Presseaussendungen der AG Globale Verantwortung

Im Anschluss finden Sie eine Auswahl unserer Presseaussendungen zu aktuellen Themen der Entwicklungspolitik, Entwicklungszusammenarbeit, Humanitären Hilfe und entwicklungspolitischer Bildungsarbeit. Presseaussendungen älteren Datums finden Sie mittels der Suchfunktion dieser Webseite.

Österreichs Ansehen in der Welt stärken- nachhaltige Entwicklung fördern

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(Presseaussendung - 18.11.2019) Immer noch sind 3,4 Milliarden Menschen weltweit arm, 596 Millionen gelten sogar als extrem arm. 821 Millionen Menschen hungern weltweit. Die Klimakrise wird die ohnehin dramatische Lage für viele Menschen weiter verschärfen. Denn es sind gerade die ärmsten Menschen, die am meisten von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen sind. ExpertInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen sind ob dieser Zahlen alarmiert und appellieren an die künftige Bundesregierung, einen Kurswechsel hin zu einer engagierten Entwicklungspolitik zu vollziehen. Mit einer konsequenten Umsetzung der Agenda 2030, einem umfassenden Zukunftspakt mit Afrika und dem damit verbundenen notwendigen Ausbau der Entwicklungsfinanzierung, könnte Österreich seiner Verantwortung in der Welt gerecht werden. Österreich könne zu einem guten und sicheren Leben für alle auf einem gesunden Planeten beitragen und das Ansehen Österreichs in der Welt stärken: mit verstärkter Hilfe vor Ort eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben.

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AVISO Österreichs Ansehen in der Welt stärken - nachhaltige Entwicklung fördern

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Punkte für einen Kurswechsel in Österreichs Entwicklungspolitik

Klimakrise, Konflikte, Armut und Hunger gehören zu den großen Herausforderungen weltweit. 3,4 Milliarden Menschen leben unter der Armutsgrenze, die Zahl der Hungernden steigt wieder. Über 800 Millionen Menschen hungern derzeit, alle zehn Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Unterernährung. Nachhaltige Entwicklung, die ein gutes Leben für alle auf einem gesunden Planeten ermöglicht, ist dringender denn je nötig. Schon im Interesse Österreichs sollte die kommende Regierung in ihrem Regierungsprogramm diese globale Dimension stärker berücksichtigen. ExpertInnen präsentieren zentrale Punkte für einen notwendigen Kurswechsel in Österreichs Entwicklungspolitik.

17.10. Weltarmutstag - Armut bekämpfen, Stabilität ermöglichen! Mit einer engagierten Entwicklungspolitik kann Österreich zum Ende extremer Armut beitragen und Konfliktpotenziale reduzieren

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(16.10.2019 - Presseaussendung) Laut Weltbank leben 3,4 Milliarden Menschen unter der Armutsgrenze. 594 Millionen Menschen gelten als extrem arm. Das bedeutet: Jeder zwölfte Mensch auf dieser Erde muss mit weniger als 1,69 Euro pro Tag auskommen. „Angesichts dieser Zahlen sollten die Alarmglocken läuten. Denn jeder einzelne davon ist schlicht einer zu viel. Österreichs Regierung ist mehr denn je gefordert, dazu beizutragen, diese Extremsituation für Millionen Menschen schnellstmöglich zu beenden. Extreme Armut kann Konflikte auslösen und verschärfen. Angesichts einer sich ohnehin immer weiter zuspitzenden weltpolitischen Lage appelliere ich an die PolitikerInnen, endlich mehr Hilfe für die ärmsten Menschen der Welt bereit zu stellen.

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SDG Watch Austria SDG Flashmob als klares Signal an Österreichs Regierung

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Copyright; Jenia Symonds

Stillstand beenden und engagierte Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben
(Presseaussendung - 25.09.2019) Unter dem Motto „Keine Zeit für Stillstand! Gemeinsam für ein gutes Leben für alle“ finden sich heute zahlreiche Menschen zu einem Flashmob am Stephansplatz ein. Mit ihrem minutenlangen Erstarren symbolisieren sie anlässlich des 4. Jahrestags der Beschlussfassung der Agenda 2030 das geringe Engagement der österreichischen Bundesregierungen bei der Umsetzung der Agenda mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung.

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AVISO SDG Flashmob Stillstand beenden!

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[19.09.2019-Presseaussendung) Am 25. September ist es 4 Jahre her, dass die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Die Agenda ist ein Aktionsplan für eine ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltige Welt. Oder einfach formuliert: für ein gutes Leben für alle. Kein Land ist auf dem Weg, die Ziele zu erreichen, Österreich zählt in Europa trotz guter Ausgangslage zu den Schlusslichtern bei proaktiven Maßnahmen zur Umsetzung der Agenda 2030. Es herrscht Stillstand. Aus diesem Grund ruft SDG Watch Austria zum SDG-Flashmob auf, zu dem wir VertreterInnen aller Medien herzlich einladen dürfen. 

Datum: 25.09.2019, 15:30 Uhr
Ort: Stephansplatz, Nähe Virgilkapelle, 1010 Wien

"Ein Blick in die Waagschale genügt - Österreichs Humanitäre Hilfe ist in Not!"

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Kursänderung nötig: Humanitäre Hilfe Österreichs erhöhen.

(19.082019 - Presseaussendung) Die aufgestellte Waage am Minoritenplatz gleich neben dem Bundeskanzleramt kippt beinahe: So wenig wiegt die Summe, die Österreich für die Humanitäre Hilfe ausgibt: 23 Millionen Euro im Jahr 2018, wohingegen die Ausgaben der Bundesregierung im selben Jahr für Werbung das Doppelte (45 Millionen Euro), für Parteienfinanzierung beinahe das Dreifache (62 Millionen Euro) betragen. Ein Eurofighter kostet hingegen fast das Achtfache (172 Millionen Euro).

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AVISO/FOTO- und VIDEOTERMIN Presseaktion Österreichs Humanitäre Hilfe in Not?

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19.8.: Welttag der Humanitären Hilfe: Welchen Beitrag leistet Österreich?

Wien (OTS) - 142 Millionen Menschen sind derzeit laut Vereinten Nationen auf Humanitäre Hilfe angewiesen. Die überall spürbaren Folgen der Klimakrise werden laut dem Sonderbericht des Weltklimarats IPCC nicht dazu beitragen, diese Zahlen zu verringern. Am Welttag der Humanitären Hilfe stellen Österreichs Nichtregierungsorganisationen humanitäre Hilfsleistungen auf den Prüfstand.

Österreichs Entwicklungshilfe sinkt erneut Budgetverhandlungen müssen Wende bei Hilfe vor Ort bringen

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(10.04.2019 - Presseaussendung) Die heute von der OECD veröffentlichten Daten zu den Mitteln der Öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (Official Development Assistance, ODA) für 2018 weisen für Österreich einen Wert von 0,26 % des Bruttonationaleinkommens (BNE) aus. Das ist ein erneuter Rückgang zum Wert von 2017, wo Österreich zumindest noch bei bescheidenen 0,3 % des BNE gelegen ist.

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AVISO 1.4.2019 Diskussionsrunde zur EU-Wahl „Weil´s um mehr geht als um krumme Gurken“

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(Jung)WählerInnen und KandidatInnen zur EU-Wahl diskutieren Europas Zukunft

(01.04.2019 - Presseaussendung) Die kommende Wahl zum Europäischen Parlament ist eine Richtungsentscheidung für die Zukunft Österreichs, der EU und ihrer Rolle in der Welt. Wie kann Europa zu mehr globaler Gerechtigkeit beitragen? Wie sieht eine zukunftsfähige Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika aus? Wie kann das EU-Parlament im Sinne der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung dazu beitragen, ein friedliches und gerechtes Europa sicherzustellen, die Umwelt zu schützen und nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen?

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AVISO 29.03.2019 - 5.Internationaler Humanitärer Kongress Wien „The Future of Humanitarian Aid”

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Ist die Humanitäre Hilfe ausreichend auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet?

( 25.03.2019 - Presseaussendung) Immer mehr bewaffnete Konflikte, langanhaltende Krisen wie in Syrien, Naturkatastrophen wie zuletzt in Mosambik und das alles in einer Zeit der geopolitischen Machtverschiebungen mit ungewissem Ausgang. Es ist klar: Die Zukunft der Humanitären Hilfe steht vor vielen Herausforderungen. Am 5. Humanitären Kongress Wien mit dem Titel „The Future of Humanitarian Aid” diskutieren internationale und nationale ExpertInnen aus humanitären Organisationen, Politik, Wissenschaft und Medien u.a. zu folgenden Zukunftsfragen: Wie wirken sich geopolitische oder rechtliche Veränderungen auf die Humanitäre Hilfe aus? Welche Chancen und Risiken ergeben sich durch neue Technologien? Welche Rolle spielen die Medien bei der Wahrnehmung und Darstellung von Krisen und der Arbeit humanitärer Organisation?

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Bedarf an Humanitärer Hilfe steigt stetig an Zahlreiche Krisen verlangen weitreichende Maßnahmen

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(20.03.2019 - Presseaussendung) Bis heute wurden im Jahr 2019 6,5 Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) zur Verfügung gestellt. „Wir begrüßen die Initiative der Außenministerin Karin Kneissl, denn diese Mittel ermöglichen für viele Menschen in Krisenregionen überlebenswichtige Maßnahmen. Das nährt die Hoffnung, dass die Regierung bald den nächsten Schritt geht und die im Regierungsprogramm festgeschriebene Erhöhung der Mittel für Humanitäre Hilfe in die Tat umsetzt.

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AVISO Podiumsdiskussion Rohstoff- und Entwicklungspolitik im Widerspruch? Der Wettbewerb um mineralische Rohstoffe und seine Bedeutung für Entwicklungsländer

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© Denis Zhitnik

(08.03.2019 - Presseaussendung) Vor wenigen Wochen brach in einer Eisenerzmine in Brasilien ein Damm, eine tödliche Schlammlawine bahnte sich ihren Weg. Hunderte Menschen starben, eine Fläche von etwa 400 Fußballfeldern wurde überschwemmt. Der Abbau und die Verarbeitung mineralischer Rohstoffe haben Auswirkungen auf Menschen, Umwelt und Klima. Grund genug, sich die Frage zu stellen: Welche Rohstoffe stecken eigentlich in unseren Alltagsgeräten wie beispielsweise Handy, Laptop und Co.? 

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Kürzungen beim Auslandskatastrophenfonds abgewendet - Begrüßenswerter Schritt der Außenministerin

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(20.12.2018 - Presseaussendung) „Angesichts der vielen humanitären Krisen ist es erfreulich, dass es Außenministerin Karin Kneissl gelungen ist, die Kürzung des Auslandskatastrophenfonds (AKF) zu verhindern. Mit der gestern im Ministerrat beschlossenen Ausschüttung von 6,4 Millionen Euro aus dem AKF wurden im Jahr 2018 in Summe anstelle der budgetierten 15 Millionen wieder 20 Millionen für Menschen in Krisenregionen bereitgestellt.

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Weil Konzerne nicht Schule machen VertreterInnen der Zivilgesellschaft untermauern Notwendigkeit eines umfassenden Zukunftspakts mit Afrika

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(17.12.2018 - Presseaussendung) Eine neue Partnerschaft mit Afrika ist nötig. Heute Vormittag betonten zivilgesellschaftliche VertreterInnen, dass diese nicht nur auf verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit beschränkt bleiben darf. Die wirtschaftliche Intensivierung sei wichtig, aber gewisse Aufgaben können oder sollen Unternehmen nicht leisten. Daher stellten sie einen umfassenden Zukunftspakt mit Afrika vor, der soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte gleichrangig berücksichtigt. 

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AVISO PK Weil Konzerne nicht Schule machen - Umfassender Zukunftspakt mit Afrika gefordert

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(13.12.2018 - AVISO) Die Partnerschaft mit Afrika muss auf neue Beine gestellt werden. Zur Bekämpfung von Armut und für ein gutes Leben für alle braucht es umfassende Lösungen von Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik in enger Abstimmung mit der lokalen Bevölkerung. Eine Reihe von ExpertInnen erläutert, warum Konzerne eben nicht Schule machen können bzw. sollen und welche Maßnahmen ein umfassender Zukunftspakt mit Afrika enthalten muss.

Aus diesem Anlass laden wir alle MedienvertreterInnen zur Pressekonferenz am Montag, den 17.12. von 10-11:30, in den Saal des Presseclub Concordia.

PK/FOTO- und VIDEOTERMIN (bitte um kurze Anmeldung unter 0699 17 20 42 07)

Zeit:  Montag, 17.12.2018 10-11:30

Ort: Saal des Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

SDG-Forum 2018 Nur gemeinsam meistern wir die globalen Krisen!

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(22.11.2018 - Presseaussendung) Bundespräsident, Rechnungshof, Wissenschaft und Zivilgesellschaft einig: Österreich muss die Ziele der Agenda 2030 erreichen!

Bundespräsident Alexander van der Bellen:
"Die Agenda 2030 und die SDGs sind eine Chance für eine bessere Zukunft, im Großen ebenso wie im Kleinen. Für die Weltgemeinschaft genauso wie für die Dorfgemeinschaft."

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BÜNDNIS FÜR GEMEINNÜTZIGKEIT besorgt über herabgestuftes Zivilgesellschaftsrating Österreichs durch CIVICUS

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(20.11.2018 - Presseaussendung) Breites Bündnis aus gemeinnützigen Vereinen, Wohlfahrtsträgern, Stiftungen und sozialen Unternehmen fordert die Regierung dringend zum Dialog auf

Die Regierungsarbeit findet weitgehend unter Ausschluss der Zivilgesellschaft statt. Das zeigt nicht zuletzt das Rating des weltweit tätigen anerkannten Netzwerks CIVICUS, das die Mitgestaltung aber auch Gefährdung zivilgesellschaftlicher Organisationen bewertet. Bei der aktuellen Überprüfung wurde das Rating für Österreich von „offen“ auf „eingeengt“ heruntergesetzt. Begründet wird die Entscheidung unter anderem damit, dass die Regierung den strukturierten Dialog mit der organisierten Zivilgesellschaft verweigere und diese öffentlich immer wieder diskreditiere.

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Wichtiger Schritt in die richtige Richtung 6,5 Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) nähren Hoffnung

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(08.11.2018 - Presseaussendung) „Ich begrüße die Initiative der Außenministerin Karin Kneissl, für die Regionen im Südsudan, Uganda, Tschad, Äthiopien und Ägypten insgesamt 6,5 Millionen Euro aus dem AKF zur Verfügung zu stellen.“ betont Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbands AG Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe, anlässlich der kürzlich beschlossenen Ausschüttung aus dem AKF.

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Täglich grüßt das Murmeltier Österreich bei Phantomhilfe wieder in Europas Spitzenfeld

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(18.10.2018 - Presseaussendung) Österreich stürzte bei den als Entwicklungszusammenarbeit deklarierten Leistungen (ODA) von 0,42 % im Jahr 2016 auf 0,3 % im Jahr 2017 ab. Der heute erscheinende AidWatch-Report der europäischen zivilgesellschaftlichen Plattform CONCORD analysiert die ODA-Leistungen der EU-Länder genau. Der Report zeigt, dass selbst von diesen bescheidenen Mitteln ein Viertel sogenannte Phantomhilfe ist. Das sind jene Mittel, die gar nicht vor Ort ankommen, sondern letztlich in Österreich verbleiben.

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AVISO Podiumsdiskussion Steuer- und Entwicklungspolitik im Widerspruch? Was die Unternehmensbesteuerung in Österreich mit Entwicklung zu tun hat

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(03.10.2018 - Presseaussendung) Panama Papers, Lux Leaks, Paradise Papers und Co. Die Liste an Steuerskandalen der letzten Jahre ist lang. Steuereinnahmen großen Ausmaßes gehen verloren. Nicht zuletzt für Länder des Globalen Südens sind diese Einnahmen – insbesondere aus der Besteuerung von Unternehmen – besonders wichtig, um die UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu erreichen, also Armut zu bekämpfen und Lebensperspektiven für Menschen zu schaffen. Doch gerade diese Länder leiden oft unter geringen Steuereinnahmen aus der Besteuerung von Unternehmen. Steht die derzeitige Steuerpolitik der Entwicklungspolitik und damit einem guten Leben für alle im Weg? Was wären mögliche Alternativen?

Agenda 2030 Potential für ein gutes Leben für alle nutzen!

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AG Globale Verantwortung

(24.09.2018 - Presseaussendung) Europaexperte Karl Aiginger und SDG Watch Austria: Bundesregierung soll Chancen für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft durch rasche Umsetzung der Agenda 2030 ergreifen.

Im September 2015 beschloss Österreich gemeinsam mit allen UN-Mitgliedstaaten die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs). Sie ist ein verbindlicher Aktionsplan für ein gutes Leben für alle. Anlässlich des dritten Jahrestags zeigten Karl Aiginger und VertreterInnen von SDG Watch Austria Österreich das vergebene Potential durch die schleppende Umsetzung in Österreich auf und ermutigen mit internationalen Vorbildern zur Trendwende.

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Humanitäre Hilfe - Bedarf so groß wie noch nie Hilfe aus dem Auslandskatastrophenfonds könnte Leid lindern

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(20.09.2018 - Presseaussendung) "Wir alle haben derzeit die schrecklichen Bilder von Idlib vor Augen, in Äthiopien sind aktuell rund 1 Million Menschen aufgrund ethnischer Konflikte und Dürre auf der Flucht. Die Krisen sind vielfältig und zahlreich. Die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Konflikten und Verfolgung fliehen, war noch nie so hoch wie heute. Knapp 134 Millionen Menschen sind laut UNO derzeit auf Humanitäre Hilfe angewiesen. Alleine für Syrien beziffert die UN einen fehlenden Bedarf von 1,8 Milliarden. Warum also wurde von den ohnehin gekürzten Mitteln des Auslandskatastophenfonds (AKF) erst ein Drittel ausbezahlt?“

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AVISO-PK – Europaexperte Karl Aiginger und SDG Watch Austria - Österreich verschläft Potential der Agenda 2030 Verzögerte Umsetzung gefährdet Zielerreichung und kostet wirtschaftliche Dynamik

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(20.09.2018 - Presseaussendung) 

Am 25. September 2015 beschlossen die Vereinten Nationen mit der Agenda 2030 und ihren 17 Zielen einen Aktionsplan für eine ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Welt. Drei Jahre danach haben die Europäische Kommission und Österreichs Regierung noch keinen koordinierten und langfristigen Plan, wie sie die Chancen der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft nutzen können. Wir beleuchten die Folgen und zeigen Alternativen auf. Dazu laden wir alle MedienvertreterInnen zu einer

Pressekonferenz mit Film & Fotomöglichkeit (bitte um Anmeldung unter 0699 17 20 42 07):

Datum: 24.09.2018, 10:00 Uhr

Ort: Labstelle, Lugeck 6, 1010 Wien

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Teufelskreis aus Krieg, Hunger und Armut beenden Nur die Schaffung von Lebensperspektiven für Menschen in Afrika wird langfristig zu Lösungen führen

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(Presseaussendung - 19.09.2018) „In Afrika befinden sich viele der ärmsten Länder der Welt. Bittere Armut, Klimaschäden und unfaire Handelsbeziehungen rauben Menschen dort ihre Lebensperspektive und destabilisieren Staaten. Was bleibt den Menschen für eine Perspektive außer der Flucht? Frontex und Asylzentren werden an diesen Tatsachen nichts ändern. Statt vorwiegend auf kurzfristige Maßnahmen wie Grenzsicherung oder Migrationssteuerung zu fokussieren, sollten die österreichische Bundesregierung und die Europäische Union nachhaltige Strategien hin zu einem guten Leben für alle verfolgen.

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SDG Watch Austria Rechnungshofbericht bestätigt Versäumnisse bei Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele.

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(06.07.2018 - Presseaussendung) Der heute erschienene Bericht des Rechnungshofes zur Umsetzung der Agenda 2030 und der UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) zeigt weitreichende Defizite in Österreich auf. Viele der im Bericht angeregten Verbesserungen werden schon seit Jahren von Seiten der Zivilgesellschaft eingefordert.

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EU-Ratsvorsitz Österreichs Verstärkte Hilfe vor Ort? Österreich muss Chance der Ratspräsidentschaft nutzen und Zukunftspakt mit Afrika als nachhaltige Lösung initiieren

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(26.06.2018 - Presseaussendung) „Mit 1. Juli übernimmt Österreich den EU-Ratsvorsitz und damit auch eine große Verantwortung bei der zukünftigen Gestaltung der europäischen Entwicklungspolitik. Wo aber finden sich im Programm der österreichischen Bundesregierung zur Ratspräsidentschaft konkrete Vorschläge für die Unterstützung von in Armut lebenden und ausgegrenzten Menschen? Wo finden sich die Visionen Österreichs zu einer neuen Partnerschaft der EU mit Afrika?“ zeigt sich Johannes Trimmel, Präsident der europäischen NGO-Plattform CONCORD, aus entwicklungspolitischer Perspektive vom österreichischen Programm zur EU-Ratspräsidentschaft enttäuscht.

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Vor EU-Entscheidung Österreich muss Blockade bei Steuertransparenz aufgeben

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(13.06.2018- Presseaussendung) Am 14. Juni wird in Brüssel eine weitreichende Entscheidung vorbereitet. Der Ausschuss der Ständigen Vertreter der Regierungen beschäftigt sich mit der  Frage, ob multinationale Konzerne  ihre Gewinne, die sie in einem Staat erzielen, und die darauf zu entrichtenden Steuern öffentlich machen müssen. Während Frankreich, Italien und Großbritannien sich für eine solche Regelung aussprechen, lehnen  Deutschland und Österreich den Vorschlag ab.  Finanzminister Löger hat sich bisher klar gegen mehr Steuertransparenz für Konzerne ausgesprochen.

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AVISO 10 Jahre AG Globale Verantwortung - Entwicklungspolitischer Dachverband feiert Jubiläum mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen

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(07.06.2018 - Presseaussendung) Wer eine gute Zukunft für Österreich will, muss die Welt im Blick haben. Getreu diesem Motto setzt sich die AG Globale Verantwortung mit ihren derzeit 35 Mitgliedsorganisationen seit 10 Jahren für Verbesserungen in der österreichischen Entwicklungspolitik und der Humanitären Hilfe ein. Dieses Jubiläum feiern wir gemeinsam mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen, VertreterInnen unserer Mitgliedsorganisationen und entwicklungspolitischen ExpertInnen.

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SDG Watch Austria Ende des Stillstands bei Umsetzung der SDGs gefordert! Umsetzung muss Chefsache werden

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Evelyn Knoll/ÖKOBÜRO

(24.05.2018 - Presseaussendung) Anlässlich der ersten Vollversammlung von SDG Watch Austria fordert die zivilgesellschaftliche Allianz mit über 130 Mitgliedsorganisationen eine wirksame Umsetzung der Agenda 2030 und den 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs). Die Forderung wird in einem Brief mit konkreten Fragen an Bundeskanzler Sebastian Kurz erneut herangetragen.

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EU-Budget - Licht und Schatten bei Entwicklungspolitik EU-Kommission will mehr Geld für Drittländer, doch Ziele der Entwicklungspolitik könnten untergraben werden

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(02.05.2018 - Presseaussendung) Heute präsentierte die Europäische Kommission in Brüssel ihren Vorschlag für den EU-Haushalt der Jahre 2021 bis 2027. Die AG Globale Verantwortung begrüßt die Steigerung der Mittel für Drittländer, warnt gleichzeitig aber vor möglicher missbräuchlicher Verwendung der Gelder zu Lasten entwicklungspolitischer Zielsetzungen. 

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Hilfe vor Ort bleibt leere Worthülse Kürzungen bei Auslandhilfe fix!

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(20.04.2018 - Presseaussendung) „Die österreichische Bundesregierung will an ihren Taten gemessen werden. Mit Bedauern stelle ich fest, dass die eigenen Ankündigen des Regierungsprogramms im Bereich der Auslandshilfe mit dem heute beschlossenen Budget nicht in die Tat umgesetzt werden.

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OECD-Zahlen belegen- Österreich stürzt bei Auslandshilfe ab Geplante weitere Kürzungen im Budget für 2018/2019 daher nicht tragbar

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(09.04.2018 - Presseaussendung) Die heute von der OECD veröffentlichten Daten zum Finanzvolumen der Öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (Official Development Assistance, ODA) für 2017 weisen für Österreich einen Wert von 0,30 % des Bruttonationaleinkommens (BNE) aus. Im Vergleich dazu lag die sogenannte ODA-Quote 2016 bei 0,42%.

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Budgetentwurf- Kürzung bei Hilfe vor Ort! Herber Rückschlag im Kampf gegen Armut und Not

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(21.03.2018 - Presseaussendung) „Gebetsmühlenartig hat der nunmehrige Bundeskanzler im Wahlkampf mehr Hilfe vor Ort versprochen. 2018 kürzt die Bundesregierung genau bei dieser Hilfe, die tausenden Menschen das Überleben ermöglicht. Das ist tragisch. Bei der guten Konjunkturlage und angesichts steigender Krisen und Katastrophen weltweit ist ein solch kurzsichtiges Handeln schlicht unverständlich.“ betont Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbands AG Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe.

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Österreich soll Zugpferd bei der Hilfe vor Ort werden! VertreterInnen von Hilfsorganisationen stellen Maßnahmenpaket für Hilfe vor Ort vor

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(14.03.2018 - Presseaussendung) In Anbetracht der Hungerkrisen und der weltweiten Armut appellierten VertreterInnen entwicklungspolitischer und humanitärer Organisationen an die österreichische Bundesregierung, im Rahmen der bevorstehenden EU-Ratspräsidentschaft, zum Zugpferd für eine engagierte Entwicklungspolitik zu werden. Sie stellten heute Vormittag vor dem Außenministerium ein Maßnahmenpaket für eine aktive österreichische Entwicklungspolitik vor, die engagiert dazu beitragen soll, Menschen Lebensperspektiven vor Ort zu ermöglichen.  

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AVISO FOTO/KAMERATERMIN Österreich soll Zugpferd bei der Hilfe vor Ort werden!

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( 12.03.2018 - Presseaussendung) Die zunehmenden bewaffneten Konflikte, Umweltkatastrophen und Hungerkrisen und die dadurch vermehrte Armut erfordern von der österreichischen Bundesregierung entschlossenes Handeln. Die bevorstehende EU-Ratspräsidentschaft bietet Österreich die Gelegenheit, endlich Zugpferd für die Entwicklungszusammenarbeit und damit zur Schaffung von Lebensperspektiven für Menschen zu werden. 

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Deutscher Koalitionsvertrag bringt neue Impulse für Entwicklungspolitik Budgetverhandlungen als Chance, Entwicklungspolitik auch in Österreich zu stärken

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(08.02.2018 - Presseaussendung) „Wir begrüßen die in weiten Teilen ambitionierten Ziele der zukünftigen deutschen Regierung im Rahmen der Entwicklungspolitik. So wird im Koalitionsvertrag ein Fokus auf die Agenda 2030 gelegt und die Erhöhung der Mittel für entwicklungspolitische Maßnahmen, im Speziellen für die ärmsten Länder dieser Erde, festgeschrieben. In Österreich finden gerade die Budgetverhandlungen statt und somit kann auch die österreichische Regierung zeigen, wie wichtig ihr die Armutsbekämpfung ist. 

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AVISO Sozial-ökologische Transformationen jetzt! 7. Österreichische Entwicklungstagung 2017 von 17.- 19. November 2017, Karl-Franzens-Universität Graz

(10.11.2017 - Presseaussendung) Wie kann eine Umstellung auf nachhaltige Produktionsweisen sozial gerecht gestaltet werden? Wie schafft ein kohlenstoffarmer, ökologisch nachhaltiger Weg genug sinnstiftende, menschenwürdige Arbeit für ein gutes Leben für alle? Wie können die neuen globalen Entwicklungsziele Realität werden? Diesen und weiteren brennenden Fragen werden zahlreiche nationale und internationale ReferentInnen im Rahmen der österreichischen Entwicklungstagung von 17. bis 19. November 2017 in Graz nachgehen.

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AVISO Agrar- und Entwicklungspolitik im Widerspruch? Podiumsdiskussion am 13.11. im Haus der EU, 18-20 Uhr

(09.11.2017 - Presseaussendung) Welche Auswirkungen hat die Agrarpolitik Österreichs und der EU auf die ländliche Entwicklung in Entwicklungsländern wie Burkina Faso und welche Lehren können daraus gezogen werden? Sind beispielsweise die Rahmenbedingungen in Österreich und auf europäischer Ebene ausreichend, um unterschiedliche Interessen und Politikbereiche so aufeinander abzustimmen, dass sie entwicklungspolitischen Zielsetzungen gerecht werden? Diese und andere Fragen sollen im Rahmen der Podiumsdiskussion geklärt werden.

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