Globale Verantwortung

2011: Busan Partnership for Effective Development Cooperation

Ende November, Anfang Dezember 2011 wurden beim High Level Forum in Busan die Weichen für eine neue internationale EZA-Architektur gestellt. Das Busan Partnership for Effective Development Cooperation wurde verabschiedet; siehe: Busan Outcome Document: was bringt's? was fehlt?

Neu war dieses Mal, dass neben VertreterInnen der Nord- und Süd-Regierungen auch NRO am Vorbereitungsprozess (und am High Level Forum selbst) teilnahmen. Auch eine österreichische Delegation war in Busan mit dabei - ein Vertreter der AG Globale Verantwortung, der damalige Vorstand Max Santner, war Teil der offiziellen Delegation, der neben Staatssekretär Waldner auch noch MitarbeiterInnen von ADA, Außenministerium und die entwicklungspolitische Sprecherin und AWEPA-Vorsitzende Penny Bayr angehörten. Auch die damalige Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung Petra Navara war als Vertreterin der internationalen Zivilgesellschaft (Better Aid) mit dabei.

Zivilgesellschaftliche Forderungen
Ziel der involvierten zivilgesellschaftlichen Organisationen war es, die Agenda der Konferenz und das Abschlussdokument, das Busan Partnership, im Sinne der Zivilgesellschaft zu beeinflussen.



Relevante Dokumente finden sich im Beitrag zu (CSO) Development Effectiveness.

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Aktuelle News-Artikel dazu:

GPEDC: Doppelstandards statt Goldstandard

(08.04.2014 - Bericht) Wie soll die zukünftige globale Agenda für nachhaltige Entwicklung nach 2015 in der Praxis umgesetzt werden, sobald die Ziele stehen werden? An welchen Standards und Prinzipien sich die internationale Gemeinschaft bald halten soll, wird am 15. und 16. April 2014 bei einem hochrangigen internationalen Gipfel in Mexiko beraten.

GeberInnen beraten über die Zukunft der ODA und Qualität von EZA

(03.03.2014 – Bericht) Über zwei entwicklungspolitische Prioritäten dieses Jahres beraten hochrangige BeamtInnen beim Senior Level Meeting des Development Assistance Committee der OECD am 3. und 4. März in Paris. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Reform der ODA und Maßnahmen zur Steigerung der Wirksamkeit von Entwicklung.

Lobbybrief: Österreichs Teilnahme am ersten Gipfel des Global Partnership

(16.01.2014 - Lobbybrief) Das bevorstehende High Level Meeting des Global Partnership for Effective Development Cooperation (GPEDC) ist eine entwicklungspolitische Priorität 2014. In einem Schreiben an Außenminister Sebastian Kurz und ADA-Geschäftsführer Martin Ledolter macht die AG Globale Verantwortung darauf aufmerksam.

Post-Busan: Vorbereitungen für nächsten Gipfel sind angelaufen

(20.08.2013) Schon bald nach dem High Level Forum on Aid Effectiveness in Busan Ende 2011 nahm das Interesse an Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit leider wieder ab. Nur wenige GeberInnen gingen ambitionierte Reformen an, um die Qualität ihrer Entwicklungszusammenarbeit zu steigern. Auch der Aufbau neuer Strukturen um die in Busan verabschiedeten Prinzipien umzusetzen zog sich in die Länge. Nun soll kommendes Frühjahr ein internationaler Gipfel stattfinden und der Thematik wieder Leben einhauchen.

Privatsektor als Problemlöser in EZA und Humanitärer Hilfe?

Jänner 2013 – Bei der High Level Konferenz in Busan Ende 2011 wurde vor allem den neuen AkteurInnen – allen voran dem Privatsektor – ein hoher Stellenwert im Zuge von Entwicklungsprozessen eingeräumt. Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass Kräfte gebündelt werden, denn nur so lässt sich die globale und komplexe Herausforderung Armut effektiv bekämpfen. Leider wurde es aber auch im Rahmen der offiziellen follow-up-Aktivitäten zu Busan verabsäumt eine inklusive Diskussion über Potentiale und Grenzen der neuen AkteurInnen zu führen. Nächste Schritte, die dringend nötig sind. In Österreich gibt es erste Ansätze dazu.

Building Blocks: Aktivitäten post-Busan

(Juni 2012) Elf Themenfelder zur weiteren Bearbeitung wurden rund um die High Level Konferenz in Busan definiert: im Rahmen so genannter ‚Building Blocks’ finden dazu Austausch sowie die Erarbeitung von Positionen und Regelwerken statt, die wiederum in den globalen post-Busan-Prozess eingespeist werden. Im Idealfall. Denn noch lässt sich schwer abschätzen, ob die bestehenden Building Blocks, die teilweise zögerlich starteten, Substanzielles beitragen werden. Dazu kommt, dass es sich um ‚coalitions of the willing’ handelt - Verbindlichkeit nicht gegeben.

Busan Outcome Document: Was bringt’s, was fehlt?


Dezember 2011 – Das kürzlich beim High Level Forum in Busan verabschiedete Outcome Document wird von den einen als Anbruch einer Ära hin zu mehr Wirksamkeit gefeiert, von anderen als verpasste Chance bewertet. Die internationale NRO-Gemeinschaft sieht zwar durchaus auch Positives, die Enttäuschung darüber, dass Busan vor allem zur Durchsetzung von außenpolitischen Interessen genutzt wurde, ist aber groß. Eine kurze Analyse.

Busan: wie wirksam wird die neue Ära im Sinne - welcher - Entwicklung sein?


(Dezember 2011) Zwei Foren – zwei Welten! Ende November hat das Busan Global Civil Society Forum getagt, unmittelbar vor dem High Level Forum IV zum Thema Wirksamkeit. Die Werte, Ansätze und Arbeitsweisen konnten unterschiedlicher nicht sein wie in diesen beiden Konferenzen.

Busan: Zugeständnisse an aufstrebende Wirtschaftsmächte

(01.12.2011 - OTS) "Dank einer qualifizierten Vorbereitung von Nichtregierungsorganisationen aus allen Kontinenten, die breit und partizipativ unter dem Dach von Better Aid erfolgte, ist es zwar gelungen, einzelne Forderungen der Zivilgesellschaft einzubringen", stellt Petra Navara, Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung fest...

Busan: Paradigmenwechsel in internationaler EZA


(01.12.2011) Petra Navara aus Busan: "Dass die Ära der Entwicklungshilfe, wie wir sie kennen, mit dem heute verabschiedeten Dokument 'A new Consensus on Aid and Development' tatsächlich zu Ende gegangen ist...

Busan: High Level Forum Letzer Tag

(01.12.2011) "Der heutige Tag ist noch einigen inhaltlichen Themen gewidmet, am Nachmittag wird die Konferenz mit der Annahme des Schlussdokuments beendet", berichtet Petra Navara aus Korea...

Busan: High Level Forum Tag Zwei

(30.11.2011) Petra Navara aus Korea: "Heute ist der eigentliche Event der Konferenz. Entwicklungspolitik wird dann wichtig genommen, wenn sie ein Podium bietet – oder umgekehrt: wenn wichtige Leute sich für eine gerechtere Welt einsetzen, dann hat sie Bedeutung"...

Busan: High Level Forum Tag Eins

(29.11.2011) Petra Navara berichtet vom ersten Tag der Konferenz aus Korea: "Ungeachtet des Aufregers am frühen Morgen (siehe letzter Eintrag) hat das '4. High Level Forum on Effectiveness' mit den üblichen Begrüßungsfloskeln begonnen...

Busan: High Level Forum Tag Eins

(29.11.2011) "Spannender als jeder Krimi...", Petra Navara berichtet aus Korea: "Die Delegationen von China und Indien haben ihr Hotel verlassen ohne auf der Konferenz erschienen zu sein." ...

Global Partnership: neue 'aid architecture'
bleibt unverbindlich

(11.07.2012) Die in Busan herbeigeschriebene globale Partnerschaft nimmt Formen an: Strukturen wurden festgelegt, Mechanismen zum Monitoring der Busan Ergebnisse sind in Erarbeitung, AkteurInnen beteiligen sich an den diversen post-Busan Aktivitäten. Aufgrund der Unverbindlichkeit sämtlicher Bekenntnisse bleibt abzuwarten, ob sich das 'global partnership' post-Busan als Basis einer neuen EZA-Architektur bewähren wird.

Busan Outcome Document: Was bringt’s, was fehlt?


Dezember 2011 – Das kürzlich beim High Level Forum in Busan verabschiedete Outcome Document wird von den einen als Anbruch einer Ära hin zu mehr Wirksamkeit gefeiert, von anderen als verpasste Chance bewertet. Die internationale NRO-Gemeinschaft sieht zwar durchaus auch Positives, die Enttäuschung darüber, dass Busan vor allem zur Durchsetzung von außenpolitischen Interessen genutzt wurde, ist aber groß. Eine kurze Analyse.

Busan: Civil Society Forum Tag Zwei

(27.11.2011) Petra Navara berichtet vom Treffen der internationalen Zivilgesellschaft, das dem High Level Forum vorgelagert ist: "Am Abend des ersten Konferenztages in dieser hoch gebauten City erhitzte sich die Debatte in Hinblick auf die Phase nach 2015...

Busan: Civil Society Forum Tag Eins

(26.11.2011) Petra Navara nimmt als Delegierte der internationalen Zivilgesellschaft an den Konferenzen von Busan teil. Hier ihr erster Eindruck vom Civil Society Forum: "Regierungen, Zivilgesellschaft und der Privatsektor sind hier in Busan vertreten, um den Paradigmenwechsel in der Entwicklungspolitik zu verabschieden...

Busan: Civil Society Forum Tag Drei

(28.11.2011) Im Vorfeld des High Level Forums wird eine Konferenz der internationalen Zivilgesellschaft abgehalten. Petra Navara berichtet aus Korea: "Während ich am gestrigen Tag wenig Neues hörte, habe ich am dritten und letzten Tag der Zusammenkunft mehrere interessante Informationen gesammelt...

Wird Busan zum High Level Forum verpasster Chancen?

(23.11.2011) – In wenigen Tagen startet in Busan/ Südkorea das vierte High Level Forum zur Wirksamkeit von EZA. RegierungsvertreterInnen aus Nord und Süd, NGOs, Privatsektor und multinationale Organisationen treffen sich um die internationale EZA-Architektur neu auszurichten. Doch während am Abschlussdokument noch gefeilt wird, ist eines schon jetzt klar: Die Neuausrichtung der EZA hat sich nicht an den Rechten und Bedürfnissen jener orientiert, die eigentlich im Mittelpunkt sämtlicher entwicklungspolitischer Bemühungen stehen sollten: die Bevölkerung in den Entwicklungsländern.

Busan: Forderungen der österreichischen NGO für das High Level Forum

(22.11.2011) Das High Level Forum vom 29.11.-1.12.201 in Busan/Korea bietet die Chance, Armutsbekämpfung und den Einsatz für Menschenrechte als zentrale Ansprüche internationaler EZA weiter zu forcieren. Die AG Globale Verantwortung formuliert drei Forderungen an die österreichische Regierung, für die auf internationaler Ebene geworben werden sollte bzw. die als integrale Bestandteile der österreichischen EZA umzusetzen sind.

High Level Forum in Busan – umfassende Reform der EZA zugunsten der Ärmsten gefährdet

(21.11.2011 - PA) Vom 29. November bis 1. Dezember 2011 findet das High Level Forum in Busan/Korea - die Nachfolgekonferenz von Paris und Accra - statt. "Nach den technokratischen Korrekturen der letzten Jahre ist es nun wichtig, die Entwicklungszusammenarbeit politisch neu zu positionieren. Dabei spielt die Zivilgesellschaft eine wesentliche demokratiepolitische Rolle", betont Petra Navara, Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung.

EU verabschiedet entwicklungspolitische Position zum High Level Forum in Busan

(16.11. 2011) Anfang dieser Woche einigten sich die europäischen Außenminister in Brüssel zur entwicklungspolitischen Position der EU für das High Level Forum in Busan. In der Vergangenheit brachte die EU immer wieder Menschenrechte und Geschlechtergerechtigkeit als zentrale Bestandteile in die entwicklungspolitische Debatte ein. Im Vorfeld zu Busan sind jedoch zusehends Zugeständnisse gegenüber neuen Geberländern und dem Privatsektor zu erkennen. Wirksame EZA im Sinne einer nachhaltigen Reduktion von Armut ist damit gefährdet.

Lobbyletter zum Foreign Affairs Council

(11.11.2011) Am 14. November findet der EU-Rat zu Auswärtigen Angelegenheiten statt. Auf der Agenda stehen unter anderem die gemeinsame EU-Position für Busan und die 'Agenda for Change'. Die AG Globale Verantwortung nimmt dies zum Anlass, BM Spindelegger und STS Waldner auf Schwächen der bisherigen Entwürfe beider Dokumente hinzuweisen.

Struktur des High Level Forums

(November 2011) Das HLF teilt sich in der Struktur in 3 Ebenen: Während sich die politische (Haupt-)Ebene der Wirksamkeitsdebatte im Busan Outcome Document - der dritte Entwurf lässt sich nun immerhin als politisches Dokument verstehen - widerspiegeln soll, werden die anwendungsbezogenen Aspekte andernorts be- und verhandelt: In 'thematic sessions', ‚round tables’, 'side events' und ‚building blocks’ (2. und 3. Ebene).

Dritter Entwurf der Abschlusserklärung von Busan – ‚Sherpas’ sollen finalisieren

(03.11.2011) Im dritten Entwurf des Busan Outcome Document werden zwar die politische Dimension sowie die Armutsbekämpfung stärker berücksichtigt, Schwächen gibt es aber nach wie vor: wenige Zugeständnisse an die Zivilbevölkerung, dafür viele an den Privatsektor, wenig konsistenter Umgang mit Geschlechtergerechtigkeit. Mit der Finalisierung des Grundlagen-Dokuments wurden sogenannte 'Sherpa-Gruppen' beauftragt, zusammengesetzt aus VertreterInnen verschiedenster Empfänger- und Geberländer, der Zivilgeselschaft, der UN und der Weltbank.

EU-Parlament legt Busan-Bericht vor - Fazit: vielversprechend!

(31.10.2011) Der vom EU-Parlament kürzlich abgesegnete ‘report on the 4th High Level Forum on Aid Effectiveness’ ist vielversprechend – und steht damit im Kontrast zum von der Kommission vorgelegten Vorschlag für eine EU-Position von Anfang September. Der ‚Preda-Bericht’ stellt die Öknomisierung der EZA in Frage, fordert die Stärkung der Zivilgesellschaft, die Abschaffung ‚indirekter’ Lieferbindungen und ein starkes Bekenntnis zum bisherigen Prozess.

Korea erkennt Istanbul Principles an

(Oktober 2011) Jene Standards, die im Herbst 2011 auf Basis von rund 3000 zivilgesellschaftlichen Inputs vom Open Forum erarbeitet wurden, die ‚Istanbul Principles’ wurden kürzlich von der koreanischen Regierung anerkannt. Ein Akt, dem viele folgen sollten.

Lobbyletter zum Busan Outcome Document

(Octobre, 2011) Global Responsibility – together with many other European NGOs in CONCORD - demands greater ambitions from EU Member States for Busan.

Busan: Mehr Geschlechtergerechtigkeit, mehr Wirksamkeit!

(12.10.2011) Im Vergleich zur gender-blinden Pariser Erklärung (2005) stellte die Accra Agenda for Action (2008) eine Verbesserung dar: Immerhin vier Paragraphen widmeten sich der Gender-Thematik und der Relevanz von Frauen für die Erreichung von Entwicklungszielen. In Busan wird Ende November 2011 ein Nachfolgedokument präsentiert, dessen Bekenntnis zu Geschlechtergerechtigkeit durchaus noch Stärkung vertragen könnte.

Wie aus einem Geberland dank 'inoffizieller' Lieferbindungen ein Empfängerland wird

(September 2011) Bereits 2001 einigten sich Geberländer darauf, EZA-Gelder nicht mehr mit Lieferbindungen zu versehen – zumindest wenn es um Unterstützung für die am wenigsten entwickelten Länder geht (LDC). Mehr als zehn Jahre sowie etliche Dokumente (u.a. Pariser Erklärung und Accra Agenda for Action) später, analysierte Eurodad, was aus dem Versprechen geworden ist. Fazit: der Anteil an ‚gebundener EZA’ ist immer noch hoch – vor allem wenn man einen zweiten Blick auf die internationalen EZA-Ausgaben riskiert.

EU-Position zu Busan: EZA-Reformen könnten vier Milliarden Euro einbringen

(09.09.2011) Die Europäische Kommission hat gestern einen Vorschlag für die gemeinsame EU-Position in Hinblick auf Busan vorgelegt. Neben Erfreulichem, das sich durchaus im Papier finden lässt, fehlt leider ein klares Bekenntnis der EU als größte GeberIn auch mit gutem Beispiel in Sachen wirksamer EZA voran zu gehen.

Lobbyletter zur österreichischen Vertretung am High Level Forum in Busan

(08.08.2011) Die AG Globale Verantwortung fordert BM Spindelegger auf, selbst am HLF teil zu nehmen, und der Veranstaltung damit jene Bedeutung bei zu messen, die sie für die über eine Milliarde in Armut lebenden Menschen hat.

Erster Entwurf der Busan-Abschlusserklärung liegt vor: verpasste Chancen inklusive!

(28.07.2011) Definitiv keine Absage an Lieferbindungen; Hilfe, die der Mobilisierung weiterer Finanzierungsquellen dienen soll und lediglich Alibi-Formulierungen im Hinblick auf Zivilgesellschaft und Gender: das vorläufige Busan-Abschlussdokument ist (noch?) ein Beispiel verpasster Reformchancen.

„Siem Reap Framework“: Woran NRO glauben,
wie sie handeln, wer sie sind

(27.07.2011) Das „International Framework on CSO Development Effectiveness“ wurde im Rahmen der zweiten (und letzten) Generalversammlung des Open Forum finalisiert. Das Papier fasst zusammen und aktualisiert, was es bisher nur individuell, für einzelne Organisationen oder kleinere Netzwerke gab: eine Rundum-Vision von erfolgreicher NRO-Arbeit auf Implementierungsebene. Rechtzeitig zum OECD High Level Forum von Busan Ende 2011.

Busan: Chance für eine NRO-freundlichere Entwicklungszusammenarbeit?

(Juli 2011) Die Erwartungen der N-NRO in Bezug auf die möglichen Resultate des High Level Forums in Busan Ende des Jahres sind unterschiedlich hoch. Und auch die Regierungen sind sich in ihren Einschätzungen nicht einig. Wird Busan nur eine weitere Konferenz und Schlusspunkt der all zu akademischen Aid-Effectiveness-Debatte sein oder bietet sie die Chance für eine echte Erneuerung der internationalen EZA?

„On the road to Busan 2011“: Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit aus frauenrechtlicher Perspektive

(20.07.2011) Die Frauengruppe innerhalb der BetterAid Koordinationsgruppe lud am 9.und 10. Juni 2011 zu einem Treffen von internationalen ExpertInnen nach Brüssel. Insbesondere sollte dort sichergestellt werden, dass die Erfahrungen und Sichtweisen von Frauenrechtsorganisationen in den Vereinbarungen von Busan und der allgemeinen Wirksamkeitsdebatte berücksichtigt werden.

(Kleiner) Konsens prä-Busan zwischen Donoren und NRO

(04.05.2011) NRO seien eigenständige und relevante EZA-AkteurInnen, die Sicherstellung von “Enabling Environment” läge in der Verantwortung aller Mitwirkenden, Transparenz sei ein Grundprinzip wirksamer EZA, … NRO und RegierungsvertreterInnen, die in einem der Vorbereitungsforen zum High Level Forum in Busan zum Thema CSO Development Effectiveness und Enabling Environment zusammenarbeiten, teilen gemeinsame Visionen.

Busan 2011: Über Begriffsverwirrungen und echtes Bemühen

(20.12.2010) „Development“ statt „Aid“ & „Multistakeholder“ statt „donor-driven": Im Vorfeld zur EZA-Konferenz in Busan/Südkorea 2011 ergeht man sich neben Debatten um Formulierungen aber auch in der Ausarbeitung konkreter Empfehlungen. Neu daran: Nicht nur Regierungen sitzen mit am Tisch, sondern auch die Zivilgesellschaft.

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