Briefpapier der AG Globale Verantwortung
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Im Vorfeld des informellen Treffens des Europäischen Rats am 12. Februar 2026 warnte das Climate Action Network (CAN) Europe vor dem Abbau zentraler EU-Umwelt- und Klimaschutzregeln unter dem Vorwand der Wettbewerbsfähigkeit. Die aktuellen Herausforderungen der europäischen Industrie – etwa hohe Energiepreise, Investitionsrückstände und globaler Wettbewerbsdruck – könnten nicht durch Deregulierung gelöst werden. Stattdessen würden Rückschritte Investitionen verhindern, die Abhängigkeit von fossilen Energien verlängern und Europa im globalen Wettbewerb um saubere Technologien zurückwerfen.

Die AG Globale Verantwortung unterstützt die Forderung nach einer zukunftsorientierten Industriepolitik mit klaren Klimazielen, die CAN Europe an den Europäischen Rat und die EU-Kommission am 6. Februar in einem Brief gerichtet hat. Eine klima- und umweltschonende Industrie verlangt nach stabilen CO₂-Preisen, gezielten öffentlichen Investitionen und nach der Förderung klimafreundlicher Produkte und Technologien. Nur ein konsequenter Kurswechsel hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft kann Europas Industrie langfristig stärken und gleichzeitig Klima, Umwelt und soziale Standards schützen.

Die Allianz für Klimagerechtigkeit, dessen Vorstandsmitglied die AG Globale Verantwortung ist, hat die Anliegen des Briefs auch an Bundeskanzler Christian Stocker übermittelt.


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