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„Bundeskanzler und Vizekanzler haben mehrfach öffentlich angekündigt, die Hilfe vor Ort zu erhöhen. Das ist auch nötig, denn Österreichs Beitrag zur Humanitären Hilfe ist mit drei Euro pro Kopf im Vergleich zu anderen Staaten beschämend gering. Deutschland beispielsweise gibt pro Kopf das Zehnfache an bilateraler humanitärer Hilfe aus. Auch die bilateralen Projektmittel, die dazu beitragen, Menschen nachhaltige Lebensperspektiven vor Ort zu ermöglichen, gehören bereits im Budget 2020 und nicht in ferner Zukunft erhöht – alles andere würde uns letztlich viel teurer kommen. Denn es geht darum, Armut zu verringern, zu Frieden und Stabilität beizutragen, Ausbildung und Jobs zu ermöglichen, lokale Märkte und nachhaltiges Wirtschaften zu fördern, damit Menschen vor Ort ein gutes Leben führen können. Menschen Lebensperspektiven und ein stabiles Umfeld zu ermöglichen ist im unmittelbaren Interesse Österreichs und seiner Wirtschaft. Außerdem sind die bilateralen Projekte auch eine Visitenkarte Österreichs in der Welt, die unser Ansehen in der Welt stärken“, schließt Annelies Vilim.