Der Workshop richtet sich an Multiplikator*innen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, die ihre Bildungsangebote machtkritisch und diskriminierungssensibel weiterentwickeln möchten.  

Im ersten Teil des Workshops probieren die Teilnehmer*innen verschiedene dekoloniale und emanzipatorische Methoden gemeinsam aus, die Perspektivenwechsel und kritisches Denken fördern. Dazu gehören die Methode der dekolonialen Stadtführung, Methoden im Themenfeld Ökologie sowie textile Methoden, die sich mit unsichtbaren Erinnerungen beschäftigen.  

Im zweiten Teil des Workshops, nach der Mittagspause, übertragen Carla Bobadilla und Marcela Torres Heredia von Decolonizing in Vienna die Inhalte in den öffentlichen Raum. Die Teilnehmer*innen haben die Chance, eine dekoloniale Stadtführung im 1. Bezirk zu erleben. Dabei werden koloniale Kontinuitäten, Erinnerungsorte und dominante Erzählungen im Stadtbild kritisch hinterfragt und alternative Perspektiven sichtbar gemacht. 

Der Workshop verbindet somit praktische Methodenerfahrung mit Selbstreflexion und bietet Raum für den Austausch darüber, wie dekoloniale Ansätze nachhaltig in die eigene Bildungsarbeit integriert werden können. 

Programm 

09:00 – 12:00 | Theorieteil: Input & Ausprobieren machtkritischer Methoden   

Carla Bobadilla:

  • Der dekoloniale Stadtspaziergang als kollektive Methode des Verlernens 

Petz Haselmayr:  

  • Die kritische Auseinandersetzung mit kolonialen Projektionen auf Umwelt und Natur  
  • Die künstlerische Erforschung von Weißsein und kolonialen Wissensproduktionen 

Marcela Torres Heredia:

  • Textile Methoden für Politisierung und zur Auseinandersetzung mit unsichtbaren Erinnerungen 
12:00 – 13:00 | Mittagspause (für alle Teilnehmer*innen vom Vormittag)
13:00 – 15:00 | Dekolonialer Stadtspaziergang durch den 1. Bezirk 

Teilnehmer*innen können den gesamten Workshop buchen oder auch nur am Theorieteil von 9 bis 12 Uhr bzw. am dekolonialen Stadtrundgang von 13 bis 15 Uhr teilnehmen.


Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos. Mittagessen und Kaffeepausen sind inkludiert. 

Zielgruppe: Mitarbeiter*innen österreichischer NGOs und ihrer Partnerorganisationen #b8b30e

Teilnehmer*innenzahl: 25

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