Humanitäre Hilfe - Bedarf so groß wie noch nie Hilfe aus dem Auslandskatastrophenfonds könnte Leid lindern

(20.09.2018 - Presseaussendung) "Wir alle haben derzeit die schrecklichen Bilder von Idlib vor Augen, in Äthiopien sind aktuell rund 1 Million Menschen aufgrund ethnischer Konflikte und Dürre auf der Flucht. Die Krisen sind vielfältig und zahlreich. Die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Konflikten und Verfolgung fliehen, war noch nie so hoch wie heute. Knapp 134 Millionen Menschen sind laut UNO derzeit auf Humanitäre Hilfe angewiesen. Alleine für Syrien beziffert die UN einen fehlenden Bedarf von 1,8 Milliarden. Warum also wurde von den ohnehin gekürzten Mitteln des Auslandskatastophenfonds (AKF) erst ein Drittel ausbezahlt?“

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wundert sich Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbands AG Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe.

„Zum 21. September, dem Internationalen Tag des Friedens, möchte ich die österreichische Bundesregierung an ihre Verantwortung erinnern. Sie wird die kriegerischen Konflikte nicht lösen können, aber sie sollte zumindest einen Beitrag zur Linderung der Not leisten. Es  ist nicht verständlich, warum von den für 2018 budgetierten 15 Millionen des AKF erst gut 5 Millionen ausbezahlt wurden. Worauf wartet die österreichische Bundesregierung eigentlich angesichts der vielen Krisen und 134 Millionen Menschen, die Humanitärer Hilfe bedürfen?“ ermutigt Vilim die Regierung, menschliches Leid zu lindern.

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