Globale Verantwortung

Humanitäre Hilfe

Der Humanitären Hilfe wird in der österreichischen Administration und der politischen Verantwortung bei weitem nicht der Stellenwert beigemessen, der ihr zusteht. Die Zuständigkeiten sind auf mehrere Ministerien verteilt, der Auslandskatastrophenfonds ist stark unterdotiert und die Ablauforganisation träge.

Die AG Globale Verantwortung hat in einer Stellungnahme klare Forderungen zur Reform des Bereichs gestellt, die zu verhandeln sind. Ziel ist es, die Kompetenzen für Humanitäre Hilfe in Österreich zu bündeln und ein Soforthilfeinstrument zu schaffen.


Lobbybrief an BM Spindelegger

(04.04.2014)Schreiben an BM Spindelegger betreffend Humanitärer Hilfe im EU-Budget 2014 (ECHO).

Factsheet: Staatliche Humanitäre Hilfe Österreichs

(8.3.2013) Anlässlich des Humanitären Kongresses in Wien verfasste die AG HuHi ein Factsheet zur aktuellen Situation der staatlichen Humanitären Hilfe in Österreich.

EU veröffentlicht Finanzplan für Humanitäre Hilfe im Jahr 2013

(10.1.2013) Die Europäische Kommission hat ihren Plan für die Zuweisung von mehr als 661 Mio. EUR zur Finanzierung der Humanitären Hilfe im Jahr 2013 vorgelegt. Die Kommission wird in nahezu 80 Ländern oder Regionen humanitäre Einsätze finanzieren, die von mehr als 200 Partnerorganisationen der Kommission durchgeführt werden.

Statement on MFF and Humanitarian Aid

November 2012 - Die europäische Plattform Voice, die sich speziell mit Anliegen der Humanitären Hilfe auseinandersetzt, hat ein Statement zum derzeit verhandelten mehrjährigen Finanzrahmen der EU und den Auswirkungen auf die Humanitäre Hilfe abgegeben.

Aufbau von Resilienz gewinnt an Bedeutung in der EU-Entwicklungspolitik

(5.10.2012) In der neuen Mitteilung der Europäischen Kommission (EK) „The EU approach to resilience: learning from food security crises“ wird die Bedeutung von Resilienz hervorgehoben, also der Fähigkeit eines Individuums, eines Haushalts, einer Gemeinschaft, eines Landes oder einer Region, Belastungen und Schocks standzuhalten, sich anzupassen und sich rasch wieder zu erholen.

Hintergrundgespräch zur Krisenregion Westafrika

(19.04.2012 Hintergrundgespräch) ExpertInnen humanitärer Organisationen gaben heute im Rahmen eines Hintergrundgespräches der AG Globale Verantwortung eine Einschätzung zur Lage in den Krisenländern der Sahelzone.

Pressekonferenz: Humanitäre Hilfe Österreich - Quo Vadis?

(18.10.2011 - Pressekonferenz) Im Vorfeld des 1. Österreichischen Humanitären Kongresses, der am 21. Oktober in den Festsälen der Uni Wien abgehalten wird, diskutierten heute Lutz Hahn von World Vision Schweiz, Andreas Papp von Ärzte ohne Grenzen Österreich und Petra Navara, anlässlich einer Pressekonferenz der AG Globale Verantwortung über den Status quo der Humanitären Hilfe in Österreich.

Die zivil-militärische Beziehung: Paradox oder Option?

(21.09.2011 PA) War einstmals eine militärische Intervention die ausschließliche Option im akuten Konfliktfall, etablierten sich in den letzten zwanzig Jahren Maßnahmen der zivilen Konfliktprävention und –bearbeitung. "Vor allem wenn es um die Arbeit mit zivilen Opfern geht, ist es dringend angebracht, die Verquickung von militärischen Aktionen und humanitären Hilfeleistungen kritisch zu hinterfragen", fordert Petra Navara-Unterluggauer, Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung.

Schämen für Österreich - unsolidarische Haltung der Regierung ist menschenverachtend

(26.08.2011 - OTS) „Wie kann es sein, dass ein Land, das Österreich als ‚Pleitekandidaten’ herabwürdigt, dreizehn mal mehr Hilfsmittel für Ostafrika bereitstellt, als Österreich?“, fragt sich Petra Navara-Unterluggauer, Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung.

Hunger ist kein Schicksal, Hunger wird gemacht

(August 2011) Erklärung anhand von drei Beispielen:

- Klimapolitik
- Europas Agrarpolitik
- Entwicklungspolitik

Ein Recht auf angemessene Ernährung - Gastkommentar Wiener Zeitung

(August 2011) Der Hunger am Horn von Afrika löst den Helfer-Reflex aus. Europa bettelt, sammelt, organisiert. Wir spenden ein bisschen Nahrung und ein paar Decken, als ob der Hunger in Ostafrika eine seltene Naturgewalt wäre. Dabei vergessen wir, dass etwa eine Milliarde – das sind EINTAUSEND Millionen – Menschen mangel- oder unterernährt sind, hungern und verhungern...

Offener Brief zur Humanitären Hilfe für Afrika

(01.08.2011) Die AG Globale Verantwortung appelliert an den Außenminister Steuermittel im Ausmaß von acht Millionen Euro freizugeben, die unverzüglich über die bestehenden Strukturen (multilateral und über österreichische Organisationen) zur Rettung von Menschenleben eingesetzt werden sollten.

Aktueller EU-Budgetvorschlag: NGOs für EZA und Humanitäre Hilfe begrüßen die Budgeterhöhung für Entwicklungszusammenarbeit

(13.07.2011 OTS) Anlässlich eines informellen Treffens der Entwicklungsminister in Polen am 15.Juli fordert die AG Globale Verantwortung, Dachverband der NGOs im Bereich Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe, von der Regierung eine Unterstützung für den aktuellen EU-Budgetvorschlag.

Humanitäre Hilfe: EU-Parlament fordert höhere Effizienz

(25.01.2011) Durch die steigende Zahl humanitärer Krisen wird eine größere finanzielle Ausstattung, umfangreichere Koordination und die Schaffung einer Europäischen Zivilschutzeinheit nötig, die das Europäische Parlament bereits seit Jahren einfordert.

„Humanitäre“ Streitkräfte?

(10.11.2010) Verteidigungsminister Norbert Darabos präsentiert seine Vision für die Aufgaben des Heers im Magazin „News“: Ihm zufolge wird es eine intensive Beteiligung an der internationalen Friedenssicherung und an Katastropheneinsätzen im Ausland geben.

Darabos macht den Bock zum Gärtner: AG Globale Verantwortung warnt vor Vermischung von militärischen und humanitären Einsätzen

(25.10.2010) In der Kurier-Sonderbeilage zum Nationalfeiertag präsentiert Verteidigungsminister Norbert Darabos seine persönlichen Ziele für die Auslandseinsätze unseres Bundesheers: mindestens 1000 SoldatInnen in friedenssichernden und humanitären Einsätzen im Ausland, wo sich Österreich zwar neutral gebe, aber nicht ‚heraushalte’.

Humanitäre Hilfe: EU plant Europäisches Freiwilligencorps

(04.10.2010) Die EU bereitet sich auf die Schaffung eines Freiwilligencorps im Bereich der Humanitären Hilfe vor. Bis 2010 soll ein Gesetzesentwurf vorliegen. EU-Kommissarin Georgieva sieht klaren Aufwärtstrend bei der Freiwilligenarbeit.

Katastrophen bitte warten: Wir sind auf Urlaub!

(19. August 2010) Die Katastrophenhilfe der Republik Österreich zeigt am Beispiel Pakistan erneut: Schlechtes Timing kann das Leben kosten. „Es ist der Spendenfreudigkeit der Bevölkerung zu verdanken, dass österreichische Organisationen im Katastrophenfall wirkungsvolle Hilfe leisten können. Denn die staatlichen Strukturen und Beamten der Humanitären Hilfe sind nicht dazu geeignet, rasch und unbürokratisch zu helfen“, konstatiert Petra Navara-Unterluggauer, Geschäftsführerin der AG GLOBALE VERANTWORTUNG. „Dieses Manko zeigt sich jetzt angesichts der Katastrophe in Pakistan leider wieder sehr deutlich.“

Neu: Position zum Spannungsfeld Humanitäre Hilfe und Militär

(30.10.2009) Dass humanitäre HelferInnen und militärische Einsatzkräfte oft unter ungeklärten Bedingungen miteinander zu tun haben, ist spätestens seit dem umstrittenen Tschad-Einsatz des österreichischen Bundesheeres im Rahmen der EU-Übergangsmission bekannt geworden. Die Vermischung von humanitären Aufgaben und militärischen Aufgaben ist jedoch problematisch, auch wenn es in der Praxis mitunter Zusammenarbeit gibt.

Stellungnahme zum Evaluierungsbericht Humanitäre Hilfe der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Zeitraum 2004-2008

(Juni 2010) Die Arbeitsgruppe "Humanitäre Hilfe" der AG Globale Verantwortung hat eine Stellungnahme zum kritischen Evaluierungsbericht der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit verfasst und legt Außenminister Spindelegger konkrete Empfehlungen für eine rasche und wirksame Katastrophenhilfe vor.

„Humanitäre“ Streitkräfte?

(10.11.2010) Verteidigungsminister Norbert Darabos präsentiert seine Vision für die Aufgaben des Heers im Magazin "News": Ihm zufolge wird es eine intensive Beteiligung an der internationalen Friedenssicherung und an Katastropheneinsätzen im Ausland geben.

Schlechte Noten für staatliche Katastrophenhilfe - Offener Brief der AG Globale Verantwortung an Außenminister Spindelegger

(08.06.2010) Der von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit veröffentlichte "Evaluierungsbericht der Humanitären Hilfe Österreichs" bestätigt die Kritik der Hilfsorganisationen im System der staatlichen Katastrophenhilfe.
Die Bilanz der Evaluierung: Die internationale Katastrophenhilfe Österreichs ist nicht nur chronisch unterfinanziert, sondern arbeitet massiv überbürokratisiert und ineffizient.

Zivil-Militärische Beziehungen

(Oktober 2009) Im internationalen Krisenmanagement gibt es eine intensive Debatte um die Beziehung zwischen humanitären Organisationen und militärischen Akteuren.

Humanitäre Hilfe auf EU-Ebene

(März 2010) Am 18. Dezember 2007 unterzeichneten die Präsidenten der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und des Rates der Europäischen Union im Namen der 27 EU-Mitgliedstaaten den so genannten "Europäischen Konsens zur Humanitären Hilfe" (European Consensus on Humanitarian Aid).

21. Platz im internationalen Ranking: Österreichs Regierung versagt bei Humanitärer Hilfe

(05.12.2008) Der „Human Response Index 2008“ (HRI) hat die Performance der Mitgliedsstaaten des OECD-Entwicklungsausschusses (DAC) unter die Lupe genommen – und Österreich ein schlechtes Zeugnis ausgestellt.

Europäisches Parlament: Ruf nach globaler und wirksamer Katastrophenprävention

(27. September 2010) Der Ruf des Europäischen Parlaments nach einem globalen Ansatz bei der Katastrophenprävention wird immer lauter: Einerseits, um Ressourcenmängel zu beheben und andererseits, um schwerwiegende Folgen solcher Ereignisse für den Menschen sowie die ökonomische und soziale Entwicklung in den jeweiligen Ländern zu berücksichtigen.

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