COVID-19 kennt keine Grenzen. Solidarität sollte in allen Phasen der Eindämmung der Pandemie sowie der Reduktion deren Auswirkungen die treibende Kraft der EU sein. Während Pläne für eine Erholung entwickelt werden, sollten die EU und die globale GeberInnengemeinschaft ihr Engagement für die Zusammenarbeit mit und die Unterstützung der Partnerländer bei der Erreichung Ihrer Entwicklungsziele nicht aus den Augen verlieren. Dabei steht eine gerechte und nachhaltige Zukunft für Mensch und Planet im Einklang mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung sowie dem Pariser Abkommen im Vordergrund. Die Stärkung der Resilienz von Gesellschaften, Wirtschaft und der Umwelt sollte das Hauptaugenmerk der kurz-, mittel- und langfristigen Unterstützung der EU sein. Hierzu braucht es einen ganzheitlichen Ansatz.

In einer umfassenden, kohärenten und integrierten Reaktion der EU soll der Fokus auf die am stärksten gefährdeten Personen in vulnerablen Situationen und Regionen gelegt werden. Dies verstehen wir als notwendige Reaktion, die sich mit gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen des Ausbruchs von COVID-19 sowie den langfristigen Auswirkungen der Pandemie befasst.

Als AG Globale Verantwortung unterstützen wir die Empfehlungen von CONCORD Europe, dem europäischen Dachverband von Organisationen der Entwicklungspolitik und humanitärer Hilfe, zur Unterstützung der EU bei der globalen Bekämpfung der COVID-19-Pandemie. Wir freuen uns, wenn unsere dargestellten Anliegen berücksichtigt werden können.

Links:

 Brief an Minister Schallenberg des Development Foreign Affairs Council

 CONCORD recommendations - EU response to the COVID-19 pandemic around the globe

(sa)