Zivil-Militärische Beziehungen

(Oktober 2009) Im internationalen Krisenmanagement gibt es eine intensive Debatte um die Beziehung zwischen humanitären Organisationen und militärischen Akteuren.

Seitens der NATO wurde dafür der Begriff „zivil-militärische Zusammenarbeit“ (CIMIC/ civil-military cooperation) geprägt. Die Mitglieder der AG Globale Verantwortung bevorzugen dagegen den Terminus „zivil-militärische Beziehungen“ (ZMB), da er keine wie immer geartete Unterordnung unter die militärischen Ziele impliziert.

 

In der Arbeitsgruppe "Humanitäre Hilfe und EZA" der AG Globale Verantwortung wurden zwei Dokumente erarbeitet, die die Position des Dachverbands darstellen:

Das ausführlichere Hintergrundpapier gibt einen Überblick über die polit. Debatten und die wichtigsten bestehenden humanitären Richtlinien auf internationaler Ebene. Danach erläutert es die Grundlagen und Prinzipien für zivil-militärische Beziehungen zwischen humanitären Hilfsorganisationen und Militärs, die von den Mitgliedern der AG Globale Verantwortung grundsätzlich mitgetragen werden.

 

Das Positionspapier fasst auf zwei Seiten Definition und Prinzipien von Humanitärer Hilfe sowie die daraus resultierenden Problemfelder für zivil-militärische Beziehungen zusammen und formuliert Grundbedingungen der AG Globale Verantwortung, die im Falle von ZMB erfüllt werden müssen.

 



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