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Einkommen & Identität für Batwa

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Erhalt der Batwa Kultur durch Living Museum, Landwirtschaft und Einkommensförderung

Die Batwa Pygmäen sind einer der ältesten Jäger- und Sammlerstämme Afrikas. Ursprünglich lebten sie in den undurchdringlichen Wäldern im Südwesten des Landes. Daher haben sie auch ihren Namen: "Batwa" bedeutet in ihrer Sprache "Waldmenschen". Doch ihr Leben änderte sich dramatisch, als man 1991 begann in dieser Region Nationalparks zu errichten. Unter Waffengewalt wurden die Batwa aus den Wäldern vertrieben. Seither leben die ehemaligen Nomaden als Landlose unter oft verzweifelnden Bedingungen.

Die Vorurteile gegenüber dieser Minderheit in Uganda sind groß. Die dominanten lokalen Bevölkerungsgruppen würden sich nicht mit ihnen verheiraten, oft nicht einmal gemeinsam mit ihnen essen. Viele von ihnen haben kaum Zugang zu Schulen und Bildung. Sie werden als Tagelöhner von Bauern häufig nur mit Nahrung bezahlt. Diskriminiert und in einen modernen Lebensstil hineingezwungen, leben sie immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt und in extremer Armut.

Sensibilisierung in der Bevölkerung aber auch unter den Batwa soll die Ausgrenzung der Batwa vermindern, Vorurteile abbauen, aber auch die Batwa ermutigen, ihre Kinder in die Schule einzuschreiben und die Rechte von Frauen innerhalb ihrer Familien zu stärken.

Unsere Ziele:

  • Unterricht im Lesen, Schreiben und Rechnen
  • Vermittlung von grundlegenden landwirtschaftlichen Kenntnissen
  • Organisation von Kleinunternehmen
  • Organisation von Spar- und Kreditvereinen

Infos & Kontakt

www.adra.at/project/batwa-uganda

Marcel Wagner
E-Mail: m.wagner@adra.at
Tel.: +43 1 319 60 43