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Protection and Livelihood for Ukrainian refuge Seekers (PLUS) – Rumänien

Dieses Projekt im Bereich der humanitären Hilfe ist eines von mehreren des PLUS (Protection and Livelihood for Ukrainian refuge Seekers) Programms. PLUS soll zu einer wirksamen und sicheren humanitären Hilfe für Geflüchtete (wobei der Schwerpunkt auf Mädchen, Jungen und Frauen liegt) aus der Ukraine in der Republik Moldau und Rumänien. Das Programm zielt darauf ab, die unmittelbare Notlage von vertriebenen Mädchen, Jungen und Frauen aus der Ukraine in der Republik Moldau und in Rumänien zu lindern und gefährdeten Gastfamilien in der Republik Moldau zu helfen.

Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar 2022 wurden mehrere Millionen Menschen – vor allem Kinder und Frauen – gewaltsam vertrieben und suchen Zuflucht in den benachbarten Ländern. Da sich die Mehrheit der ukrainischen Männer im Alter von 18 bis 60 Jahren im Land aufhält, sind es hauptsächlich Kinder, unbegleitete Minderjährige und Frauen, die die ukrainischen Grenzen zu Nachbarstaaten wie Rumänien überqueren.

Rumänien ist mit den an(ge)kommen(d)en Geflüchteten aus der Ukraine ziemlich überfordert: Rumänien hat im Norden und Osten eine 650 km lange Grenze zur Ukraine, die längste, die die Ukraine mit einem EU- oder NATO-Mitgliedstaat hat. In der Ukraine lebt eine ethnische Minderheit von etwa 400.000 rumänischen Staatsbürger*innen, viele davon in der westlichen Region Bukowina. Die durchschnittliche Zahl der Asylanträge pro Jahr liegt bei etwa 6.000, in diesem Jahr waren es 3.200 in zwei Wochen. Die dort ansässigen NGOs und lokale Entscheidungsträger*innen berichten, dass Rumänien trotz gegenteiliger Beteuerungen der Regierung offenbar schlecht auf einen größeren Strom von Geflüchteten vorbereitet ist, falls die Kämpfe in benachbarten Regionen der Ukraine dramatisch eskalieren und Zivilist*innen zur Flucht gezwungen werden.

In den rumänischen Städten Bukarest und Ploiesti wird die bestehende Infrastruktur der Notunterkünfte von den Jugend Eine Welt Partner*innen gestärkt und Personal, Freiwillige, Begünstigte und Güter organisiert und koordiniert. Grundlegende Dienstleistungen, Notunterkünfte, Transport, erste psycho-emotionale Unterstützung und Zugang zu Hygieneartikeln und sanitären Einrichtungen werden angeboten. Es wird ein nahrhaftes Umfeld geschaffen, um geflüchteten Kindern und Jugendlichen Zugang zu Bildungsaktivitäten, Online-Kursen, Sport- und Freizeitaktivitäten zu ermöglichen. Geflüchtete und Asylbewerber erhalten Rechts- und Sozialberatung und Unterstützung bei der Verwaltung und den erforderlichen Dokumenten. Darüber hinaus werden weibliche Geflüchtete dabei unterstützt, eine selbstorganisierte und selbsttragende Struktur zu bilden.


Infos & Kontakt

www.jugendeinewelt.at/projekte/themen/ukrainehilfe/

Reinhard Heiserer
Tel.: +43 1 8790707-10

Ziele für nachhaltige Entwicklung

01 Keine Armut02 Kein Hunger04 Hochwertige Bildung