Reynders stützte sich bei seinem Vorstoß auf die Ergebnisse einer Studie, die ergab, dass verbindliche Regeln für Unternehmen zu Klima- und Menschenrechtsschutz unumgänglich sind. Das europäische Gesetz soll Unternehmen zur Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards in ihren Wertschöpfungsketten verpflichten und rechtliche Sanktionen bei Verstößen vorsehen sowie Klagemöglichkeiten für Betroffene enthalten. Außerdem müsse das Gesetz Teil des EU Green Deal sowie integraler Bestandteil des wirtschaftlichen Wiederaufbaus nach der Corona-Krise sein, so Reynders.

Die Corona-Krise verdeutlichte nochmals die Bedeutung von globalen Lieferketten: Die durch die Covid-19 Pandemie ausgelöste Krise verschärft bestehende soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten innerhalb der EU sowie auf globaler Ebene. Es braucht jetzt dringender denn je verbindliche Regeln, um Schaden an Menschen und an der Umwelt durch Unternehmensaktivitäten abzuwenden. Daher unterstützen wir - die AG Globale Verantwortung - als Teil der Treaty Alliance Österreich  daher den offenen Brief der Treaty Alliance Österreich und verfolgen mit großem Interesse die Aktivitäten der Responsible Business Conduct Working Group. 

(lw)

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Offener Brief der Treaty Alliance Österreich

Open letter from the Treaty Alliance Austria