Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe
Empfehlungen Klimallianz
Die Allianz für Klimagerechtigkeit hat sich vor der internationalen Klimakonferenz mit Anliegen zu Klimaschutz, Anpassung, internationaler Klimafinanzierung und Just Transition an die COP31-Delegation der österreichischen Bundesregierung gewandt.
Die UN-Klimakonferenz COP31 in Antalya bietet die Chance, den UN-Klimaprozess weiterzuentwickeln und hinderliche Differenzen zwischen Staatengruppen zu bearbeiten. Dem geopolitischen Gegenwind trotzend, können Verhandlungserfolge beim Fahrplan weg von fossilen Brennstoffen, eine produktive Zusammenarbeit beim Climate Finance Work Program, eine Einigung bei der Bereitstellung und Messung von Ressourcen für das Global Goal on Adaptation sowie die Operationalisierung des Belém-Antalya-Mechanismus für eine gerechte Transformation die globale Klimapolitik wegweisend voranbringen.
Von der österreichischen Bundesregierung fordert die Allianz für Klimagerechtigkeit ambitionierten Einsatz bei den einzelnen Verhandlungsthemen sowie Beiträge zur gerechten Weiterentwicklung des internationalen Klimaregimes, insbesondere mit Blick auf benachteiligte Bevölkerungsgruppen.
[1] World Bank (2024): Closing The Gap. Trends in Adaptation Finance for Fragile and Conflict-affected Settings und SIPRI (2024): Unveiling Challenges and Gaps in Climate Finance in Conflict Areas
[2] ICJ (2025): Obligations of States in respect of Climate Change
[3] Committee on the Rights of Persons with Disabilities: General comment No. 7 (2018) on the participation of persons with disabilities, including children with disabilities, through their representative organizations, in the implementation and monitoring of the Convention
Anliegen der Allianz für Klimagerechtigkeit zu den Verhandlungen auf der COP31 (PDF)