Verschleppen wir sie nicht unsere Entwicklungsziele.

Im September 2015 beschloss Österreich gemeinsam mit den Staats- und Regierungschefs aller UN-Mitgliedstaaten die 2030 Agenda für Nachhaltige Entwicklung und die darin enthaltenen 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs), welche für alle Länder gelten. Die Agenda ist Anfang 2016 in Kraft getreten, Schritte zur Umsetzung lassen jedoch in Österreich noch auf sich warten.

Deshalb suchen die AG Globale Verantwortung und ihre Mitgliedsorganisationen seit November 2016 das Gespräch mit allen Abgeordneten zum Nationalrat, sowie weiteren politischen EntscheidungsträgerInnen um sie auf die Thematik aufmerksam zu machen.

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Was wir wollen

Die Welt ist aus dem Gleichgewicht geraten – die SDGs können das Gleichgewicht wieder herstellen.

Wer eine gute Zukunft für Österreich will, muss die Welt im Blick haben. In unserer globalisierten Welt wirken Krisen auch bis zu uns. Wir können nicht in Frieden, Sicherheit und Wohlstand leben, wenn neben uns Ungerechtigkeit und Elend herrschen. Aber eine Welt ohne Hunger, Armut und Krisen ist möglich, mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) gibt es einen Masterplan dafür. Deren Umsetzung durch die Staatengemeinschaft sorgt für mehr Gerechtigkeit auf der Welt und schafft Lebensperspektiven für alle Menschen.

Die Entwicklungspolitik Österreichs kann und muss dafür einen verlässlichen Beitrag leisten, damit unsere Entwicklungsziele nicht verschleppt werden.

Factsheet "SDGs Umsetzen!"

Übersicht österreichische EZA und Humanitäre Hilfe

Was wir fordern

Rasche Umsetzung der SDGs in Österreich

• Erarbeitung und Umsetzung einer Gesamtstrategie für Österreich (inkl. Prioritäten, konkrete Ziele)

• Aktives Engagement der Regierungsspitze für die Umsetzung der SDGs: Sie müssen zur Chefsache werden.

• Jährliche Berichtspflicht der Bundesregierung an das Parlament über Maßnahmen und Fortschritte der Umsetzung der SDGs

Sinnvoller Einsatz von EZA-Mitteln

• EZA-Gelder müssen zweckgebunden eingesetzt werden (in den Schwerpunktländern, zu den Schwerpunktthemen)

• 3 % der Mittel der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit sollen für entwicklungspolitische Bildung & Information gewidmet sein

Was wir tun

Seit Dezember 2016 führen wir und unsere Mitgliedsorganisationen laufend Gespräche mit Abgeordneten zum Nationalrat um sie über unser Anliegen zu informieren und sie um ihre Unterstützung im Parlament für eine rasche Umsetzung der SDGs zu ersuchen.

Bereits geführte Gespräche:

Abgeordnete/r Partei
Robert Lugar STRONACH
Johannes Rauch ÖVP
Matthias Köchl Grüne
Claudia Durchschlag ÖVP
Franz-Joseph Huainigg ÖVP
Elisabeth Pfurtscheller ÖVP
Berivan Aslan Grüne
Katharina Kucharowits SPÖ
Tanja Windbüchler Grüne
Judith Schwentner Grüne
Hermann Schultes ÖVP
Petra Bayr SPÖ
Eva Glawischnig Grüne
Harald Walser Grüne
Bruno Rossmann Grüne
Franz Kirchgatterer SPÖ
Reinhold Lopatka ÖVP
Andreas Schieder SPÖ
Gabriela Moser Grüne
Nikolaus Scherak NEOS
Alev Korun Grüne
Ruperta Lichtenecker Grüne
Georg Willi Grüne
Walter Bacher SPÖ
Konrad Antoni SPÖ
Reinhard Eugen Bösch FPÖ
Karlheinz Töchterle ÖVP
Birgit Schatz Grüne
Albert Steinhauser Grüne
Christiane Brunner Grüne
Christoph Vavrik NEOS
Dieter Brosz Grüne
Wolfgang Zinggl Grüne
Helene Jarmer Grüne
Sigrid Maurer Grüne
Karin Greiner SPÖ
Johannes Hübner FPÖ
Wolfgang Pirklhuber Grüne
Christoph Matznetter SPÖ
Karlheinz Kopf ÖVP
Werner Groiß ÖVP
Wolfgang Knes SPÖ
Bernd Schönegger ÖVP
Friedrich Ofenauer ÖVP
Christine Muttonen SPÖ
Josef Cap SPÖ
Dorothea Schittenhelm ÖVP
Asdin El Habbassi ÖVP
Brigitte Jank ÖVP
Nikolaus Berlakovich ÖVP
Georg Vetter ÖVP
Beatrix Karl ÖVP
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Zu Besuch beim zweiten Nationalratspräsidenten Kopf, der unsere Forderung nach einer raschen Umsetzung der SDGs unterstützt. Hartwig Kirner, Johanna Mang, Karlheinz Kopf und Annelies Vilim (v.l.n.r.)

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Der Nationalratsabgeordnete Georg Vetter unterstützt ebenfalls unsere Forderung nach einer raschen Umsetzung der SDGs. Hier mit Johanna Mang.