2030 Agenda - SDGs

2015 war ein historisches Jahr für die internationale Entwicklungspolitik. Mit dem Beschluss der 2030 Agenda und der darin enthaltenden Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs) auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen im September 2015 einigten sich die UN-Mitgliedsstaaten auf eine ambitionierte und umfassende Vision für soziale, ökologische und ökonomische Entwicklung. 



Nachlese zur Veranstaltung „Agrar- und Entwicklungspolitik im Widerspruch?“

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(05.12.2017 - Nachlese) Welche Auswirkungen hat die Agrarpolitik Österreichs und der EU auf die ländliche Entwicklung in Entwicklungsländern wie Burkina Faso? Sind die Rahmenbedingungen in Österreich und auf europäischer Ebene ausreichend, um unterschiedliche Interessen und Politikbereiche so aufeinander abzustimmen, dass sie entwicklungspolitischen Zielsetzungen gerecht werden? Diese und andere Fragen diskutierten internationale ExpertInnen am 13. November im Haus der EU am Beispiel des Milchsektors. 

SDG Watch Austria gegründet

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(27.09.2017 – Bericht) Anlässlich des 2. Jahrestags des Beschlusses der SDGs haben sich über 80 Organisationen zur Plattform SDG Watch Austria zusammengeschlossen und fordern von der künftigen Regierung, Verantwortung zu übernehmen, die Ziele rasch umzusetzen und damit Zukunft zu ermöglichen. 

Lobbybrief SDG-Umsetzung in und durch Österreich

(20.07.2017 - Lobbybrief) Anlässlich des Hochrangigen Politischen Forums für Nachhaltige Entwicklung (HLPF) von 10-19. Juli in New York verfassten die drei Dachverbände AG Globale Verantwortung, KOO und ÖKOBÜRO einen Brief an die „SDG-AnsprechpartnerInnen“ in den Bundesministerien. In diesem werden weitere Schritte, wie etwa eine öffentliche Bestandsaufnahme, eine Lückenanalyse und eine Umsetzungsstrategie, gefordert.

Nachlese zur Veranstaltung How can we achieve the SDGs?

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(19.06.2017 - Nachlese) Die im Rahmen der europäischen Nachhaltigkeitswoche veranstaltete Podiumsdiskussion vom 1. Juni 2017 war der Frage nach der Umsetzung der 2030 Agenda und den darin enthaltenen Sustainable Development Goals (SDGs) in Europa gewidmet. Zu diesem Zweck wurden ReferentInnen aus Deutschland, Finnland, Tschechien sowie dem österreichischen Außenministerium und Bundeskanzleramt eingeladen, die Herangehensweisen ihrer Länder zur Umsetzung der SDGs zu beleuchten.

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SDG-Umsetzung durch Österreich Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch

(19.04.2017 - Analyse) Eineinhalb Jahre nach dem Beschluss der 2030 Agenda und der darin enthaltenen UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) veröffentlichten die österreichischen Bundesministerien eine erste Darstellung, wie sie bereits zu einigen der Ziele beitragen. Eine umfassende Bestandsaufnahme, eine Lückenanalyse oder ein übergeordneter Plan, der sicherstellt, dass zukünftig alle Ziele umgesetzt werden, stehen noch aus.

SDGs umsetzen – Gemeinsamer Brief von 144 Organisationen an die Bundesregierung

(23.01.2017 - Lobbybrief) Über ein Jahr nach dem Inkrafttreten der SDGs gibt es weder eine Umsetzungsstrategie, noch ausreichend Transparenz, Partizipationsmöglichkeiten noch klare Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten. In einem gemeinsamen Brief forderten 144 Organisationen die Bundesregierung zu einem raschen Start der Umsetzung der SDGs auf.

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Broschüre 17 Ziele für eine bessere Welt

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(16.01.2017 - Publikation) Eine Broschüre für die Sekundarstufe II, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung.

Sie wollen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in Ihre Bildungsarbeit einbauen oder sich selbst zu diesem Thema informieren? In der Broschüre werden die globalen Aspekte aber auch die Herausforderungen für Österreich beschrieben, die in den 17 Zielen der Vereinten Nationen angesprochen werden. Beispiele und Diskussionsfragen führen durch die einzelnen Ziele.Zusätzlich finden sich hilfreiche Links zu Unterrichtsmaterialien und weiterführenden Informationen.

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CONCORD Report 2016 Sustainable Development - The stakes could not be higher

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(30.11.2016 - Bericht) Am 18.11.2016 wurde der neue CONCORD-Report in Brüssel präsentiert. Allgegenwärtiges Thema des Berichts bilden die 2030-Agenda der UNO und die darin enthaltenen Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs). Die zentrale Aussage ist eindeutig: Ohne einer Intensivierung des Einsatzes und einer umfassenden Strategie wird die Europäische Union die Ziele der 2030-Agenda nicht erreichen können. Anhand von fünf Beispielen werden Handlungsmöglichkeiten für die Implementierung der 2030-Agenda durch die EU und ihre Mitgliedstaaten analysiert.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in Wien

(21.04.2016 - Lobbybrief) Anlässlich seines Besuchs in Wien wird UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verschiedene österreichische PolitikerInnen treffen und dabei die Gelegenheit haben, die Umsetzung der 2030 Agenda und der SDGs zu thematisieren. Unter anderem wird er auf Einladung von Nationalratspräsidentin Doris Bures im Parlament sprechen. Die AG Globale Verantwortung nahm dies zum Anlass, in Lobbybriefen an die Umsetzung der 2030 Agenda durch Österreich und die Rolle des Parlaments zu erinnern.

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Umsetzung der 2030 Agenda und der SDGs durch Österreich

(08.04.2016 - Lobbybrief und Analyse) Mehr als ein halbes Jahr ist seit dem Beschluss der 2030 Agenda und der SDGs vergangen. Die neuen Ziele sind seit Jahresbeginn in Kraft. Welche konkreten Veränderungen die neue Agenda für Österreich bringen wird, ist aber noch unklar. Die AG Globale Verantwortung fragt in einem Lobbybrief gemeinsam mit der KOO bei den beiden zuständigen Ministerien nach.

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Was bringen die Sustainable Development Goals (SDGs) für Geschlechtergerechtigkeit und die Ermächtigung von Mädchen und Frauen?

(06.04.2016 - Bericht) Die Sustainable Development Goals (SDGs), welche am 25. September 2015 von den UN-Mitgliedstaaten beschlossen wurden, widmen mit dem Ziel 5 der Gleichberechtigung der Geschlechter und der Ermächtigung von Frauen und Mädchen ein umfassendes und eigenes Ziel. Angesichts der Tatsache, dass Frauen und Mädchen noch immer besonders von Armut und Benachteiligungen betroffen sind, stellt sich die Frage, was die SDGs für ihre Gleichberechtigung und Förderung bringen?

UN-Frauenstatuskommission tagt zu den SDGs

(11.03.2016 - Informationen und Links) Vom 14. bis zum 24. März 2016 tagt die Frauenstatuskommission der UN (CSW), das zentrale zwischenstaatliche Organ, das ausschließlich der Geschlechtergleichstellung und der Förderung von Frauen gewidmet ist. Zentrales Thema der 60. Sitzung sind die UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) und die darin vereinbarten Vorhaben zur Stärkung von Mädchen und Frauen.

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SDG Watch Letter to First Vice-President Frans Timmermans

(16.02.2016 – Lobbybrief) In einem gemeinsamen Brief zahlreicher zivilgesellschaftlicher Organisationen – darunter auch die AG Globale Verantwortung und ihr europäischer Dachverband CONCORD – an den Vize-Präsident der Europäischen Kommission, Frans Timmermans, wird die EU zur Entwicklung einer übergreifenden Strategie zur Umsetzung der SDGs bis 2030 aufgefordert. Darüber hinaus wird gefordert, dass der damit verbundene Konsultationsprozess unter Einbezug aller relevanten Stakeholder stattfinden soll.

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Die Umsetzung der 2030 Agenda und der UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung

(11.12.2015 - Lobbybrief) Am 25. September 2015 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen die 2030 Agenda für Nachhaltige Entwicklung und die darin enthaltenen 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs). In einem gemeinsamen Schreiben fordern 95 NGOs die Österreichische Bundesregierung auf, einen gemeinsamen, umfassenden und ambitionierten Umsetzungsplan zu erarbeiten und umgehend entsprechende neue Maßnahmen zu setzen.

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95 NGOs fordern die rasche Umsetzung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung von der Bundesregierung

(OTS - 11.12.2015) Offener Brief zum Jahreswechsel fordert Arbeitsprogramm. Am 25. September 2015 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Agenda für Nachhaltige Entwicklung und die darin enthaltenen 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs), die für alle Mitgliedsstaaten gleichermaßen gelten. Alle 193 UN-Mitgliedstaaten einigten sich darauf umgehend aktiv zu werden und das ambitionierte Programm bis 2030 lokal und global umzusetzen. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten liegt in Österreich noch kein Umsetzungsplan vor.

Open Letter to the Co-chairs of the IAEG-SDGs

(21.10.2015 - Unterstützte Position) Während die 2030 Agenda und die SDGs schon verabschiedet wurden, wird nach wie vor an den konkreten Indikatoren auf internatinaler Ebene gefeilt. Die Inter-Agency-Expert-Group (IAEG) wird diese bis März erarbeiten. In einem gemeinsamen Schreiben fordern zahlreiche NGOs, darunter auch die AG Globale Verantwortung, bei der Erarbeitung der Indikatoren für die SDGS verstärkt auf menschenrechtliche Prinzipien einzugehen.

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Pressebriefing UN-Gipfel für Nachhaltige Entwicklung

(22.09.2015 - Briefing) Vom 25. bis 27. September 2015 findet der UN-Gipfel für Nachhaltige Entwicklung in New York statt, bei dem die neuen Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) beschlossen werden. Die AG Globale Verantwortung hat dazu gemeinsam mit der KOO ein kurzes Briefing für JournalistInnen verfasst.

Einigung erzielt über Nachhaltige Entwicklungsziele bis 2030

(05.08.2015 – Bericht) Nach etwa drei Jahren intensiver Konsultationen wurde Sonntagabend in New York das Abschlussdokument der Post-2015 Agenda und der Sustainable Development Goals (SDGs) finalisiert. Beim UN-Sondergipfel im September wird es von den StaatenvertreterInnen verabschiedet werden. Die Frage, wie die Ziele umgesetzt werden sollen, wird noch für viel Diskussionsstoff sorgen.

100 Tage zum Beschluss der SDGs

(17.06.2015 - Bericht) Am 25. September beginnt der UN-Sondergipfel in New York, auf dem die neuen Sustainable Development Goals (SDGs) beschlossen werden. Somit bleiben der internationalen Gemeinschaft noch genau 100 Tage, um an einem umfassenden, ambitionierten und universellen Rahmenwerk für nachhaltige Entwicklung zu feilen.

Entwicklungsfinanzierung im Jahr 2015

(14.04.2015 - Lobbybrief) Im Juli findet die Konferenz zu Entwicklungsfinanzierung in Addis Ababa statt. In einem Brief an den Finanzminister Schelling fordert die AG Globale Verantwortung dazu auf, sich für eine ambitionierte, weitsichtige und verlässliche internationale Zusammenarbeit einzusetzen und auf ein erfolgreiches Ergebnis bei der Konferenz in Addis Abeba hinzuarbeiten.

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Post-2015 Agenda Arbeitsgruppe präsentiert Vorschläge für mögliche neue Ziele

(08.08.2014 - Bericht) Die Open Working Group on Sustainable Development Goals (OWG) der UNO, eine intergouvernementale Gruppe bestehend aus ca. 80 Staaten, wurde nach der Rio+20 Konferenz im Juni 2012 beauftragt, einen Vorschlag für Sustainable Development Goals (SDGs) auszuarbeiten. Nach einem 16-monatigen Konsultations- und Verhandlungsprozess liegt dieser Zielkatalog nun vor und soll in den weiteren Post-2015 Prozess einfließen.

Joint Statement Human Rights for All Post-2015

(10.12.2013) As governments meet at the United Nations this week to debate aspects of the sustainable development agenda to replace the Millennium Development Goals (MDGs) in 2015, over 300 civil society organizations from all parts of the world have come together to demand human rights be integrated into every aspect of the new framework.

Lobbybrief EU-Rat für Entwicklung

(5.12.2013 - Lobbybrief) Am 12. Dezember 2013 wird in Brüssel das EU-Treffen der für Entwicklungspolitik zuständigen MinisterInnen und StaatssekretärInnen stattfinden. In einem Lobbybrief an Staatssekretär Lopatka legen wir unsere wichtigsten Anliegen dar.

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EU-Entwicklungsfinanzierung für die Zeit nach 2015

Die internationale Gemeinschaft befindet sich auf dem Weg, eine Nachfolgeagenda für die 2015 auslaufenden Millennium Development Goals (MDGs) zu formulieren. Eng verknüpft mit den Zielsetzungen und Ambitionen ist die Frage nach deren Finanzierbarkeit. Ohne umfassende und ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten wäre die neue Agenda von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Um auf dieses Thema aufmerksam zu machen, erging ein Lobbybrief an verschiedene politische Stakeholder.

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UN-Generalversammlung einigt sich auf Fahrplan für Post-2015 Agenda

(2.10.2013 - Bericht) In zwei Jahren soll die Nachfolgeagenda der 2015 auslaufenden MDGs beschlossen werden. Wie der Weg dorthin aussehen soll, wurde auf einer Sondersitzung der UN-Generalversammlung zu den MDGs am 25. September festgelegt. Über konkrete Inhalte der Post-2015 Agenda wurde dort – zumindest offiziell – noch kaum gesprochen. Im 3-seitigen Abschlussdokument werden hauptsächlich allgemein bekannte Inhalte wiederholt, nur wenige Passagen lassen auf ambitioniertere Ziele hoffen.

Stimmen aus aller Welt zur Post-2015 Agenda

(16.9.2013) Bei der UN-Generalversammlung Ende September wird über die Zukunft der Millennium Entwicklungsziele (MDGs) diskutiert. Rechtzeitig vor dem Gipfel erschien nun der Report der UN Development Group „A million voices: The world we want“. Über ein Jahr lang wurden dafür weltweit über eine Million Menschen darüber konsultiert, welche Vorstellungen sie von globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung haben.

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Lobbybrief an Bundespräsident Fischer zur UN-Generalversammlung

(6.9.2013) Bundespräsident Fischer wird bei der UN-Generalversammlung als österreichischer Delegationsleiter fungieren. Ein zentrales Thema bei der UN-Generalversammlung wird die Post-2015 Agenda sein. In diesem Zusammenhang übermittelte die AG Globale Verantwortung dem Bundespräsidenten ein zivilgesellschaftliches Positionspapier, das gemeinsam mit 34 weiteren NRO aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Humanitäre Hilfe und Umweltschutz verfasst wurde.

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Lobbybriefe zum Thema Einbindung der Zivilgesellschaft in den Post-2015 Prozess

(18.7.2013) In einer Presseaussendung im März sah das Außenministerium Österreich "einer Vorreiterrolle bei der Einbindung der Zivilgesellschaft bei der Ausarbeitung der sogenannten Nachhaltigen Entwicklungsziele". Auf einen konkreten Plan, wie eine solche Einbindung aussieht, warten wir bis heute. Die AG Globale Verantwortung fordert gemeinsam mit der KOO eine Klarstellung zu Einbindung.

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EU-Mitteilung zu Entwicklungsfinanzierung

(17.7.2013) Die bisherigen Ziele der EU und ihrer Mitgliedsstaaten zur Entwicklungsfinanzierung sind klar: 0,7% des BNE sollen bis 2015 für öffentliche Entwicklungshilfe aufgewendet werden. Nun liegt 2015 nicht mehr weit weg und es zeigt sich, dass dieses Ziel nicht erreicht werden wird. 2015 ist zudem das Datum, an dem die Millennium Development Goals (MDGs) auslaufen werden. Über die Nachfolgeagenda (Post-2015) wird momentan intensiv auf internationaler und EU-Ebene diskutiert. Der Frage, wie diese finanziert werden könnte, widmet sich nun ein Strategiepapier (Mitteilung) der Europäischen Kommission.

“Putting People and Planet First“ – Die Post-2015 Position der CONCORD-Beyond2015 European Task Force

(2.5.2013) Nachdem am 30.4. die österreichische zivilgesellschaftliche Positionierung zur Post-2015 Agenda veröffentlicht wurde, präsentierte CONCORD heute eine weitere, weitaus umfangreichere Position. Sie umfasst zahlreiche Themen und Vorschläge zur Ausgestaltung der Nachfolgeagenda der Millennium Development Goals (MDGs), welche 2015 auslaufen werden. Über 100 NRO aus ganz Europa beteiligten sich an der Erstellung des über 40-seitigen Papers. Die Devise heißt „Business as usual is not an option“.

Österreichische zivilgesellschaftliche Positionierung zur Post-2015 Agenda

(30.04.2013) Gemeinsam mit 34 weiteren NRO hat die AG Globale Verantwortung eine Positionierung zur Post-2015 Agenda erstellt. Auf insgesamt fünf Seiten wird dargestellt, wie aus Sicht zivilgesellschaftlicher Organisationen ein neues internationales Rahmenwerk auf den Stärken der Millennium Development Goals (MDG) aufbauen, deren Schwächen überwinden und die auf der Rio+20 Konferenz angeregten Sustainable Development Goals (SDG) integrieren sollte.

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EU-Kommission möchte Zusammenführung der Post-MDG und SDG Agendas

(6.3.2013) Mit dem Auslaufen der Millennium Development Goals (MDGs) im Jahr 2015 steht die internationale Gemeinschaft vor der Frage, wie eine Nachfolgeagenda aussehen könnte. Sollen die MDGs bloß erweitert werden? Soll ein komplett neues Framework geschaffen werden? Welche Rolle spielen die bei der Rio+20 Konferenz angeregten Sustainable Development Goals (SDGs)? Die EU-Kommission bezog nun erstmals dazu Stellung und spricht sich für eine Verknüpfung der internationalen Rahmen von weltweiter Armutsbekämpfung und nachhaltiger ökologischer Entwicklung aus.