Projekte finden


Bewältigung der Auswirkungen von COVID-19 durch sichere Unterkünfte für Geflüchtete & vulnerable Jordanier*innen

Die Aufnahme von fast einer Million Flüchtlingen, die anhaltende wirtschaftliche Stagnation, die steigende Arbeitslosigkeit, die Auswirkungen von COVID-19 und die damit verbundenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Krankheit haben die Vulnerabilität von Flüchtlingen und der Aufnahmegesellschaft in Jordanien seit 2020 verstärkt. Laut UNHCR und der Weltbank hat die Armut unter syrischen Flüchtlingen in Jordanien seit dem Ausbruch von COVID-19 um 18% und unter Jordanier:innen um 38% zugenommen. Die Bedarfsanalyse der lokalen Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe, IOCC, ergab, dass 80% der untersuchten Haushalte (davon 57% mit Menschen mit Behinderungen) aufgrund von COVID-19 und der damit verbundenen Maßnahmen nicht in der Lage waren, ihre Grundbedürfnisse zu decken. Beispielsweise wurden für viele Menschen in den letzten Monaten Lebensmittel, Wasser, Kleidung sowie Miete und Medizin unleistbar.

Als Reaktion darauf bietet die Diakonie Katastrophenhilfe in Amman dringend benötigte Bargeldhilfe für Flüchtlinge und bedürftige Jordanier*innen. Drei Monate lang bekommen insgesamt 55 Haushalte (insgesamt 275 Personen) zielgerichtete Unterstützung, um ihre Mietverhältnisse zu sichern. Dadurch werden die Familien vor einem Abrutschen in die Armut, vor Schulden und negativen Bewältigungsstrategien bewahrt.


Infos & Kontakt

katastrophenhilfe.diakonie.at/weltweit-aktiv/jordanien-sichere-unterkuenfte-fuer-gefluechtete-und-lokalbevoelkerung

Katharina Lehner
E-Mail: katharina.lehner@diakonie.at