PELUM – Förderung kleinbäuerlicher Landwirtschaft in Uganda Afrika, Uganda, Diakonie ACT Austria Ländliche Entwicklung & Ernährungssicherheit
PELUM – Förderung kleinbäuerlicher Landwirtschaft in Uganda Obwohl sich in Uganda der Anteil der Bevölkerung, der in extremer Armut lebt, bis 2015 mehr als halbiert hat, sind nach wie vor mehr als 40% der Bevölkerung unterernährt. Zwei Drittel der Bevölkerung leben hauptsächlich von kleinbäuerlicher Landwirtschaft. 95% der landwirtschaftlichen Produktion Ugandas wird von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern erzeugt, wobei bis zu 80% der landwirtschaftlichen Arbeit von Frauen geleistet wird, die jedoch selten das Land besitzen, das sie bearbeiten. Die Produktivität ist allerdings niedrig – nur 2% der Kleinbauernfamilien vermarkten ihre Produkte. Das Projekt zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Uganda zu verbessern. Zu diesem Zweck werden ihre Kapazitäten und ihre Anpassungsfähigkeit an die Klimakrise gestärkt. Zudem soll ihnen ein besserer Zugang zu Märkten für ihre agrar-ökologischen Produkte ermöglicht werden. Im Rahmen der Anwendung von klimaressilienten agrarökologischen Methoden erfolgt eine Schulung der Teilnehmer:innen. Zudem wird ihnen Unterstützung bei der Vermarktung ihrer Produkte auf lokalen Märkten zuteil. Die Sicherung der Ernährung sowie die Steigerung des Einkommens können auf diese Weise nachhaltig gewährleistet werden. Fördergeber: Spendenmittel von Brot für die Welt Info & Kontakt Simone PeterE-Mail: iha@diakonie.at Ziele für nachhaltige Entwicklung