Presseaussendungen der AG Globale Verantwortung

Im Anschluss finden Sie eine Auswahl unserer Presseaussendungen zu aktuellen Themen der Entwicklungspolitik, Entwicklungszusammenarbeit, Humanitären Hilfe und entwicklungspolitischer Bildungsarbeit. Presseaussendungen älteren Datums finden Sie mittels der Suchfunktion dieser Webseite.

Presseaussendung

Zuviel Phantomhilfe, zu wenig Hilfe vor Ort:

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Aid Watch Report 2019: Fast jeder 5. Euro der Entwicklungsgelder bleibt in Österreich

Der Abwärtstrend bei den als Entwicklungszusammenarbeit deklarierten Leistungen (ODA) Österreichs setzt sich weiter fort. Betrug die ODA-Quote Österreichs 2017 nur 0,3 % des Bruttonationaleinkommens (BNE), sackte sie im Jahr 2018 auf 0,26 % des BNE ab. Österreich liegt damit im Gegensatz zu vergleichbaren europäischen Staaten weit hinter dem international vereinbarten Ziel, 0,7% des BNE für Entwicklungsleistungen zur Verfügung zu stellen, zurück. Der heute erscheinende „Aid Watch-Report“ der europäischen zivilgesellschaftlichen Plattform CONCORD zeigt zudem, dass fast jeder 5. Euro sogenannte Phantomhilfe ist und in Österreich bleibt, beispielsweise für die Betreuung von Schutzsuchenden. weiter

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Österreichs Ansehen in der Welt stärken- nachhaltige Entwicklung fördern

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Immer noch sind 3,4 Milliarden Menschen weltweit arm, 596 Millionen gelten sogar als extrem arm. 821 Millionen Menschen hungern weltweit. Die Klimakrise wird die ohnehin dramatische Lage für viele Menschen weiter verschärfen. Denn es sind gerade die ärmsten Menschen, die am meisten von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen sind. ExpertInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen sind ob dieser Zahlen alarmiert und appellieren an die künftige Bundesregierung, einen Kurswechsel hin zu einer engagierten Entwicklungspolitik zu vollziehen. Mit einer konsequenten Umsetzung der Agenda 2030, einem umfassenden Zukunftspakt mit Afrika und dem damit verbundenen notwendigen Ausbau der Entwicklungsfinanzierung, könnte Österreich seiner Verantwortung in der Welt gerecht werden. Österreich könne zu einem guten und sicheren Leben für alle auf einem gesunden Planeten beitragen und das Ansehen Österreichs in der Welt stärken: mit verstärkter Hilfe vor Ort eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben.

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AVISO: Österreichs Ansehen in der Welt stärken - nachhaltige Entwicklung fördern

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Punkte für einen Kurswechsel in Österreichs Entwicklungspolitik

Klimakrise, Konflikte, Armut und Hunger gehören zu den großen Herausforderungen weltweit. 3,4 Milliarden Menschen leben unter der Armutsgrenze, die Zahl der Hungernden steigt wieder. Über 800 Millionen Menschen hungern derzeit, alle zehn Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Unterernährung. Nachhaltige Entwicklung, die ein gutes Leben für alle auf einem gesunden Planeten ermöglicht, ist dringender denn je nötig. Schon im Interesse Österreichs sollte die kommende Regierung in ihrem Regierungsprogramm diese globale Dimension stärker berücksichtigen. ExpertInnen präsentieren zentrale Punkte für einen notwendigen Kurswechsel in Österreichs Entwicklungspolitik.

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17.10. Weltarmutstag - Armut bekämpfen, Stabilität ermöglichen!: Mit einer engagierten Entwicklungspolitik kann Österreich zum Ende extremer Armut beitragen und Konfliktpotenziale reduzieren

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Laut Weltbank leben 3,4 Milliarden Menschen unter der Armutsgrenze. 594 Millionen Menschen gelten als extrem arm. Das bedeutet: Jeder zwölfte Mensch auf dieser Erde muss mit weniger als 1,69 Euro pro Tag auskommen. „Angesichts dieser Zahlen sollten die Alarmglocken läuten. Denn jeder einzelne davon ist schlicht einer zu viel. Österreichs Regierung ist mehr denn je gefordert, dazu beizutragen, diese Extremsituation für Millionen Menschen schnellstmöglich zu beenden. Extreme Armut kann Konflikte auslösen und verschärfen. Angesichts einer sich ohnehin immer weiter zuspitzenden weltpolitischen Lage appelliere ich an die PolitikerInnen, endlich mehr Hilfe für die ärmsten Menschen der Welt bereit zu stellen.

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SDG Watch Austria: SDG Flashmob als klares Signal an Österreichs Regierung

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Copyright; Jenia Symonds

Stillstand beenden und engagierte Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben
Unter dem Motto „Keine Zeit für Stillstand! Gemeinsam für ein gutes Leben für alle“ finden sich heute zahlreiche Menschen zu einem Flashmob am Stephansplatz ein. Mit ihrem minutenlangen Erstarren symbolisieren sie anlässlich des 4. Jahrestags der Beschlussfassung der Agenda 2030 das geringe Engagement der österreichischen Bundesregierungen bei der Umsetzung der Agenda mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung.

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AVISO SDG Flashmob: Stillstand beenden!: Jetzt gemeinsam die Agenda 2030 umsetzen.

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Am 25. September ist es 4 Jahre her, dass die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Die Agenda ist ein Aktionsplan für eine ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltige Welt. Oder einfach formuliert: für ein gutes Leben für alle. Kein Land ist auf dem Weg, die Ziele zu erreichen, Österreich zählt in Europa trotz guter Ausgangslage zu den Schlusslichtern bei proaktiven Maßnahmen zur Umsetzung der Agenda 2030. Es herrscht Stillstand. Aus diesem Grund ruft SDG Watch Austria zum SDG-Flashmob auf, zu dem wir VertreterInnen aller Medien herzlich einladen dürfen. 

Datum: 25.09.2019, 15:30 Uhr
Ort: Stephansplatz, Nähe Virgilkapelle, 1010 Wien

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"Ein Blick in die Waagschale genügt:- Österreichs Humanitäre Hilfe ist in Not!"

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Kursänderung nötig: Humanitäre Hilfe Österreichs erhöhen.

Die aufgestellte Waage am Minoritenplatz gleich neben dem Bundeskanzleramt kippt beinahe: So wenig wiegt die Summe, die Österreich für die Humanitäre Hilfe ausgibt: 23 Millionen Euro im Jahr 2018, wohingegen die Ausgaben der Bundesregierung im selben Jahr für Werbung das Doppelte (45 Millionen Euro), für Parteienfinanzierung beinahe das Dreifache (62 Millionen Euro) betragen. Ein Eurofighter kostet hingegen fast das Achtfache (172 Millionen Euro).

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AVISO/FOTO- und VIDEOTERMIN Presseaktion: Österreichs Humanitäre Hilfe in Not?

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19.8.: Welttag der Humanitären Hilfe: Welchen Beitrag leistet Österreich?

Wien (OTS) - 142 Millionen Menschen sind derzeit laut Vereinten Nationen auf Humanitäre Hilfe angewiesen. Die überall spürbaren Folgen der Klimakrise werden laut dem Sonderbericht des Weltklimarats IPCC nicht dazu beitragen, diese Zahlen zu verringern. Am Welttag der Humanitären Hilfe stellen Österreichs Nichtregierungsorganisationen humanitäre Hilfsleistungen auf den Prüfstand.

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Österreichs Entwicklungshilfe sinkt erneut: Budgetverhandlungen müssen Wende bei Hilfe vor Ort bringen

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Die heute von der OECD veröffentlichten Daten zu den Mitteln der Öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (Official Development Assistance, ODA) für 2018 weisen für Österreich einen Wert von 0,26 % des Bruttonationaleinkommens (BNE) aus. Das ist ein erneuter Rückgang zum Wert von 2017, wo Österreich zumindest noch bei bescheidenen 0,3 % des BNE gelegen ist.

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AVISO 1.4.2019: Diskussionsrunde zur EU-Wahl „Weil´s um mehr geht als um krumme Gurken“

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(Jung)WählerInnen und KandidatInnen zur EU-Wahl diskutieren Europas Zukunft

(01.04.2019 - Presseaussendung) Die kommende Wahl zum Europäischen Parlament ist eine Richtungsentscheidung für die Zukunft Österreichs, der EU und ihrer Rolle in der Welt. Wie kann Europa zu mehr globaler Gerechtigkeit beitragen? Wie sieht eine zukunftsfähige Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika aus? Wie kann das EU-Parlament im Sinne der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung dazu beitragen, ein friedliches und gerechtes Europa sicherzustellen, die Umwelt zu schützen und nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen?

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AVISO 29.03.2019 - 5.Internationaler Humanitärer Kongress Wien „The Future of Humanitarian Aid”

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Ist die Humanitäre Hilfe ausreichend auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet?

( 25.03.2019 - Presseaussendung) Immer mehr bewaffnete Konflikte, langanhaltende Krisen wie in Syrien, Naturkatastrophen wie zuletzt in Mosambik und das alles in einer Zeit der geopolitischen Machtverschiebungen mit ungewissem Ausgang. Es ist klar: Die Zukunft der Humanitären Hilfe steht vor vielen Herausforderungen. Am 5. Humanitären Kongress Wien mit dem Titel „The Future of Humanitarian Aid” diskutieren internationale und nationale ExpertInnen aus humanitären Organisationen, Politik, Wissenschaft und Medien u.a. zu folgenden Zukunftsfragen: Wie wirken sich geopolitische oder rechtliche Veränderungen auf die Humanitäre Hilfe aus? Welche Chancen und Risiken ergeben sich durch neue Technologien? Welche Rolle spielen die Medien bei der Wahrnehmung und Darstellung von Krisen und der Arbeit humanitärer Organisation?

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Presseaussendung

Bedarf an Humanitärer Hilfe steigt stetig an: Zahlreiche Krisen verlangen weitreichende Maßnahmen

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Bis heute wurden im Jahr 2019 6,5 Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) zur Verfügung gestellt. „Wir begrüßen die Initiative der Außenministerin Karin Kneissl, denn diese Mittel ermöglichen für viele Menschen in Krisenregionen überlebenswichtige Maßnahmen. Das nährt die Hoffnung, dass die Regierung bald den nächsten Schritt geht und die im Regierungsprogramm festgeschriebene Erhöhung der Mittel für Humanitäre Hilfe in die Tat umsetzt.

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