Flüchtlingshilfe (IDPs) in Gumbo Südsudan, Jugend Eine Welt – Don Bosco Entwicklungszusammenarbeit Flüchtlingshilfe, Nothilfe, Wiederaufbau & Katastrophenvorsorge, Wasser-, Hygiene- & Sanitärversorgung
Flüchtlingshilfe (IDPs) in Gumbo Das Don-Bosco-Zentrum der Jugend Eine Welt Partner in Gumbo liegt 8 Kilometer von der südsudanesischen Hauptstadt Juba entfernt. Gumbo war während des Krieges und bis 2006 ein verlassenes Gebiet, da es am Ostufer des Nils liegt. Diese Region wurde auch von der Rebellenorganisation LRA heimgesucht, die die Menschen daran hinderte, das Gebiet zu bewohnen. Nach der Ankunft der Salesianer in Gumbo im Jahr 2006 begannen die Menschen, sich in der Umgebung der Mission niederzulassen, da sie die Sicherheit gewährleistet sahen. Die Unterbringung für Binnenvertriebene in der Einrichtung der Salesianer Don Boscos wurde im Januar 2014 nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Dezember 2013 eingerichtet. Das Salesianer Don Boscos ermöglichen die Unterbringung von durchschnittlich 16.000 Menschen. Die Salesianer Don Boscos beherbergen Menschen aus verschiedenen Bundesstaaten des Landes. Unter den Bewohner*innen befinden sich ältere Menschen, alleinerziehende Mütter, Jugendliche und Kinder, einige davon haben in Folge des Bürgerkrieges ihre Familienangehörigen verloren. Die Lebensbedingungen sind schlecht. Die zahlreichen Vertreibungen und gewaltsamen Auseinandersetzungen in Folge des Bürgerkrieges forderten zahlreiche Menschenleben und verursachten schwere Zerstörungen von Eigentum, führten dazu, dass viele Menschen Schutz und Sicherheit in anderen Landesteilen oder Nachbarländern suchten und führte zu einer humanitären Notlage für viele Menschen. Die Salesianer Don Boscos nahmen die fliehenden Familien auf und boten ihnen eine Unterkunft an, um sich niederzulassen. Besonders kranke und hilfsbedürftige Menschen wurden bei den Salesianern untergebracht, mit Essen versorgt und medizinisch behandelt. Seit dem ursprünglichen Zustrom von 3.500 Binnenvertriebenen nach Gumbo im Jahr 2014 ist diese Zahl an geflüchteten Menschen sukzessive gestiegen und erreichte eine Anzahl von bis zu 16.000 Menschen. Für die Unterbringung einer so hohen Anzahl von Menschen wurden Zelte und Planen angeschafft, die die Menschen vor Regen und Sonne schützen und ihnen ein kleines Gefühl von Sicherheit geben. Infos & Kontakt www.jugendeinewelt.at/projekte/laender/afrika/suedsudan/lebensrettende-nothilfe-im-suedsudan/ Reinhard HeisererTel.: +43 1 8790707-10 Ziele für nachhaltige Entwicklung