Globale Verantwortung

Flüchtlinge als Entwicklungshelfer für das EZA-Budget

(OTS - 13.04.2015) Tatsächliche und maßgebliche Erhöhung der Hilfe vor Ort dringend notwendig. Die von der OECD heute veröffentlichten Daten zur ODA für 2015 weisen für Österreich eine Quote von 0,32% des Bruttonationaleinkommens auf.

„Dass die ODA-Quote von 0,28% (im Jahr 2014) auf 0,32% gestiegen ist, ist vor allem auf die Einrechnung der Kosten für die Betreuung von Flüchtlingen in Österreich zurückzuführen“ kommentiert Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes AG Globale Verantwortung für entwicklungspolitische und humanitäre Nichtregierungsorganisationen. Der Anteil des Budgets für direkte Projekthilfe der ADA ging außerdem von 7,3% auf 6,2% zurück.

Neue Videos: Ziele für nachhaltige Entwicklung - BP Fischer und NGOs

(OTS - 12.04.2016) 17 Kurzvideos fordern die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) bis 2030. Bundespräsident Fischer und NGOs aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Soziales, Humanitäre Hilfe, Menschenrechte, Frieden und Umwelt haben gemeinsam 17 Videos gestaltet. Sie geben jedem der 17 Ziele Gesicht und Stimme und erklären das jeweilige Anliegen.

Eurobarometer 2016 – fast 90 Prozent der ÖsterreicherInnen sind für Hilfe in den Herkunftsregionen

(02.03.2016 - OTS) Klarer Auftrag der Bevölkerung an die österreichische Bundesregierung: mehr Budget für Entwicklungshilfe und Armutsbekämpfung. Die aktuelle, von der Europäischen Kommission veröffentlichen Eurobarometer-Umfrage November – Dezember 2015 hat ein klares Ergebnis gezeigt: 86% der ÖsterreicherInnen sprechen sich dafür aus, den Menschen in Entwicklungsländern zu helfen.

95 NGOs fordern die rasche Umsetzung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung von der Bundesregierung

(OTS - 11.12.2015) Offener Brief zum Jahreswechsel fordert Arbeitsprogramm. Am 25. September 2015 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Agenda für Nachhaltige Entwicklung und die darin enthaltenen 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs), die für alle Mitgliedsstaaten gleichermaßen gelten. Alle 193 UN-Mitgliedstaaten einigten sich darauf umgehend aktiv zu werden und das ambitionierte Programm bis 2030 lokal und global umzusetzen. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten liegt in Österreich noch kein Umsetzungsplan vor.

Welttag der Menschen mit Behinderung: Barrieren in der Entwicklung von Akzeptanz und Gleichberechtigung abbauen.

(OTS - 02.12.2015) Seit 1992 wird der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember gefeiert. Der Welttag bietet eine wichtige Möglichkeit, zu mehr Bewusstsein über die Rechte und Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen beizutragen, und Diskriminierung abzubauen.

Wie ernst muss die Lage noch werden, bis die Bundesregierung handelt? Budgetbeschluss im Parlament: Stillstand für EZA.

(OTS - 26.11.2015) Beim heutigen Budgetbeschluss des österreichischen Nationalrates wurde zum wiederholten Male keine Erhöhung der Entwicklungshilfegelder beschlossen, obwohl dies mehrfach öffentlich angekündigt wurde.

UN-Menschenrechtsprüfung – Österreichische Bundesregierung muss nachsitzen

(OTS - 09.11.2015) Aufgaben im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit: mangelhaft gemacht
Österreich wurde heute in Genf zum zweiten Mal im Rahmen der Universellen Menschenrechtsprüfung der UN geprüft. Die österreichische Delegation, angeführt von Bundesminister Brandstetter, musste dabei allen Mitgliedsstaaten der UN Rede und Antwort in Bezug auf die Erfüllung seiner menschenrechtlichen Pflichten stehen.

UN-Menschenrechtsprüfung von Österreich – viel Entwicklung nach oben möglich.

(OTS - 06.11.2015) Hat Österreich seit 2011 seine Hausaufgaben gemacht?
Österreich wird am 9.11. von 9:00 bis 12:30* Uhr in Genf zum zweiten Mal im Rahmen der Universellen Menschenrechtsprüfung der UN (Universal Periodic Review = UPR) geprüft. Die österreichische Delegation, angeführt von Bundesminister Brandstetter, steht dabei bei allen Mitgliedsstaaten der UN bei der Erfüllung seiner menschenrechtlichen Pflichten auf dem Prüfstand.

Budgetrede: Entwicklungshilfe stagniert weiter - Fluchtursachen bekämpfen ist für österreichische Bundesregierung keine Priorität

(OTS - 14.10.2015) Laut Budgetrede von Finanzminister Schelling wird der Auslandskatastrophenfonds auf 20 Millionen erhöht, während die Mittel für die direkte Projekthilfe in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) stagnieren.

UNO beschließt nachhaltige Entwicklungsziele für alle Staaten

(OTS-25.09.2015)Die Welt wird sich verändern – und Österreich?
Heute haben 150 Staats- und RegierungschefInnen in der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) beschlossen. Diese - für alle Staaten gleichermaßen gültigen Ziele - betreffen natürlich auch Österreich.

Endlich: Globale Lösungen für globale Probleme in Sicht

(OTS-24.09.2015)UN-Generalversammlung wird weltweit gültige Ziele beschließen.
Morgen, am 25. September, werden die VertreterInnen der Mitgliedsstaaten bei der UN-Generalversammlung in New York die Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) beschließen.

UN-Entwicklungskonferenz: NGOs enttäuscht über Ergebnisse

(OTS - 16.07.2015) Addis Abeba: Reiche Staaten blockieren überfällige Reformen
Gestern Abend wurde nach mehrtätigen, harten Verhandlungen eine Einigung über das Abschlussdokument der Entwicklungsfinanzierungskonferenz in Addis Abeba erzielt. Es wurde von den hunderten, vor Ort anwesenden Nichtregierungsorganisationen, massiv kritisiert.

Angekündigte Erhöhung des Auslandskatastrophenfonds für 2016 - ein erster Schritt in die richtige Richtung

(OTS - 14.07.2015) Bundesregierung erfüllt einen ersten Teil ihres Regierungsübereinkommens

Versprochen! Gebrochen? Ministerrat macht Sommerpause – Versprochener Plan für die Erhöhung der Auslandshilfe fehlt!

(OTS - 14.07.2015) 38 NGOs präsentieren einen realistischen Stufenplan zur Erhöhung der Auslandshilfe.
38 NGOs mit ihrem Dachverband „Globale Verantwortung“ demonstrieren beim Ministerrat, um die Regierung daran zu erinnern*, bis Sommer einen Stufenplan zur Erhöhung der Aus-landshilfe vorzulegen. Mitten im Hochsommer fehlt dieser jedoch noch immer.

Presse-Aviso/Foto-Kameratermin Regierungs-Versprechen: Erhöhung der Auslandshilfe - Versprochen! Gebrochen?

NGO-GeschäftsführerInnen erinnern beim Ministerrat an Regierungsversprechen
(OTS - 11.07.2015) 38 NGOs mit ihrem Dachverband „Globale Verantwortung“ werden die Regierung rund um den Ministerrat eindringlich an ihre Zusage*, bis Sommer einen Stufenplan zur Erhöhung der Auslandshilfe vorzulegen, erinnern.

FINANCE OUR FUTURE: Bellypainting-Aktion in Wien vor Finanzgipfel in Addis

Vor internationaler Finanzierungskonferenz in Addis Abeba gehen an diesem Wochenende weltweit hunderttausende Menschen auf die Straße.

Presseaviso - Globaler Aktionstag für eine gerechte Welt, Bellypainting-Aktion in Wien

(OTS-08.07.2015) Schwangere und nicht schwangere AktivistInnen demonstrieren für eine gerechte und nachhaltige Zukunft.
2015 ist ein historisches Schlüsseljahr. Die international wichtigsten und wohl zukunftsprägendsten Verhandlungen zur Bekämpfung von Armut, Ungleichheit und Klimawandel finden heuer statt. So findet kommende Woche - von 13. - 16.7. - in Addis Abeba der große UNO-Finanzierungsgipfel statt, zu dem auch Bundesminister Kurz erwartet wird.

Ein Begräbnis erster Klasse für die Auslandshilfe: Kürzungen sind fix!

(OTS 20.05.2015) Entgegen anderslautenden Bekenntnissen kürzen Regierung und Abgeordnete der Regierungsparteien die Auslandshilfe.

Bei der heutigen Sitzung des Nationalrates wurde das Bundesfinanzrahmengesetz verabschiedet. Dieses sieht weitere Kürzungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit vor.

Presse-Aviso/Foto-Kameratermin – Ministerrat: Letzte Chance: Stopp Kürzungen der Auslandshilfe!

(OTS-15.05.2015) Trotz gegenteiliger Zusagen der Regierungsspitze sieht das Bundesfinanzrahmengesetz Kürzungen der Mittel für Auslandshilfe vor.

Regierungsspitze untermauert Auftrag zur Erhöhung der Auslandshilfe

(OTS-11.05.2015) Finanzministerium und Außenministerium müssen jetzt handeln
Mit Kundgebungen vor dem Bundeskanzleramt, dem Finanzministerium und dem Büro des Vizekanzlers forderten die Dachverbände Globale Verantwortung und die KOO (Koordinierungsstelle der öster-reichischen Bischofskonferenz) mit zahlreich erschienen AktivistInnen erneut eine Änderung des Bundesfinanzrahmengesetzes.

Presse-Aviso/Foto-Kameratermin – Überraschungsbesuche bei der Regierungsspitze als Akt der Notwehr

(OTS-08.05.2015) NGO-GeschäftsführerInnen gehen in die Offensive: geplante Kürzungen der Auslandshilfe müssen verhindert werden – die Toten klagen an.
Deshalb wird der Dachverband Globale Verantwortung mit seinen 38 Mitgliedsorganisationen Montag früh versuchen, sowohl Bundeskanzler Faymann, Vizekanzler Mitterlehner und auch Finanzminister Schelling mit einer Delegation von GeschäftsführerInnen zu einem persönlichen Gespräch vor Ort zu bewegen, und ihnen eine eindringliche „Erinnerung“ für die zugesagte Budgetierung der Auslandshilfe überreichen.

Rettung des Budgets durch private Spenden?

(OTS-05.05.2015) Reaktion auf heutige Kundgebung von 39 Organisationen vor dem Ministerrat:
Regierung will Spenden zur Kosmetik des Auslandsbudgets einsetzen.

Annelies Vilim, Geschäfstführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung stellt anlässlich des Berichtes auf orf.at/APA* zum Vorhaben von Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Mitterlehner folgendes fest:

Presse-Aviso - Aktion von 39 NGOs beim Ministerrat: Ist Auslandshilfe wirklich „wurscht“?

(OTS-04.05.) NGO-GeschäftsführerInnen wollen MinisterInnen an ihre Zusagen erinnern.

Der parteipolitische Schlagabtausch von ÖVP und SPÖ um die Erhöhung der Auslandshilfe muss ein Ende haben. Der im Bundeskanzleramt tagende Ministerrat entscheidet über die von der Bundesregierung schon mehrfach angekündigte Erhöhung der Auslandshilfe.

39 NGOs protestieren beim Ministerrat: Auslandshilfe JETZT retten.

(OTS-28.04.2015) Es geht um Menschenleben, nicht um Budgetkosmetik.

Bei der heutigen Protestkundgebung von 39 NGOs mit ihrem Dachverband Globale Verantwortung haben die GeschäftsführerInnen und MitarbeiterInnen der NGOs zum wiederholten Male eindringlich an die Regierung appelliert, ihren Worten Taten folgen zu lassen.

Presse-Aviso: Erhöhung der Auslandshilfe jetzt – Aktion von 39 NGOs

(OTS-27.04.2015) Jetzt Menschen retten – Österreichs MinisterInnen entscheiden darüber.

Jetzt geht es um alles – der im Bundeskanzleramt tagende Ministerrat entscheidet über die Festlegung der Auslandshilfe im Bundesfinanzrahmengesetz.
Deshalb wird der Dachverband Globale Verantwortung mit GeschäftsführerInnen und MitarbeiterInnen seiner 39 Mitgliedsorganisationen vor dem Ballhausplatz ein starkes Zeichen setzen, und die MinisterInnen an ihre Verantwortung und Zusagen im Regierungsübereinkommen erinnern.

Dringender Appell an die Bundesregierung: Auslandshilfe muss jetzt erhöht werden

(OTS - 23.04.2015) Die Zivilgesellschaft fordert Taten statt Worte.

In der gestrigen Nationalratssitzung hat Außenminister Sebastian Kurz zum wiederholten Male sein Bemühen, mehr für die Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe zu tun, ausgedrückt.

Mittelmeer-Tragödie: EZA und Auslandskatastrophenhilfe werden „Chefsache“

(OTS - 21.04.2015) Bundeskanzler, Außenminister und Finanzminister wollen nach dem traurigen Anlass endlich aktiv werden

„Wir begrüßen die Initiative von Außenminister Kurz im Ministerrat, die Budgetmittel für die humanitäre Hilfe (Auslandskatastrophenfonds) und für EZA endlich zu erhöhen. Es ist höchste Zeit, die nötigen politischen Entscheidungen zur Rettung von Menschenleben zu fällen“, merkt Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes AG Globale Verantwortung mit 39 Mitgliedsorganisationen an.

Alles wie immer, nur viel schlimmer: Österreich und die Entwicklungszusammenarbeit

(OTS-08.04.2015)Österreichische Tradition wird im Europäischen Jahr für Entwicklung fortgesetzt: ODA Beitrag sinkt erneut

Die soeben veröffentlichten Zahlen der OECD für die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) bescheinigen Österreich auch 2014kein gutes Zeugnis. Zum zweiten Mal in Folge sanken Österreichs Beiträge: Mit einer ODA Quote von 0,26% des Bruttonationaleinkommens 2014 zählt Österreich weiterhin zu den Schlusslichtern in der EU.

Ende der Milchquote in der EU – Auswirkungen dramatisch

(OTS - 30.03.2015) Ende der Milchquote in der EU – Auswirkungen dramatisch!

Am 31. März 2015 läuft EU-weit die Milchquote, die 1984 eingeführt wurde, um dem Überangebot an Milch- und Milchprodukten am Markt entgegenzuwirken, aus. Dies hat aber nicht nur in Österreich und den anderen EU-Mitgliedsstaaten Auswirkungen, auch Entwicklungs- und Schwellenländer werden davon betroffen sein . Annelies Vilim, Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung mit 39 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe, bekräftigt: „Die Verdrängung lokaler Produktion durch importierte Produkte, insbesondere Milchpulver, hat in Entwicklungs- und Schwellenländern schon lange, traurige Tradition . Überschussproduktion der Industrieländer wird seit jeher in Entwicklungsländern mit Dumpingpreisen abgesetzt, die lokale Produktion wird dadurch verdrängt.“

3. Internationaler Humanitärer Kongress in Wien „Humanitarian aid under fire“

(OTS-03.03.Aviso) Die Humanitäre Hilfe steht buchstäblich weltweit unter Feuer: Löscheinsätze dringend gesucht!

Beim dritten Humanitären Kongress in Wien diskutieren namhafte ExpertInnen aus nationalen und internationalen humanitären Organisationen mit maßgeblichen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien über aktuelle Herausforderungen in der Humanitären Hilfe.

Internationale Kampagne action/2015 im Wiener Stadtpark

(OTS-17.02.) Österreichische NGO-Plattform der Kampagne action/2015 geigt mit Johann Strauß auf: Österreich darf Entscheidungsjahr für die Zukunft der Welt nicht verschlafen!

Das Glas ist halbleer, nicht halbvoll – die OECD zur österreichischen Entwicklungspolitik

(OTS-15.01.) Internationale Kritik an österreichischer Entwicklungspolitik:

Die Entwicklungspolitik der Mitgliedsländer des OECD-Entwicklungsausschusses (DAC) wird etwa alle fünf Jahre von anderen Mitgliedern überprüft. Der DAC-Peer Review soll den Ländern die Möglichkeit geben, aus eigenen und den Erfahrungen anderer zu lernen. Der heute veröffentlichte DAC-Peer Review bescheinigt der österreichischen Entwicklungspolitik einige Verbesserungen, zeigt aber auch politisch-strategische Defizite auf und regt Fortschritte an.


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