Globale Verantwortung

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Großer Zuspruch für MDGs: EU-BürgerInnen fordern mehr Engagement von Regierungen

(16.09.2010) Eine von Eurobarometer durchgeführte Umfrage fördert Erfreuliches zutage: die euoropäische Öffentlichkeit steht trotz Wirtschaftskrise voll hinter der Hilfe für Entwicklungsländer. Rund zwei Drittel fordern die Einhaltung der gegebenen Versprechen und die damit verbundene Erhöhung des EZA-Budgets ein. Beim UN-Gipfel zu den Millenniumsentwicklungszielen nächste Woche (20. bis 22. September) wird sich zeigen, ob die Regierungschefs bereit sind, dementsprechend zu handeln.

2010 MDG Review Summit: Artikelreihe über die Empfehlungen von CONCORD zur Erreichung der Millenniumsziele

(13.08.2010) Von heute bis zum Beginn des MDG-Gipfels am 20. September in New York präsentieren wir an dieser Stelle eine Artikelserie über die einzelnen Millenniumsziele. Dabei wird es vor allem darum gehen, welche Maßnahmen seitens der EU erforderlich sind, um die Ziele bis 2015 zu erreichen.

Hauptziel der vor zehn Jahren verabschiedeten UN-Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) ist die Halbierung von Hunger und Armut in der Welt. Die Regierungen haben zugesagt, die Ziele bis 2015 zu verwirklichen. Nur noch fünf Jahre bleiben, um sie umzusetzen.

Globale Partnerschaft für die MDGs

(08.07.2010) Der amtierende EU-Kommissar für Entwicklung, Andris Piebalgs, sprach sich anlässlich des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen (ECOSOC) für eine globale Partnerschaft zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) der Vereinten Nationen aus.

Europäischer Rat: EU-27 verpflichten sich zur Erreichung der Millenniumsziele

(22.06.2010) Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise beeilten sich die Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedsstaaten im Rahmen des Gipfeltreffens am 17. Juni in Brüssel zu versichern, dass die EU ihren wichtigen Beitrag zur Erreichung Millenniums-entwicklungsziele (MDGs) der Vereinten Nationen leisten muss.

Millenniumsentwicklungsziele: Die EU positioniert sich für den UN-Gipfel im September

(17.06.2010) Die vergangenen Wochen und Monate hat die Europäische Union – als der weltweit größte Geber für Entwicklungshilfe (ODA) - an einer gemeinsamen Position für die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) gefeilt. Die Zeit eilt: Seit der Einführung der MDGs sind mehr als zwei Drittel der Zeit vergangen.

Lobbyletter zu MDGs und EU-Aktionsplan

(Mai 2010) Im heurigen Jahr wird sich entscheiden, ob die internationale Gemeinschaft den politischen Willen und die daraus resultierende Umsetzungskraft aufweist, um die MDGs bis zum Jahr 2015 zu erreichen.

Ban Ki-Moon zu MDGs: "Austria has a special responsibility"

(April 2010) Einen ganzen Tag verbrachte UN Generalsekretär Ban Ki-Moon auf Einladung der Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik in Wien, um seine wichtigsten politischen Botschaften an den Mann und die Frau zu bringen: Termine mit Bundespräsident Fischer, Kanzler Faymann, den außenpolitischen Sprechern der Parteien sowie Parlamentspräsidentin Prammer standen auf dem Programm, darüber hinaus ein Vortrag des UN-Chefs im Historischen Sitzungssaal des Parlaments. An Österreich richtete er eine explizite Botschaft.

75 Millionen Kinder weltweit ohne Schulbildung – Weltgemeinschaft scheitert an 2. Millenniumsziel

(08.09.2009) Traurige Bilanz zum heutigen Weltalphabetisierungstag. Vor allem in Subsahara-Afrika ist die Zahl der Kinder, die keine Volksschule besuchen, weiter hoch. Geschlecht und Zugehörigkeit zu Klassen und Ethnien spielen weiterhin eine wichtige Rolle im Hinblick auf den Zugang zu Bildung.

Barroso: Hilfe ist kein Allheilmittel,
sondern Katalysator

(27. September 2010) In seiner Rede während des High Level Plenary Meeting zu den MDGs verkündete EU-Kommissionspräsiden Barroso, dass die EU die bedürftigsten Saaten mit 1 Milliarde Euro unterstützen wird, um das Erreichen der Millenniumsziele zu forcieren.

Bekämpfung von HIV/Aids: Millenniumsziel Nr. 6 als Stiefkind der österreichischen Politik

(16. Juli 2010) HIV/Aids kann nur im Rahmen einer wirksamen Armutsbekämpfung zurückgedrängt werden: Denn strukturelle Ungerechtigkeiten - in Bezug auf sozialen Status, Geschlecht, Bildung und Ausgrenzung - sind eng mit dem Ausmaß der Pandemie verschränkt. „Wer die Verbreitung der Pandemie glaubhaft eindämmen will, muss an ihren Wurzeln ansetzen: die Armut bekämpfen, Uninformiertheit beseitigen und besonders gegen die Recht- und Machtlosigkeit der Frauen vorgehen. Diese Maßnahmen benötigen jedoch die entsprechenden finanziellen Ressourcen“ fordert Petra Navara-Unterluggauer, Geschäftsführerin des Dachverbands AG Globale Verantwortung, anlässlich der 18. Internationalen Aids-Konferenz „Rights here, rights now“ in Wien.

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