Erfolgreiche Strategien zur Implementierung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele auf lokaler Ebene

WORKSHOP im Rahmen des 1. Österreichischen SDG-Forum

Die Agenda 2030 ist ein globaler Aktionsplan für ein gutes Leben für alle. Mit ihren 17 Zielen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) soll die Agenda 2030 die Zukunftsaussichten und Lebensperspektiven aller Menschen überall verbessern. Im globalen Dorf tragen wir alle internationale Verantwortung. Lokale Politik, lokale Wirtschafts-, Konsum und Lebensweisen haben sowohl Auswirkungen auf unsere unmittelbare Umwelt, als auch auf weit entfernte Weltregionen.

Wann: Donnerstag, 22. November 2018, 13:30 – 15:30 Uhr
Wo: Albert Schweitzer Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien

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Die Klimaerhitzung, Umweltzerstörung und -katastrophen, Finanzkrisen, soziale Ungleichheiten, Hunger, Armut und Vertreibung sind drängende globale Herausforderungen, die nur durch vernetztes Handeln, über einzelne Politikfelder hinweg, und unter Einbeziehung verschiedenster Stakeholder, gelöst werden können. 

Auch auf der lokalen Ebene gibt es bereits inspirierende Initiativen zur Belebung einer demokratischen Kultur und der Mobilisierung des gemeinsamen Engagements von Bürgerinnen und Bürgern für die Implementierung der Agenda 2030. Dazu zählen etwa die Servicestelle Kommunen eine Welt von Engagement Global in Deutschland oder die Global Goals Initiative in Utrecht. Das Ziel ist, anhand dieser good-practice-Beispiele konkrete Empfehlungen für die Umsetzung der Agenda 2030 auf der Lokalebene in Österreich zu diskutieren.

Der Workshop findet im Rahmen des ersten österreichischen SDG-Forum statt.

Die AG Globale Verantwortung ist Gründungsmitglied von SDG Watch Austria, einer zivilgesellschaftlichen Plattform für die Verwirklichung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen. Mehr als 140 Mitgliedsorganisationen engagieren sich für die Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs).

Gegründet im Herbst 2017, wollen wir mit dem SDG-Forum erstmals Bilanz über die Fortschritte Österreichs im abgelaufenen Jahr ziehen und einen Ausblick auf das kommende werfen.  Den Schwerpunkt soll dabei die Diskussion der im Bericht des Rechnungshofs formulierten gravierenden Defizite in der österreichischen SDG-Umsetzung bilden.

Anmeldung unter: info@sdgwatch.at

Moderation:

Karin Küblböck, Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE)

Ressource-Personen

  • Annette Thurmann, Servicestelle Kommunen eine Welt (SKEW)
  • Hans Sakkers, Global Goals Initiative Utrecht
  • Monika Hirschmugl-Fuchs, Miraconsult Lieboch
  • VertreterIn der Regionalmedien Austria (RMA) (tbc)
  • Bürgermeister einer Steirischen Fair Trade Gemeinde (tbc)
  • SDG BotschafterIn der AG Globale Verantwortung  (tbc)

Empfehlung des Rechnungshofes (RH), Punkt 9.2[1]:

Der RH empfahl dem Bundeskanzleramt und dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, auf eine systematische, gebietskörperschaftsübergrei­fende – und damit gesamtstaatliche – Koordination bei der Umsetzung der Agenda 2030 hinzuwirken. [] Insbesondere wären jeweils auch der Österreichische Städtebund und der Österreichische Gemeinde­bund bei der Umsetzung der sie betreffenden nachhaltigen Entwicklungsziele sys­tematisch einzubinden.

[1] Bericht des Rechnungshofes „Nachhaltige Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, Umsetzung der Agenda 2030 in Österreich. III–162 der Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates XXVI. GP. Reihe BUND 2018/34. Rechnungshof GZ 004.556/012–1B1/18. S. 33.

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