländer des OECD-Entwicklungsausschusses (DAC) von anderen Mitgliedern überprüft. Der heute in Wien präsentierte DAC Peer-Review der OECD und die darin enthaltenen Empfehlungen an Österreich zeigen – neben positiven Entwicklungen – auch Defizite bei Strategie und Finanzierung der Entwicklungspolitik Österreichs auf

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Millionen Menschen brauchen Humanitäre Hilfe und Lebensperspektiven: Beschlossener Ausbau der Hilfe vor Ort muss sich im Budget 2020 niederschlagen

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Weltweit lebt jeder zehnte Mensch in extremer Armut, jeder neunte Mensch hungert und alle fünf Sekunden stirbt ein Kind unter 15 Jahren an Unterernährung. „Als wären diese Zahlen nicht alarmierend genug, wird sich die Notlage von Millionen Menschen im Jahr 2020 weiter zuspitzen: 168 Millionen Menschen werden laut UNO 2020 auf Humanitäre Hilfe angewiesen sein, so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr. In der zentralen Sahelzone werden heuer fünf Millionen Kinder Schutz und Unterstützung brauchen, um überleben zu können. Im Jemen – einer der sogenannten vergessenen Krisen - brauchen 80% der Bevölkerung dringend Essen, auch dort sind zehn Millionen Kinder betroffen. Das ist schlicht entsetzlich. Ich appelliere an die österreichische Bundesregierung, die im Regierungsprogramm avisierte Erhöhung der Hilfe vor Ort bereits im Budget 2020 zu realisieren, um zur Linderung der Not von Millionen Menschen beizutragen“, weist Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe, auf die Dringlichkeit einer Erhöhung der Hilfe von Ort hin.

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SDG Watch Austria begrüßt klares Bekenntnis der Bundesregierung zur Agenda 2030: Ambitionierte Umsetzung sollte Maßstab des gesamten Regierungshandelns werden

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Im Regierungsprogramm finden sich in einigen Bereichen - wie der Entwicklungspolitik, der Bekämpfung von Armut oder beim Umweltschutz - Maßnahmen und Ziele, welche die Umsetzung der Agenda 2030 und der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) voranbringen. Die Agenda 2030 wird im Regierungsprogramm mehrfach genannt, bildet aber keine Leitlinie für das Handeln der Bundesregierung.

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