Südpazifik – Bildung & Katastrophenschutz Fidschi, ADRA Österreich Aus- & Weiterbildung, Nothilfe, Wiederaufbau & Katastrophenvorsorge, Umwelt, Energie & Klimawandelanpassung
Südpazifik – Bildung & Katastrophenschutz Im Südpazifik leben viele Menschen auf abgelegenen Inseln – oft isoliert und den heftigen Stürmen schutzlos ausgeliefert. Gerade dort sind Bildung und Katastrophenschutz überlebenswichtig. Gemeinsam mit dem ADRA-Regionalbüro unterstützen wir die Kirchen vor Ort, damit sie die Bewohner besser erreichen und schützen können. Die erste Projektphase war ein Erfolg – jetzt folgt Phase 2. Jugend stärken: Bildung, Praxis & Umweltschutz Pfadfinder-Handbücher lokal verfügbar Lokale Kirchen erhalten digitale Vorlagen, um Pfadfinder-Handbücher selbst drucken zu können. Das spart Kosten, Zeit und stärkt die Eigenverantwortung. Wer Internet hat, nutzt zusätzlich eine App. Praktische Schulungen für Jugendleiter Wir schulen Jugendleiter praxisnah, in sozialen- kulturellen und Umweltthemen in Landessprachen. Sie lernen, Kinder und Jugendliche zu motivieren, das Handbuch anzuwenden und andere Leiter auszubilden. Ein Mentoring-Programm und Online-Austausch sichern nachhaltigen Erfolg. Klimaschutz mit Jugendlichen Am Global Youth Day pflanzen 18.200 Jugendliche insgesamt 18.200 Bäume – viele davon Obstbäume. Das fördert Umweltschutz, Ernährungssicherheit und soziale Verantwortung. Ziele bis 2026: 1.000 Jugendleiter in 10 Ländern geschult Jede Kirche erhält Handbücher (digital oder gedruckt) Jährliche Baumpflanzaktionen Jugendliche gestalten aktiv Kirche und Gesellschaft mit Katastrophenschutz verbessern: Vorsorgen statt reagieren Führung & Gemeinden stärken Führungskräfte, Ehrenamtliche und Mitglieder werden in Katastrophenschutz geschult – mit Toolkits, Trainings und Notfallübungen. DRM (Disaster Risk Management) wird in die Pastorenausbildung und kirchliche Programme integriert. Organisatorische Strukturen für Disaster Ready Churches aufbauen Jede Kirche entwickelt einen Notfallplan für das Dorf, Prozesse und Zuständigkeiten: Schulung von DRM-Ansprechpersonen pro Kirchenbezirk Standardabläufe für den Notfall Regelmäßige Überprüfung und Übung der Notfallpläne Vorsorge in Kirchen & Familien Kirchen lernen durch Schulungen, Kampagnen und Frühwarnsysteme, Risiken besser einzuschätzen. Jugendgruppen und Freiwillige werden als DRM-Koordinatoren ausgebildet, um Familien und Nachbarschaften zu stärken. Ziele bis 2030: Kirchliche Führungskräfte in Fiji, Solomon Island, Vanuatu, Tonga und Samoa geschult Jede Partnerkirche hat einen Notfallplan & Ansprechpartner Mindestens 35 Kirchen haben Vorsorgepläne und üben regelmäßig Vorsorge wird fester Teil der kirchlichen Jahresplanung Unsere Vision Wir möchten erreichen, dass: Menschenleben besser geschützt sind Katastrophenschutz ein fester Bestandteil kirchlicher Strukturen wird Dörfer nach Katastrophen schneller wieder aufgebaut sind Kirchen Orte der Hilfe und Nächstenliebe für alle sind Kirchen in nationale Schutzstrategien eingebunden werden Gemeinsam aktiv bleiben – auch in Phase 2 Im Spätherbst 2025 startet Phase 2: Mehr Kirchen, mehr geschulte Leiter und mehr Sicherheit für den Südpazifik. Mit Deiner Unterstützung helfen wir den Menschen, stark, gesund und vorbereitet zu leben – so wie Gott es für jeden vorgesehen hat. Födergeber*innen: Spendenmittel von ADRA Österreich Infos & Kontakt https://adra.at/mission/schenke-nahrung/suedpazifik Marcel WagnerE-Mail: m.wagner@fairtrade-oesterreichdra.atTel.: +43 1/319 60 43 Ziele für nachhaltige Entwicklung