Globale Verantwortung

Dringender Appell an die Bundesregierung: Auslandshilfe muss jetzt erhöht werden

(OTS - 23.04.2015) Die Zivilgesellschaft fordert Taten statt Worte.

In der gestrigen Nationalratssitzung hat Außenminister Sebastian Kurz zum wiederholten Male sein Bemühen, mehr für die Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe zu tun, ausgedrückt.

Mittelmeer-Tragödie: EZA und Auslandskatastrophenhilfe werden „Chefsache“

(OTS - 21.04.2015) Bundeskanzler, Außenminister und Finanzminister wollen nach dem traurigen Anlass endlich aktiv werden

„Wir begrüßen die Initiative von Außenminister Kurz im Ministerrat, die Budgetmittel für die humanitäre Hilfe (Auslandskatastrophenfonds) und für EZA endlich zu erhöhen. Es ist höchste Zeit, die nötigen politischen Entscheidungen zur Rettung von Menschenleben zu fällen“, merkt Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes AG Globale Verantwortung mit 39 Mitgliedsorganisationen an.

Alles wie immer, nur viel schlimmer: Österreich und die Entwicklungszusammenarbeit

(OTS-08.04.2015)Österreichische Tradition wird im Europäischen Jahr für Entwicklung fortgesetzt: ODA Beitrag sinkt erneut

Die soeben veröffentlichten Zahlen der OECD für die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) bescheinigen Österreich auch 2014kein gutes Zeugnis. Zum zweiten Mal in Folge sanken Österreichs Beiträge: Mit einer ODA Quote von 0,26% des Bruttonationaleinkommens 2014 zählt Österreich weiterhin zu den Schlusslichtern in der EU.

Ende der Milchquote in der EU – Auswirkungen dramatisch

(OTS - 30.03.2015) Ende der Milchquote in der EU – Auswirkungen dramatisch!

Am 31. März 2015 läuft EU-weit die Milchquote, die 1984 eingeführt wurde, um dem Überangebot an Milch- und Milchprodukten am Markt entgegenzuwirken, aus. Dies hat aber nicht nur in Österreich und den anderen EU-Mitgliedsstaaten Auswirkungen, auch Entwicklungs- und Schwellenländer werden davon betroffen sein . Annelies Vilim, Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung mit 39 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe, bekräftigt: „Die Verdrängung lokaler Produktion durch importierte Produkte, insbesondere Milchpulver, hat in Entwicklungs- und Schwellenländern schon lange, traurige Tradition . Überschussproduktion der Industrieländer wird seit jeher in Entwicklungsländern mit Dumpingpreisen abgesetzt, die lokale Produktion wird dadurch verdrängt.“

3. Internationaler Humanitärer Kongress in Wien „Humanitarian aid under fire“

(OTS-03.03.Aviso) Die Humanitäre Hilfe steht buchstäblich weltweit unter Feuer: Löscheinsätze dringend gesucht!

Beim dritten Humanitären Kongress in Wien diskutieren namhafte ExpertInnen aus nationalen und internationalen humanitären Organisationen mit maßgeblichen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien über aktuelle Herausforderungen in der Humanitären Hilfe.

Internationale Kampagne action/2015 im Wiener Stadtpark

(OTS-17.02.) Österreichische NGO-Plattform der Kampagne action/2015 geigt mit Johann Strauß auf: Österreich darf Entscheidungsjahr für die Zukunft der Welt nicht verschlafen!

Das Glas ist halbleer, nicht halbvoll – die OECD zur österreichischen Entwicklungspolitik

(OTS-15.01.) Internationale Kritik an österreichischer Entwicklungspolitik:

Die Entwicklungspolitik der Mitgliedsländer des OECD-Entwicklungsausschusses (DAC) wird etwa alle fünf Jahre von anderen Mitgliedern überprüft. Der DAC-Peer Review soll den Ländern die Möglichkeit geben, aus eigenen und den Erfahrungen anderer zu lernen. Der heute veröffentlichte DAC-Peer Review bescheinigt der österreichischen Entwicklungspolitik einige Verbesserungen, zeigt aber auch politisch-strategische Defizite auf und regt Fortschritte an.

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