Kritisch nachgefragt Die Entwicklungszusammenarbeit

(10.03.2013) "Kritisch nachgefragt - Die Entwicklungszusammenarbeit": So lautet der Titel der neuen (bzw. überarbeiteten) Broschüre der AG Globale Verantwortung, die ab sofort allen Interessierten zur Verfügung steht.

Entweder online zum Download oder druckfrisch, kostenlos und solange der Vorrat reicht in der Papierversion: Bestellmöglichkeit unter office@globaleverantwortung.at

Was bietet sie, was will sie?
Die meisten kennen sie: Die Debatten um den Nutzen von Entwicklungszusammenarbeit (EZA): Sie bringt doch nichts, sie kann keine Probleme lösen, und überhaupt kommt das Geld ohnehin oft nicht dort an, wo es gebraucht wird - auf solche und ähnliche Aussagen trifft man immer wieder. Die Broschüre - in Form eines Fragen & Antworten Katalogs - will zu Transparenz und einem besseren Verständnis für EZA beitragen. Sie versucht sachliche, klare Antworten auf häufig gestellte, oft sehr pauschalierende Fragen und Vorwürfe zu geben.

 
Ein Beispiel:
Frage „Was hat Österreich von seinen Ausgaben für die EZA?"
 Antwort: Als Teil der Außenpolitik trägt die Entwicklungspolitik zur Stabilisierung der weltweiten Sicherheit und der globalen Wirtschaft bei. EZA als Teil davon ist eine Investition in die Menschen der ärmsten Länder der Welt mit dem Ziel, deren Lebensbedingungen zu verbessern. Die Auswirkungen machen sich meist erst langfristig bemerkbar. Die Ausgaben für EZA – zu denen sich Österreich international verpflichtet hat – sollten als solidarischer Beitrag der privilegierten Länder gesehen werden. Es geht darum, Menschen zu unterstützen, denen grundlegende Rechte vorenthalten werden. Die Frage des Eigennutzens sollte in diesem Zusammenhang nachrangig sein.

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