Agenda 2030 - SDGs

2015 war ein historisches Jahr für die internationale Entwicklungspolitik. Mit dem Beschluss der Agenda 2030 und den darin enthaltenden 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs) auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen im September 2015 einigten sich die UN-Mitgliedsstaaten auf eine ambitionierte und umfassende Vision für soziale, ökologische und ökonomische Entwicklung.

Kommentar der Anderen

Resilienz und Nachhaltigkeit - die Basis zukunftsfähiger Wirtschaft

Felix Forster und Malina Lovrek, respACT ©Daniel Willinger

Welche Chancen bietet die aktuelle Krisensituation für die Transformation der Wirtschaft hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung?

In der aktuellen Krisensituation erkennen wir Herausforderungen, die uns zunehmend die Grenzen eines globalisierten, wachstumsorientierten und ressourcenintensiven Wirtschaftssystems aufzeigen. Folglich bietet die Krise auch eine einzigartige Gelegenheit, diese Grenzen und die damit verbundenen Risiken aktiv zu adressieren. Dadurch können Transformationsprozesse hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung eingeleitet werden, um künftigen Krisen resilient entgegenzutreten. Denn auch in Anbetracht der großen Herausforderungen unserer Zeit wie Klimakrise oder soziale Ungleichheit gilt es schnell und entschlossen zu handeln.

Ein Kommentar von Malina Lovrek und Felix Forster

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Bericht

SDG‐Indikatorenbericht der Statistik Austria zur bisherigen Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in Österreich

© United Nations SDGs

Im März 2020 veröffentlichte das nationale Statistikamt Statistik Austria erstmalig einen Bericht über die Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in Österreich. Der Bericht basiert auf dem eigens erstellten nationalen Indikatorenset und gibt einen Einblick über den Status Quo der Erreichung der einzelnen Sustainable Development Goals (SDGs).

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Bericht

Der PCSD-Index zur Messung von nachhaltiger Entwicklung

© PCSDI

Der Policy Coherence for Sustainable Development Index (PCSDI) ist eine Initiative des spanischen Dachverbandes für entwicklungspolitische NRO, Coordinadora de ONG para el Desarrollo, die in Zusammenarbeit mit dem spanischen Netzwerk für Entwicklungsstudien REEDES entstand. PCSDI dient als Analysetool, um den jeweiligen Beitrag sowie den Fortschritt einzelner Länder zu einer nachhaltigen, fairen und gerechten Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 zu messen.

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Bericht

Report: Europe’s Missing Gender Equality Data

© United Nations SDGs

Die Menschenrechtsorganisation Access Info Europe, die sich der Förderung und dem Schutz des Rechts auf Informationszugang in Europa und weltweit widmet, veröffentlichte im März 2020 den Bericht „Opening Up SDG 5: How much do we know about Gender Equality?“. Die Studie untersucht die Verfügbarkeit von Daten zur Geschlechtergleichstellung in mehreren europäischen Ländern. Dabei geht es insbesondere um die Veröffentlichung von Daten im Zusammenhang mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung sowie den Indikatoren, die für Geschlechtergleichstellung relevant sind.

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Report

European Environment State and Outlook 2020 Report

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© European Environment Agency

According to the European Environment State and Outlook 2020, European Union Member States are  currently facing environmental challenges on a substantially larger scale than ever before. They require immediate action from policy makers, large companies and the public. Even though there has been progress made in resource efficiency, the implementation of  a circular economy and a reduction in Greenhouse Gas emissions, there are still severe problems in regards to biodiversity loss, resource use, environmental risks to health and wellness and the overall impacts of climate change. The outlook to 2030 predicts that the state of marine ecosystems and  biodiversity, urbanization and land use by agriculture and forestry, soil condition, chemical pollution and impacts on ecosystems as well as climate change and impacts on ecosystems all have deteriorating trends. 

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Kommentar der Anderen

Wirtschaft oder Entwicklung? Wirtschaft als Hebel für Entwicklung!

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Markus Haas- Projekte International WKO ©VogueSpot.at

Warum das 0,7 % Ziel überholt ist und Entwicklungspolitik immer zu wirtschaftlicher Unabhängigkeit beitragen muss

Welche Rolle kann und soll die Wirtschaft bei der Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung einnehmen? Wie können entwicklungspolitische Organisationen und die Wirtschaft zusammen an der Erreichung der Ziele mitwirken? Diesen und anderen Fragen geht Markus Haas von der Wirtschaftskammer Österreich in seinem Kommentar nach.

Ein Kommentar von Markus Haas

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Presseaussendung

SDG Watch Austria begrüßt klares Bekenntnis der Bundesregierung zur Agenda 2030: Ambitionierte Umsetzung sollte Maßstab des gesamten Regierungshandelns werden

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Im Regierungsprogramm finden sich in einigen Bereichen - wie der Entwicklungspolitik, der Bekämpfung von Armut oder beim Umweltschutz - Maßnahmen und Ziele, welche die Umsetzung der Agenda 2030 und der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) voranbringen. Die Agenda 2030 wird im Regierungsprogramm mehrfach genannt, bildet aber keine Leitlinie für das Handeln der Bundesregierung.

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Kommentar der Anderen

Eine Frage der Gerechtigkeit

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Julia Schöneberg-Universität Kassel

Mit dem Beschluss der Agenda 2030 einigten sich die UN-Mitgliedsstaaten 2015 auf eine ambitionierte und umfassende Vision für soziale, ökologische und ökonomische Entwicklung. Julia Schöneberg von der Universität Kassel setzt sich in ihrem Kommentar kritisch mit der Agenda 2030 auseinander und erklärt, warum ihrer Meinung nach strukturelle Ursachen globaler Ungleichheit stärker in den Fokus rücken müssen.

Ein Kommentar von Julia Schöneberg

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Brief

Brief: an die Weltbank anlässlich der Überarbeitung ihrer Beschwerdemechanismen

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Vor knapp zwei Jahren hat die Weltbankgruppe einen Prozess zur Überarbeitung ihrer Beschwerdemechanismen gestartet, der sich nun dem Ende nähert. Anders als bei anderen Entwicklungsbanken und auch der Weltbank bisher üblich, wurden zivilgesellschaftliche Organisationen in diesen Prozess weder einbezogen noch darüber informiert. In einem gemeinsamen Brief fordern die AG Globale Verantwortung und 32 weitere zivilgesellschaftliche Organisationen die Weltbank nun dazu auf, ihnen in einem öffentlichen Konsultationsprozess die Möglichkeit zu geben zu den geplanten Reformen Stellung zu nehmen.

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Stellungnahme

Stellungnahme: zur Water Sector Strategy der AIIB

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Die Asiatische Infrastruktur Investment Bank (AIIB) lud zivilgesellschaftliche Organisationen und andere Stakeholder in einer öffentlichen Konsultation dazu ein, den Entwurf ihrer Water Sector Strategy zu kommentieren. Die AG Globale Verantwortung und die KOO, Koordinierungsstelle der österreichischen Bischofskonferenz, brachten ihre Anliegen in einer gemeinsamen Stellungnahme ein.

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Report

Report: SDG Forum 2019

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Am 29.11.2019 eröffnete Maria Patek, die österreichische Nachhaltigkeitsministerin, das 2.SDG Forum von SDG Watch Austria im großen Festsaal der Universität Wien. Aus Sicht der AG Globale Verantwortung war das diesjährige SDG Forum mit rund 230 TeilnehmerInnen ein voller Erfolg.

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Bericht

Bestandsaufnahme: OECD International Conference on Civil Society Space

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(c) OECD

Die OECD veranstaltete am 06.06.2019 die  International Conference on Civil Society Space und lud zu einem Multi-Stakeholder-Treffen mit VertreterInnen aus Geber-, und Partnerländern, sowie RepräsentantInnen multilateraler Institutionen, sowie CSOs und akademische Vertretern. Dabei wurde der Erhalt bzw. Erweiterung des civic space vor dem Hintergrund des SDG 16 (Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen) und 17 (Partnerschaften zur Erreichung der Ziele) diskutiert, um das Potential von Partnerschaften für die Implementierung der Agenda 2030 auszuloten. Lesen Sie im folgenden Bericht die wichtigsten Ergebnisse der Konferenz.

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Kommentar der Anderen

Den Stillstand überwinden:

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Jens Martens -Global Policy Forum

Vor dem kommenden SDG-Gipfel der Vereinten Nationen am 24. und 25. September kommentiert und analysiert der renommierte Experte Jens Martens (u.a. Geschäftsführer des Global Policy Forums in New York; Koordinator der globalen Civil Society Reflection Group on the 2030 Agenda for Sustainable Development) die derzeitige Umsetzung der Agenda 2030 in Österreich und weltweit. Zum Ende hin gibt er auch Empfehlungen ab, wie wir den Stillstand überwinden können. 

Ein Kommentar von Jens Martens

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Kommentar

Kommentar im Südwind-Magazin: Österreich braucht eine Trendwende

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(c) Südwind

In der September/Oktoberausgabe des Südwind-Magazins ist ein exklusives 12-Seiten Dossier rundum die Agenda 2030 und ihre 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung veröffentlicht worden. Dabei verfasste unsere Fachreferentin für Entwicklungspolitik Karin Kuranda einen Beitrag und gab eine kritische Bestandaufnahme zur Implementierung der Agenda 2030 in Österreich ab. Hier können Sie den gesamten Artikel lesen und bekommen einen kostenlosen Einblick in das Südwind-Magazin.

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Nachlese

Nachlese: des Austauschforums zur Agenda 2030 - Kommunales Engagement für ein gutes Leben für alle in Innsbruck

von links: Klaus Wirth, Eberhard Büttgen, Annelies Vilim, Bernd Führmann, Alexander Lesigang, Dieter Kamp, Annette Turmann

Politische Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen anhand  erfolgreicher Beispiele aus Nordrhein-Westfalen

Über 60 Gäste durften wir beim Austauschforum „Kommunales Engagement für ein gutes Leben für alle“ am 5.6. 2019 in Innsbruck begrüßen. Die AG Globale Verantwortung - Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe, gemeinsam mit der Stadt Innsbruck, dem Österreichischen Städtebund, dem Österreichischen Gemeindebund und dem Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE) lud zum grenzüberschreitenden Treffen mit LokalpolitikerInnen aus der Region Nordrhein-Westfalen (NRW) und Österreich ein. Das Ziel: Erfahrungen auszutauschen und sich von positiven Beispielen inspirieren zu lassen.

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Analyse

Bertelsmann Stiftung Bericht Sustainable Development Report 2019: - Transformations to achieve the Sustainable Development Goals

(c) Bertelsmann Stiftung

 Die Bertelsmann Stiftung brachte Anfang Juni die vierte Edition des „Sustainable Development Report“ 2019, inklusive des SDG Länderrankings (Index) heraus. Der jährliche Überblick stellt die Performance aller Länder hinsichtlich der Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) vor. Zusammen mit dem Sustainable Development Solutions Network (SDSN) präsentiert die Bertelsmann Stiftung die gesammelten Daten zu den SDGs, ihre Veränderungen seit dem letzten Jahr sowie  Kalkulationen zur voraussichtlichen  Umsetzung bis 2030. Eins ist vorweg zu sagen: keines der Staaten wird laut der Berechnungen bis 2030 alle SDGs erreichen können.

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Bericht

Bericht der EU-Kommission zur Umsetzung der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Joint Synthesis Report)

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(c) European Commission

Am 16. Mai 2019 ist der Bericht der Europäischen Kommission bezüglich der Umsetzung der 17 Ziele für Nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Developlment Goals, SDGs) veröffentlicht worden. Unter dem Namen „Supporting the Sustainable Development Goals across the world: The 2019 Joint Synthesis Report (JSR) of the European Union and its Member States“ ist ein 16-seitiger Bericht veröffentlicht worden, der vor allem über die entwicklungspolitische Zusammenarbeit der EU mit anderen Regionen und Staaten resümiert. Unserer Einschätzung nach gerät die detaillierte Auseinandersetzung mit der Umsetzung der 17 Ziele für Nachhaltigen Entwicklung innerhalb und zwischen den Mitgliedsstaaten sowie Implementierungsansätze auf europäischer Ebene dabei zu kurz. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts gab es noch keine gemeinsame EU Agenda und Umsetzungspläne der Mitgliedsstaaten, was sich auch im Bericht zeigt.

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Bericht

Neuer OECD Bericht: erhebt nur wenig Fortschritte bei Umsetzung der Agenda 2030

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(c) OECD

Nur noch elf Jahre verbleiben, um die Agenda 2030 und ihre 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) zu erreichen. In einem neuen OECD-Bericht zur Messung der Umsetzung der Agenda 2030 haben einige der wirtschaftlich am weitesten fortgeschrittenen Länder die Ziele bei weiten noch nicht erreicht. Die OECD kommt zu dem Schluss, dass vor allem in den Bereichen Armutsbekämpfung, Jugendbeschäftigung, allgemeine und berufliche Bildung, Gleichstellung der Geschlechter und Alphabetisierung noch viel zu tun ist, um die Ziele für Nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen.

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