Steuer- und Entwicklungspolitik im Widerspruch? Steuergerechtigkeit und die Rolle globaler Konzerne

(10.10.2018 - Publikation) Ein wichtiger Politikbereich für die Erreichung entwicklungspolitischer Ziele und der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele ist die Steuerpolitik. Die AG Globale Verantwortung und das Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit (VIDC) gehen in dieser Broschüre daher der Frage nach, ob die derzeitige Steuerpolitik der Entwicklungspolitik und damit einem guten Leben für alle im Weg steht. Das Ziel ist es zu erörtern, inwiefern die Steuerpolitik Österreichs im Bereich der Unternehmensbesteuerung zur Erreichung der SDGs und damit zu nachhaltiger Entwicklung im Globalen Süden beiträgt oder diese behindert. Dafür nehmen wir insbesondere die Besteuerung international agierender Unternehmen in den Blick, da diese eine bedeutende Einnahme für Länder im Allgemeinen und speziell für die des Globalen Südens darstellt. Auch jüngste Datenleaks – wie etwa die Malta Files oder die Paradise Papers – zeigen, dass Steuervermeidung und Steuerhinterziehung weltweite Probleme sind, da sie staatliche Einnahmen drastisch reduzieren. 

Am Ende geben die Autorinnen konkrete Empfehlungen an die österreichische Regierung ab, wie die österreichische Steuerpolitik entwicklungspolitische Ziele unterstützen kann und wie eine verbesserte Umsetzung der Politikkohärenz im Interesse nachhaltiger Entwicklung (PCSD) gelingen kann. 

Wir wünschen jetzt viel Spaß beim Lesen der Broschüre (hier auch kostenlos zum Download)!

Druckexemplare können ebenfalls gern unter hier bestellt werden.

Bereits im Jahr 2017 haben wir uns mit der Frage "Agrar- und Entwicklungspolitik im Widerspruch?" auseinandergesetzt. Die Publikation finden Sie hier zum kostenlosen Download:

Broschüre: Die Unfaire Milch - Agrar- und Entwicklungspolitik im Widerspruch? 

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