"no impact without gender equality"
Geschlechterungerechtigkeit stellt ein besonders Hindernis für Entwicklung dar. Mehr als drei Fünftel der in Armut lebenden Menschen weltweit sind Frauen bzw. Mädchen. Geschlechtergerechtigkeit wird im Rahmen der EZA-Politik zwar häufig angesprochen, aber Maßnahmen zu deren Erreichung werden leider nicht ebenso konsequent umgesetzt. Das MDG-Ziel 5 Müttersterblichkeit verringern ist jenes, bei dem bisher die wenigsten Fortschritte erzielt worden sind.
In der Pariser Erklärung wurden keine Indikatoren, die Fortschrittsmessung im Bereich Geschlechtergerechtigkeit ermöglichen, festgelegt. Selbst wenn die meisten nationalen Strategien der OECD-Länder Gender als Querschnittsmaterie anführen, bleiben die internationalen Dokumente konkrete Handlungsanweisungen in diesem Bereich schuldig.
Gender und Wirksamkeit von EZA Um dem ungeschriebenen Gesetz von den Frauen als Schlüssel zur Entwicklung mehr Nachdruck zu verleihen, setzt sich die AG Globale Verantwortung im neuen Projekt Mehr (be)wirken! Österreichische NRO und Development Effectiveness u.a. vermehrt mit den Zusammenhängen zwischen Geschlechtergerechtigkeit, Armut und Wirksamkeit auseinander. Auch die internationalen Prinzipien zivilgesellschaftlicher Organisationen, die Istanbul Principles, benennen embody gender equality and equity while promoting women and girls rights als eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen wirksamer NRO-Arbeit.
relevante Paper zum Thema: Das Paper von Wide et al. wirft einen Genderblick auf die Wirksamkeitsdebatte. Diskussionspapier von AWID, Association for Women's Rights in Development Forderungen der Frauenorganisation hinsichtlich Busan, Oct. 2011
Überblick über relevante Abkommen und Instrumente:
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