Globale Verantwortung

GLOBALE VERANTWORTUNG - Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe


Die Dachorganisation vertritt national und international die Interessen von 42 österreichischen Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Humanitäre Hilfe sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung tätig sind.


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Neuer Finanzminister und die Armen

(01.09.2014-OTS) Hoffung auf neuen Schwung für die Katastrophen- und Entwicklungshilfe

NGOs zu Spindelegger-Rücktritt: Eine neue Chance für die Entwicklungshilfe und Auslandskatastrophenhilfe

(26.08.2014 - OTS) Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes von über 40 entwicklungspolitischen und humanitären Hilfsorganisationen meint zum Rücktritt des Vizekanzlers und Finanzministers Spindelegger:

Österreichs Auslands-Katastrophenhilfe: jetzt die Versprechen im Regierungsprogramm einlösen

(19.08.2014 - OTS)Heute, 19. August: Welttag der Humanitären Hilfe: Österreichs Regierung muss Planungssicherheit für Katastropheneinsätze geben.

Immer extremere humanitäre Katastrophen im Irak, im Gazastreifen, in der Ukraine, in Syrien, in Bosnien, Serbien, in Westafrika, oder im Südsudan füllen die Schlagzeilen der Medien und machen betroffen.

Post-2015 Agenda: Arbeitsgruppe präsentiert Vorschläge für mögliche neue Ziele

(08.08.2014 - Bericht) Die Open Working Group on Sustainable Development Goals (OWG) der UNO, eine intergouvernementale Gruppe bestehend aus ca. 80 Staaten, wurde nach der Rio+20 Konferenz im Juni 2012 beauftragt, einen Vorschlag für Sustainable Development Goals (SDGs) auszuarbeiten. Nach einem 16-monatigen Konsultations- und Verhandlungsprozess liegt dieser Zielkatalog nun vor und soll in den weiteren Post-2015 Prozess einfließen.

UNDP Human Development Report 2014 zum Thema Anfälligkeit und Widerstandskraft

(04.08.2014 - Bericht) Der Ende Juli 2014 veröffentlichte UNDP Bericht über die menschliche Entwicklung (Human Development Report) geht davon aus, dass über 2,2 Mrd. Menschen in Armut oder nahe der Armutsgrenze leben.

Informelles Treffen der EntwicklungsministerInnen in Florenz

(23.07.2014 - Bericht und Lobbybrief) Von 14. bis 15. Juli fand in Florenz ein informelles Treffen der EU-EntwicklungsministerInnen statt. Auf der Agenda standen dabei die Post-2015 Agenda, die Rolle des Privatsektors für Entwicklung und die Verbindung zwischen Migration und Entwicklung.

Aids trifft mehrheitlich die Ärmsten der Armen: Antwort Österreichs: Kürzungen des EZA-Budgets

(16.07.2014 - OTS) 35,3 Millionen HIV-Infizierte (davon 3,3 Millionen Kinder) sprechen eine klare Sprache. Bei der am kommenden Wochenende beginnenden Welt-Aids-Konferenz in Melbourne, Australien (20.–25. Juli) geht es vor allem darum, die Anstrengungen für die weltweite Eindämmung von Aids zu verstärken.

AG Globale Verantwortung heißt österreichische EU-Abgeordnete willkommen

(08.07.2014 - Lobbybrief) Am 1. Juli fand in Straßburg die erste Sitzung des neu gewählten EU-Parlaments statt. Unter den insgesamt 751 ParlamentarierInnen befinden sich 18 ÖsterreicherInnen. Sie werden in den kommenden fünf Jahren Entscheidungen treffen, die nicht nur 500 Millionen EuropäerInnen betreffen, viele Entscheidungen in verschiedenen Politikfeldern haben auch globale Konsequenzen. Die AG Globale Verantwortung schrieb Willkommensbriefe an alle österreichischen Abgeordneten um auf einige zukünftige Herausforderungen hinzuweisen.

Post-Mexiko: Reflexionen zum Entwicklungsgipfel und weitere Schritte

(04.07.2014 - Bericht) Im April 2014 fand in Mexiko ein internationaler Gipfel zum Thema Entwicklung(szusammenarbeit) statt, das High Level Meeting der Global Partnership for Effective Cooperation (GPEDC).

Erste Ratsschlussfolgerungen zur Rolle des Privatsektors für die Entwicklung

(02.07.2014 - Bericht) Am 23. Juni hat der EU-Rat der AußenministerInnen früher als erwartet die ersten Ratsschlussfolgerungen zur Rolle des Privatsektors in der Entwicklungspolitik angenommen. Diese formulieren Prinzipien der EU zum Thema, weitere Schlussfolgerungen zur Umsetzung dieser Prinzipien folgen im Winter. Grundsätzlich geht es dabei sowohl um die Entwicklung des Privatsektors in Partnerländern als auch die Kooperation mit dem Privatsektor im Allgemeinen, um die Wirkung der Aktivitäten der EU und ihrer Mitgliedsstaaten im Bereich Entwicklung(szusammenarbeit) zu erhöhen.

Zivilgesellschaftliche Stellungnahmen für das DAC-Peer Review

(13.06.2014 – Bericht) Jedes Mitglied des OECD-Entwicklungsausschuss (DAC) wird etwa alle vier Jahre von anderen Mitglieder überprüft. Damit soll den Ländern geholfen werden, ihre Strategien und Strukturen der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe zu verbessern. Dieses Jahr ist Österreich wieder an der Reihe. Die AG Globale Verantwortung brachte ihre Stellungnahmen mündlich und schriftlich ein.

EU-Ministerrat tagte zu Entwicklungspolitik

(28.5.2014 – Bericht) Am 19.Mai trafen die für Entwicklungspolitik zuständigen MinisterInnen – für Österreich Außenminister Sebastian Kurz – in Brüssel zusammen um über die zukünftige Ausrichtung der EU-Entwicklungspolitik zu diskutieren. Themen waren die Post-2015 Agenda, der menschenrechtsbasierte Ansatz und die Rolle des Privatsektors.

Regierungsübereinkommen ist das Papier, auf dem es gedruckt wurde, nicht wert.

(OTS-23.05.2014)Österreichische Entwicklungs- und Katastrophenhilfebudgets – ein internationales Armutszeugnis für die Bundesregierung.
„Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger haben in trautem Gleichschritt mit Außenminister Kurz die Ärmsten der Armen im Stich gelassen. Sie haben ihr eigenes Regierungsprogramm ad absurdum geführt und entgegen dem Willen ihrer eigenen Abgeordneten gehandelt. Die Vereinbarungen im Regierungsprogramm sind nach dem heutigen Budgetbeschluss als reine Makulatur zu bezeichnen“ kommentiert Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung, die heutige Abstimmung zum Budget 2014/2015.

Sind Österreichs Nationalratsabgeordnete Fähnchen im Wind?

(OTS-23.05.2014)107 von 183 Nationalratsabgeordneten stehen mit ihrem Namen für eine Rücknahme der Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit

Im Rahmen der Kampagne „Mir wurscht?“ haben der Dachverband Globale Verantwortung und 45 mitwirkende Organisationen (Caritas, Südwind, HORIZONT3000, Diakonie, Care, Volkshilfe, Rotes Kreuz, Dreikönigsaktion, World Vision, LICHT FÜR DIE WELT etc.) die österreichischen Nationalratsabgeordneten vor Beginn der Sitzung mittels namentlich gekennzeichneten Fahnen vor dem Parlament daran erinnert, dass sich 107 von 183 - also die Mehrheit - für eine Rücknahme der Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit öffentlich ausgesprochen haben.

Informationen und Entscheidungshilfen für die Wahlen zum Europäischen Parlament

(21.05.2014 - Bericht) Am Sonntag, den 25. Mai werden in Österreich 18 neue Abgeordnete zum Europäischen Parlament gewählt. Verschiedene zivilgesellschaftliche Organisationen haben sich mit den Positionen der KandidatInnen und Parteien zu globalen und entwicklungspolitischen Themen auseinandergesetzt.

Mitteilung der Europäischen Kommission zu Privatsektor und Entwicklung

(20.05.2014 - Bericht) Am 13. Mai veröffentlichte die Europäische Kommission die lang erwartete Mitteilung „Stärkung der Rolle des Privatsektors in Hinblick auf die Schaffung von inklusivem und nachhaltigem Wachstum“. CONCORD verfasste eine Analyse und Empfehlungen für die Diskussion im Rat für Auswärtige Angelegenheiten im Format der EntwicklungsministerInnen am 19. Mai.

Leere Sessel beim Runden Tisch am Ballhausplatz

(16.05.2014 - OTS) Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger lassen 45 NGOs, die sich für die Ärmsten der Armen einsetzen - buchstäblich im Regen stehen.
Weder Bundeskanzler Faymann noch Vizekanzler Spindelegger sind heute Mittag der Einladung zu einem Runden Tisch von 45 entwicklungspolitischen und humanitären NGOs gefolgt, um über eine Lösung für die von Budgetkürzungen betroffenen Menschen zu finden.

Zivilgesellschafltiche Anliegen für EU-Entwicklungsrat

(15.5.2014 - Lobbybrief) Der Rat der EU-EntwicklungsministerInnen findet am 19.Mai in Brüssel statt. Zukunftsweisende Themen wie etwa die Post-2015 Agenda, Entwicklungsfinanzierung oder die verstärkte Rolle des Privatsektors in der Entwicklung befinden sich auf der Tagesordnung. Die AG Globale Verantwortung wendet sich mit einem Lobbybrief an Bundesminister Kurz, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen.

Fotos der 100stündigen Mahnwache

Im "mir wurscht"-Flickr-Account - Link untenstehend

100 Stunden Trauerkundgebung beim Ballhausplatz – 45 Organisationen halten Tag und Nacht Mahnwache für die Opfer unter den Ärmsten der Armen

(12.05.2014 - OTS) 17 Millionen Kürzungen durch eines der reichsten Länder Europas in der Katastrophenhilfe und Entwicklungshilfe kosten Menschenleben.
Im Rahmen der Kampagne „Mir wurscht?“ werden der Dachverband Globale Verantwortung und die 45 mitwirkenden Organisationen 100 Stunden durchgängig beim Ballhausplatz wachen. Viele prominente Persönlichkeiten haben sich ebenfalls bereits angekündigt, um sich im Kondolenzbuch einzutragen.

Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenhilfe ist den österreichischen Nationalratsabgeordneten nicht wurscht

(09.05.2014 - OTS) Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer erhielt heute im Rahmen der Kampagne „Mir wurscht?“ eine buchstäblich erfreuliche „Tortengrafik“, die die Bilanz der Gespräche mit den Abgeordneten zum Nationalrat verdeutlichte.

EU-Wahlen: Entwicklungspolitische Fragen an die KandidatInnen

(07.05.2014 - Bericht) Mitte März schickten wir gemeinsam mit der KOO einen Fragebogen an alle KandidatInnen an den vorderen Listenplätzen mit der Bitte ihre Positionen zu Politikkohärenz, Steuergerechtigkeit, Klimawandel, Entwicklungsfinanzierung sowie weiteren Fragen zu erläutern. Die eingelangten Antworten lassen auf ein mehrheitlich ambitioniertes und verantwortungsvolles Europäisches Parlament hoffen.

NGOs fordern klare Haltung Österreichs im UN-Menschenrechtsrat für Standards für Unternehmen

(07.05.2014 – Lobbybrief) In einem Brief an Außenminister Sebastian Kurz fordert die AG Globale Verantwortung gemeinsam mit anderen NGOs die österreichische Regierung dazu auf, in der Juni-Sitzung des UN-Menschenrechtsrats die Entwicklung eines internationalen Vertrages zu Menschenrechten und Unternehmen zu unterstützen.

Die Wahrheit ist für ÖVP-Obmann Spindelegger eine Tochter der Zeit

(29.04.2014 - OTS) Doch weitere Kürzungen bei Entwicklungshilfe und Katastrophenhilfe.
„Wieder einmal bei den Ärmsten der Armen zu sparen, ist eine absolute Bankrotterklärung der Regierung“, kommentiert Annelies Vilim, Geschäftsführerin der Globalen Verantwortung die Einsparungen von 17 Millionen Euro, in den Bereichen Entwicklungshilfe und Humanitäre Hilfe, die Vizekanzler Spindelegger für 2015 angekündigt hat.

Offener Brief an Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger

(25.04.2014 - OTS) Mit einem offenen Brief appellieren 36 entwicklungspolitische Organisationen an Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger ihre Versprechungen für EZA und Humaitäre Hilfe im Regierungsprogramm einzulösen.

Wahlen zum Europäischen Parlament: Welches Europa wollen wir?

(23.4.2014 – Bericht) Bei den Wahlen im Mai wird festgelegt, wer in den kommenden fünf Jahren die Interessen der EU-BürgerInnen im Europäischen Parlament vertreten wird. Unter dem Titel „Europe we want“ haben der Europäische NGO-Dachverband CONCORD sowie weitere zivilgesellschaftliche Organisationen eine Kampagne zu den Parlamentswahlen initiiert.

Global Partnership for Effective Cooperation (GPEDC) Gipfel ohne Fortschritte

(19.04.2014 – Bericht) Enthusiastisch zeigte sich über die Ergebnisse des internationalen EZA-Gipfels, der letzte Woche in Mexiko City stattfand, niemand. Offizielle Statements sprechen zwar diplomatisch von einem wichtigen Treffen, doch weiter gekommen ist die internationale Gemeinschaft in Wirklichkeit nicht. Im Gegenteil: es wurden Rückschritte gemacht.

OECD: Keine Entwicklung Österreichs bei der Entwicklungszusammenarbeit

(08.04.2014 - OTS) Österreich ist - wie auch in den letzten Jahren - bei der Hilfe für die Ärmsten der Armen unter den Letzten in Europa.

GPEDC: Doppelstandards statt Goldstandard

(08.04.2014 - Bericht) Wie soll die zukünftige globale Agenda für nachhaltige Entwicklung nach 2015 in der Praxis umgesetzt werden, sobald die Ziele stehen werden? An welchen Standards und Prinzipien sich die internationale Gemeinschaft bald halten soll, wird am 15. und 16. April 2014 bei einem hochrangigen internationalen Gipfel in Mexiko beraten.

Wahlen zum Europäischen Parlament: Fragebogen an die KandidatInnen

(19.03.2014 - Bericht) Anlässlich der Wahlen am 25. Mai haben wir gemeinsam mit der KOO einen Fragekatalog zu entwicklungspolitisch relevanten Fragen erstellt und den KandidatInnen auf den vorderen Listenplätzen geschickt.

Zivilgesellschaftlicher Vorschlag für die Einführung eines eigenständigen Klima-Safeguards in der Weltbank

(19.03.2014 - Bericht) Die Weltbank ist gerade mitten in einem umfassenden Überarbeitungsprozess ihrer Umwelt- und Sozialstandards. Diese sogenannten Safeguard Policies (Safeguards) definieren grundlegende sozial-ökonomische Standards für die Auslegung von Entwicklungsprojekten und dienen als Grundlage für das Investment Lending der Weltbank (Finanzierung von längerfristigen Programmen und Projekten).

Handelsabkommen EU-USA: Menschenrechte sind nicht verhandelbar

(10.03.2014 - Lobbybrief) In einem offenen Brief an Bundeskanzler Werner Faymann, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und die österreichischen Abgeordneten im Europäischen Parlament drücken FIAN Österreich gemeinsam mit der AG Globale Verantwortung, Attac Österreich, Global2000, ÖBV-Via Campesina Austria, SÜDWIND und WIDE ihre Bedenken zu dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) sowie zwischen den verhandelnden Ländern der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) aus.

GeberInnen beraten über die Zukunft der ODA und Qualität von EZA

(03.03.2014 – Bericht) Über zwei entwicklungspolitische Prioritäten dieses Jahres beraten hochrangige BeamtInnen beim Senior Level Meeting des Development Assistance Committee der OECD am 3. und 4. März in Paris. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Reform der ODA und Maßnahmen zur Steigerung der Wirksamkeit von Entwicklung.

Über 300 Organisationen fordern die Umsetzung einer umfassenden Finanztransaktionssteuer

(17.02.2014) In einem offenen Brief wenden sich über 300 VertreterInnen der Zivilgesellschaft an die Regierungschefs in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Österreich.

Finanztransaktionssteuer macht nur auf breiter Steuerbasis Sinn

(10.02.2014 - Bericht) Seitdem die Einführung der Finanztransaktionssteuer (FTS) Anfang 2013 von 11 europäischen Mitgliedsstaaten beschlossen wurde, wird beraten, wie diese Steuer denn aussehen soll. Da eine Verwässerung und Aushöhlung droht, unterstützt die AG Globale Verantwortung gemeinsam mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen eine europaweite Aktion für eine effektive Besteuerung auf Finanztransaktionen.

Positives Signal für die österreichische Entwicklungspolitik

(23.01.2014 - OTS) Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz und AG Globale Verantwortung begrüßen den Kürzungsstopp bei der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit.

Online Wahlaufruf: Wählt den Schandfleck des Jahres!

Zum zweiten Mal verleiht das Netzwerk Soziale Verantwortung den Schmähpreis „Schandfleck des Jahres“ – eine Auszeichnung für gesellschaftlich unverantwortliche Unternehmen, Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen.

Lobbybrief: Österreichs Teilnahme am ersten Gipfel des Global Partnership

(16.01.2014 - Lobbybrief) Das bevorstehende High Level Meeting des Global Partnership for Effective Development Cooperation (GPEDC) ist eine entwicklungspolitische Priorität 2014. In einem Schreiben an Außenminister Sebastian Kurz und ADA-Geschäftsführer Martin Ledolter macht die AG Globale Verantwortung darauf aufmerksam.

Lobbybrief: Entwicklungspolitische Prioritäten für 2014

(16.01.2014 - Lobbybrief) In einem Schreiben an Außenminister Sebastian Kurz macht die AG Globale Verantwortung auf die wichtigsten entwicklungspolitischen Prioritäten 2014 aufmerksam.

Heutiger Besuch namhafter NGOs bei Außenminister Kurz: Klares Bekenntnis zur Entwicklungshilfe und Humanitären Hilfe.

(13.01.2014 - OTS) Namhafte VertreterInnen der von 46 NGOs unterstützten Kampagne „mir wurscht…?“ übergaben heute Außenminister Kurz ein Kraftpaket für die Regierungsklausur.

EU-Rat für Entwicklung: Erste Schritte für Entwicklungsfinanzierung Post-2015

(18.12.2013 - Bericht) Am 12.12.2013 tagten die für Entwicklungspolitik zuständigen MinisterInnen (bzw. StaatssekretärInnen) in Brüssel. Dabei wurden die Themen Post-2015 Agenda und deren Finanzierung, Politikkohärenz im Interesse der Entwicklung sowie die Implementierung der Agenda for Change behandelt.

UN-Menschenrechtskommission bemängelt Menschenrechtsdefizite in Österreich

(18.12.2013 - Bericht) Die UN-Kommission für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (WSK-Rechte) hat Anfang Dezember den vierten Staatenbericht Österreichs über den Fortschritt der Wahrung dieser spezifischen Menschenrechte Mitte November überprüft.

Kindern hungern. Wurscht?

Nein! Deshalb braucht es jetzt Ihre/Eure Unterstützung & jede Stimme: Auf www.mirwurscht.org Mail an die Abgeordneten im Nationalrat schicken, damit sie die Entwicklungshilfe erhöhen. Es ist 5 vor 12: Die Zeit bis zur Regierungsbildung rennt.

19. UN-Klimakonferenz in Warschau

(22.11.2013 - Bericht) Hunderte NGO-VertreterInnen haben die Klimakonferenz in Warschau in einem gemeinsamen „Walk Out“ aus Protest gegen die nicht ernsthaft geführten Verhandlungen verlassen. Darunter sind auch VertreterInnen der österreichischen Allianz für Klimagerechtigkeit - die AG Globale Verantwortung ist Mitglied - und vieler anderer internationaler Netzwerke.

Ranking: Transparenz von österreichischer EZA ist „schlecht“

(24.10.2013 - Bericht) Gerade mal ein Genügend bekommt Österreich in Fragen der Transparenz von Entwicklungszusammenarbeit im neuesten Ranking von Publish Waht You Fund. Jedes Jahr bewertet der Aid Transparency Index GeberInnen danach, welche Informationen sie veröffentlichen und obwohl hohe Transparenz immer selbstverständlicher wird, hinken ADA und Außenministerium hinten nach: „poor“ attestiert Publish What You Fund.

Abstimmung über "Sexual and reproductive Health and Rights" im EU-Parlament

(22.10.2013 - Lobbybrief) In einem Lobbybrief hat WIDE, eine Mitgliedsorganisation der AG Globale Verantwortung, die Abgeordneten zum Europäischen Parlament dazu aufgefordert, am 22. Oktober für den Estrela-Report „Sexual and Reproductive Health and Rights“ zu stimmen.

Österreich - ein Schlusslicht im Kampf gegen Armut und Hunger

(17.10.2013 - Gastkommentar) Die UNO wird nicht alle Millennium-Entwicklungsziele erreichen. Den "edlen Absichten" zuzustimmen ist leicht, zur Sache geht es bei unangenehmen Fragen. Gastkommentar von GF Annelies Vilim in der "Wiener Zeitung".

EU-Entwicklungsfinanzierung für die Zeit nach 2015

(4.10.2013 - Lobbybrief) Die internationale Gemeinschaft befindet sich auf dem Weg, eine Nachfolgeagenda für die 2015 auslaufenden Millennium Development Goals (MDGs) zu formulieren. Eng verknüpft mit den Zielsetzungen und Ambitionen ist die Frage nach deren Finanzierbarkeit. Ohne umfassende und ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten wäre die neue Agenda von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Um auf dieses Thema aufmerksam zu machen, erging ein Lobbybrief an verschiedene politische Stakeholder.

UN-Generalversammlung einigt sich auf Fahrplan für Post-2015 Agenda

(2.10.2013 - Bericht) In zwei Jahren soll die Nachfolgeagenda der 2015 auslaufenden MDGs beschlossen werden. Wie der Weg dorthin aussehen soll, wurde auf einer Sondersitzung der UN-Generalversammlung zu den MDGs am 25. September festgelegt. Über konkrete Inhalte der Post-2015 Agenda wurde dort – zumindest offiziell – noch kaum gesprochen. Im 3-seitigen Abschlussdokument werden hauptsächlich allgemein bekannte Inhalte wiederholt, nur wenige Passagen lassen auf ambitioniertere Ziele hoffen.

Wahlsonntag: Wie halten es die Parteien mit der EZA und Humanitären Hilfe?

(27.9.2013 - Bericht) Die beiden Dachverbände AG Globale Verantwortung und KOO sowie FIAN und die Presseagentur Kathpress haben die Parteien zu ihren Positionen zur Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe befragt bzw. ihre Wahlprogramme analysiert: Welcher Partei sind diese Themen ein Anliegen, welcher nicht? Hier der Überblick:

Entwicklungszusammenarbeit ohne Barrieren

(24.9.2013 - Bericht) Einigung in New York: Künftig müssen alle Entwicklungsprogramme der UNO und aller 193 Mitgliedsstaaten barrierefrei sein.

UN Enable - High-level meeting of the General Assembly on disability and development

(18.9.2013 - Bericht) Am Vortag der Eröffnung der 68. UN-Generalversammlung, die in New York abgehalten wird, findet das High Level Meeting zu Behinderung und Entwicklung statt. Österreich wird von Bundespräsident Fischer vertreten.
Dieses Meeting und das dort zu verabschiedende Schlussdokument sind richtungsweisend für die Zukunft – erstmals diskutieren StaatenvertreterInnen auf höchster Ebene, wie Menschen mit Behinderungen Zugang und Mitbestimmung in der Armutsbekämpfung erlangen können.

Post-Busan: Vorbereitungen für nächsten Gipfel sind angelaufen

(20.8.2013 - Bericht) Schon bald nach dem High Level Forum on Aid Effectiveness in Busan Ende 2011 nahm das Interesse an Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit leider wieder ab. Nur wenige GeberInnen gingen ambitionierte Reformen an, um die Qualität ihrer Entwicklungszusammenarbeit zu steigern. Auch der Aufbau neuer Strukturen um die in Busan verabschiedeten Prinzipien umzusetzen zog sich in die Länge. Nun soll kommendes Frühjahr ein internationaler Gipfel stattfinden und der Thematik wieder Leben einhauchen.

Grünes Licht für die Finanztransaktionssteuer - und wo bleibt die EZA?

(24.1. 2013) Die EU-FinanzministerInnen haben jetzt mehrheitlich die Einführung einer – in der Vergangenheit immer wieder kontrovers diskutierten – Finanztransaktionssteuer (FTS) beschlossen, die die Folgekosten der Wirtschafts- und Finanzkrise mitbewältigen soll.

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