Das Ziel ist es zu erörtern, inwiefern die Steuerpolitik Österreichs im Bereich der Unternehmensbesteuerung zur Erreichung der SDGs und damit zu nachhaltiger Entwicklung im Globalen Süden beiträgt oder diese behindert. Dafür nehmen wir insbesondere die Besteuerung international agierender Unternehmen in den Blick, da diese eine bedeutende Einnahme für Länder im Allgemeinen und speziell für die des Globalen Südens darstellt. Auch jüngste Datenleaks – wie etwa die Malta Files oder die Paradise Papers – zeigen, dass Steuervermeidung und Steuerhinterziehung weltweite Probleme sind, da sie staatliche Einnahmen drastisch reduzieren. 

Am Ende geben die Autorinnen konkrete Empfehlungen an die österreichische Regierung ab, wie die österreichische Steuerpolitik entwicklungspolitische Ziele unterstützen kann und wie eine verbesserte Umsetzung der Politikkohärenz im Interesse nachhaltiger Entwicklung (PCSD) gelingen kann.

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Bereits im Jahr 2017 haben wir uns mit der Frage "Agrar- und Entwicklungspolitik im Widerspruch?" auseinandergesetzt (siehe Downloads).


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