Humanitäre Hilfe

Ein Schwerpunkt der AG Globale Verantwortung ist die Humanitäre Hilfe. Gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen setzen wir uns seit Jahren für eine quantitative und qualitative Verbesserung der Humanitären Hilfe - vor allem der staatlichen Humanitären Hilfe Österreichs - ein.  Durch die zunehmenden weltweiten Konflikte und Katastrophen steigt der Bedarf an Humanitärer Hilfe beständig an. Die Vereinten Nationen schätzen, dass ca. 168 Millionen Menschen Humanitärer Hilfe bedürfen (2020).

COVID-19

Aktuelle Informationen zu COVID-19: FAQ zum NPO-Unterstützungsfonds

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Auf unserer regelmäßig aktualisierten Infoseite zu COVID-19 informieren wir über allgemeine Informationen zu COVID-19, rechtliche Belange wie Überbrückungsfinanzierungen oder Kurzarbeit, geben Tipps für das Arbeiten von zu Hause aus, bieten exklusive Services für unsere Mitgliedsorganisationen an und verlinken zu interessanten Artikeln zum Thema COVID-19 aus globaler Perspektive.

UPDATE: Seit 8.7.2020 kann beim NPO-Unterstützungsfonds der Bundesregierung um Mittel angesucht werden. Wir haben uns im Verbund mit dem Bündnis für Gemeinnützigkeit (wir sind Gründungsmitglied) monatelang dafür eingesetzt, dass die gemeinnützigen Vereine - darunter viele entwicklungspolitische und humanitäre Hilfsorganisationen - Unterstützung für die teils existenzbedrohenden Einbußen durch #COVID19 bekommen. Das ist gelungen, vielen Dank an alle, die mitgewirkt haben- auch an alle VerhandlerInnen in der Bundesregierung! Alle Infos sind unter https://npo-fonds.at/ zu finden. Ein FAQ mit den wichtigsten Fragen rund um die Antragsstellung findet ihr hier: FAQ zum NPO-Unterstützungsfonds

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COVID-19

Welche Auswirkungen hat COVID-19 auf Länder des Globalen Südens?

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Die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen COVID-19 Pandemie auf Österreich sind derzeit das beherrschende Thema in der Medienlandschaft. Wir möchten darüber hinaus auf dieser Seite den Blick über Österreichs Grenzen hinaus wagen und interessante Artikel, Studien, Statements uvm. mit Ihnen teilen, die sich mit folgenden Fragen beschäftigen: Welche Auswirkungen hat COVID-19 auf Länder des Globalen Südens? Warum ist gerade jetzt die Unterstützung von Entwicklungsländern so wichtig? Wie können Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe in diesen Zeiten die Not lindern?

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Bericht

ODA-Zahlen 2019: Österreichs Entwicklungsausgaben stagnieren auf niedrigem Niveau

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2019 hat Österreich laut OECD 0,27% des Bruttonationaleinkommens (BNE) als Ausgaben für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (Official Development Assistance, ODA) aufgebracht. Das ist nur eine minimale Steigerung im Vergleich zu den 0,26% im Jahr 2018. Damit bleibt Österreich auf bescheidenem Niveau und liegt bei gut einem Drittel des international vereinbarten 0,7%-Ziels. Zumindest einen Hoffnungsschimmer bietet das derzeitige Regierungsprogramm: im Kapitel zur EZA sind u.a. Erhöhungen des Auslandskatastrophenfonds (AKF) als wichtiges Tool der Humanitären Hilfe, Steigerungen der bilateralen Projektmittel sowie die Erarbeitung einer Gesamtstrategie für Österreichs Entwicklungspolitik entlang der Agenda 2030 vorgesehen. Der Budgetbeschluss im Mai 2020 brachte erste Umsetzungsschritte: der AKF wurde um 10 Mio. Euro, die bilateralen Projektmittel um 12 Mio. Euro erhöht. Die Steigerung um knapp 22 Mio. erhöht die ODA Quote aber nur um 0,006%. Bei dieser jährlichen Steigerungsrate würde die international zugesagte ODA Quote von 0,7% erst nach 72 Jahren und damit im Jahr 2092 erreicht werden. 

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Bericht

COVID-19-Response unserer Mitgliedsorganisationen

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Die 35 Mitgliedsorganisationen der AG Globale Verantwortung - große und kleine entwicklungspolitische und humanitäre Nichtregierungsorganisationen (NRO) - sind weltweit in ca. 120 Ländern tätig und setzen laufend 1.000 Projekte mit Erfolg um. Im Zentrum stehen dabei erfolgreiche Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung im Sinne eines menschenwürdigen Lebens für alle, Bildungsarbeit und Information darüber sowie eine schnelle, effektive und unparteiische Hilfe im Katastrophenfall. Dieser Artikel gibt einen Überblick über Maßnahmen und Reaktionen unserer Mitgliedsorganisationen auf die COVID-19-Pandemie und ihre Folgen.

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Nachlese

Geschäftsführerin Annelies Vilim im Interview: Entwicklungszusammenarbeit im Kontext der globalen COVID-19-Krise – Sendung von Women on Air auf Radio ORANGE 94.0

„Die derzeitige COVID-19-Pandemie ist eine globale Krise, die keine Grenzen kennt. Wir besiegen sie weltweit oder gar nicht“ so die eindringlichen Worte unserer Geschäftsführerin Annelies Vilim im Interview mit Radio Orange. Erneut betonte sie die Dringlichkeit eines internationalen COVID-19 Rettungspakets durch Österreich mit einer Soforthilfe in Höhe von 100 Millionen Euro. Neben Annelies Vilim von der AG Globale Verantwortung sprach auch Bianca Weissel, Mitarbeiterin des Hilfswerks International, einer unserer Mitgliedsorganisationen, über Herausforderungen in der aktuellen Situation rund um die Internationale Entwicklungszusammenarbeit in Zeiten der COVID-19 Pandemie.

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Brief

Brief: an Minister Schallenberg anlässlich des neuen Mehrjährigen Finanzrahmens der EU

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Mehr als 148 Millionen Menschen weltweit sind auf Humanitäre Hilfe angewiesen, heißt es im Bericht der Vereinten Nationen (United Nations 2019 Global Humanitarian Overview). Die weltweite Finanzierungslücke zur Unterstützung aller Not leidender Menschen ist nach wie vor groß. GeberInnen müssen sich gemeinsam mit operativen PartnerInnen darum bemühen, sowohl mehr Mittel als auch wirksamere, effizientere und qualitativ hochwertigere humanitäre Hilfe bereitzustellen. In einem gemeinsamen Brief mit VOICE (Voluntary Organisations in Cooperation in Emergencies), einem Netzwerk europäischer NGOs, fordert die AG Globale Verantwortung die EU dazu auf weiterhin ihren Beitrag zu leisten und angemessen auf globale Bedürfnisse zu reagieren. In diesem Zusammenhang formulieren die Organisationen in einem Brief an Minister Schallenberg (Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres) Empfehlungen für den neuen Mehrjährigen Finanzrahmen der EU.

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Bericht

UN-Report: - Global Humanitarian Overview 2020

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168 Millionen Menschen werden laut dem UN-Report „Global Humanitarian Overview 2020“ im Jahr 2020 auf humanitäre Hilfe angewiesen sein. Das ist jeder 45. Mensch auf der Welt und der größte Bedarf seit Jahrzehnten. Um die erforderlichen 28,8 Milliarden US-Dollar aufzustellen, braucht es die Anstrengungen aller Länder. Nicht zuletzt Österreich hätte Aufholbedarf: im internationalen Vergleich sind die österreichischen Ausgaben für bilaterale Humanitäre Hilfe noch immer äußerst niedrig. Pro Kopf leistet Österreich weniger als drei Euro für Humanitäre Hilfe, während Deutschland 25,2 Euro, die Schweiz 34,3 Euro, Schweden 42,4 Euro, Dänemark 52,4 Euro und Norwegen 80,6 Euro pro Kopf zur Verfügung stellen.

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Presseaussendung

"Ein Blick in die Waagschale genügt:- Österreichs Humanitäre Hilfe ist in Not!"

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Kursänderung nötig: Humanitäre Hilfe Österreichs erhöhen.

Die aufgestellte Waage am Minoritenplatz gleich neben dem Bundeskanzleramt kippt beinahe: So wenig wiegt die Summe, die Österreich für die Humanitäre Hilfe ausgibt: 23 Millionen Euro im Jahr 2018, wohingegen die Ausgaben der Bundesregierung im selben Jahr für Werbung das Doppelte (45 Millionen Euro), für Parteienfinanzierung beinahe das Dreifache (62 Millionen Euro) betragen. Ein Eurofighter kostet hingegen fast das Achtfache (172 Millionen Euro).

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Conclusions

5th Humanitarian Congress Vienna: – The Future of Humanitarian Aid – Conclusions

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Conflicts are becoming more protracted, populations and inequality grows and environmental disasters are on the rise. Needs of humanitarian assistance, both short- and long-term, will be acute and widespread. In the next years policy and the aid sector will need to evolve and adapt. 

Considering the discussions of the 5th Humanitarian Congress and taking into account the experience and expertise of the 14 Austrian humanitarian organizations responsible for organising the Humanitarian Congress Vienna we conclude with the following demands for the Future of Humanitarian Aid:

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Bericht

World Humanitarian Summit:

 Vom 23. Mai bis 24. Mai 2016 fand in Istanbul der „World Humanitarian Summit“ statt, der sich im Rahmen einer „Agenda der Menschlichkeit“ mit dem Titel „One Humanity – Shared Responsibility“ den großen humanitären Herausforderungen widmete.

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