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Ernährungssicherheit und Selbstbestimmung durch die Stärkung von Frauen mit Behinderungen

EWDNA arbeitet in den Außenbezirken und im Binnenvertriebenen-Camp in der Nähe von Gondar und hat durch ein Auswahlkomitee 30 Frauen mit Behinderungen ausgewählt. 18 Frauen stammen aus dem Binnenvertriebenen-Camp während 12 Frauen aus der lokalen Gemeinschaft stammen. Einige Frauen (18) haben körperliche Behinderungen, 5 haben geistige Behinderungen, vier sind sehbehindert und drei gehörlos. Die meisten Frauen haben bereits Erfahrung in der Kleintierhaltung und/oder Landwirtschaft und sind in der Lage, trotz ihrer Behinderungen die Arbeiten auszuführen und am Projekt teilzunehmen. In der Gruppe unterstützen sich die Frauen gegenseitig oder werden bei Bedarf von Familienmitgliedern oder Gruppenmitgliedern begleitet, z. B. zu Schulungen, wenn diese außerhalb der Räumlichkeiten stattfinden und wenn die Behinderung eine Unterstützung beim Transport erfordert.

Für Frauen mit Behinderungen, die sich selbständig machen wollen, wird Startkapital für die Gründung eines Kleinunternehmens bereitgestellt (Küken, Futter, Wassertanks, Impfungen und Arbeitsmaterialien). Wenn Frauen sich beispielsweise auf Hühnerzucht spezialisieren möchten, kann das Kapital in die Beschaffung der Hühnerställe fließen. Zudem können die Unternehmerinnen an Trainings zu Hühnerhaltung teilnehmen und Beratungen in Anspruch nehmen und werden von externen Expert*innen im Bereich Hühnerhaltung unterstützt bei etwaigen Fragen.

Fördergeber*innen: Land Steiermark

Info & Kontakt

https://www.brot-fuer-die-welt.at

Simone Peter
E-Mail: iha@diakonie.at

Ziele für nachhaltige Entwicklung

01 Keine Armut02 Kein Hunger05 Geschlechtergleichstellung