Globale Verantwortung

Workshop EZA: Wissensaustausch zwischen Afrika und Europa

(20.09.2012) Das Wissensmanagement-Projekt der AG Globale Verantwortung ging in die zweite Runde: Projektexperten aus Ghana und Uganda tauschten zwei Tage lang Know-How und Erfahrungen mit VertreterInnen österreichischer NGOs aus.

Was trägt dazu bei, dass Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit erfolgreich sind? Welche Bedingungen verhindern das? Auf diese Fragestellungen wurden auch beim 2. Wissensmanagement-Workshop der AG Globale Verantwortung am 19./20. September im Don Bosco Haus Antworten gesucht. Die Veranstaltung bot für VertreterInnen österreichischer Nichtregierungsorganisationen (NGOs) einen intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch mit zwei Projektexperten aus Ghana und Uganda.

Inhalt des Wissensaustausches waren zwei Methoden des Wissensmanagements.
Nicholas Ayensu Appiah von World Vision Ghana stellte die „Transition“-Methode vor: Also die Abschlussphase und Übergabe von langfristigen Entwicklungsprojekten. Lubega John Muwonge von HORIZONT3000 präsentierte das Systematisierungsmodell als eine Methode der systematischen Aufarbeitung von Wissen und Erfahrung.

An beiden Tagen wurde gemeinsam mit VertreterInnen u.a. der Caritas, Diakonie, Horizont3000 und Care Know-How über diese beiden Methoden des Wissensmanagements ausgetauscht: Durch moderierte Projektpräsentationen, Fragerunden und vertiefende Analysen in Kleingruppen haben die TeilnehmerInnen neue Sichtweisen und Erkenntnisse auf projektbezogene Anforderungen erarbeitet. Erkenntnisse, die optimalerweise bei der Umsetzung zukünftiger EZA-Projekte angewandt werden können.

Nächster Workshop Februar 2013

Im Februar 2013 gibt es den dritten und letzten Workshop im Rahmen des Wissensmanagement-Projekts zum Thema „Anwaltschaft“. Die konkreten Ergebnisse des Wissensmanagement-Projekts sollen einen Beitrag zur Qualität der Entwicklungszusammenarbeit leisten.

Das Wissensmanagement-Projekt

Dieses Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Wissen auszutauschen: Wissen über unterschiedliche Methoden und Modelle in der Programmarbeit, mit denen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe arbeiten. Jede Organisation arbeitet mit unterschiedlichen Methoden und Projekten. Dabei haben die ProjektpartnerInnen – also diejenigen, die die Projekte vor Ort umsetzen - einen äußerst wichtigen Erfahrungs- und Wissensschatz angesammelt: Sie wissen Bescheid, was funktioniert – und was nicht. Welche Erfahrungen positiv waren oder eher nicht.
Im Rahmen von zweitägigen moderierten Workshops werden bestimmte Projekte und Methoden gemeinsam mit zwei ProjektpartnerInnen aus dem Süden präsentiert, diskutiert und analysiert, um daraus neue Erkenntnisse und Impulse für die Projektarbeit zu erarbeiten.

 

FOTOPROTOKOLL zur Veranstaltung


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