Globale Verantwortung

Umfrage bestätigt: Breite Unterstützung der EU-Bevölkerung für EZA

(16.10.2012) In regelmäßigen „Eurobarometer“-Umfragen werden die Meinungen der EU-Bevölkerung untersucht. Die am 16. Oktober 2012 veröffentlichte Umfrage zeigt deutlich die breite Unterstützung für Entwicklungszusammenarbeit: 85 % der EU-Bürger sind der Auffassung, dass Europa den Entwicklungsländern trotz Wirtschaftskrise weiterhin helfen sollte, die Mehrheit spricht sich für eine Erhöhung der Mittel aus.

Im Rahmen der von der Europäischen Kommission beauftragten Studie wurden alleine in Österreich über 1000 Personen zu ihren Einstellungen zur Entwicklungspolitik befragt. Die Resultate sind oft eindeutig: Sechs von zehn Europäern sind der Auffassung, dass die Entwicklungshilfe trotz der Krise aufgestockt werden sollte. In Österreich sind es sogar 74%. Die Hälfte der Befragten (EU-weit 49 %, in Ö. 54%) fordert, dass die EU ihr Versprechen einhält, die Hilfe für die Entwicklungsländer aufzustocken. 12 % (in Ö. 20%) sind sogar dafür, dass die Hilfe über die bisherigen Zusagen hinaus erhöht wird. Hingegen finden 18 % (in Ö. 14%) der Befragten, dass die Hilfe gekürzt werden sollte, da Europa sie sich nicht länger leisten könne. Etwa die Hälfte der Bevölkerung (EU: 44%, Ö: 47%) ist bereit etwas mehr für Produkte auszugeben, wenn diese dort lebende Menschen unterstützen (z.B. Fair Trade). Weitere Themen der Studie waren der Wissenstand zur EZA, die Rolle des Privatsektors und die Zukunft der EU-EZA.

  • Link zur kompletten 91-seitigen Studie
  • Link zu einem graphisch aufbereiteten Factsheet speziell zu Österreich



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