Presseaussendungen der AG Globale Verantwortung

Im Anschluss finden Sie eine Auswahl unserer Presseaussendungen zu aktuellen Themen der Entwicklungspolitik, Entwicklungszusammenarbeit, Humanitären Hilfe und entwicklungspolitischer Bildungsarbeit. Presseaussendungen älteren Datums finden Sie mittels der Suchfunktion dieser Webseite.

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30.09. UNO-Langer Tag der Flucht

Im Rahmen des internationalen "Langen Tags der Flucht" am 30.September 2016 laden wir zu einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion in ein Flüchtlingsquartier ein, die den möglichen Beitrag der Entwicklungspolitik im Kontext erzwungener Migration zum Inhalt hat.

Menschen machen sich auf den Weg, um bessere Lebensbedingungen für sich und ihre Familien zu schaffen, um sich eine sichere Umgebung, in der sie nicht um ihr Leben fürchten müssen, zu ermöglichen. Bewaffnete Konflikte, Umweltkatastrophen, Unterdrückung, Armut und wirtschaftliche Entwicklung haben maßgebliche Effekte auf Auswanderungsbewegungen.

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UNO-Flüchtlingsgipfel: Mehr Budget für nachhaltige Entwicklung gefordert: 2030 kommt schneller, als wir alle glauben

„Die Tatsache, dass Bundeskanzler Christian Kern beim UNO- Flüchtlingsgipfel die UN Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und deren Umsetzung eingefordert hat, ist positiv. Sein Bekenntnis erhöht die Chance auf eine raschere Umsetzung in Österreich. Dass Bundeskanzler Kern zur Bekämpfung der Ursachen von Flucht und Migration, ein umfangreiches wirtschaftliches und finanzielles Hilfsprogramm speziell in Afrika, einfordert*, ist ein klares Signal in die richtige Richtung.

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Flüchtlinge: als Entwicklungshelfer für das EZA-Budget

Tatsächliche und maßgebliche Erhöhung der Hilfe vor Ort dringend notwendig. Die von der OECD heute veröffentlichten Daten zur ODA für 2015 weisen für Österreich eine Quote von 0,32% des Bruttonationaleinkommens auf.

„Dass die ODA-Quote von 0,28% (im Jahr 2014) auf 0,32% gestiegen ist, ist vor allem auf die Einrechnung der Kosten für die Betreuung von Flüchtlingen in Österreich zurückzuführen“ kommentiert Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes AG Globale Verantwortung für entwicklungspolitische und humanitäre Nichtregierungsorganisationen. Der Anteil des Budgets für direkte Projekthilfe der ADA ging außerdem von 7,3% auf 6,2% zurück.

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Neue Videos: Ziele für nachhaltige Entwicklung - BP Fischer und NGOs

17 Kurzvideos fordern die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) bis 2030. Bundespräsident Fischer und NGOs aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Soziales, Humanitäre Hilfe, Menschenrechte, Frieden und Umwelt haben gemeinsam 17 Videos gestaltet. Sie geben jedem der 17 Ziele Gesicht und Stimme und erklären das jeweilige Anliegen.

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Eurobarometer 2016: – fast 90 Prozent der ÖsterreicherInnen sind für Hilfe in den Herkunftsregionen

Klarer Auftrag der Bevölkerung an die österreichische Bundesregierung: mehr Budget für Entwicklungshilfe und Armutsbekämpfung. Die aktuelle, von der Europäischen Kommission veröffentlichen Eurobarometer-Umfrage November – Dezember 2015 hat ein klares Ergebnis gezeigt: 86% der ÖsterreicherInnen sprechen sich dafür aus, den Menschen in Entwicklungsländern zu helfen.

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95 NGOs fordern: die rasche Umsetzung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung von der Bundesregierung

Offener Brief zum Jahreswechsel fordert Arbeitsprogramm. Am 25. September 2015 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Agenda für Nachhaltige Entwicklung und die darin enthaltenen 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs), die für alle Mitgliedsstaaten gleichermaßen gelten. Alle 193 UN-Mitgliedstaaten einigten sich darauf umgehend aktiv zu werden und das ambitionierte Programm bis 2030 lokal und global umzusetzen. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten liegt in Österreich noch kein Umsetzungsplan vor.

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UN-Menschenrechtsprüfung von Österreich – viel Entwicklung nach oben möglich.

Hat Österreich seit 2011 seine Hausaufgaben gemacht?
Österreich wird am 9.11. von 9:00 bis 12:30* Uhr in Genf zum zweiten Mal im Rahmen der Universellen Menschenrechtsprüfung der UN (Universal Periodic Review = UPR) geprüft. Die österreichische Delegation, angeführt von Bundesminister Brandstetter, steht dabei bei allen Mitgliedsstaaten der UN bei der Erfüllung seiner menschenrechtlichen Pflichten auf dem Prüfstand.

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Presseaussendung - Budgetrede: Entwicklungshilfe stagniert weiter

Fluchtursachen bekämpfen ist für österreichische Bundesregierung keine Priorität.
Laut Budgetrede von Finanzminister Schelling wird der Auslandskatastrophenfonds auf 20 Millionen erhöht, während die Mittel für die direkte Projekthilfe in der Entwicklungszusam-menarbeit (EZA) stagnieren.

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