Wirksamkeit von Entwicklung

Bei der Wirksamkeitsdebatte handelt es sich um einen ursprünglich von Regierungen auf OECD-Ebene initiierten und geführten Prozess, der zum Ziel hatte, die internationale Entwicklungszusammenarbeit effizienter zu gestalten (ursprünglich Aid Effectiveness genannt). Die Zivilgesellschaft setzt sich damit intensiv auseinander, wobei die Frage „Wie lässt sich Entwicklungszusammenarbeit so gestalten, dass größtmögliche Wirkung vor Ort im Sinne einer nachhaltigen positiven Veränderung für den*die Einzelne*n erzielt wird?“ im Zentrum steht.


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Bericht

Busan Outcome Document: Was bringt’s, was fehlt?

(14.12.2011) – Das kürzlich beim High Level Forum in Busan verabschiedete Outcome Document wird von den einen als Anbruch einer Ära hin zu mehr Wirksamkeit gefeiert, von anderen als verpasste Chance bewertet. Die internationale NRO-Gemeinschaft sieht zwar durchaus auch Positives, die Enttäuschung darüber, dass Busan vor allem zur Durchsetzung von außenpolitischen Interessen genutzt wurde, ist aber groß. Eine kurze Analyse.

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Framework

„Siem Reap Framework“: Woran NRO glauben,
wie sie handeln, wer sie sind

(27.07.2011) Das „International Framework on CSO Development Effectiveness“ wurde im Rahmen der zweiten (und letzten) Generalversammlung des Open Forum finalisiert. Das Papier fasst zusammen und aktualisiert, was es bisher nur individuell, für einzelne Organisationen oder kleinere Netzwerke gab: eine Rundum-Vision von erfolgreicher NRO-Arbeit auf Implementierungsebene. Rechtzeitig zum OECD High Level Forum von Busan Ende 2011.

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Bericht

Warum setzen sich NRO mitAid/Development Effectiveness auseinander?

(21.04.2011) Warum setzen sich NRO mit Aid/Development Effectiveness auseinander? Weil die Debatte um Aid/ Development Effectiveness einen sehr praktischen Hintergrund hat: Die Initiative der Regierungen, sich mit ihrer eigenen „Aid Effectiveness“ zu beschäftigen, hat großen Einfluss auf die EZA-Architektur – international und in Österreich.

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Bericht

Istanbul Principles: 2000 NGO weltweit lieferten Input

(6.10.2010) Was den Regierungen beim MDG-Gipfel nicht gelang – nämlich eine gemeinsame Position in Sachen Entwicklungszusammenarbeit zu finden – ist auf zivilgesellschaftlicher Seite gelungen: Rund 210 VertreterInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen aus dem Norden und Süden einigten sich bei der Generalversammlung des Open Forum vergangene Woche in Istanbul auf acht Prinzipien wirksamer NGO-Arbeit. Auch die anwesenden VertreterInnen der Regierungen zeigten reges Interesse an den – kurzerhand – so getauften „Istanbul Principles“.

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Bericht

Konsultationsprozess: Stärken österreichischer NRO und ihr Beitrag zu wirksamer EZA

(13. 08.2010) Bei der Nationalen Konsultation zur Wirksamkeit österreichischer NRO „Ziele, Zweck, Zukunft“ reflektierten die teilnehmden NRO-VertreterInnen über ihre eigene Leistung – und erkannten: so divers der Sektor der entwicklungspolitischen und humanitären Organisationen auch sein mag, es gibt vieles, das verbindet. So einigte man sich auf „Stärken österreichischer NRO“, schlug Aktivitäten zu deren Umsetzung vor und sammelte konkrete Beispiele für die erfolgreiche Umsetzung.

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Bericht

2008: Accra Agenda for Action

auch: AAA, Triple A
verabschiedet beim HIGH LEVEL FORUM III in Accra/ Ghana

  • enthält das Bekenntnis, die Zivilgesellschaft als eigenständige und wichtige EZA-Akteurin anzuerkennen
  • NRO waren in die Vorbereitungen involviert
  • bleibt inhaltlich dennoch hinter Erwartungen zurück
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2005: Paris Declaration on Aid Effectiveness

auch: Pariser Erklärung, PD
verabschiedet beim HIGH LEVEL FORUM II in Paris/ Frankreich

  • enthält das Bekenntnis zu fünf Prinzipien wirksamer EZA sowie Indikatoren zu deren Messung
  • keine Beteiligung durch NRO
  • Dokument wird von NRO als technokratisch kritisiert, das weder die Bekämpfung von Armut, noch deren Ursachen fokussiert
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